Tipflation in den USA

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eldiablo

Erfahrenes Mitglied
15.04.2019
4.921
3.341
Europa
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Mal zurück on Topic
Mir wurde erzählt, dass außerhalb von den großen Ballungsgebieten, in einige Restaurants, bei Touristen manchmal 20% Tip aufgeschlagen wird
Schon jemand es erlebt?
Und einer erzählte, wer weniger als 20% zahlt, wird automatisch auf 20% aufgerundet
 

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
17.541
16.027
IAH & HAM
Na, läuft bei den griechischen und südafrikanischen Teilzeit Auswanderern, gell.
Das tut es wohl. Hast Du ein Problem damir?

Ist halt da schön, wo man zu den reicheren 10 % gehört.
Mit 800k Netto Vermögen gehoert man zu diesem wenig exklusiven Kreis und er steht auch Dir offen.

Und wenn die armen Einheimischen auch noch stets gut gelaunt für einen schmalen Dollar Frohndienste verrichten, dann ist doch super.
Das ist das Schöne, meine Nachbarn und Bekannten erwarten kein Geld wenn sie mir etwas Gutes tun, im Gegenteil wenn ich versuchen würde sie zu bezahlen würde ich sie vor den Kopf stossen. Aber natürlich erwidert man Gefallen, das lehrt einem schon der Anstand.

Nerven nicht lang rum und verderben einen nicht die gute Laune. Weil Sie sich einfach immer freuen und nie griesgrämig sind, die Einheimischen. Freuen sich einfach Tag für Tag, dass sie eine Wellblechhütte haben. Das Leben kann so schön sein.
Auf meiner griechischen Insel lebt niemand in einer Wellblech Hütte, und natürlich hat jeder auch mal einen schlechten Tag, aber ohne Zweifel ueberwiegt die Freude am Leben.
 
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Piw

Erfahrenes Mitglied
15.10.2015
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FRA
Du willst einst nicht verstehen:

Doch, ich verstehe es sogar weitaus besser als du, da ich selbst in einem einst bettelarmen Land geboren bin. Polen war in den 80er sogar noch ärmer als Südafrika. Ab den 90ern, als die Handelsgrenzen fielen, konnte man sich aber zumindest alles kaufen, was das Herz begehrt - solange man das nötige Kleingeld hatte! Das hatten damals aber nur die, die aus dem Ausland kamen. Die Zeit ist mir noch gut Erinnerung, ich durfte dann als kleiner Junge überall mit, wenn Mutter ihre "Erledigungen" tun musste. Und alle waren sie super freundlich und nett. Von der Verkäuferin, über die Schneiderin zur Kellnerin. Die berühmt-berüchtigte Extrameile sind sie alle gegangen, erst Recht wenn man mit DM bezahlt hat. Bei 30% Arbeitslosigkeit, Hyperinflation und Rezession blieb den meisten auch keine andere Wahl. Aber alldies hatte nichts mit Zufriedenheit, Kundenservice oder gar Dankbarkeit zu tun, sondern war pure Not. Insgeheim war die Stimmung gerade gegenüber den "Deutschen" von Ressentiments und Missgunst geprägt. Das wusste meine Mutter nur allzu gut, deswegen hieß es immer vor Betreten des Ladens: "Junge, ab jetzt kein Deutsch mehr!". In Deutschland hieß es noch: "Junge, bloss kein Polnisch in der Öffentlichkeit!".

Desweiteren gab es noch so "Spezial-Dienstleistungen" wie eine schnelle Autowäsche an roten Ampeln oder eine persönliche Überwachung deines Wagens auf öffenlichen Parkplätzen. War schon eine richtige Service-Oase das Polen der 90er! Wär es nicht verstanden hat, das war natürlich ein Witz. Gerade die, die einem an der Ampel oder auf dem Parkplatz aufgelauert sind, haben einfach nur Geld abgepresst. Wer keine schnelle Wäsche wollte, dem haben sie mit dem schmutzigen Lappen die Windschutzscheibe vollgeschmiert. Das war ja noch harmlos! Aber wer auf den Parkplatz-Sicherheitsdienst verzichtet hat, dem wurde das Auto demoliert oder direkt gezockt.

