ANZEIGE
Hallo zusammen,
ich bin kürzlich mit einem Kollegen innderdeutsch geflogen. Dieser hatte leider seine 3x 100ml behältnisse nicht in einer Plastiktüte verpackt. Nach der Kontrolle - also airside - wurde er gebeten, die drei Produkte aus seiner Tasche zu nehmen. Ihm wurde in Aussicht gestellt:
a.) Eine Tüte hierfür zu kaufen oder
b.) zwei der drei Produkte zu entsorgen (was wohl noch nett war, eigentlich müsste wohl auch ein einziges Produkt in einen Beutel)
Er hat sich dann für b entschieden.
Ich steige momentan noch nicht so ganz durch das Normengeflecht um die SiKo durch, aber würde gerne mit Euch Gedanken austauschen. Was ist Sinn und Zweck des Beutels? Wo gibt es genaue Regelungen zum Vorgehen bei der SiKo, die auch für alle verbindlich sind?
Mein Judiz sagt mir, dass es nicht sein kann, dass er hier aufgefordert wurde, eine Tüte zu kaufen, in die er dann die Produkte einlegt um sie eine Sekunde später wieder in seine Tasche zu kippen. Wenn das Produkt dem Fluggast auf der "Luftseite" in die Hand gedrückt wird, ist der Drops gelutscht, so mein "Gefühl".
Es gäbe meiner Meinung nach zwei Möglichkeiten:
a) Die Tüte soll die Kontrolle erleichtern. Ist diese bereit abgeschlossen, wäre die AUfforderung zum Tütenkauf mehr eine Art "Bestrafung"
b) Die Tüte soll die Flüssigkeiten während des Transportes sichern (kann wohl nicht sein, da im Flieger kein Zwang mehr besteht, die Produkte in der Tüte aufzubewahen)
Sollte diese Aufforderung tatsächlich rechtswidrig gewesen sein, so dürfte die Bundespolizei nun den Wert der beiden entsorgten Produkte ersetzen.
Disclaimer: Jaja, er ist ein böser Mensch, soll er doch einfach parieren, wie Millionen andere Fluggäste täglich, die BPol-Auftragnehmer-Arbeitnehmer sind arme Hunde, die sich mit solch unsinnigen Regelungen und renitenten Passagieren herumschlagen müssen, die Welt ist schlimm.... Bitte solche Kommentare sparen, es geht mir hier darum, ein rechtliches "Loophole" zu finden, um diesen Tütenirrsinn zu stoppen. Mir ist dabei bewusst, dass das auch nach hinten losgehen kann: Unverpackte Flüssigkeiten könnten in Zukunft direkt entsorgt werden, ohne dem Fluggast entgegenkommend den Erwerb einer Tüte zur "Rettung" anzubieten.
ich bin kürzlich mit einem Kollegen innderdeutsch geflogen. Dieser hatte leider seine 3x 100ml behältnisse nicht in einer Plastiktüte verpackt. Nach der Kontrolle - also airside - wurde er gebeten, die drei Produkte aus seiner Tasche zu nehmen. Ihm wurde in Aussicht gestellt:
a.) Eine Tüte hierfür zu kaufen oder
b.) zwei der drei Produkte zu entsorgen (was wohl noch nett war, eigentlich müsste wohl auch ein einziges Produkt in einen Beutel)
Er hat sich dann für b entschieden.
Ich steige momentan noch nicht so ganz durch das Normengeflecht um die SiKo durch, aber würde gerne mit Euch Gedanken austauschen. Was ist Sinn und Zweck des Beutels? Wo gibt es genaue Regelungen zum Vorgehen bei der SiKo, die auch für alle verbindlich sind?
Mein Judiz sagt mir, dass es nicht sein kann, dass er hier aufgefordert wurde, eine Tüte zu kaufen, in die er dann die Produkte einlegt um sie eine Sekunde später wieder in seine Tasche zu kippen. Wenn das Produkt dem Fluggast auf der "Luftseite" in die Hand gedrückt wird, ist der Drops gelutscht, so mein "Gefühl".
Es gäbe meiner Meinung nach zwei Möglichkeiten:
a) Die Tüte soll die Kontrolle erleichtern. Ist diese bereit abgeschlossen, wäre die AUfforderung zum Tütenkauf mehr eine Art "Bestrafung"
b) Die Tüte soll die Flüssigkeiten während des Transportes sichern (kann wohl nicht sein, da im Flieger kein Zwang mehr besteht, die Produkte in der Tüte aufzubewahen)
Sollte diese Aufforderung tatsächlich rechtswidrig gewesen sein, so dürfte die Bundespolizei nun den Wert der beiden entsorgten Produkte ersetzen.
Disclaimer: Jaja, er ist ein böser Mensch, soll er doch einfach parieren, wie Millionen andere Fluggäste täglich, die BPol-Auftragnehmer-Arbeitnehmer sind arme Hunde, die sich mit solch unsinnigen Regelungen und renitenten Passagieren herumschlagen müssen, die Welt ist schlimm.... Bitte solche Kommentare sparen, es geht mir hier darum, ein rechtliches "Loophole" zu finden, um diesen Tütenirrsinn zu stoppen. Mir ist dabei bewusst, dass das auch nach hinten losgehen kann: Unverpackte Flüssigkeiten könnten in Zukunft direkt entsorgt werden, ohne dem Fluggast entgegenkommend den Erwerb einer Tüte zur "Rettung" anzubieten.