Elektromobilität (aus dem Tesla-Aktie-Thread)

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Michael54431

Erfahrenes Mitglied
17.01.2018
1.183
461
STR
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Warum soll das Quatsch sein? Die Hersteller haben es nicht nur verschlafen, sondern die Mitbewerber auch noch massiv unterschätzt.
 
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Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
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721
Ja die Frage ist ob man was dagegen hätte tun können. Dieser immer währende Blödsinn die Deutschen Hersteller hätten die Elektromobilität verschlafen ist freilich Quatsch.
Klar ist das Quatsch sieht man ja an der Modellvielfalt die die deutschen Hersteller im Portfolio haben, für jeden Geschmack, Zweck und Geldbeutel was dabei.

Weder Design, Preis noch Fahrzeug Modelle passen zum deutschen Massenmarkt.
 

Papua

Aktives Mitglied
31.12.2025
159
240
Klar ist das Quatsch sieht man ja an der Modellvielfalt die die deutschen Hersteller im Portfolio haben, für jeden Geschmack, Zweck und Geldbeutel was dabei.

Weder Design, Preis noch Fahrzeug Modelle passen zum deutschen Massenmarkt.
Komisch - und trotzdem sind fast alle meistverkauften Modelle in Europa von den blöden deutschen Herstellern. 25% der Neuwagen sind mittlerweile elektrisch, in 3 Jahren werden es 50% sein. Und die blöden deutschen Hersteller sind ganz vorne mit dabei. Ja - in China verdienen sie nix mehr, aber das tut niemand. 80-90% der chinesischen Autobauer sind in den nächsten 10 Jahren weg.
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
9.977
721
Komisch - und trotzdem sind fast alle meistverkauften Modelle in Europa von den blöden deutschen Herstellern. 25% der Neuwagen sind mittlerweile elektrisch, in 3 Jahren werden es 50% sein. Und die blöden deutschen Hersteller sind ganz vorne mit dabei. Ja - in China verdienen sie nix mehr, aber das tut niemand. 80-90% der chinesischen Autobauer sind in den nächsten 10 Jahren weg.
Hm nur sind die meistverkauften Autos in Europa nicht die eAutos, eher so etwas wie der Dacia Sandero.

Und wenn sie nix mehr in China verdienen dann ist eben der Ofen aus in Wolfsburg, Ingolstadt, München oder Stuttgart. Von Emden, Köln, Zwickau, Chemnitz, Rüsselsheim und und und will ich gar nicht erst reden.

In der Top 10 der Neuzulassungen in DE war im Dez. 2025 kein Verbrenner - übers Jahr gesehen das beliebteste Auto der VW Golf, gefolgt von div. anderen VW Verbrennern.

Das meistverkaufte Auto in Deutschland hat keine 100.000 Stück in 2025 verkauft, das verkauft man in China im Monat. Ohne China wird die deutsche Automobilindustrie global nur noch in der Nische eine Rolle spielen.

In Europa sind Stellantis und Renault sehr viel besser aufgestellt, über die USA braucht man nicht reden und in China wird man gerade plattgemacht. Was ich aus der deutschen Automobil Industrie höre ist pure Verzweiflung und alle hoffen das sie es noch bis zu Rente schaffen.
 

Papua

Aktives Mitglied
31.12.2025
159
240
Stellantis - der am schlechtesten aufgestellte Automobilbauer und der heißeste absolute Krisenkandidat ist besser aufgestellt - ja klar 😂😂

Renault verkauft in China so gut wie gar nix und her hier bereits 2020 die Reißleine gezogen, aber laut dir ist das ja der Muss-Markt.
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
9.977
721
Stellantis - der am schlechtesten aufgestellte Automobilbauer und der heißeste absolute Krisenkandidat ist besser aufgestellt - ja klar 😂😂

Renault verkauft in China so gut wie gar nix und her hier bereits 2020 die Reißleine gezogen, aber laut dir ist das ja der Muss-Markt.
China ist kein Muss-Markt, aber die deutschen Hersteller haben dort das meiste Geld verdient, ohne China sieht es für sie düster aus, Renault hat nie wirklich Autos in China/Asien oder den USA verkauft, daher für die egal.

