USA verhängen Einreisestopp fuer Europäer

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CarstenS

Erfahrenes Mitglied
08.09.2012
3.728
4.903
[...]
Aber stattdessen wird das Ganze wieder an Trump abgewälzt - schön nach CNN-Manier *political mode off*.
[...]

Ich möchte an dieser Stelle nicht die Sinnhaftigkeit des Reisebann diskutieren.

Das Manöver seitens Trump diesen gerade jetzt aufzuheben hat allerdings absolut nichts mit einer Neubewertung der Situation zu tun, folgend der die Administration zu dem Schluss kam, er ist nicht mehr notwendig.

Nein - es ist einzig ein weiterer Versuch, den Ablauf der Machtübergabe zu stören, indem die Nachfolge-Regierung dazu bringt, sich mit Themen zu beschäftigen, die nicht auf den oberen Plätzen deren Agenda stehen und Ressourcen binden.

Denn nun muss die Biden Administration das entweder bestätigen oder wieder rückgängig machen - sich also damit beschäftigen.

Um das Thema selbst ging es Trump nicht.

24 Stunden noch kann das Kleinkind Terz machen...
 
Zuletzt bearbeitet:

Cflyer

Erfahrenes Mitglied
11.10.2015
1.783
601
HPN
Denn nun muss die Biden Administration das entweder bestätigen oder wieder rückgängig machen - sich also damit beschäftigen.

Gut, ich glaube die Entscheidung das es nicht bestätigt wird ist schon gefallen. Die Frage wie lange es dauert bis es rückgängig gemacht wird bleibt bestehen. Ich denke die Biden Administration kann nicht alle Trump-Erlasse direkt wieder in den Müll werfen. Das erfordert schon Einiges an Arbeit. Deswegen spekuliere ich jetzt das das einfach unter dem Schreibtisch verschwindet und man so ein Fenster erhält um einzureisen - ohne NIE oder 14-Tage im Nicht-EU Ausland.

Um das Thema selbst ging es Trump nicht. 24 Stunden noch kann das Kleinkind Terz machen...

Ja, bei dem Punkt gebe ich dir schon Recht. Die Frage ist wie gross die Arbeitsbelastung für die Biden-Administration ausfallen wird um alles wieder rückgängig zu machen.

Ein weiterer Punkt wäre halt noch das wenn er es jetzt nicht getan hätte wäre das Ganze einfach wieder weitergelaufen. Über Monate/Jahre ohne Veränderung. Jetzt fühlen sich die Demokraten natürlich "angegriffen" und werden genau diese Themen intensiver behandeln. Das bringt dann womöglich eher Nachteile für Reisende.
 
Zuletzt bearbeitet:

comby

Erfahrenes Mitglied
19.04.2012
1.469
533
Ich kann mir auch vorstellen das der Ban neu aufgesetzt wird in größerer Dimension, also der 14-Tage-Workaround auch gebannt wird.

Auf alle Fälle beschäftigt sich Biden nun zeitnah (gezwungenermaßen) mit dem Ban, mal sehen.
 
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tabbs

Erfahrenes Mitglied
05.02.2015
928
449
In dem verlinkten NYT-Artikel steht doch "But Jen Psaki, the incoming White House press secretary for Mr. Biden, said the new administration would not allow Mr. Trump’s directives to take effect."
 
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Piw

Erfahrenes Mitglied
15.10.2015
1.337
2.978
FRA
Weiß jemand ob Biden den Ban neu aufsetzen muss, nachdem Trump den hiesigen ja jetzt zum 26.01. "aufgehoben" hat ?

Ist eine gute Frage. Bleiben die alten Regelungen in Kraft und Biden revidiert nur Trumps Erlass von heute/gestern, dann sollte zumindest die Einreise mit NIE weiterhin möglich sein. Kommt es zu einem komplett neuen Travelban muss man mal schauen, wie dieser im Detail aussehen will. Gut möglich, dass es da erstmal keine National Interest Exemption gibt und man wieder den Status von März bis August 2020 hätte.
 

