Wohin mit der ganzen Kohle? CrowdFunding & CrowdLending.

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joubin81

Erfahrenes Mitglied
07.09.2016
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Mir fehlt da irgendwie noch eine quantitative Definition von “Was ist eine Crowd“ (quantitativ) und um welche Beträge geht es da pro Crowd-Beteiligter und auch insgesamt.
Ich spreche von Immobilien Investments mit Neubau Projekten in ganz Deutschland.

Das waren sicherlich keine Start-ups, es wurden 3stellige Millionensummen ge crowd funded.

Und alle sind sie insolvent und das Geld ist weg, Anleger erhalten keinen Cent und die Plattformen weisen jede Haftung ab.
Kassieren aber schön Provision für jede Vermittlung...
 
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bcs13

Erfahrenes Mitglied
22.11.2010
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Ich spreche von Immobilien Investments mit Neubau Projekten in ganz Deutschland.

Das waren sicherlich keine Start-ups, es wurden 3stellige Millionensummen ge crowd funded.

Und alle sind sie insolvent und das Geld ist weg, Anleger erhalten keinen Cent und die Plattformen weisen jede Haftung ab.
Kassieren aber schön Provision für jede Vermittlung...
Hast du da mal konkrete Beispiele?
 

wassup

Reguläres Mitglied
28.12.2025
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Und alle sind sie insolvent und das Geld ist weg, Anleger erhalten keinen Cent und die Plattformen weisen jede Haftung ab.
Kassieren aber schön Provision für jede Vermittlung...
Kennen wir ja auch aus dem Crypto-Bereich. Die Börsen bieten Derivate mit hohem Hebel auf ohnehin riskante Cryptowährungen an. Wenn Kleinanleger dann Pleite gehen oder herbe Verluste machen, sind die Crypto-Börsen aus dem Schneider. Eine Riesenplattform wie Binance gibt noch nicht einmal ihren Hauptsitz bekannt!

Auch die Crowdfunding-Plattformen sind recht schwach reguliert und müssen im Wesentlichen beachten, dass gewisse Formalien wie ein Basisinformationsblatt eingehalten werden und das auch nur bei Crowdinvesting. Bei Support a la Kickstarter muss man Regulierung mit der Lupe suchen.
Hast du da mal konkrete Beispiele?
GIYF. EstateGuru oder Exporo (Portfolio Marburg, Cottage Garden u.a.) sind Beispiele mit EU-Bezug. Weltweit durch die Finanzpresse ging der Fall DAO an der Schnittstelle zwischen Crowdfunding und Crypto - den Pfeifen wurden kurz nach dem Einsammeln von 150 Mio. ein Drittel davon gestohlen, so dass das Projekt nicht weiterlaufen konnte.


Google findet auch den Coolest Cooler, wo 13 Mio. eingesammelt wurden, aufgrund grober Fehlkalkulationen kein Unterstützer den versprochenen Kühlschrank erhielt.

Ergänzung zur Klarstellung: In dem Gros der Fälle ging es nicht um dreistellige, sondern um hohe einstellige bis mittlere zweistellige Millionenbeträge. Dreistelliger Millionenbetrag bei DAO, dort aber kein Immobilienbezug o.ä.



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Ich ergänze noch ein persönliches Beispiel. Ich kaufe seit ein paar Jahren gelegentlich Spezial-Tools für den Smart Home Bereich. Kleine Spezialbauteile, die es von etablierten Unternehmen wie Philips, Bosch, AVM, Sonoff, Aqara, Nous usw. nicht gibt und selbst auf Aliexpress nicht als Endprodukt verfügbar sind.

Da kaufe ich von einem Ein-Mann-Shop aus Polen, den Unternehmer kenne ich auch von Discord und spezielleren Foren seit langen. Der verkauft also irgendwelche Teilchen, die auf einem kleinen Controller basieren, über Seiten wie Tindie und co. Letztes Jahr hat er angefangen, für neue Gerätschaften Crowdinvesting zu betreiben.