Und Stellantis hat mit den typisch europäischen Marken für Europa einiges zu bieten, die Fahrzeuge laufen auch. Deren Problem sind die US Marken und der US Markt. Es ging mir hier nur um die Modelle für den europäischen Markt, nicht um die die globale Aufstellung. Die deutschen Hersteller haben halt kein/kaum Angebot im unteren/mittleren Marktsegment. (eAutos wohlgemerkt)
 

zimbowskyy

Erfahrenes Mitglied
29.11.2016
836
909
CGN
Weder Design, Preis noch Fahrzeug Modelle passen zum deutschen Massenmarkt.
Der Meinung bin ich auch. Der Sprung von Golf/Polo etc zu ID3 ist zu krass. Passat zu ID7 ist schon ok, aber viel zu teuer für die Masse. Ich schrieb es oben schon mal, am Besten hat es mMn BMW hinbekommen. Aber für den Durchschnittsverdiener als Neuwagen auch etwas zu teuer.
 
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3RONVAC

Erfahrenes Mitglied
28.08.2017
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Und Stellantis hat mit den typisch europäischen Marken für Europa einiges zu bieten, die Fahrzeuge laufen auch. Deren Problem sind die US Marken und der US Markt. Es ging mir hier nur um die Modelle für den europäischen Markt, nicht um die die globale Aufstellung. Die deutschen Hersteller haben halt kein/kaum Angebot im unteren/mittleren Marktsegment. (eAutos wohlgemerkt)

Stellantis ist in Europa im Rückwärtsgang, egal ob BEV oder Verbrenner. Marktanteil Europa Stellantis bei BEV grob 13%, der VW Konzern hat gut den doppelten Marktanteil. In 2025 hat sich der Abstand bei den BEV zwischen diese beiden Konzernen also weiter deutlich vergrößert.
 

malschauen

Erfahrenes Mitglied
05.12.2016
2.826
2.040
Damit entfällt dieser Kritikpunkt nun auch. Bin gespannt was jetzt wieder nicht passt?
Als Stadtwagen toll. Sind auch günstig, da bin ich bei dir und in der Größe kann ich kein Raumwunder erwarten. Aber es bräuchte halt auch was wie ein Skoda Skala oder ein VW Golf, der bezahlbar ist und eine Reichweite hat die über die 400km inkl. aller Verbraucher ist.
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
9.977
721
Hier wird von einigen Postern immer wieder vorgetragen, dass es keine BEV im bezahlbaren Bereich gibt.

Voilà


Damit entfällt dieser Kritikpunkt nun auch. Bin gespannt was jetzt wieder nicht passt?
Das Problem das weiter besteht ist der limitierte Markt an gebrauchten die bezahlbar sind, und letztlich Erfahrungen mit derLebensdauer, und den möglichen Reparaturen.

Ich kann mir heute einen 30 Jahre alten gebrauchten Verbrenner kaufen (gerne von einem Volumenhersteller) und kann dir recht genau sagen was max. an Reparaturen anstehen könnte (besonders gut bei den Fahrzeugen ohne jede Menge Steuergeräte). Bei einem 15 Jahre alten eAuto mit 160.000KM wüsste ich nicht was was da auf mich zukommt - aber auch das wird ja irgendwann mal Alltag.

Das wird alles noch ein wenig dauern, wird aber ganz organisch, natürlich wachsen, und am Ende werden die Skeptiker alle eAutos fahren weil es mehr Sinn macht.
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
9.977
721
Wo gibt es dann dort noch Teile? Bei VW bestimmt nicht.
Klar gibt es Teile bei VAG, z.B. hier Volkswagen Classic Parts, wenn VAG selber nicht mehr liefert dann kannst du auf OEM Produkte, Schrottplatz o.ä. zurückgreifen. Und das ist es ja gerade bei einem alten Alltagsauto sind dir die Neuteile vom Konzern egal, denn wenn du die verbaust kannst du das Auto gleich auf den Schrottplatz fahren.

Hatte gerade eine Problem mit einem Relais, das original hätte VAG noch geliefert, für 160€, nach gebaut gab es die Teile für 60€, dann gab es noch die Variante ein nachgebautes zu modifizieren (hätte 25€ gekostet) und dann noch gebrauchte. Habe am Ende von einem Mitglied des Clubs eins für 10€ bekommen.

Und genau das meine ich, du bekommst alle mechanischen Teile relativ problemlos (gerade bei den Volumen Herstellern) schwierig wird es bei Steuergeräten/Elektronik und Scheiben - aber auch da findet sich was.

Ich habe zwei 25 Jahre alte Autos die beide gerade über den TÜV gekommen sind, beides keine alltäglichen Kutschen, aber das Teileproblem hat mich noch nicht erwischt.

Bei meinem Zoe kenne ich noch nicht einmal eine freie Werkstatt die etwas mit der Batterie machen würde (sollte die mal repariert werden müssen).
 