Alles in allem, waren gerade die frühen 90er eine verdammt üble Zeit in Polen für die dort Gebliebenen. Und weißt du was?! Jetzt wird viel mehr gemeckert und gejammert als noch vor 30 Jahren. Dies hat viel mit gestiegenen Wohlstand und einer gestiegenen Erwartungshaltung zu tun. Nach Jahrzehnten des Realsozialismus lagen die Erwartungen an die Politik und das eigene Leben einfach bei Null. Man konnte sich gar nicht vorstellen, dass es besser gehen könnte. So wird es auch deinen Südafrikanern gehen! Hinzu kommt dort noch die rassistische Komponente. Generationen von Schwarzen haben die Kolonialherren erzählt, dass es für sie nichts Besseres gibt als sich als billige Arbeitskraft bei den Weißen zu verdingen und dabei stets glücklich, devot und freundlich zu sein. Mich hat mal ein Barjunge in Kenia "Master" genannt. Er war sichtlich nervös, hatte tierische Angst im Umgang mit mir irgendeinen Fehler zu machen und seinen Job zu verlieren. Mir war das total unangenehm, hat mir aber auch klargemacht wie sehr die Kolonialzeit selbst nachfolgende Generationen prägt. Umso unverständlicher für mich, dass man hier ganz stolz verkündet, dass jeder in Afrika sofort hüpft, wenn man mit Geldscheinen wedelt.

Im Übrigen gönne ich dir deinen Erfolg und dein Leben in Südafrika vom ganzen Herzen. Da meine Eltern ja ähnlich gehandelt haben, finde ich es natürlich auch absolut legitim, dass man für sich und seine Familie, dort den Lebensmittelpunkt wählt, wo man sich das Beste erhofft. Ich bin der Letzte, der das kritisieren oder wem neiden würde. Aber tu doch bitte nicht ständig so als wäre dein Leben in Südafrika in irgendeiner Form repräsentativ für die Mehrheitsbevölkerung.

PS: Und um nicht ständig mit Anekdoten und gefühlten Wahrheiten zu argumentieren. Im World Happiness Report, der nicht auf Fremdwahrnehmung, sondern Selbsteinschätzung der eigenen Lebensumstände beruht, landen deine glücklichen Südafrikaner auf Platz 95. Weit abgeschlagen hinter den griesgrämigen Deutschen.
 

Flying Lawyer

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
7.021
5.095
Im Übrigen gönne ich dir deinen Erfolg und dein Leben in Südafrika vom ganzen Herzen. Da meine Eltern ja ähnlich gehandelt haben, finde ich es natürlich auch absolut legitim, dass man für sich und seine Familie, dort den Lebensmittelpunkt wählt, wo man sich das Beste erhofft. Ich bin der Letzte, der das kritisieren oder wem neiden würde. Aber tu doch bitte nicht ständig so als wäre dein Leben in Südafrika in irgendeiner Form repräsentativ für die Mehrheitsbevölkerung.

PS: Und um nicht ständig mit Anekdoten und gefühlten Wahrheiten zu argumentieren. Im World Happiness Report, der nicht auf Fremdwahrnehmung, sondern Selbsteinschätzung der eigenen Lebensumstände beruht, landen deine glücklichen Südafrikaner auf Platz 95. Weit abgeschlagen hinter den griesgrämigen Deutschen.
Mein Leben in Südafrika ist allenfalls repräsentativ für die Gruppe der nicht-südafrikanischen Weißen im Westkap. Es ist nicht einmal repräsentativ für das Leben der Weißen im Allgemeinen und sicher nicht repräsentativ für das ganze Land. Schon bei den Weißen gibt es mindestens drei Gruppen, die sehr unterschiedlich privilegiert sind und es ist sehr relevant, ob Du einen ausländischen Pass, einen südafrikanischen und einen (meist) europäischen Pass oder nur einen südafrikanischen Pass hast. Vor allem die letzten haben schlechte Karten, da sie - egal wie well off sie sind - für jeden Besuch in Europa und anderswo ein Visum brauchen und das finden die alles andere als Cool. Vor allem wenn Familien noch "gemischt" sind wie bei unserem Nachbarn: Er Wirtschaftsprüfer und Brite, sie Anwältin und Südafrikanerin. Und bei der schwarzen Mehrheit stellt sich die Frage, ob du einen südafrikanischen Pass, einen anderen Pass oder gar keinen Pass hast. Auch davon ist Dein Platz im Leben sehr stark abhängig. Aber trotzdem, und das ist schwer zu erklären, ist die Stimmung bei allen einfach besser (würde wahrscheinlich jeder Spanier, Portugiese und Italiener im Vergleich zu Deutschland auch so sehen). Gehe einfach mal am Sonntag (bitte mit Begleitung) in ein informal settlement und schau dir die Stimmung an. Die Leute leben in Wellblechhütten, sind arm, tragen aber blütenweiße Kleidung und feiern miteinander. Wahrscheinlich wirst Du nicht ermordet, sondern eingeladen. Das würdest Du in Deutschland einfach nicht (mehr) sehen.