Die geplanten Geräte sind m.E. nicht komplexer als die bisherigen (die er in Eigenfinanzierung entwickelt und vertrieben hat). Warum setzt er jetzt auf die Crowd? Vermutlich, weil er kann! Warum selbst ein Risiko eingehen und wertvolle eigene Kohle einzusetzen, wenn er genug Follower hat, die ihm einen 50er zahlen für ein Gerät, das er noch gar nicht entwickelt hat!

Fakten:

Wer auf Kickstarter 30% des Fundings in den ersten Tagen reinholt, schafft typischerweise den Rest. Der Hauptgrund: Herdenverhalten in sozialen Medien und FOMO!

Social Media Präsenz, die Qualität der für das Projekt produzierten Videos und die Fotos des Projektinitiators haben starke Prognosekraft in Hinblick auf die Chance eines Fundings.

Crowdfunding ist eine soziale (Medien) Geschichte als etwas, was viel mit kreativem Unternehmertun zu tun hat. Das ist viel Quacksalberei. Ich brauche Hype, Follower, Social Engineering!
 
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20.10.2020
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Das Grundproblem beim Crowdfunding durch Anleger mit Rendite-Erwartung ist, dass diese die traditionellen Kreditgeber und deren Abwendung von den allermeisten Projekten für völlig verblödet halten.

Diese privaten Anleger glauben, lediglich mit Fühlis im Bauch Geld gewinnbringend anlegen zu können.

Richtig ist aber, dass Banken lukrative Projekte immer finanzieren.
Nur der Bodensatz der Projekte landet überhaupt erst beim Crowdfunding.

Anders ist die Situation, wenn ein privater Anleger Geld für eine gute Sache wie z.B. direkt aus Griechenland versendete Pakete mit Saftorangen verschenken möchte, und die Rückzahlung seines Kapitals nicht wirklich erwartet.
 
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wassup

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28.12.2025
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Banken finanzieren auch Benko-Projekte und verbrennen dabei viel Geld. :rolleyes:
Die Ausfallraten der deutschen Banken sind sensationell niedrig. Die Kritik an ihnen ist eher, dass sie zu wenig Kredite vergeben. Verluste wie bei Benko werden durch die Margen gaaanz locker abgefedert. Mit der Baustelle Crowdfunding hat das wenig bis nichts zu tun.
 
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SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
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FRA/QKL
Die Ausfallraten der deutschen Banken sind sensationell niedrig. Die Kritik an ihnen ist eher, dass sie zu wenig Kredite vergeben. Verluste wie bei Benko werden durch die Margen gaaanz locker abgefedert.

Bei einer mir bekannten Bank, deren Name ich bewusst weggelassen habe sieht es laut kurzer KI-Anfrage folgendermaßen aus:

Die <Regional-Bank> hatte 2023 ein sehr problematisches Geschäftsjahr mit hohen Verlusten durch massive Risikovorsorge (ca. 133 Mio. Euro), konnte aber dank der Auflösung von Rückstellungen und Steuergutschriften „gerade so“ eine schwarze Null bzw. einen kleinen positiven Saldo von 1,1 Mio. Euro melden, was jedoch nicht die eigentliche Schieflage im Kreditgeschäft kaschieren konnte. Für das Jahr 2024 liegt ein offizieller vollständiger Jahresgewinn noch nicht vor, aber es gibt Hinweise auf anhaltende Herausforderungen, wie aus Finanzmeldungen hervorgeht.

Wichtige Zahlen & Entwicklungen (Stand Ende 2024 / Anfang 2025):

  • 2023: Massive Abschreibungen im Kreditgeschäft (ca. 133 Mio. €) aufgrund von Risiken, unter anderem im Zusammenhang mit dem Benko-Imperium; Auflösung von Reserven; Ergebnis nahe Null.
  • 2024: Bilanzsumme bei 5,442 Mrd. €; weiterhin hohe Herausforderungen und Krisenmodus, obwohl Details zum Ergebnis fehlen.
  • Jahresergebnis 2021 (zum Vergleich): Betriebsergebnis von 54,7 Mio. €.
Zusammenfassend: Die <Regional-Bank> hatte in den letzten Jahren mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen, was sich in schlechten Jahresergebnissen niederschlug, trotz Versuchen, dies durch Rückstellungsauflösungen zu kompensieren. Die aktuellsten Zahlen für 2024 deuten auf eine weiterhin angespannte Situation hin.