Simineon

Erfahrenes Mitglied
23.03.2013
7.263
6.171
FRA
Bei meinem Zoe kenne ich noch nicht einmal eine freie Werkstatt die etwas mit der Batterie machen würde (sollte die mal repariert werden müssen).
Bis BEV mal das H-Kennzeichen erhalten wird es auch hier etwas geben.
Momentan tun sich ja die Recycling-Betriebe schwer die auf gebrauchte Akkus warten, dummerweise halten die wesentlich länger als prognostiziert.
 
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jodost

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23.10.2011
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CGN
Aber es bräuchte halt auch was wie ein Skoda Skala oder ein VW Golf, der bezahlbar ist und eine Reichweite hat die über die 400km inkl. aller Verbraucher ist.

Skoda Skala ist doch auf der gleichen Plattform (wenn auch wohl etwas größer) wie der Polo, oder? Der ID.2/Elektro-Polo ist im Artikel erwähnt und könnte Reichweiten bis zu 450 km.

Das Gegenstück zum Golf ist der ID.3. Die beiden sind heute schon in einer ähnlichen Preisklasse (auf den ersten Blick: UVP, ausstattungsbereinigt) verfügbar.

In dem man die "Must have"-Reichweite immer weiter hochschraubt, hat man immer ein KO-Kriterium. Selbst bei sparsamem Fahrzeug braucht das Ding für 400km realistische Reichweite immer noch einen Akku, der einfach viel zu groß und damit zu schwer und zu teuer ist, als dass er in einem Kleinwagen für die breite Masse sinnvoll wäre.

Darf ich fragen, wie Du auf 400 km "incl. aller Verbraucher" (was auch immer das heißen soll, ich habe noch nie erlebt, dass E-Auto-Fahrer ernsthaft die Heizung/Klima abschalten oder freiwillig lieber im Winter kratzen als das Auto einfach vorzuheizen, nur um 5km mehr Reichweite rauszuholen) kommst? Willkürlich? Bauchgefühl? Konkreter (Massen-)Anwendungsfall?

Im Kleinwagen-Alltag würde unser Auto 400km vermutlich schaffen. "Vermutlich" heißt, trotz 100% öffentlichem Laden hatte ich den Fall noch nicht, dass er von ganz voll auf ganz leer gefahren wurde, ich kann also nur anhand des Verbrauchs rechnen.

Auf der Langstrecke will er voll beladen und ordentlich schnell gefahren (sozusagen meine Interpretation von "incl. aller Verbraucher") nach 300km geladen werden. Das sind tagsüber mindestens 3,5 Stunden Fahrzeit, wenn man halbwegs gut durchkommt. Oder nachts 1,5 Stunden im Rennfahrer-Betrieb. In beiden Fällen brauche ich danach eh eine Pause. Meist ist es anstrengend (und nicht mal nötig, sondern der innere Monk in mir) überhaupt mit der Pause so lange zu warten, bis "es sich vom Laden lohnt". Das ist aber ein Auto in einer Größe/Motorisierung/Komfortklasse/Preiskategorie, das ich absichtlich auch so gewählt habe, um gerne mit dem auch mal von Köln nach Hamburg, Berlin, München oder an die Nordseeküste zu fahren. Würde ich mit einem Polo, der als Verbrenner mit 1000ccm Hubraum/80 PS irgendwo in der Preisliste startet, gar nicht unbedingt wollen (egal ob E oder Benzin).

Nun bin ich alleine (bzw. meine Frau und ich einzeln und gemeinsam) keine repräsentative Zielgruppe. Aber 400km Reichweite bei Autos in der Polo-bis-Golf-Klasse klingt mir ehrlich gesagt nach "und wenn die Gefahr bestehst, dass es jemand schafft, hängen wir die Hürde einfach noch höher".
 

Michael54431

Erfahrenes Mitglied
17.01.2018
1.183
461
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Angegebene 400km sind jetzt aber auch keine besonders weite Reichweite.
Ich hatte einen Fiat 500e der war mit der großen Batterie mit >320km angegeben, Im Sommer ging das auch halbwegs wenn man sich zurückgehalten hat, im Winter musste man aber froh sein wenn man an die 170km gekommen ist. Das ist dann schon sehr grenzwertig.
Dazu haben diese Fahrzeuge dann einfach nicht die Ladegeschwindigkeit welche man in den "Großen" bekommt.
Und das schreckt dann wahrscheinlich auch einfach einige ab.