FRAHAMLON

Erfahrenes Mitglied
31.10.2013
2.136
1.262
PIT, ORD
Gut, ich glaube die Entscheidung das es nicht bestätigt wird ist schon gefallen. Die Frage wie lange es dauert bis es rückgängig gemacht wird bleibt bestehen. Ich denke die Biden Administration kann nicht alle Trump-Erlasse direkt wieder in den Müll werfen. Das erfordert schon Einiges an Arbeit. Deswegen spekuliere ich jetzt das das einfach unter dem Schreibtisch verschwindet und man so ein Fenster erhält um einzureisen - ohne NIE oder 14-Tage im Nicht-EU Ausland.

Da unterschaetzt du die Biden-Administration aber massiv - Das ist kein so ein unorganisierter Haufen wie bei DT, das sind (groesstenteils) Mitarbeiter, die bereits unter Obama (und teilweise schon vorher) gearbeitet haben und genau wissen, was wann zu tun ist.
Das da die Aufhebung des Einreisebanns irgendwo verschwindet halte ich fuer sehr, sehr unwahrscheinlich, v.a. da dies ja durchaus zu Biden's Top-Thema 'Covid' gehoert und die Aufhebung ja nicht am 20.1 gelten soll, sondern erst ab dem 26.1 - Sprich man hat noch ein paar mehr Tage Zeit...

So gerne ich das auch sehen wuerde (auch wenn es mich nicht betrifft) - Das ist eine typische DT-Nummer, die am Ende gar nichts bewirkt, sondern nur von sich selbst ablenken soll...


Ist eine gute Frage. Bleiben die alten Regelungen in Kraft und Biden revidiert nur Trumps Erlass von heute/gestern, dann sollte zumindest die Einreise mit NIE weiterhin möglich sein. Kommt es zu einem komplett neuen Travelban muss man mal schauen, wie dieser im Detail aussehen will. Gut möglich, dass es da erstmal keine National Interest Exemption gibt und man wieder den Status von März bis August 2020 hätte.

Gute Frage, da aber die Ausarbeitung eines neues Travel Bans sicherlich deutlich mehr Zeit kostet, wuerde ich erst einmal davon ausgehen, dass Trump's Erlass Rueckgaengig gemacht wird und die Ueberarbeitung des Bans, welche sicherlich irgendwann kommt, erst gegen spaeter folgt...
 

denkigroove

Erfahrenes Mitglied
01.02.2010
7.656
7.337
SNA
Wenn man das neu aufsetzt werden sicherlich auch Dinge wie negativer PCR Test bzw. Antigentest oder eben perspektivisch Impfung eine Rolle spielen.
 

Cflyer

Erfahrenes Mitglied
11.10.2015
1.783
601
HPN
da dies ja durchaus zu Biden's Top-Thema 'Covid' gehoert und die Aufhebung ja nicht am 20.1 gelten soll, sondern erst ab dem 26.1 - Sprich man hat noch ein paar mehr Tage Zeit...

Ich hoffe einfach es bleibt dabei und NIE Waiver und die Option Drittland bleibt bestehen.

Die Sorge mit dem frischausgestellten E2 in Europa zu stranden wäre eine Katastrophe. Selbst wenn die geplanten "Verschärfungen" eine Quarantäne bedeuten würden wäre das noch eher verkraftbar als gar nicht einreisen zu dürfen.

Gute Frage, da aber die Ausarbeitung eines neues Travel Bans sicherlich deutlich mehr Zeit kostet, wuerde ich erst einmal davon ausgehen, dass Trump's Erlass Rueckgaengig gemacht wird und die Ueberarbeitung des Bans, welche sicherlich irgendwann kommt, erst gegen spaeter folgt...

Mit dem verlangten negativen Test sind sie ja schon mal einen Schritt gegangen. Von daher würde ich jetzt erstmals nicht von einer grossen Revision sprechen. Es gibt ja auch noch andere, wichtigere Themen in der Agenda. Biden will ja zB auch den Muslim-Ban aufheben und die Austellung von H1B, L1 wieder ermöglichen und das würde sich ja nicht decken wenn er das Land wieder komplett abriegeln wollte.

