btw. jfk und ewr können auch nicht schneeflocke
Letzte Woche konnte EWR Schneeflocke ganz vernünftig.
Das war das Wetter bei meiner Ankunft, und es lief problemlos.
Aktuell sind die meisten Schneeflocken seit 2017, die ganze Stadt ist lahmgelegt, das muss auch der Flughafen nicht können.
Waren die Doors eigentlich die ganze Zeit in Flight? Muss ja eigentlich
Da sie wohl alle schon gerollt haben, bevor sie geparkt haben, ist das sehr wahrscheinlich.
Die Porsches von der Fööööörst hätten es auch getan
Früher hatten sie auch mal Sprinter-Busse für direct transfer. Hatte ich regelmäßig bei knappen stopovers. Seit ein paar Jahren wird nur noch umgebucht...
Aber auch das wäre zu knapp gegriffen; auch wenn MS Bayern gerne vorne sieht, wäre es hier angemessen zu überschreiben:
"Peinliche Zustände in Deutschland"
Naja, ein paar spezielle Kandidaten trifft es schon auffällig oft. Während andere hierzulande immer noch einen guten Job machen.
Aber ja, es ist mehr als nur LH (und Flughäfen an denen LH beteiligt ist) die peinliche Leistungen abliefern.
Warum sind in D. Aufgaben nicht zu schaffen, die ausländische Flughäfen locker meistern?
Warum gibt es in anderen Ländern noch staatliche Flughäfen die nicht auf maximalen Gewinn gebürstet sind?
Weil der Flughafen und FMG nicht unbedingt Kenntnis von der Situation haben bis es zu ihnen eskaliert wird.
Weil Angestellte heute auch angehalten sind, Probleme besser nicht nach oben zu melden, macht nur Ärger und schadet der Karriere...
Aber jetzt kommt halt jeder daher dass es gleich Abmahnungen oder sonstetwas gibt weil man sich nicht an vorgegebene Prozesse, (In-)Kompetenzen und Regeln gehalten hat.
Genau, so legen sich viele Unternehmemn selbst lahm. Wenn eine Ausnahmesituation auftritt, muss es ein kostenoptimierter Schönwetterprozess richten. Um Gottes Willen keine Kreativität an den Tag legen, macht nur Ärger.
Mail an die dafür vorgesehene Mailbox schreiben, Ticket im dafür vorgesehenen Tool öffnen und Ruhe bewahren. So läuft es heute in modern organisierten Betrieben.
Welcher Korinthenk. hat eigentlich die Aufhebung des Nackflugverbots auf 1 Uhr beschränkt?
Im Prinzip eine berechtigte Frage. Zumal MUC in der Pampa liegt.
Man muss allerdings auch fragen, wer versucht noch ein Flugzeug loszuschicken, wenn klar ist, dass es am Nachtflugverbot scheitern wird?
Da sollte wohl auch klar allen gezeigt werden, wie sinnlos das Nachtflugverbot ist. Denn diese Debatte wird jetzt kommen, Problem war nicht das Organisationsversagen diverser Firmen sondern das Nachtflugverbot, das muss jetzt weg...
Am Ende scheitert sowas vermutlich nicht an der Feuerwehr (die sicher immer hilft wenn es notwendig wäre), sondern vermutlich an irgendwelche vertraglichen Tarifregelungen, dass niemand anderes die Vorfeldbusse fahren darf oder dass die Versicherung nicht für den Linienverkehr auf dem Vorfeld aufkommt wenn da nicht ein Busunternehmen mit Lizenz dahintersteckt. Das wäre so die typische deutsche Bürokratie die alles behindert und verhindert.
Wobei das mit den Tarifregeln das selbe ist wie mit dem Datenschutz, das wird immer nur sehr selektiv als Joker gezogen, wenn man es gegen die einsetzen kann, die es eigentlich schützen soll. Versicherungen stecken oft dahinter (oft auch nur als vorgeschobenes Argument), und sind sehr oft nicht deutsch.
Wer viel im Ausland unterwegs ist, benutzt den Begriff "deutsche Bürokratie" wesentlich sparsamer, da kann man durchaus deutlich schlimmere Zustände erleben.
