Girocard ja schonmal nicht, denn laut dem Artikel (den hast du offensichtlich nicht gelesen) soll "min. eine europaweit gültige Option" gefordert sein. Das wäre bei Girocard Only ja gerade nicht der Fall.
Ob der Artikel das so richtig wiedergibt, sei mal dahingestellt.
Ich vermute dass es auf "eine europäische Option" hinauslaufen wird, und europäisch bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Lösung nicht außereuropäisch sein darf (wie man das auch immer ermittelt; da kommt's auf's Kleingedruckte an), nicht unbedingt, dass diese Lösung unbedingt EU-weit im Einsatz sein muss (das wäre auch bei Wero z.B. nicht der Fall; bei MC und Visa hingegen durchaus, selbst bei Amex).
Was häufig auch in der Presse falsch dargestellt wird: "digitale Lösung" heißt nicht zwingend "Kartenakzeptanz". Muss ich hier eher nicht erläutern, aber vielen Journalisten/Agenturberichtabdruckern scheint der Unterschied nicht aufzufallen.
Wenn es so kommt wie skizziert, müssen alle, die heute schon Bargeld und Girocard akzeptieren, nichts ändern.
Statt Girocard wird man auch Wero annehmen können, was Wero sicherlich zu einem Push verhelfen wird.
Bargeldverweigerung wird im stationären Handel und in der Gastronomie dann nicht mehr möglich sein.
Schaun wir mal, was wann wirklich kommt.
Bis das tatsächlich in Kraft tritt (und vermutlich gibt es dann lange Übergangsfristen), wird Wero vermutlich mit POS-Lösungen auch soweit sein.
Ich denke nicht, dass sich kurzfristig etwas ändert, und mittelfristig als erstes, dass "Card-Only" nicht mehr statthaft sein wird (wenn das Gesetz tatsächlich so aufgestaltet sein wird, wie es aktuell durch die Presse geht).
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PS Bargeld wäre dann ja auch ein aus Europa stammendes Verfahren, oder wo werden die Banknoten und Münzen gedruckt/gepresst?
ist es auch, aber es ist eben analog und nicht digital.