Die wiederbewilligten Arbeitsvisen wären ja auch so ein Fall für einen NIE. Von dem her gehe ich wirklich nicht davon aus das wir in die Zustände von März-August zurückfallen werden. Und die Impfung ist auch auf dem Vormarsch in den USA - also das Risiko wird von Tag zu Tag kleiner.
 
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FRAHAMLON

Erfahrenes Mitglied
31.10.2013
2.136
1.262
PIT, ORD
Ich hoffe einfach es bleibt dabei und NIE Waiver und die Option Drittland bleibt bestehen.

Die Sorge mit dem frischausgestellten E2 in Europa zu stranden wäre eine Katastrophe. Selbst wenn die geplanten "Verschärfungen" eine Quarantäne bedeuten würden wäre das noch eher verkraftbar als gar nicht einreisen zu dürfen.

Die wiederbewilligten Arbeitsvisen wären ja auch so ein Fall für einen NIE. Von dem her gehe ich wirklich nicht davon aus das wir in die Zustände von März-August zurückfallen werden. Und die Impfung ist auch auf dem Vormarsch in den USA - also das Risiko wird von Tag zu Tag kleiner.

Ja, laengerfristig stimme ich dir zu, ich glaube einen Rueckfall in 'gar nicht einreisen' wird es nicht geben, bzw. wenn, dann nur fuer ein paar Wochen wenn es wirklich zu einem US-weiten Lockdown kommen sollte, was ich aber nicht glaube (auch wenn es diskutiert wurde - Aber dafuer muessten ja die Bundesstaaten mitspielen, was sie nicht tun werden).
Aber kurzfristig kann ich mir schon vorstellen, das Biden gewisse Massnahmen eher noch einmal verschaerft...

Impfen geht hier leider in den USA auch nur sehr langsam voran, in Michigan wurde letzte Woche ein erster vorlaeufiger Zeitplan veroeffentlich, nach dem die 'allgemeine Bevoelkerung' erst gegen Sommer geimpft werden kann...

Die Aufhebung des 'Muslim-Ban' sowie die Wiederausstellung der Visa sollte man aber nicht mit dem Covid-Massnahmen in einen Topf werfen: Beides sind Themen aus der geplanten Neuausrichtung der Immigration und sind eher laengerfristig zu sehen, sprich selbst wenn die Einreise noch fuer mehrere Monate nicht moeglich sein sollte, wird das Thema sicherlich angegangen. Das wuerde ich nicht zwingend als ein Indiz sehen, dass eine Oeffnung bevorsteht.
 

Cflyer

Erfahrenes Mitglied
11.10.2015
1.783
601
HPN
Aber kurzfristig kann ich mir schon vorstellen, das Biden gewisse Massnahmen eher noch einmal verschaerft...

Hast du eine Theorie?

Ich denke auch nicht das "komplett abriegeln" wieder kommen wird. Biden ist ja grundsätzlich auch kein Fan von "Bans" wie ich das einschätze. Das Einzige logische wäre eine einheitliche Regelung zur Einreise zB nur noch NIE egal welche Herkunft. Aber dann müsste man den CBP-Prozess auch optimieren und nicht mehr gefühlt jeden in die Secondary schicken. Dann vielleicht noch eine nationale Kurzquarantäne wie New York on Top. Wobei das ja auch sehr von den Bundesstaaten abhängig sein wird.


Impfen geht hier leider in den USA auch nur sehr langsam voran, in Michigan wurde letzte Woche ein erster vorlaeufiger Zeitplan veroeffentlich, nach dem die 'allgemeine Bevoelkerung' erst gegen Sommer geimpft werden kann...

Da habe ich aber einen anderen Eindruck gewonnen. Connecticut ist bereits in Phase 2 übergegangen und wird bald mehr lokale Impfzentren haben. Ich habe das Gefühl das geht dort viel schneller als hier in der Schweiz. Auch die Impfrate im Vergleich US-CH/DE ist doch relativ hoch. Habe den Eindruck ich werde in den USA geimpft werden wenn es dann soweit ist.