Um die Frage, ob mein Leben in SA für die Bevölkerungsmehrheit repräsentativ ist, geht es aber nicht. Auch in Deutschland ist mein Leben nicht im Ansatz repräsentativ für das Leben "der Deutschen". Ich lebe hier im Ruhrgebiet und mein Leben ist alles andere als repräsentativ für das Ruhrgebiet. Und auch in Deutschland sind die Lebensumstände (und die Zufriedenheit) im Landkreis Sächsische Schweiz sehr anders als im Landkreis Traunstein oder Oberallgäu. Und Kapstadt und vor allem die Cape Peninsula, wo wir leben, ist dann auch noch ehr vergleichbar zum Filetstück des Landkreises Oberallgäu. In Kapstadt und Umgebung kann ich aber leben, ohne dass ich mich von Wutbürgern angehen lassen muss, ohne ständige Neid- und Sozialdebatte und die Stimmung ist bei allen massiv besser (das Wetter auch).


Die von Dir genannte Statistik ist interessant und mich würde interessieren, wie und was gefragt wurde. Und vor allem wann. Wie weiter oben geschrieben wurde, hatte ein von mir sehr geschätzter Mitinsasse den Eindruck, dass Deutschland sich in den letzten Jahren verändert. Und leider nicht zum Besseren. Das ist auch mein Eindruck. Ich habe 60 Jahre sehr gerne meinen ersten Wohnsitz in Deutschland gehabt und habe viel im UK, Ostasien und sen US gearbeitet. Ich bin immer gerne zurück gekommen. Das ist nicht mehr so. Diese Stimmung sehe ich in den Wahlergebnissen, die immer mehr in die Extreme gehen. Leider. In Südafrika ist es übrigends eher anders herum. Hier dreht sich das Bild vom ANC in Richtung der DA, der derzeitigen Opposition, die anders als der ANC und die EF keine auf Rassentrennung ausgerichtete Partei ist. Und das WC und erst recht Kapstadt werden sowieso von der DA regiert. Ich sehe diesen Wandel zum Schlechteren hin auch hier im Forum, dem ich seit Tag 2 angehöre. Auch hier ist vieles sehr anders geworden. Auch nicht besser.

Und um Dritte zu zitieren: Kapstadt wurde laut einer Time Out Umfrage 2025 zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt, basierend auf Faktoren wie Glück der Einwohner, Kultur, Essen und Erschwinglichkeit. Die Stadt punktete mit einer hohen Zufriedenheit der Bewohner (97 % glücklich), ihrer beeindruckenden Natur (Pinguine, Strände, Tafelberg) und einem vielfältigen Angebot an Kulinarik und Nachtleben. Sie übertraf dabei Metropolen wie New York, Bangkok und London. Kannst ja mal fragen, wo deutsche Städte da gelandet sind.
 
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Turbo-Lenz

Reguläres Mitglied
31.12.2025
62
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Du verstehst es einfach nicht. Sogar immer noch nicht, nachdem Piw es dir haarklein erklärt hat. Völlig abgedriftet und in einer Blase lebend...
 
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klaus79856

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27.12.2009
2.022
60
Werde im August / September eine Motorrad Tour von LA zum Yellowstone NP machen. Werde diese "Tip-less" ausgestalten. 🙂
Jetzt geht es erst mal nach Japan, da braucht es keine "tips".
 
