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Germanwings prüft Umzug nach Maastricht - Politik - Rahmenbedingungen - airliners.de
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Laut statistischem Bundesamt leben in Deutschland rund 10.000 Einkommensmillionäre, die im Schnitt 2,8 Mio. € zu versteuern haben.
Durch die für sie in Europa paradiesischen Steuergesetze beträgt die Abgabenquote dieser "Reichen" aber nur rund 32 %.
Das macht also ein Steueraufkommen von 8,96 Mrd. €.
Gesetzt den Fall man würde durch Streichung von Vergünstigungen den Steuersatz auf 36 % bringen, also die Steuerquote des "Normalbürgers", so würde das 1,12 Mrd. € bringen.
Bei angenommenen 160 Mio. Passagieren an deutschen Flughäfen würde die selbe Summe zusammen kommen, wenn man auf jedes Ticket eine Steuer / Gebühr von 7,- € erhebt.
Wenn die Ackermanns in unserem Land ihren Beitrag leisten müssten, wäre ich durchaus einsichtig, diese Summe zu zahlen.
Aber ich fürchte mal, die Finanzierung wird doch etwas einseitiger ablaufen.
Die Steuer soll angeblich auf €1 Mrd begrenzt werden, sobald die Airlines im CO2 Handel aktiv sind.
Bei 90 Mio Passagieren (lt. SpOn) in Deutschland macht das also knapp über €10 pro Start.
Jetz kommen die Holländer bald alle nicht mehr nach DUS, sondern die Deutschen nach AMS !
Grundsätzlich muss man hier sagen, dass die Steuer leider nicht grundverkehrt ist. Immerhin profitiert der Luftverkehr immernoch von der Kerosionsteuerfreiheit und ich meine irgendwen muss es ja treffen.
Wenn Tabaksteuer rauf, beschweren sich die Raucher, bei PKW Maut wäre die Welle der Empörung noch größer.
Ich glaube wir sind uns einig darüber, dass gespart werden muss.
Das was mich stört ist, dass sich die Regierung nicht traut die Einschnitte
dort zu machen, wo sie wirklich nötig sind: bei den Sozialausgaben.
Ansonsten dürfte die Steuer insbesondere im Bereich der Billigflieger aller Ryanair interessant werden. Ob die dann noch günstiger sind als die LH wage ich mal stark zu Bezweifeln.
Also man hat mir ja schon vieles vorgeworfen, aber "Linke Neidrethorik" ist neu.
Das könnte ich jetzt mit "Neoliberalem Weltbild" kontern.
Oder ich hinterfrage mal Deine Aussagen. (auch wenn das jetzt etwas OT ist)
Welches Kapital fließt Deiner Meinung nach derzeit wohin?
Verlassen kann er das Land sehr einfach. Bei diesen Einkommen gibt es aber auch genug Strategien, das Einkommen abzusenken. Frag einfach einen Anlagespezialisten.Wie könnte Deiner Meinung nach ein deutscher Einkommensmillionär abwandern?
Wo bitte glaubst Du hätte ich gesagt, dass Manager zu viel verdienen?
Und weil Du meine "Ackermänner" wörtlich genommen hast, bleiben wir mal kurz bei ihm.
Er dürfte ja unbestritten ein Einkommensmillionär sein. Übrigens nach meiner unmaßgeblichen Meinung, als ein Kleinaktionär der Deutschen Bank, völlig zu recht! Im Gegensatz zu den Managern von Commerzbank, Dresdner Bank, Postbank, usw. hat er sein Unternehmen fast unbeschadet durch die Krise gebracht.
Aber zurück zu seinem Einkommen. Natürlich muss er dass beim Finanzamt in Deutschland versteuern! Wie kommst du darauf, dass ihn sein Schweizer Pass davor bewahren könnte? Sein Arbeitgeber, die Deutsche Bank hat ihren Sitz in Frankfurt am Main, und dort wird das Gehalt auch ausgezahlt. Oder glaubst Du ernsthaft, dass Ackermann dem Fiskus glaubhaft darlegen kann, dass er zwar Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank ist, aber sein Lebensmittelpunkt in der Schweiz liegt?
Und damit ist er das Paradebeispiel für einen Einkommensmillionär, der das Land eben nicht verlassen kann.