Von gaaanz locker abfedern kann da nicht mehr die Rede sein und zu spüren bekommen es alle Kunden.


Mit der Baustelle Crowdfunding hat das wenig bis nichts zu tun.

Das stimmt.
 

bcs13

Erfahrenes Mitglied
22.11.2010
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Bei einer mir bekannten Bank, deren Name ich bewusst weggelassen habe sieht es laut kurzer KI-Anfrage folgendermaßen aus:



Von gaaanz locker abfedern kann da nicht mehr die Rede sein und zu spüren bekommen es alle Kunden.





Das stimmt.
Ich denke mal, das Grundproblem ist hier die totale Vermischung dessen, was der OP ursprünglich mal angestoßen hat mit Bankenfinanzierung, start-up-Gründung, grauem Kapitalmarkt etc. Insofern ist die Diskussion echt müßig.
Ist doch klar, daß Banken manche Projekte nach - hoffentlich - intensiver Prüfung finanzieren und damit - trotz dieser - manchmal schief liegen.
Ist ebenso klar, daß viele sehr interessante und im Nachhinein lukrative Projekte sich für regulierte Banken nicht eignen, weshalb es ja private-equity-Finanzierer gibt.
Weiterhin gibt es den grauen Kapitalmarkt (oben einige schöne Beispiele aus dem Immobilienbereich), bei denen schon auf den ersten Blick für den Informierten klar ist, daß man da besser die Finger weglässt.
Und dann gibt es noch viele Spielarten der crowd-Finanzierung, wo die Projekte zu klein, zu vage, zu wenig fortgeschritten etc. sind, um sich für die traditionellen Finanzierungen zu eignen. Da kann man dann als crowd-Finanzierer mitmachen, wenn es einen anspricht, man etwas unterstützen will oder man eine Meinung dazu hat, daß sich hier etwas Lukratives anbahnt. Ich hatte mir z.B. vor einiger Zeit mal die Anfrage von Ooono (die mit dem Radarwarmer) angesehen, die auf diese Weise einen Defibrillator entwickeln wollen. Mal sehen, was daraus wird, ich verstehe davon zu wenig, um mich zu beteiligen.
Was will ich mit dem langen post sagen: lasst den OP seine Erfahrungen mitteilen und wer etwas Inhaltliches dazu beizutragen hat: super. Ansonsten finde ich Kommentare wie: "spende doch lieber" eher daneben. Thank you for your attention to this matter.
 
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wassup

Reguläres Mitglied
28.12.2025
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Von gaaanz locker abfedern kann da nicht mehr die Rede sein und zu spüren bekommen es alle Kunden.
Eine Regionalbank ist wenig aussagekräftig, das big picture sieht anders aus. Es ist zwar nicht so, dass bei den Banken im DACH-Raum alles im grünen Bereich ist, klar. Aber Kreditrisiken sind momentan mäßig. Das sag' ich dir nicht nur als jemand aus der Branche. Das sagen ebenfalls Firmen auf der Sell-Side, Aufsichtsbehörden und Marktbeobachter, die sehen ebenfalls, dass Banken sehr konservativ in ihrer Kreditvergabe sind. Wie im Vorpost angedeutet, Aufreger der Stunde ist eher, dass Banken zu passiv sind im klassischen Bankengeschäft und zunehmend Marktanteile von schwach regulierten Schattenbanken übernommen werden.

Wenn eine Bank Fremdfinanzierung anbietet, ist das auf einem völlig anderen Leven risko-mäßig, glaub mir. Das ist ehrlich keine ernsthafte Frage. Relevanter wäre die Frage, ob professionelle Investoren Eigenkapital ausreichen würden wie Crowd-Investoren und die Antwort ist klipp und klar nein.
 

bcs13

Erfahrenes Mitglied
22.11.2010
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Eine Regionalbank ist wenig aussagekräftig, das big picture sieht anders aus. Es ist zwar nicht so, dass bei den Banken im DACH-Raum alles im grünen Bereich ist, klar. Aber Kreditrisiken sind momentan mäßig. Das sag' ich dir nicht nur als jemand aus der Branche. Das sagen ebenfalls Firmen auf der Sell-Side, Aufsichtsbehörden und Marktbeobachter, die sehen ebenfalls, dass Banken sehr konservativ in ihrer Kreditvergabe sind. Wie im Vorpost angedeutet, Aufreger der Stunde ist eher, dass Banken zu passiv sind im klassischen Bankengeschäft und zunehmend Marktanteile von schwach regulierten Schattenbanken übernommen werden.