Das wuerde ich nicht zwingend als ein Indiz sehen, dass eine Oeffnung bevorsteht.

Aber wenn ich ein Spezialistenvisum erhalte (zB H1B) dann muss ich ja innert nützlicher Frist einreisen können. Das würde nach jetziger Regelung für ein NIE sprechen. Ich denke daher diese "NIE-Regel" wird sicher bleiben und nicht pauschal alle Einreisen der Nonimmigrant-Kategorie untersagt. F1 darf ja zB auch rein ohne NIE.
 
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FRAHAMLON

Erfahrenes Mitglied
31.10.2013
2.136
1.262
PIT, ORD
Hast du eine Theorie?

Ich denke auch nicht das "komplett abriegeln" wieder kommen wird. Biden ist ja grundsätzlich auch kein Fan von "Bans" wie ich das einschätze. Das Einzige logische wäre eine einheitliche Regelung zur Einreise zB nur noch NIE egal welche Herkunft. Aber dann müsste man den CBP-Prozess auch optimieren und nicht mehr gefühlt jeden in die Secondary schicken. Dann vielleicht noch eine nationale Kurzquarantäne wie New York on Top. Wobei das ja auch sehr von den Bundesstaaten abhängig sein wird.

Es gibt nicht allzuviele Bereiche, in denen Biden das sagen hat, fuer die meisten sind ja die Staaten zustaendig. Angekuendigt wurde bereits ein Maskenerlass fuer alle 'federal institutions', sprich Gebaeude etc. Da die Einreise unter federal law faellt, koennte er hier die Bestimmungen verschaerfen, wie du schon sagst die Tests sind das eine (wobei das ja noch von DT kommt), eine eventuelle Kurzquarantaene eine andere.

Ein Gegner von Bans ist Biden aber sicherlich (auch) nicht, auch gegenueber meinen Kollegen werde ich nicht muede zu betonen, dass auch Biden eine 'Build Back Better - Made in America' Wahlkampfstrategie gefahren hat, also durchaus seinen Fokus auch auf die USA setzt. Aber das ist dann doch zu sehr OT :D


Hast du eine Theorie?

Da habe ich aber einen anderen Eindruck gewonnen. Connecticut ist bereits in Phase 2 übergegangen und wird bald mehr lokale Impfzentren haben. Ich habe das Gefühl das geht dort viel schneller als hier in der Schweiz. Auch die Impfrate im Vergleich US-CH/DE ist doch relativ hoch. Habe den Eindruck ich werde in den USA geimpft werden wenn es dann soweit ist.

Jein, das ist so aber nicht richtig (mehr OT).
Connecticut ist aktuell (wie viele Staaten, z.B. auch PA und MI) in der Phase 1B, d.h. neben Healthcare Workers und Long-term facility care residents (welche in Phase 1A sind) werden nun ueber 75-Jaehrige geimpft, danach dann teilweise Essential workers (leider ohne den Finanzsektor oder auch den Chemiesektor) sowie 65-75 jaehrige und Menschen mit Vorerkrankungen (noch nicht gestartet). Auch in CT ist die Impfung der Allgemeinbevoelkerung erst fuer Sommer geplant - Details siehe hier: CT Covid19 vaccine

Dein Gefuel mag dich dennoch nicht truegen, denn, was ich so mitbekomme, laeuft die Impfung in DE noch schlechter als hier. Aber von den urspruenglich geplanten Impfraten sind wir auch in den USA weit weg...

Impfung btw. nur mit nachgewiesenem Wohnsitz im Staat, sprich mal eben schnell bei einem Visit geimpft werden ist (leider) nicht!
 
