Nacktscanner - Getestet und für gut empfunden, und ihr?

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H

HGFan

Guest
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weist du was so ein teil kostet ...?
Also ich finde das mehr als lächerlich weil solange man im Travel Value materielien kaufen kann die für einen Sprengsatz ausreichen oder solange man legal Substanzen die sich zum bau von Sprengstoffen eignen mit nehmen kann braucht man keine neuen Scanner. Wenn ich bedenke was ich jedes mal in die Kabine nehme womit man etwas anstellen kann wird einen übel. Dazu kommt das ich zb bei Niki zum Frühstück ein Metallbesteck bekomme das man schnell mal schleifen könnte oder eine Glasflasche in ein Messer verwandeln kann. Schaut euch mal an was in einen US Gefängniss mit "nichts" hergestellt wird...
 
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Reaktionen: flysurfer

DrThax

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10.02.2010
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EDLE 07
Das habe ich nicht geschrieben...

War lediglich mein Kommentar zur angeblichen Verletzung der Privatsphäre. Auch sind die Dinger wesentlich effezienter als die derzeiten Sicherheitskontrollen.
Ob du die Sicherheit mit den Körperscannern ansteigt, ist für mich eigentlich Nebensache.
:eek:
Dir ist tatsächlich vollkommen egal, ob sie den Zweck, für den sie eigentlich angeschafft wurden, erfüllen?
Die Verletzung der Privatsphäre wurde hier eigentlich kaum von jemandem erwähnt. Vielmehr die ungewisse Gesundheitsgefährdung in Kombination mit dem nachweislich nicht gesteigerten Sicherheitfaktor.

Hauptvorteil für mich ist, dass mit den Geräten die SiKos schneller, angenehmer und kostengünstiger durchgeführt werden können.
Schneller werden die Kontrollen dadurch zweifellos.
Ob die potentiellen gesundheitlichen Langzeitschädigungen angenehmer sind, mag im Auge des Betrachters liegen.
Aber woher weisst Du, dass Backscatterkontrollen kostengünstiger sind? :confused:
 

FlyingFreak

Erfahrener Praktikant
05.04.2009
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4
Paris
Der niedrigeren Kosten waren einmal das Argument irgendeines Herstellers, keine Ahnung mehr wo und wann. Man muss natürlich kalkulieren, ob sich das auch bewahrheitet.

Natürlich sind mir die Sicherheitsstandards nicht egal, aber sie sind für mich kaum ein Pro-Argument. Was ich damit sagen wollte, war das die obskure Paranoia im Bezug auf Sicherheit im Luftverkehr aus meiner Sicht kein Grund für dich Abschaffung von Körperscannern sein sollte.
 

DrThax

Administrator & Moderator
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10.02.2010
11.709
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EDLE 07
Der niedrigeren Kosten waren einmal das Argument irgendeines Herstellers, keine Ahnung mehr wo und wann. Man muss natürlich kalkulieren, ob sich das auch bewahrheitet.
Die Hersteller von Heilkristallen zur Krebsbekämpfung und Aluminiumhütchen zur Abwehr ausserirdischer Strahlung betonen auch immer die niedrigen Kosten und die Wirksamkeit ihrer Produkte.
Trotzdem habe ich irgendwie Zweifel...

Was ich damit sagen wollte, war das die obskure Paranoia im Bezug auf Sicherheit im Luftverkehr aus meiner Sicht kein Grund für dich Abschaffung von Körperscannern sein sollte.
"Die obskure Paranoia in Bezug auf Sicherheit im Luftverkehr" ist mir persönlich nun wieder völlig wurst.
Was mir persönlich jedoch nicht wurst ist, ist die ungeklärte Gesundheitsthematik. Wenn in 5 Jahren festgestellt wird, dass die eingesetzten Gerät dann leider(sic!) doch irgendwie ein bissl krebsfördernd sind, wenn man 2-4 SiKos pro Woche macht, hilft es mir wenig in Summe einige Stunden durch den Einsatz bei Backscattern gespart zu haben. Die sind dann ganz schnell wieder weg...

Und die Anschaffung einer erwiesenermaßen weitgehend nutzlosen Technologie, die zudem potentiell gesundheitsschädlich ist, widerstrebt mir irgendwie.
Da kann mich der Zeitvorteil im Minutenbereich nicht darüber hinwegtrösten.
Wie wär's mit Profiling?! :D:idea:
 

FlyingFreak

Erfahrener Praktikant
05.04.2009
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Paris
Ich habe bisher ganz bewusst kein Wort zum Thema Gesundheitsrisiko verloren, weil davon keine Ahnung hab und bisher auch zu faul war mich groß zu informieren.