Wenn eine Bank Fremdfinanzierung anbietet, ist das auf einem völlig anderen Leven risko-mäßig, glaub mir. Das ist ehrlich keine ernsthafte Frage. Relevanter wäre die Frage, ob professionelle Investoren Eigenkapital ausreichen würden wie Crowd-Investoren und die Antwort ist klipp und klar nein.
Für „ jemanden aus der Branche“ hast Du aber immer noch nicht verstanden, worum es tatsächlich geht und willst nur Posts generieren. Ich hatte gedacht, dass dein Output endet, wenn die Schule wieder anfängt.
 
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Erfahrenes Mitglied
20.10.2020
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4.064
Banken finanzieren auch Benko-Projekte und verbrennen dabei viel Geld. :rolleyes:

Das Ausfallrisiko ist in die Zinssätze einkalkuliert…

Bei einer mir bekannten Bank, deren Name ich bewusst weggelassen habe sieht es laut kurzer KI-Anfrage folgendermaßen aus:

Für solche Situationen gibt es Sicherungsfonds der Bankenverbände und die staatliche Einlagensicherung. Je nach Mitgliedschaft der jeweiligen Bank in einem Sicherungsfonds sind teilweise sehr hohe Einlagen je Kunde versichert.

Wenn ein „Anleger“ meint, ohne wirksame Einlagensicherung „anlegen“ zu müssen, dann ist das dessen Entscheidung. Dann verliert man halt auch mal 60k€, wie ein Bekannter von mir, weil er bei Infinus angelegt hatte.
 

Vorwarts

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11.10.2024
255
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Es gab mal irgendwo Crowdfunding für die geniale Geschäftsidee, eine Bar ausschließlich für weibliche Besucher zu öffnen. Damit die Frauen beim Plaudern und feiern unter sich sein können, und toxische Männlichkeit draußen bleibt.

Blöd war halt, dass niemand vorher analysiert hat, wer in Bars die Drinks bezahlt. Nämlich überwiegend Männer.
Wie zu erwarten war, ging der Umsatz in der Bar gegen 0, und die Bar musste schließen.
Hat ich auch gelesen war irgendwo bei den Amies war es nicht sogar ein Stripclub für Frauen oder so?

Aber solche Storys ließt man halt immer wieder ist halt 1 von 100 Chance das Geschäft erfolgreich wird. Liegt sogar manchmal garnicht an die Idee selber viel mehr an der Zeit oder am Ort oder irgendwas anderes hat halt nicht gepasst.

Solche Clubs gibt es z.B. auch bzw. machen einige Clubs an einigen Tagen und sind damit sogar ziemlich erfolgreich. Glaub viel mehr will man in der heutigen Zeit kein Club/Bar mehr betreiben das Pflaster ist hart geworden in der Branche. Seit Corona gibt es ja nicht ohne Grund das große Club sterben auch in Deutschland.
 
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Langstreckenpendler

Erfahrenes Mitglied
28.12.2021
1.274
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Ich spreche von Immobilien Investments mit Neubau Projekten in ganz Deutschland.

Das waren sicherlich keine Start-ups, es wurden 3stellige Millionensummen ge crowd funded.
Und? Lass Dich doch nicht von den Beträgen beeindrucken oder davon was andere machen!