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tabbs

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05.02.2015
928
449
Connecticut ist bereits in Phase 2 übergegangen und wird bald mehr lokale Impfzentren haben.
Am anderen Ende des Landes ;) sieht's ein wenig anders aus. OK, Los Angeles County hat ca. 10 Millionen Einwohner, aber das Konzept, alles "ab 65" zu impfen, startet erst nächsten Monat und dauert bis Ende März. Mitte Mai/Anfang Juni sollen dann auch die Impfungen für den Rest der Bevölkerung beginnen. So wie's aussieht, ist das aber immer noch schneller als in DE (wobei es ja in beiden Ländern zum Teil auffällige Unterschiede von einem Bundesland/Staat zum nächsten gibt). Aber weder das Tempo in den USA noch das "Tempo" in Europa lässt auf ein baldiges Ende der bestehenden Reisebeschränkungen schließen ...
 
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FRAHAMLON

Erfahrenes Mitglied
31.10.2013
2.136
1.262
PIT, ORD
Am anderen Ende des Landes ;) sieht's ein wenig anders aus. OK, Los Angeles County hat ca. 10 Millionen Einwohner, aber das Konzept, alles "ab 65" zu impfen, startet erst nächsten Monat ...

Das ist in CT nicht anders, sie meinen obigen Link ;)

Meines Wissens ist der einzige Staat, der bereits voll mit der Phase 1B gestartet hat, Texas - Allerdings sind dort so wenige Impfdosen verfuegbar, dass alle Termine sofort innerhalb von wenigen Minuten vergriffen sind. Von wirklich hohen Impfraten kann man dort (oder zumindest in Houston/Harris County) ebenfalls nicht sprechen.


Aber weder das Tempo in den USA noch das "Tempo" in Europa lässt auf ein baldiges Ende der bestehenden Reisebeschränkungen schließen ...

Ja, leider habe ich hier auch keine grosse Hoffnung vor Ende des Sommers...
 
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skyblue99

Erfahrenes Mitglied
24.08.2019
4.978
6.704
Von Biden sollte man eh keinerlei Normalisierung in Bezug auf Corona in den nächsten Monaten erwarten. Oder was glaubt ihr, was der in den nächsten Monaten so veranstalten wird, wenn seine ersten Amtshandlungen Maskenpflicht und Lockdown sind? :rolleyes:

Der ist mit einem Corona-Panik-Wahlkampf ins Amt gekommen und wird das jetzt auch in den nächsten Monaten 1:1 durchziehen. Die republikanischen Gouverneure werden ihm schön Kontra geben (soweit ich weiß, sind ja einige Bundesstaaten sogar maskenfrei), was wir von hier mit viel Popcorn genießen können, aber Reisen wird es da erstmal nicht hin geben, erst wird da noch ein bisschen ausgefallene Kasteiung nachgeholt.

Aber hey, ohne Trump wird alles besser, nicht wahr?
 
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Cflyer

Erfahrenes Mitglied
11.10.2015
1.783
601
HPN
werde ich nicht muede zu betonen, dass auch Biden eine 'Build Back Better - Made in America' Wahlkampfstrategie gefahren hat

Ich denke die gesunde Mischung wird es schon machen. "Build Back Better - Made in America" ist grundsätzlich gut aber diese unberechenbaren, impulsiven Entscheidungen (gerade beim Thema Immigration-Ban) müssen/werden hoffentlich verschwinden. Du weisst schon was ich meine.


Connecticut ist aktuell (wie viele Staaten, z.B. auch PA und MI) in der Phase 1B,

Impfung btw. nur mit nachgewiesenem Wohnsitz im Staat, sprich mal eben schnell bei einem Visit geimpft werden ist (leider) nicht!

Ja, da hast du natürlich Recht.

Der Eindruck das es schneller geht wird auch durch die internationalen Vergleiche belegt. Klar, auch in den USA muss das noch zügiger gehen aber sie geben sich ja Mühe. Das ich mich nicht beim Besuch impfen kann ist mir schon klar. Aber bei der Geschwindigkeit werde ich wahrscheinlich ohne Impfung einreisen (mit dem E2) und mich dann irgendwann im Sommer (oder wenn es dann halt möglich ist) in den USA impfen lassen.
 
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Cflyer

Erfahrenes Mitglied
11.10.2015
1.783
601
HPN
Oder was glaubt ihr, was der in den nächsten Monaten so veranstalten wird, wenn seine ersten Amtshandlungen Maskenpflicht und Lockdown sind?