Also, wenn ich ein Unternehmen sanier, schaue ich mir als erstes den größten Kostenblock an. Bei Unternehmen sind das vielfach die Personalkosten. Bei unserem Staat sind das aber die Sozialkosten. Die betragen etwa 30%! Die Empfänger sind unproduktiv, d.h. sie tragen nicht zur Wertschöpfung im Land bei. Sie konsumieren nur. Ziel sollte doch sein zumindest einen Teil in den produktiven Prozess zu stecken. Es soll zumindest ein Anreiz dazu sein.Und zum Schluss noch eine ganz andere Frage:
Dir ist aber schon klar, dass die Erhebung von Steuern weiteres Geld in den Staatshaushalt bringt?
Im Gegensatz dazu nutzt die "Einsparung" am unteren Ende der Gesellschaft recht wenig, weil dort nur das Geld nicht ausgegeben werden soll, das der Staat sowieso nicht hätte!
Um es abschließend klar zu stellen, natürlich müssen die wohlhabenderen mehr zur Finanzierung des Staates beitragen! Und weil das nun einmal meine Vorstellung von einem funktionierenden Sozialstaat ist, bin ich durchaus bereit meinen, dann erhöhten, Beitrag dazu zu leisten.
Und zu dem Rest sage ich jetzt nix mehr!
95% Zustimmung!IWie wäre es mit Verwaltung abbauen, Entscheidungsprozesse in den Verwaltungen beschleunigen, niedrige Einkommen aus selbständiger Arbeit weniger zu belasten, Renten zu kürzen, militärische Einsätze überdenken, statt Harz4 evtl. teilweise auf Sachleistungen umstellen, Beamtengehälter stärker zu belasten, Kosten für die Krankenversicherung in der Griff bekommen.
Und das ist nur eines von vielen "Nullsummenspielen", die das System unnötig aufblähen.Nochmal zu Hartz4, was meint ihr eigentlich wieviel von den 350€ die ein Empfänger monatlich bekommt über MwSt, Stromsteuer, Tabaksteuer usw. usw. jeden Monat wieder an den Staat zurückfließt?
Ein Beispiel fällt mir als jemand, der auch mal gerne in die Oper geht da sofort ein.Sparen wäre der richtige Ansatz. Aber nicht in DBeispiel Berlin, pleite bis zum umfallen, aber eine einzige Baustelle und einen Kulturetat von über 400 Millionen Euro.
Ich denke solange wir Theatertickets mit 150€ und mehr pro Stück subventionieren können, dürfen wir 350€ Grundsicherung nicht einmal ansatzweise in Frage stellen.
Kein Interesse, ja.Fest steht das die Politik egal welcher Partei kein Interesse und auch nicht die Möglichkeiten haben tatsächlich etwas zu bewegen, was evtl. an den Horden von PR Beratern liegt die sich in zwischen mit Politik beschäftigen.
Entweder den Schwachen (Harzern) noch mehr wegnehmen, oder die Starken noch mehr belasten. Also ob das die einzigen Möglichkeiten wären Einnahmen zu erhöhen und Ausgaben zu senken.
Ich kann dir eins dazu sagen: ich habe einige Mieter, bei denen die Miete vom Amt kommt (h4 oder gar nicht mehr "tauglich"). Bei einem Grossteil dieses Kreises erkennst du genau diese Eigenschaft alleine aus dem Ergebnis der Heizkostenabrechnung ablesen. Da wird aufgedreht als würde es nichts kosten....
gruß,
nam
Naja, was willst du damit sagen? Hartz4 Empfänger sollen frieren? Oder soll man ihnen richtige heizen beibringen? Oder dürfen die nur bei 18Grad leben?
http://www.n-tv.de/politik/Fluege-bis-zu-26-Euro-teurer-article1062506.html meinte:Je größer die Distanz, desto höher sei auch der Ausstoß klimaschädlicher Emissionen: "Die Luftverkehrsteuer setzt dadurch in Ergänzung zum Einstieg in den Emissionshandel klimaschutzpolitische Akzente." Größere Ausweichbewegungen der Airlines auf Flughäfen in Nachbarstaaten befürchtet das Finanzministerium nicht.
Bin gespannt, ob LH ab 2011 noch die 99,-- € auf manchen Europa Direktflügen halten will.
Was mich vor allem wundert: es scheint einheitlich bei allen Klassen die gleiche Steuer erhoben zu werden. C und F Paxe verbrauchen aber wesentlich mehr Platz, logisch wäre also hier die Steuer auch höher anzusetzen. (In der Hoffnung, dass dann die Steuer für normal-Pax niedriger sein könnte)