Du musst auch mal weg vom Familienmensch mit 2 Kindern usw.
Für viele 18-40 Jährige wird ein Polo/Golf mit 300km im Alltag völlig ausreichend sein, die fahren aber auch gerne weiter weg in Urlaub - und dann kommt wieder die Ladeangst. Also wirds doch n Verbrenner in der Größe, auch wenns preislich gar kein Unterschied macht.
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
9.977
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Bis BEV mal das H-Kennzeichen erhalten wird es auch hier etwas geben.
Momentan tun sich ja die Recycling-Betriebe schwer die auf gebrauchte Akkus warten, dummerweise halten die wesentlich länger als prognostiziert.
Ich denke auch das wird, dauert halt.

Was allerdings wegfallen wird sind die ganzen Kleinstwerkstätten/Schrauber im Grenzbereich der Legalität, dafür sind die Hochspannungsgeschichten dann doch zu gefährlich.
 
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vapianojunkie

Erfahrenes Mitglied
15.01.2014
1.201
757
MUC
Angegebene 400km sind jetzt aber auch keine besonders weite Reichweite.
Ich hatte einen Fiat 500e der war mit der großen Batterie mit >320km angegeben, Im Sommer ging das auch halbwegs wenn man sich zurückgehalten hat, im Winter musste man aber froh sein wenn man an die 170km gekommen ist. Das ist dann schon sehr grenzwertig.
Das in Europa aus dem WLTP-Verbrauch die Reichweite kalkuliert wird, ist halt leider totaler Quatsch. Für eine ordentliche Verbraucher-Information bräuchte man zwei Kennzahlen: (1) Gerne den WLTP-Verbrauch für die Abschätzung der Betriebskosten in einem typischen Fahrprofil und (2) eine realistische Autobahnreichweite, wo der Testzyklus dann ein völlig anderer ist und irgendwo zwischen 90 und 140 km/h pendelt.
 

zimbowskyy

Erfahrenes Mitglied
29.11.2016
836
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CGN
Das in Europa aus dem WLTP-Verbrauch die Reichweite kalkuliert wird, ist halt leider totaler Quatsch. Für eine ordentliche Verbraucher-Information bräuchte man zwei Kennzahlen: (1) Gerne den WLTP-Verbrauch für die Abschätzung der Betriebskosten in einem typischen Fahrprofil und (2) eine realistische Autobahnreichweite, wo der Testzyklus dann ein völlig anderer ist und irgendwo zwischen 90 und 140 km/h pendelt.
Das ist halt das Ding. WLTP geht von Durchschnittsgeschwindigkeiten von 45 km/h meine ich aus. Das ist im normalen Alltag durchaus realistisch, bei längeren Autobahnfahrten aber völlig unbrauchbar.
Ein Verbrenner verbraucht auf längeren Autobahnfahrten mit 130 km/h Reisegeschwindigkeit weniger als im Stadtverkehr, der BEV hingegen deutlich mehr.
 

SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
22.648
15.370
FRA/QKL
Das ist halt das Ding. WLTP geht von Durchschnittsgeschwindigkeiten von 45 km/h meine ich aus. Das ist im normalen Alltag durchaus realistisch, bei längeren Autobahnfahrten aber völlig unbrauchbar.
Ein Verbrenner verbraucht auf längeren Autobahnfahrten mit 130 km/h Reisegeschwindigkeit weniger als im Stadtverkehr, der BEV hingegen deutlich mehr.
Irgendein Messverfahren muss es ja geben. Das alte NEFZ war völlig für die Tonne. WLTP kommt der Realität etwas näher, aber mehr auch nicht. Fahrzeuge lassen sich so aber doch ganz gut vergleichen auf Grund des standardisierten Tests.

Folgende Fahryklen werden beim WLTP laut Webrecherche durchlaufen:
Ein Fahrzeug durchläuft einen 30-minütigen Zyklus auf einem Rollenprüfstand, der 23,25 Kilometer umfasst und vier verschiedene Geschwindigkeitszonen abdeckt: Stadtverkehr (niedrige Geschw.), Stadtrand (mittlere Geschw.), Landstraße (hohe Geschw.) und Autobahn (bis 131 km/h).
 