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klaus79856

Erfahrenes Mitglied
27.12.2009
2.022
60
Mal zurück on Topic
Mir wurde erzählt, dass außerhalb von den großen Ballungsgebieten, in einige Restaurants, bei Touristen manchmal 20% Tip aufgeschlagen wird
Schon jemand es erlebt?
Und einer erzählte, wer weniger als 20% zahlt, wird automatisch auf 20% aufgerundet
Ja vor über 10 Jahren schon in Mammoth Lakes passiert. In diesem Jahr kommen auf die 20% bestimmt noch ein Zollsatz oben drauf. ;)
 

dplane

Erfahrenes Mitglied
04.01.2017
1.944
1.766
Gehe einfach mal am Sonntag (bitte mit Begleitung) in ein informal settlement und schau dir die Stimmung an. Die Leute leben in Wellblechhütten, sind arm, tragen aber blütenweiße Kleidung und feiern miteinander. Wahrscheinlich wirst Du nicht ermordet, sondern eingeladen. Das würdest Du in Deutschland einfach nicht (mehr) sehen.
Wirklich kaum zu glauben, dass derlei Aussagen hier für Kopfschütteln sorgen. Als white privileged (Armutsquote <1%) Rentner hast du aus deiner gated community mit Nachbarschaftswache schließlich den besten Blick auf die Lebensrealitäten hinter deiner Mauer. HDI Rang >100 kommt nicht von ungefähr, aber die Kleidung ist blütenweiß und man wird nicht sofort ermordet. Kein Vergleich zu Wanne-Eickel.
 

Flying Lawyer

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
7.021
5.095
Wirklich kaum zu glauben, dass derlei Aussagen hier für Kopfschütteln sorgen. Als white privileged (Armutsquote <1%) Rentner hast du aus deiner gated community mit Nachbarschaftswache schließlich den besten Blick auf die Lebensrealitäten hinter deiner Mauer. HDI Rang >100 kommt nicht von ungefähr, aber die Kleidung ist blütenweiß und man wird nicht sofort ermordet. Kein Vergleich zu Wanne-Eickel
Let us agree to disagree. Die rd. 50.000 Deutschen im Raum Kapstadt sehen es anders. Nebenbei: Ich und andere hier, die ganz oder teilweise leben in SA, leben nicht in "gated communities", die Notwendigkeit bestünde in Johannesburg oder Pretoria. Kapstadt und das Western Cape ist weder mit Südafrika noch mit dem südlichen Afrika generell gleichzusetzen und ist sicher kein Vergleich zu Herne-Wanne-Eickel oder gar zu Gelsenkirchen mit 30% AfD Wählern unter der deutschen Bevölkerung (und 30% der Gesamtbevölkerung nicht wahlberechtigt), 20% der Bevölkerung von Armut bedroht und vieles mehr. Das für mich noch wichtigere ist aber die Stimmung: Die Stimmung ist in Gelsenkirchen, in Duisburg oder auch in Dortmund in den letzten Jahren sowas von runter gegangen, dass es mir keinen Spass mehr macht. Privilegiert bin ich - und das sind wahrscheinlich 90% hier im Forum - überall. Das ist Ergebnis der Lebensleistung und nicht der Geburt. Dann lebe ich aber lieber da, wo es Spass macht und nicht der Miesepeter und/oder eine Tiplation mit einem größenwahnsinnigen imperialistisch denkenden Präsidenten vorherrscht. Brauche ich alles nicht.
 
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lance89

Erfahrenes Mitglied
28.01.2014
509
788
Es ist doch schrecklich wie privilegierte hier über Menschen in Armut sprechen und dabei noch das Gefühl haben sie währen Glücklich dabei...

Zurück zum Thema, wenn ich in den USA bin, gebe ich eigentlich immer Trinkgeld, auch in einem FastFood Restaurant, mich stört es auch nicht, wenn ich das beim Kartengerät eingeben muss. Dies mache ich übrigens auch hier in Europa, und wenn ich finde s braucht kein Trinkgeld drücke ich einfach 0%. Ab dieser Frage habe ich mich auch in Europa noch nie aufgeregt.
 