Was ich wollte, war lediglich auf die durchaus vorhandenen Vorteil verweisen. ;)
 

Weltreisender

Erfahrenes Mitglied
05.04.2009
3.174
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LEJ
warum ziehen wir uns nicht einfach gleich alle bei der kontrolle nackt aus, die paar handgriffe mehr machen es auch nicht mehr aus... :D

Die Kleider kommen dann in einen Kleidersack und man bekommt sie erst am Zielort wieder. Anschliessend bekommt jeder einen Overall (wie z. B. für Gefangene üblich) der keine Taschen hat, dafür aber Vorrichtungen, die am Sitz befestigt werden können. Solange man sich ordentlich benimmt hat man eine lange Leine an Armen und Beinen. Diese kann auf Knopfdruck so verkürzt werden, dass kein Bewegungsspielraum mehr ist. :)
 

kingair9

Megaposter
18.03.2009
22.378
772
Unter TABUM und in BNJ
Die Kleider kommen dann in einen Kleidersack und man bekommt sie erst am Zielort wieder. Anschliessend bekommt jeder einen Overall (wie z. B. für Gefangene üblich) der keine Taschen hat, dafür aber Vorrichtungen, die am Sitz befestigt werden können. Solange man sich ordentlich benimmt hat man eine lange Leine an Armen und Beinen. Diese kann auf Knopfdruck so verkürzt werden, dass kein Bewegungsspielraum mehr ist. :)

Woher kennst Du MOL's geheime Träume...?

:eek:
 

sunflyer30

Erfahrenes Mitglied
13.07.2010
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ZRH, MUC, BLR
Wobei mir nicht klar ist, ob das an der tatsaechlichen Gefaehrlichkeit der eingesetzten Roentgenstrahlung liegt -- die ja bei normalem Einsatz anscheinend weit unterhalb der Grenze der natuerlichen Strahlung liegt -- oder an den z.T. wohl diffusen Aengsten, die in Teilen der Bevoelkerung mit Roentgenstrahlung verbunden werden.

Naja die Piloten werden das schon aus gutem Grund ablehnen - die sind ja auch nicht alle doof!
 

meilenfreund

Erfahrenes Mitglied
10.03.2009
7.005
6.129
Naja die Piloten werden das schon aus gutem Grund ablehnen - die sind ja auch nicht alle doof!

Da wird es ggf. weniger um die Strahlenexposition durch den Nacktscanner gehen als vielmehr darum, ob und wie dies bei der - jedenfalls in D vorgeschriebenen - Aufzeichnung der Strahlenbelastung des fliegenden Personals berücksichtigt wird. Die Erhebung der flugbezogenen Werte ist kein Problem; diese werden - nach meiner Erinnerung, genau weiß ich das nicht mehr - aus Daten wie Flugdauer und -höhe in Verbindung mit vorgegebenen Durchschnittswerten für die Belastung abgeleitet. Bei flächendeckender Verbreitung des Nacktscanners muß ein Pilot / Flugbegleiter ggf. einmal pro Arbeitstag, also unter Umständen bis zu 200 x p.a., da durch (ein Shuttler ggf. deutlich mehr). Selbst wenn man dahingestellt läßt, ob und inwiefern das gesundheitsschädlich ist oder nicht, dürfte das in der Summe die jährliche Gesamtbelastung schon beeinflussen.
 

FREDatNET

Erfahrenes Mitglied
11.07.2010
8.301
11
VIE
Die Kleider kommen dann in einen Kleidersack und man bekommt sie erst am Zielort wieder. Anschliessend bekommt jeder einen Overall (wie z. B. für Gefangene üblich) der keine Taschen hat, dafür aber Vorrichtungen, die am Sitz befestigt werden können. Solange man sich ordentlich benimmt hat man eine lange Leine an Armen und Beinen. Diese kann auf Knopfdruck so verkürzt werden, dass kein Bewegungsspielraum mehr ist. :)
oder gleich ein fkk flug, wär mal was neues... sicherheitstechnisch die optimale lösung.
 

rofra

Erfahrenes Mitglied
21.04.2009
3.049
0
LCY
Hab mir den Spaß heute morgen in HAM von der Nachbarschleuse angeschaut... es ging genauso langsam voran wie bei der normalen Kontrolle und fast jeder wurde nachkontrolliert. Daher sehe ich im Moment keinen Grund, warum ich das testen sollte...
Haben ja schon mehrere Flughäfen berichtet, dass die Kontrolle mit den Körperscannern effektiv deutlich länger dauert, da die meisten Personen nachkontrolliert werden müssen.
 

kingair9

Megaposter
18.03.2009
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Unter TABUM und in BNJ
Hab mir den Spaß heute morgen in HAM von der Nachbarschleuse angeschaut... es ging genauso langsam voran wie bei der normalen Kontrolle und fast jeder wurde nachkontrolliert. Daher sehe ich im Moment keinen Grund, warum ich das testen sollte...