Masken ist eigentlich nicht mal mehr der Rede wert. Das wird doch ohnehin überall schon umgesetzt. Biden will Maskenpflicht in Federal Buildings. Alles nachvollziehbar. Lockdown ist abhängig vom Staat. Aber dieser wird sehr genau abgewägt und auch von demokratischer Seite möglichst verhindert weil es halt auch weniger Staatshilfe gibt wie in Europa.

Selbst im demokratischen Connecticut haben so zB die Restaurants mit 50% Indoor geöffnet.


Aber hey, ohne Trump wird alles besser, nicht wahr?

Ich bin auch nicht der absolute Biden/Demokraten-Fan. Aber es wird sicher ruhiger und weniger emotional. Und das begrüsse ich doch sehr!
 
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CarstenS

Erfahrenes Mitglied
08.09.2012
3.728
4.903
Aber hey, ohne Trump wird alles besser, nicht wahr?

Völlig losgelöst von der politischen Agenda und vom eigenen Standpunkt im politischen Spektrum - JA!

Trump ist einfach von der Arbeitsausführung ein hundsmiserabler Präsident - wenn es eine Job Description gäbe, würde er nahe 0 Punkte bekommen.
- Er polarisiert (er ist Präsident aller Amerikaner, arbeitet aber nach dem Motto, 'ich muss die andere Seite vernichten' - nicht nur ignorieren)
- Er interessiert sich nicht für das Land sondern nur seine persönliche Agenda (alle Entscheidungen werden rein unter dem Gesichtspunkt getroffen, ob es ihm persönlich einen Nutzen bringt)
- er ist absolut nicht Staatstragend, sondern seine persönlichen Präferenzen und Abneigungen brechen sich ungefiltert Bahn.
- Für einen persönlichen Vorteil ist er bereit ungeschriebene Abläufe/ Gesetze zu herauszufordern - was langfristig immensen Schaden verursachen wird. Zum Beispiel das Thema Wahlfälschung - wie soll jemals wieder eine Wahl allgemein anerkannt werden, wenn man eine Wahl von vorneherein als 'wenn ich verliere ist sie gefälscht, wenn ich gewinne ist sie korrekt abgelaufen' bezeichnet? Wenn das jeder Teilnehmer einer Wahl macht, dann ist das Prinzip tot.

Die Liste lässt endlos fortsetzen.

Und obige Punkte sind losgelöst vom persönlichen politischen Standpunkt - es ist einfach eine hundsmiserable Amtsführung.

Als ob man einen Hausmeister, der nicht mal ansatzweise mit einem Besen oder Schraubenzieher umgehen kann, eine gute Arbeit bescheinigen würde.
 
Zuletzt bearbeitet:

skyblue99

Erfahrenes Mitglied
24.08.2019
4.978
6.704
Masken ist eigentlich nicht mal mehr der Rede wert. Das wird doch ohnehin überall schon umgesetzt. Biden will Maskenpflicht in Federal Buildings. Alles nachvollziehbar. Lockdown ist abhängig vom Staat. Aber dieser wird sehr genau abgewägt und auch von demokratischer Seite möglichst verhindert weil es halt auch weniger Staatshilfe gibt wie in Europa.

12 Bundesstaaten haben keine Maskenpflicht, z.B. in Florida wird seitens des Gouverneurs sogar verboten, dass Kommunen eigenhändig welche durchsetzen können. Überall haut also schon mal nicht hin und vom totalen Siegeszug der Maske ist die USA auch deutlich weiter entfernt als Europa, wo mir nur zwei Länder ohne Maskenpflicht einfallen.

Völlig losgelöst von der politischen Agenda und vom eigenen Standpunkt im politischen Spektrum - JA!