bcs13

Erfahrenes Mitglied
22.11.2010
1.436
2.342
Let us agree to disagree. Die rd. 50.000 Deutschen im Raum Kapstadt sehen es anders. Nebenbei: Ich und andere hier, die ganz oder teilweise leben in SA, leben nicht in "gated communities", die Notwendigkeit bestünde in Johannesburg oder Pretoria. Kapstadt und das Western Cape ist weder mit Südafrika noch mit dem südlichen Afrika generell gleichzusetzen und ist sicher kein Vergleich zu Herne-Wanne-Eickel oder gar zu Gelsenkirchen mit 30% AfD Wählern unter der deutschen Bevölkerung (und 30% der Gesamtbevölkerung nicht wahlberechtigt), 20% der Bevölkerung von Armut bedroht und vieles mehr. Das für mich noch wichtigere ist aber die Stimmung: Die Stimmung ist in Gelsenkirchen, in Duisburg oder auch in Dortmund in den letzten Jahren sowas von runter gegangen, dass es mir keinen Spass mehr macht. Privilegiert bin ich - und das sind wahrscheinlich 90% hier im Forum - überall. Das ist Ergebnis der Lebensleistung und nicht der Geburt. Dann lebe ich aber lieber da, wo es Spass macht und nicht der Miesepeter und/oder eine Tiplation mit einem größenwahnsinnigen imperialistisch denkenden Präsidenten vorherrscht. Brauche ich alles nicht.
Jetzt mal abgesehen davon, dass ihr hier zuletzt nur noch absolut off topic schreibt und es in diesem thread eigentlich niemanden interessiert, wann ihr eine Waschmaschine geliefert bekommt, sehe ich euer Problem auch darin. dass ihr wohl die falschen Freunde und Bekannten habt. In meiner Umgebung ist die Stimmung nicht miesepetrig nörglerisch sondern sehr positiv. Es ist doch eher so, dass es hier im Forum in vielen Beiträgen - auch von mir😔- um Beschwerden geht. Vielleicht färbt das auf so manchen ab.
Aber jetzt zurück zum Thema, zu dem ich nichts aktuelles beizutragen habe, weil ich spätestens seit dem 20.01.2025 einen großen Bogen um meine Sonaten sehr geliebten USofA mache.
 
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KevinHD

Erfahrenes Mitglied
05.07.2012
3.697
2.839
FFM
Mal zurück on Topic
Mir wurde erzählt, dass außerhalb von den großen Ballungsgebieten, in einige Restaurants, bei Touristen manchmal 20% Tip aufgeschlagen wird
Schon jemand es erlebt?
Und einer erzählte, wer weniger als 20% zahlt, wird automatisch auf 20% aufgerundet
Noch nie erlebt und würde ich auch nicht mitmachen.

Einmal hat ein Hotelrestaurant (Doubletree) am SFO Airport automatisch 18 Prozent draufgeschlagen, das stand irgendwo ganz klein auf der Speisekarte tatsächlich drauf. Ich war extrem sauer und hab mir das an der Rezeption streichen lassen. Ich mach den Quatsch einfach nicht mit, Landessitten hin oder her.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Werde im August / September eine Motorrad Tour von LA zum Yellowstone NP machen. Werde diese "Tip-less" ausgestalten. 🙂
Jetzt geht es erst mal nach Japan, da braucht es keine "tips".
Meinst du damit keine Tips geben oder nur moderate Tips? Oder einfach durch Selbstversorgung nicht in die Verlegenheit kommen?

Viel Spass schon mal bei der Tour so oder so, nette Gegend.
 
10.02.2012
5.942
3.776
Selbst in den USA ist es die Realitaet. Einer der Gruende warum ich Dein ewiges Gejammer ueber die “Zustände” in Deutschland so absurd finde.
wie ich anderweitig schon mal schrieb - auf dieses "hier isses sooo shice, ich wandere aus!" antworte ich nur "klar, ich komm' mit. Sag' mir wo es besser ist als in DE", und meist ist dann Ruhe.

Ich liebe DE beileibe nicht, aber es gibt Sachen, die mir eine gewisse 'Sicherheit' geben/erscheinen lassen, sodass ich zB nicht in Suedafrrika oder auch Thailand leben wollen wuerde.

Wenn Alaska dänisch wird, wie schnell werden dort nordeuropäische Tip-Gebräuche Fuß fassen?
bitte keine OnTopic-Beitraege hier, das verwirrt doch nur! :D

Müll nehmen sie auch mit. Im pösen Deutschland direkt von Amazon.
bei uns lag der Muell im Anschluss vor der Haustuer, direkt vom poehsen Amazon (Jahre her, aber deren eigener Lieferservice hier macht auch nur Schrott...).

Und die Leute bringen sich nicht mal gegenseitig zentausendfach um.
nicht 10k-fach, aber das Sicherheitsgefuehl in DE (gerade in der Grossstadt) ist hier auch definitiv nicht mehr gegeben.