Warum?
Wir haben mittlerweile genügend Leute im Umfeld die weder daheim noch auf Arbeit laden. Alle kommen prima zurecht.
Singulärbetrachung. Der Markt sagt was anderes.
Natürlich ist es mitunter umständlicher. Aber stimmt das Umfeld, kriegt man das auch hin.
Vielleicht wollen es die User nicht "hinkriegen" sondern einfach völlig entspannt auftanken, äh -laden und nicht ihr Leben, ihre Fahrtstrecken, ihre Entfernungen nach dem Fahrzeug ausrichten.
[automerge]1767959930[/automerge]
Das ist mir in München noch nicht aufgefallen. Unabhängig davon finde ich das gar nicht grundsätzlich schlecht. Dabei muss das nicht einmal furchtbar schnell (und damit teuer) sein, sondern die Positionierung muss passen. Wenn an dem einzigen großen Supermarkt bei uns im Stadtteil 20 * 50 KW auf dem Parkplatz stehen würden, wäre das schon genug, um bestimmt 10.000 Haushalten im Umkreis einen vollkommen problemlosen Umstieg auf BEV zu ermöglichen. Das Auto könnte man damit jede Woche problemlos beim Wocheneinkauf voll laden. Die gleichen 20 * 50 KW auf den Stadteil verteilt am Straßenrand dagegen wären super nervig und unpraktikabel, weil man das Auto immer nach +-1 Stunde wieder holen und umparken muss.
Dann schlage es deinen Supermarkt doch vor,
20x50KW Lader zu bauen, die entsprechenden Leitungen zu legen, die Energieerzeugung dafür zu haben und entsprechende günstige Preise anzubieten.
Und 50KW reichen nicht, um bei einem Einkauf von 30min einen eTron, einen Tesla Long-Range oder einen auf 100% Macan aufzuladen. Und wenn ich dann 10000 User durch 20 Lader 24/7 Öffnungszeiten des Supermarktes rechne, dann haut das hinten und vorne nicht mit den Ladezeiten hin, aber die restlichen 7000 Fahrzeuge/Haushalte warten dann bis nächste Woche oder wir führen 48 Stunden Tage ein.
Aber wir wollen ja hier groß denken, ich würde sagen, wir bauen 40x50KW Lader hin und schon sind 100.000 Haushalte vom BEV überzeugt, da bin ich mir sicher!