sagt zumindest ein Bericht bei n-tv und dürfte hier auch den einen oder anderen Foristen betreffen. Was sagt ihr zu dem Unterton und Tenor des Berichts?
nun, ein herausragendes Zeichen der GenZ ist das komplette Anspruchsdenken
man will zwar den schnellen Erfolg, aber nicht mehr die Leistung und die Geduld/Verzichtsbereitschaft (er)bringen, die dazu (eigentlich) nötig ist
bezeichnend auch, dass viele junge Berufseinsteiger bereits Orte in/auf dieser Welt gesehen und bereist haben, dafür haben Boomer fast ihr gesamtes Berufsleben gebraucht, bis sie da mal hinkamen, wenn sie überhaupt schon mal da hin gekommen sind (meine ersten nennenswerten Langstrecken bin ich geflogen, da war ich fast schon 40)
"es reicht nicht mehr für eine eigene Immobilie, für keinen planungssicheren Aufbau einer Familie mehr" so das Klagen vieler GenZ
"
für die Boomer wäre das alles damals viel einfach gewesen"
nein, es war nicht einfacher
die Wahrheit ist:
die Boomer haben jahrelang verzichtet, sich die Urlaube gestrichen und sonstigen Lebensspaß eingeschränkt, nur um sich später dann gewisse Dinge leisten zu können, und einen gewissen stetigen Lebensaufbau sicherzustellen ... es braucht eben auch gewisser Opfer und Einschränkungen, um später Erfolge zu haben
heute sind die Jungen noch keine 25, 26, 27, haben fast noch keinen einzigen wirklichen ernsthaften Berufstag gesehen oder erlebt, und schon die halbe Welt bereist
auf nichts verzichten, alles haben wollen, jeden Erfolg/Anspruch sofort und immer, ohne ein einziges Opfer und eine einzige persönliche Einschränkung erbringen zu wollen
und das viele Erben jedes Jahr macht es ihnen möglich
Deutschland lebt zunehmend aus seiner Substanz