Habe das gestern in HAM auch so gesehen - wobei ich das eher auf die Langsamkeit und Unerfahrenheit der Bedienungscrew zurück geführt habe. War aber nur eine Momentaufnahme.
 

berlinflyer

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09.03.2009
1.671
1.333
Unterwegs in der Welt
Es gibt Grenzwerte, ab denen Flugpersonal einer entsprechenden medizinischen Kontrolle unterliegt. Die liegt AFAIK bei 1 mSv pro Jahr für Piloten. Ich habe mal ausgerechnet, dass der OW-Flug DUS-MIA (unter durchschnittlichen Bedingungen wie Flughöhe und Dauer) 89 μSv Belastung erzeugt. Das bedeutet, dass Du nach etwa 12 Flügen in den Bereich der Überwachung kommst und aus medizinischer Sicht ein erhöhtes Erkrankungsrisiko besteht

Ich dachte, die erlaubten Grenzwerte seien hoeher? Ich habe neulich mit einer Purserin gesprochen, die alle 2 Wochen USA-Fluege absolviert, dazu noch 1x/Monat PEK. Das waere ja schon ohne die Europa-Zubringer das doppelte des von dir genannten Grenzwertes. Das passt nicht wirklich zusammen.
 

Monty_GER

Reagenzglaskellner
21.11.2010
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Niederrhein
Ich dachte, die erlaubten Grenzwerte seien hoeher? Ich habe neulich mit einer Purserin gesprochen, die alle 2 Wochen USA-Fluege absolviert, dazu noch 1x/Monat PEK. Das waere ja schon ohne die Europa-Zubringer das doppelte des von dir genannten Grenzwertes. Das passt nicht wirklich zusammen.

Ich habe auch nicht geschrieben, dass Du den Wert nicht überschreiten darfst. Ich schrieb, dass Du damit einer besonderen medizinischen Kontrolle unterliegst. Die wird meist über die normalen Arbeitsmedizinischen Untersuchungen, denen das Personal unterliegt, abgedeckt. Es beschreibt nicht die maximale Dosis, der Du ausgesetzt sein darfst.

Das ist das gleiche, wie in allen Berufen, wo Du einer besonderen Gefährdung ausgesetzt bist. (z.B. Infektion, Strahlung) Da gibt es Grenzwerte für eine besondere Kontrolle und es gibt Grenzwerte, die die maximale Exposition betreffen.

https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Strahlenbelastung#Schutz_vor_Ionisierender_Strahlung

S.
 
Zuletzt bearbeitet:

mic13

Erfahrenes Mitglied
31.05.2010
843
32
In DME hat man, soviel ich gesehen habe keine Wahl sondern es geht alles durch den Scanner. Ich empfand das persönlich und mal den Gesundheitsaspekt außen vorgelassen als äußerst angenehm und effizient. Nachkontrolliert wurde niemand und der Scan geht schnell und einfach, deutlich schneller als herkömmlich und mit Befummelung. Insofern finde ich die Technologie vom Ablauf her auf jeden Fall besser.
Über die gesundheitlichen Aspekte konnte ich mir noch keine eindeutige Meinung bilden, was angesichts der Vielzahl von Verfahren und Geräten nicht so einfach ist. Unter der Voraussetzung dass es gesundheitlich einigermaßen unbedenklich ist und die Privatsphäre einigermaßen gewahrt bleibt (was nach aktuellen Verfahren für meine Ansprüche der Fall ist) gehöre ich auf jeden Fall zu den Befürwortern, aus dem Grund da die Abläufe beschleunigt werden können. Der Sicherheitsaspekt ist für mich sowieso eine Farce, da es bei so einem komplexen Betrieb wie einem Flughafen trotzdem unendlich viele Schlupflöcher gibt und eine absolute Sicherheit sowieso nie zu bekommen ist.
 

rcs

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06.03.2009
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München
In den USA kann man es nach meinem Kenntnisstand verweigern und einen pat-down verlangen.

Richtig - Stichwort "Opt Out". Allerdings ist das, was dann in der Regel folgt, eher eine übergenaue Befummelung ggf. auch in den Geschlechtsregionen, als ein einfacher Pat-Down.