Ich bitte mir doch auch Zeit aus und rechne auch ggf. mühsam nach, wenn mir ein Bankverkäufer (aka Bankberater) ein Versicherungsprodukt als Anlage empfiehlt, das irgendwas mit öffentlichen Indizes oder gar Hausindizes/„Aktienkorb“ (du hast keine Ahnung nach welchen Regeln das zusammengesetzt wird) zu tun hat um möglicherweise phantastische Renditen zu erzielen, die nach Abzug von Provisionen und Verwaltungskosten bestenfalls einem Geldwechsel gleichkommen. Bei den meisten solcher Vorschläge konnte ich bisher feststellen, dass das so, wie es (möglicherweise vereinfacht) erklärt wurde, nichtmal in der Vergangenheit geklappt hätte. Und natürlich kommt dann bei raus: nicht machen.

Bei Crowdfunding im Immobilienbereich treten doch z.T. UGs oder Firmen mit 20K Eigenkapital und 5K Jahresgewinn an und wollen 5 Mio finanzieren.
Die fallen doch schon um, wenn die Gebühren für das Kreditarrangement - ob Bank oder Plattform - fällig werden! Von Erwerbsnebenkosten ganz zu schweigen (sowas wird grundsätzlich nicht über Bankkredite finanziert!).
Und dann gibt es ja noch Objektgesellschaften, die Teil einer Gruppe sind. Da sollte man sich auch einmal die gesamte Gruppe anschauen - nicht das plötzlich der große Gesellschafter ein Problem hat.

Entscheidend ist: Wenn Du Dein Geld nicht Spenden oder ein Produkt vorfinanzieren sondern Rendite machen wolltest:
Was bist/warst Du rechtlich bzw. was sollst/solltest Du sein?

Gibt doch nur 2 Wege:
a) man ist am Eigenkapital beteiligt, d.h. Gesellschafter oder Mezzanine, dann trifft einen Gewinn & Verlust.
Dann braucht es aber auch Stimmrechte, am besten Sperrminorität. Das macht Sinn, wenn kein oder wenig Eigenkapital im Zielunternehmen.
Unter 10% mit öffentlicher Beteiligung (PPP) oder wenigstens 25% (Sperrminorität) bei privaten Gesellschaftern schaue ich mir sowas garnicht erst an.

Wenn es trotzdem interessant ist:
a.1) Ausgestaltung der Stimmrechte prüfen, ggf. Einstieg oder Übernahme des Projektes/der Firma
a.2) Beobachten und bei Insolvenz einsteigen
a.3) Es komplett sein lassen.

Und je nach Ausgestaltung gibt es für die _Investition_ bei Startups auch noch staatliche Zuschüsse!

b) man ist am Fremdkapital beteiligt, d.h. Kreditgeber.
Dann braucht es Sicherheiten. Und zwar welche, die auch funktionieren, d.h. verwertbar sind. Nicht etwa 50% oder mehr erstrangig im Grundbuch für die Bank und der Sicherheitspuffer der Bank für den dusseligen Rest. Dann kommt Zwangsversteigerung mit Zuschlag ab 50%, die Bank ist zufrieden und der Rest schaut in die Röhre.
Übrigens ist die Darstellung der Sicherheiten über den Kreditverlauf essentiell für eine Finanzierung. Wenn das fehlt: FINGER WEG!

Was übrigens garnicht geht, ist Kredite zu geben und dann mit Ansage nur noch mit Verlust zu partizipieren.

Und alle sind sie insolvent und das Geld ist weg, Anleger erhalten keinen Cent und die Plattformen weisen jede Haftung ab.
Kassieren aber schön Provision für jede Vermittlung...
An die Plattformen kommst Du nur wg. Beratungsfehler - und das auch nur, wenn überhaupt eine Beratung angeboten wurde und stattgefunden hat und du nicht von vornherein darauf verzichtet hast.
An die Schuldner ggf. bei Mezzanine über Prospekthaftung. Ob das bei Insolvenz was nützt oder einfach nur RA-Kosten produziert, steht auf einem anderen Blatt.
 
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wassup

Reguläres Mitglied
28.12.2025
61
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Da kann man dann als crowd-Finanzierer mitmachen, wenn es einen anspricht, man etwas unterstützen will oder man eine Meinung dazu hat, daß sich hier etwas Lukratives anbahnt.
Zusammengefasst: Lasst die dumb money doch dumb sein..

:ROFLMAO:

Antwort: Stört niemanden, die dumb money, sie darf auch ohne deinen Appell weiterhin dumb sein.
 
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