Wie ein Mitforist so schön footert:
Wer will findet Wege, wer nicht will findet Gründe. Tarifregelungen, Versicherungen und Vorschriften sind immer perfekte Gründe.
Das Vorfeld war ja schneebedeckt und möglicherweise auch vereist. Wenn es in einer solchen Situation zu einem Unfall mit dem Bus kommt, dann ist nur eine Person verantwortlich. Der Fahrer. Da hilft ihm kein Argument das eine übergeordnete Stelle dies angeordnet hätte.
Natürlich, deshalb heisst er ja auch hochoffiziell "verantwortlicher Fahrzeugführer".
Ich bin schon einige Tausend km auf schneebedeckten und vereisten Straßen gefahren, sowas kann man lernen und können. Wer dann natürlich mit einem Affenzahl um die Ecken bügelt ist natürlich verantwortlich. Passend zur aktuellen öffentlichen Debatte ist ja in Deutschand fahren bei winterlichen Verhältnissen nie Pflichtbestandteil der Führerscheinausbildung gewesen. Natürlich kann dir passieren dass du einen billigen Fahrer eines Subunternehmens des Subunternehmens hast, der noch nie auf Schnee gefahren ist. Und natürlich müsste der eigentlich nein sagen, wird er aber nicht machen.
Ergänzung: Ich glaube übrigens daran, dass die Crews alles versucht haben, was in ihrer Macht stand. Welcher Captain sitzt gern freiwillig stundenlang auf dem Vorfeld herum?
Ich denke eher, dass auch gerade in Hinblick auf die aktuelle Pilotensituation bei LHG hier kein Pilot seine Nase zu weit herausstrecken wollte, um nicht auf irgendeiner Abschußliste zu enden. Wer am lautesten eskaliert fliegt ab nächstem Jahr bei City Aitlines... Das ist doch der Sinn der ganzen aufwändigen LHG Organisation, Drohkulisse aufbauen, Jasager produzieren. Kein Manager will im Normalbetrieb Mitarbeiter die Initiative zeigen. Einfach geräuschlos funktionieren ist gefragt.
Wenn Du eine schöne Meldekette auf dem Papier hast,
Auf Papier? Diese internen Prozesse sind eigentlich weitestgehend digitalisiert. Da schreibst du heute Tickets in speziellen Tools, wo sie dann planmäßig versacken...
In dem Bereich haben wir eigentlich schon die perfekte Kombination aus Bürokratie und Digitalisierung erreicht.
Auch ich wüsche mir, dass das vor Gericht landet
Ich im Prinzip auch. Der Ausgang ist aber ziemlich klar, und damit wird das Ergebnis nur ein weiterer Freifahrschein für die Zukunft werden, den Rechtsstaat ein weiteres mal als völlig zahnlos vorführen. Ich habe ja schon ein paar Beispiele aufgeführt und könnte die Liste beliebig erweitern.
Schlimmstenfalls kommt es zu einer Geldstrafe, die auf die Tickets umgelegt wird... Zukünftige Passagiere zahlen dann für das Fehlverhalten.
Ein wirkliches Drama wäre es z.B. gewesen, wenn es eine El Al Maschine gewesen wäre. Dann wären längst Rücktritte erfolgt und höchste Politiker hätten sich entschuldigt... So hat es halt vor allem leiderprobte LH Gäste erwischt, na und? Im Terminal auf den Sitzbänken hätten sie die Nacht auch nicht bequemer verbracht (habe ich z.B. schon dank der hervorragenden "Betreuung" durch LH gemacht, die vor allem daraus bestand immer wieder durchzusagen, dass maximal €150 für Hotels erstattet wird, und solche Hotels gab es natürlich nicht in realistischer Entfernung und zu der Uhrzeit...)
Wenn es FR gewesen wäre, der Shitstorm hätte es in sich gehabt.
Vor allem ein weiteres Lehrstück was Verbraucher 2025 in Deutschland von Deutschen Firmen noch erwarten können. Lernen wir, damit zu leben, denn etwas anderes wird auf absehbare Zeit nicht mehr kommen.