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AI171 Dreamliner Absturz in Ahmedabad | 12.06.25

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Versteh nicht was du meinst, redest du jetzt von AI? Das hat er ja nicht besonders missverständlich formuliert, dass er sich dabei auf die Piloten bezogen hat.
Ich habe mir das Video nicht angesehen. - Kann ich nicht, regt mich zu sehr auf.
 
Ich habe mir das Video nicht angesehen. - Kann ich nicht, regt mich zu sehr auf.
Ja gut, musst du natürlich nicht, aber eine andre Diskussionsgrundlage dazu gibt es ja nicht..
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Das hätte man aber deutlich sehen müssen. Das Ruder steht die ganze Zeit sauber in Mittelstellung.
Vmtl. schon, hängt im Zweifelsfall aber auch davon ab, wie unterschiedlich der Verlauf war, wie das defekte und das deaktivierte Triebwerk Schub verloren haben.
 
Hier kann man sehen wie ein einseitiger Triebwerksausfall beim Start einer 787 aussieht. Der ist zwar noch vor V1 und bricht ab, aber man sieht gut wie das Rudder auf einmal stark ausschlägt und auch der Flieger etwas zu schlingern beginnt. Bei der AI sieht der Startvorgang dagegen sehr ruhig aus.
 
Ich habe selber mal vor vielen Jahren in einem A330 Simulator von LH einen (angekündigten) Engine Failure vor V1 erleben dürfen. Der erste Versuch ging auf den Acker, weil ich viel zu zögerlich in das Ruder getreten habe. Mit dieser Erkenntnis habe ich beim zweiten Versuch und sehr massiven Tritt in das Ruder den Flieger auf der Bahn halten können. Die Kräfte bei einem 2-Strahler mit einem Triebwerk sind schon mächtig.
 
Vmtl. schon, hängt im Zweifelsfall aber auch davon ab, wie unterschiedlich der Verlauf war, wie das defekte und das deaktivierte Triebwerk Schub verloren haben.
Nein. In der Reaktionszeit, die es brauchen WÜRDE, das 2. Triebwerk abzustellen wäre das Flugzeug ohne volles Seitenruder schon > 45° aus der Richtung.
Die Kräfte sind immens und es geht ganz, ganz schnell.
 
Eigentlich müssten ja jetzt schon mind. Teilerkenntnisse oder Konfiguraionsfragen auch aus den BlackBox-Daten bei Boeing vorliegen.
Hat jemand vielleicht mitbekommen, ob es in den letzten 10 Tagen vermehrte Kontrollen oder Untersuchungen bei anderen 787 gab ?
 
Du meinst, falls das Triebwerk sofort komplett ausgefallen wäre?
Wenn das Triebwerk ausfällt, fällt es richtig aus. Dann ist innerhalb von 1s KEIN Schub mehr da.

Wenn jeman den Schubhebel zurückzieht, dauert es etwas länger, aber auch dann wäre es deutlich sichtbar. Da würden wir uns aber schon wieder im Bereich Vorsatz befinden. Danach sieht es aber überhaupt nicht aus.

Hätte es langsam Schub verloren, wäre der Flugweg ein ganz anderer gewesen - man wäre noch viel höher und weiter gekommen und hätte keine ballistische Flugbahn gehabt.

Ich weiß aber auch nicht, warum Du Dich an diesem unsinnigen Video hochziehst. Falsches Triebwerk abgestellt passt überhaupt nicht zum Ablauf - weder vom Handling her noch von dem, was man auf den Videos sieht.

Wie bereits weiter oben gesagt: Es hat solche Fälle schon bei Turboprops gegeben - da ist aber auch der Ablauf und die Reaktion eine ganz andere, da man so schnell wie möglich den Widerstand des Propellers des ausgefallenen Triebwerks loswerden muss.

Es hat auch einmal einen Fall bei einem Jet gegeben (BMI092) - da war aber der Ablauf ein ganz anderer, da das Triebwerk im Decent Probleme gemacht hat und nicht komplett ausgefallen war.
 
Wenn das Triebwerk ausfällt, fällt es richtig aus. Dann ist innerhalb von 1s KEIN Schub mehr da.
Es gibt doch unzählige Incidents mit Triebwerksausfällen, die eben nicht sofort passiert sind. Kannst du wirklich aus der Flugbahn ablesen, dass dieser Ausfall sofort und nicht über einen Zeitraum von ein paar Sekunden passierte?
 
Es gibt doch unzählige Incidents mit Triebwerksausfällen, die eben nicht sofort passiert sind. Kannst du wirklich aus der Flugbahn ablesen, dass dieser Ausfall sofort und nicht über einen Zeitraum von ein paar Sekunden passierte?
Ja, kann man. Mit nur ein paar Sekunden längerer Leistung der Triebwerke, hätten sie mehr als nur 100-150ft AGL erreicht.

Das Flugzeug steigt mit > 2000ft/min nach dem T/O. 2-3s wären schon 100ft mehr gewesen.
 
Ja, kann man. Mit nur ein paar Sekunden längerer Leistung der Triebwerke, hätten sie mehr als nur 100-150ft AGL erreicht.

Das Flugzeug steigt mit > 2000ft/min nach dem T/O. 2-3s wären schon 100ft mehr gewesen.
Du meinst jetzt 2-3 s bei 100%? Es geht ja um einen eventuellen graduellen Abfall, wie sich das auf die resultierende Climb Rate auswirkt, hängt von der konkreten Kurve ab. Hast du ein Video gesehen, auf dem du einen eindeutigen Cutoff-Punkt erkannt hast?
 