Trump ist einfach von der Arbeitsausführung ein hundsmiserabler Präsident - wenn es eine Job Description gäbe, würde er nahe 0 Punkte bekommen.
- Er polarisiert (er ist Präsident aller Amerikaner, arbeitet aber nach dem Motto, 'ich muss die andere Seite vernichten' - nicht nur ignorieren)
- Er interessiert sich nicht für das Land sondern nur seine persönliche Agenda (alle Entscheidungen werden rein unter dem Gesichtspunkt getroffen, ob es ihm persönlich einen Nutzen bringt)
- er ist absolut nicht Staatstragend, sondern seine persönlichen Präferenzen und Abneigungen brechen ungefiltert Bann.
- Für einen persönlichen Vorteil ist er bereit ungeschriebene Abläufe/ Gesetze zu herauszufordern - was langfristig immensen Schaden verursachen wird. Zum Beispiel das Thema Wahlfälschung - wie soll jemals wieder eine Wahl allgemein anerkannt werden, wenn man eine Wahl von vorneherein als 'wenn ich verliere ist sie gefälscht, wenn ich gewinne ist sie korrekt abgelaufen' bezeichnet? Wenn das jeder Teilnehmer einer Wahl macht, dann ist das Prinzip tot.

Die Liste lässt endlos fortsetzen.

Und obige Punkte sind losgelöst vom persönlichen politischen Standpunkt - es ist einfach eine hundsmiserable Amtsführung.

Als ob man einen Hausmeister, der nicht mal ansatzweise mit einem Besen oder Schraubenzieher umgehen kann, eine gute Arbeit bescheinigen würde.

Trotzdem finde ich die einseitige Sicht, die in Deutschland herrscht, total falsch. Viele denken nämlich, Obama sei Gott höchstpersönlich, Trump die Wurzel allen Übels und mit Biden kehrt das Gute in all seinen wunderschönen Aspekten wieder zurück. Naja, fast. Ich will jetzt hier aber auch keine Analyse von Trumps Präsidentschaft starten.

Dass er charakterlich besonders nach der verlorenen Wahl aber absolut inakzeptabel gehandelt hat, ist klar. Ich habe letztens ein Zitat von Mick Mulvaney, seinem ehemaligen Stabschef, gelesen: Mr. Trump is “not the same as he was eight months ago.” Perfekte Zusammenfassung der letzten 10 Wochen.
 
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dreschen

Gründungsmitglied und Senior Chefredakteur VFT
Teammitglied
07.03.2009
6.068
1.994
47
Ruhrgebiet
Nein, die Maskendiskussion führen wir hier jetzt bitte nicht noch einmal. Fertig OT.

Danke!

Mod Hinweis:

Es sind immer die Gleichen die ein Thema so drehen, dass es OT wird.

Das Thema hier ist Einreiseeinschränkungen USA, nicht Maskenpflicht USA oder Trump vs. Biden
 

denkigroove

Erfahrenes Mitglied
01.02.2010
7.656
7.337
SNA
Dass er charakterlich besonders nach der verlorenen Wahl aber absolut inakzeptabel gehandelt hat, ist klar. Ich habe letztens ein Zitat von Mick Mulvaney, seinem ehemaligen Stabschef, gelesen: Mr. Trump is “not the same as he was eight months ago.” Perfekte Zusammenfassung der letzten 10 Wochen.
Jedoch waren auch „eight months ago“ alle von CarstenS beschriebenen Punkte beim POTUS valide, d.h. sein Regierungsverständnis hat nicht erst seit der jüngsten Wahl gelitten.
 

Kornado

Aktives Mitglied
28.05.2017
243
81
Dass Trump in seinen letzten Stunden/Tagen keine Entscheidungen trifft, die Biden stärken würden oder ihn zumindest gut aussehen lassen, ist ja wohl klar.

Ich denke, dass Trump mit der Aufhebung der Grenzschließung für Europäer nun Biden ganz schön unter Druck setzt.
Biden hat den von Trump verhängten Travelban damals stark verurteilt.
Jetzt will er den Ban unbedingt aufrechterhalten, aber eine seiner ersten Amtshandlungen soll die Aufhebung derExecutive Order 13769 ("Protecting The Nation from Foreign Terrorist Entry into The United States") sein?
Ich glaube das wird einige Diskussionen verursachen!

 
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Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

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