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Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
9.977
721
Folgende Fahryklen werden beim WLTP laut Webrecherche durchlaufen:
Ein Fahrzeug durchläuft einen 30-minütigen Zyklus auf einem Rollenprüfstand, der 23,25 Kilometer umfasst und vier verschiedene Geschwindigkeitszonen abdeckt: Stadtverkehr (niedrige Geschw.), Stadtrand (mittlere Geschw.), Landstraße (hohe Geschw.) und Autobahn (bis 131 km/h).
Komplett an der Realität vorbei, da vor allem Start & Stop bzw. Beschleunigung/Bremsen auschlaggebend ist (Wenn du Stadt nimmst) und das wirkt sich bei Verbrennern und eAutos eben komplett unterschiedlich aus.
 

deecee

Erfahrenes Mitglied
11.12.2018
3.090
4.105
HAM, LBC
Für viele 18-40 Jährige wird ein Polo/Golf mit 300km im Alltag völlig ausreichend sein, die fahren aber auch gerne weiter weg in Urlaub - und dann kommt wieder die Ladeangst. Also wirds doch n Verbrenner in der Größe, auch wenns preislich gar kein Unterschied macht.
Das ist ein übliches Totschlagargument – am Ende kommt immer der Fall "lange Urlaubsreise" o.ä. Für 99 Prozent des Fahrprofils passt ein E-Auto, das eine Prozent gibt aber den Ausschlag für einen Verbrenner. Aus meiner Sicht ist das lächerlich, da auch längere Reisen mit BEV (mittlerweile) sehr gut funktionieren. Und wenn die Angst doch sehr groß sein sollte, hilft für den einen Fall vielleicht ein ICE-Mietwagen...
 

InsideMUC

Kostenfaktor
06.11.2009
8.508
7.062
Fluchhafen
Das ist ein übliches Totschlagargument – am Ende kommt immer der Fall "lange Urlaubsreise" o.ä. Für 99 Prozent des Fahrprofils passt ein E-Auto, das eine Prozent gibt aber den Ausschlag für einen Verbrenner. Aus meiner Sicht ist das lächerlich, da auch längere Reisen mit BEV (mittlerweile) sehr gut funktionieren. Und wenn die Angst doch sehr groß sein sollte, hilft für den einen Fall vielleicht ein ICE-Mietwagen...
Ich fahre seit Oktober 2025 ein E-Auto. Der Fahrkomfort ist mega. Standheizung-/kühlung funktioniert prima. Was mich aber schockiert hat, ist der Akku jetzt im Winter. Bin heute, bei 156k angezeigter Reichweite, 44km zum MUC gefahren. Im Parkhaus angekommen betrug die Restreichweite gerade noch 80km - trotz Eco Modus, trotz höchster Rekuperationsstufe, trotz nur 100 km/h auf der Autobahn. Das muss in Zukunft definitiv besser werden! Längere Strecken halten mich nicht vom E-Auto ab (die 3 Kinder müssen einfach damit leben). Die "Angst" besteht vielleicht höchstens bei den Ladesäulen im Ausland. Das Laden hat da nämlich zu funktionieren (ist ja schon im Inland manchmal nicht möglich, warum auch immer).

Der Leasingvertrag vom Zweitwagen läuft Ende des Jahres aus. Ob der Nachfolger ein E-Auto wird, weiß ich noch nicht. Ein Fünfsitzer muss es aber sein.
 

deecee

Erfahrenes Mitglied
11.12.2018
3.090
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HAM, LBC
Ich fahre seit Oktober 2025 ein E-Auto. Der Fahrkomfort ist mega. Standheizung-/kühlung funktioniert prima. Was mich aber schockiert hat, ist der Akku jetzt im Winter. Bin heute, bei 156k angezeigter Reichweite, 44km zum MUC gefahren. Im Parkhaus angekommen betrug die Restreichweite gerade noch 80km - trotz Eco Modus, trotz höchster Rekuperationsstufe, trotz nur 100 km/h auf der Autobahn. Das muss in Zukunft definitiv besser werden! Längere Strecken halten mich nicht vom E-Auto ab (die 3 Kinder müssen einfach damit leben). Die "Angst" besteht vielleicht höchstens bei den Ladesäulen im Ausland. Das Laden hat da nämlich zu funktionieren (ist ja schon im Inland manchmal nicht möglich, warum auch immer).

Der Leasingvertrag vom Zweitwagen läuft Ende des Jahres aus. Ob der Nachfolger ein E-Auto wird, weiß ich noch nicht. Ein Fünfsitzer muss es aber sein.
Welches BEV fährst Du? Bei meinem EV6 machen sich längere Strecken im Winter nicht ganz so negativ bemerkbar – statt normalerweise um 400 Km habe ich jetzt gut 300/320 Km Reichweite. Unser 500e ist da schon unangenehmer, der hat statt realistischen 260 Km im Sommer aktuell um 160/170 Km Reichweite. Doof sind bei niedrigen Temperaturen (mit beiden) die kurzen Strecken, wenn man vorher länger heizt und dann nur ein paar Kilometer fährt...