Hast du ein Video gesehen, auf dem du einen eindeutigen Cutoff-Punkt erkannt hast?

Die Argumentation, mir der Du ein Problem hast, beruht leider nach wie vor auf einem gleichzeitigen Schubverlust beider Triebwerke, obwohl es dafür keinerlei Beweis gibt. Nicht der Flugweg und noch nichtmal die ausgefahrene RAT.
 
beruht leider nach wie vor auf einem gleichzeitigen Schubverlust beider Triebwerke, obwohl es dafür keinerlei Beweis gibt.
Für einen Schubverlust nur eines Triebwerks gibt es dann aber überhautptgarkeinerlei Beweise...
Natürlich ist es kein Beweis, das Schub fehlt wenn ein Flugzeug nicht steigt, es steigt nur dann nicht, wenn die Piloten zu wenig ziehen. Mit Schubverlust hat das gar nichts zu tun. Und nur unerfahrene Piloten würden bei einseitigem Triebwerksausfall das Seitenruder betätigen.
Beweislage glasklar :rolleyes:

Wenn das Triebwerk ausfällt, fällt es richtig aus. Dann ist innerhalb von 1s KEIN Schub mehr da.
Nur bei mechanischen Schäden der rotierenden Teile. Bei Problemen mit der fuel control unit oder der Treibstoffzufuhr (Filter verstopft) können auch graduelle Schubverluste eintreten. Wir hatten auch mindestens zwei Fälle, in denen der Schub nicht mehr erhöht, aber noch gehalten werden konnte.
Auch dann brauchst du bei einem einseitigen Problem aber am Ende den selben Seitenruderausschlag, du kannst ihn nur langsamer geben.
Das wäre relevant gewesen um das verbleibende Triebwerk von Flex auf volle Leistung zu fahren, aber das ist nachweislich nicht geschehen.
Bei dieser Geschwindigkeit extrem nahe an der Vmc brauchst du einen vollen Seitenruderausschlag um geradeaus zu fliegen, und es ist nicht mal ein minimaler erkennbar und auch alternativ keine Flugbahnänderung zu einer Seite.
Es hat ganz sicher keinen einseitigen Triebwerksausfall in dem vom Video aufgezeichneten Zeitraum gegeben, bzw. es ist denkbar das eins auf Idle zurückgefahren und eins voll ausgefallen ist. Aber ganz definitiv ist zu keinem aufgezeichneten Zeitpunkt nur ein Triebwerk mit Startleistung gelaufen.

Eigentlich müssten ja jetzt schon mind. Teilerkenntnisse oder Konfiguraionsfragen auch aus den BlackBox-Daten bei Boeing vorliegen.
Hat jemand vielleicht mitbekommen, ob es in den letzten 10 Tagen vermehrte Kontrollen oder Untersuchungen bei anderen 787 gab ?
Ich kenne jetzt Indien und deren Mentalität bezüglich Öffentlichkeitsarbeit nicht, aber es ist in der Tat ungewöhlich, dass völlige Funkstille herrscht.
Die 30 Tage frist rückt näher, noch diese Woche sollte es einen ersten Vorbericht geben.
 
Die Argumentation, mir der Du ein Problem hast, beruht leider nach wie vor auf einem gleichzeitigen Schubverlust beider Triebwerke, obwohl es dafür keinerlei Beweis gibt. Nicht der Flugweg und noch nichtmal die ausgefahrene RAT.
Mittelbar sieht man es sehr wohl. Grundsatz der Fliegerei, gerade mit einem Jet: „Pitch & Power“.
Das hängt alles zusammen und bestimmt den Flugweg. Fehlt der Pitch erreicht man bei T/O Power ganz schnell extreme Geschwindigkeiten.
 
By the way: In Indien muss man doch mit allem rechnen, …
 
By the way: In Indien muss man doch mit allem rechnen, nicht nur mit Heu in den Flügeln...

In FRA gibt es in der Cargo City Süd auch einen Imker der bei solchen Sachen gerufen wird. Anscheined mögen Bienen die Wiesen/Freiflächen in Flughäfen.
 
By the way: In Indien muss man doch mit allem rechnen

Air India Express soll Wartungsdokumente gefälscht haben​

Nicht nur in Indien...

Die machen das halt mit der gebotenen protokollarischen Schwere. Schritt für Schritt. Aber sie machen es.
Solange sie damit die Fristen einhalten ist das auch absolut in Ordnung so. Gerade weil sie sich ihres "dritte Welt Images" bewusst sind.
Interessant, dass von Britischer AAIB Unterstützung keine Rede ist. London war ja Ziel und Britische Staatsbürger an Bord, von daher hätten die ja auch ein Recht an der Untersuchung mitzuwirken. Das Verhältnis zwischen Ex-Kolonie und Ex-Empire ist also wohl doch nicht so eng... Hätte ich mir als Gegenpol zum NTSB (mit potentiellem Boeing/GE Interessenskonflikt) durchaus gewünscht.
 
Interessant, dass von Britischer AAIB Unterstützung keine Rede ist. London war ja Ziel und Britische Staatsbürger an Bord, von daher hätten die ja auch ein Recht an der Untersuchung mitzuwirken. Das Verhältnis zwischen Ex-Kolonie und Ex-Empire ist also wohl doch nicht so eng... Hätte ich mir als Gegenpol zum NTSB (mit potentiellem Boeing/GE Interessenskonflikt) durchaus gewünscht.

Quark, die Briten sind auch dabei.
 
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