Elektromobilität (aus dem Tesla-Aktie-Thread)

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Sarabi

Erfahrenes Mitglied
03.09.2022
522
989
Das Tesla die 800V nicht freigibt ist natürlich auch denkbar dämlich.
Warum? Tesla verkauft noch kein 800V-Fahrzeug in Europa, tut nur die Infrastruktur dafür schonmal vorbereiten. Und die Supercharger die ich in den letzten Wochen angesteuert habe, waren immer voll besetzt. Sowohl mit Tesla‘s als auch mit anderen Herstellern. Warum jetzt noch mehr Fahrzeuge an die sowieso schon vollen Ladestationen holen?

Mercedes könnte ja auch selber mal anfangen Ladeparks mit 14-20 800V-Ladestationen zu bauen, statt immer nur 1-2 bei der örtlichen MB-Niederlassung.
 

alex09

Erfahrenes Mitglied
09.12.2010
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Warum? Tesla verkauft noch kein 800V-Fahrzeug in Europa, tut nur die Infrastruktur dafür schonmal vorbereiten. Und die Supercharger die ich in den letzten Wochen angesteuert habe, waren immer voll besetzt. Sowohl mit Tesla‘s als auch mit anderen Herstellern. Warum jetzt noch mehr Fahrzeuge an die sowieso schon vollen Ladestationen holen?

Mercedes könnte ja auch selber mal anfangen Ladeparks mit 14-20 800V-Ladestationen zu bauen, statt immer nur 1-2 bei der örtlichen MB-Niederlassung.
Jo, sehe ich auch so. Und das mit dem CLA war ja bereits seit längerem bekannt (ändert natürlich nichts an der selten dämlichen Designentscheidung).
 
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SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
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FRA/QKL
Mercedes könnte ja auch selber mal anfangen Ladeparks mit 14-20 800V-Ladestationen zu bauen, statt immer nur 1-2 bei der örtlichen MB-Niederlassung.
Tesla in allen Ehren und sie haben viel dazu beigetragen die Ladeinfrastruktur in Deutschland aus den Kinderschuhen mit aufzubauen. Aber grundsätzlich ist es nicht das Business eines Automobilherstellers für Ladeinfrastruktur zu sorgen. Die betreiben auch keine Tankstellen und EnBW baut keine Fahrzeuge.
 

marcus67

Erfahrenes Mitglied
17.01.2015
5.456
6.841
Warum? Tesla verkauft noch kein 800V-Fahrzeug in Europa, tut nur die Infrastruktur dafür schonmal vorbereiten. Und die Supercharger die ich in den letzten Wochen angesteuert habe, waren immer voll besetzt. Sowohl mit Tesla‘s als auch mit anderen Herstellern. Warum jetzt noch mehr Fahrzeuge an die sowieso schon vollen Ladestationen holen?

Mercedes könnte ja auch selber mal anfangen Ladeparks mit 14-20 800V-Ladestationen zu bauen, statt immer nur 1-2 bei der örtlichen MB-Niederlassung.
Mir ist es am Ende egal - mein 800V Auto lädt zum einen auch an 400V Säulen, zum anderen ist Tesla finanziell nicht so interessant zum Laden.
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
10.001
767
Wo ist der Abgesang auf die deutschen Automobilhersteller ?

Wenn der deutsche Markt ausreicht um die Gewinne und Volumen der Vergangenheit zu erreichen dann ist ja alles gut.

Das sind Zahlen für den Monat Oktober 2025 in China

Xiaomi (+133%) smashes its monthly volume record to 48,203, reaching an all time high #11. AITO (+33.9%) and Xpeng (+78.6%) also impress while Fang Cheng Bao (+384.9%) breaks its volume record for the 2nd month in a row to 28,781 and Arcfox (+85.4%) does exactly the same thing to 20,110. Onvo (+307.4%), MG (+96.7%) and Deepal (+20.1%) also progress below.
Also verkauft Xiaomi dort innerhalb eines Monats dort fast soviel Autos wie Skoda oder BMW in 12 Monaten in DE, VW war mal Marktführer in China, hat aber im Oktober 2025 fast 24% weniger verkauft als im Vorjahr.
 
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Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
10.001
767
Komisch, ein paar Augenblicke kam es mir so vor als hänge das ganze Schicksal der deutschen Automobilindustrie daran auch nach 2035 noch Verbrenner in Deutschland verkaufen zu dürfen.
So möchte zumindest die Politik den Wirtschaftsstandort Deutschland retten - wir haben halt fähiges Personal an der Spitze, die Wissen wie man die Zukunft gestaltet.
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
10.001
767
Typische Miesepeteraussage, wechselt auch je nach Intention, mal muss der deutsche Heimatmarkt betrachtet werden, mal global, mal europäisch. Hauptsache, irgendwas negatives sagen können.
Nein um die Bedeutung für DE beurteilen zu können musst du dir nur die Beschäftigungszahlen und die Gewinne in DE anschauen, das reicht. Keiner würde sich beschweren wenn die deutsche Automobilindustrie Rekordgewinne machen würde und nach wie vor Mitarbeiter in großem Stil beschäftigen würde.

Die deutsche Automobil Industrie hat China verschlafen und das wird sich auch nicht mehr großartig ändern lassen. Chinas automobile Zukunft in elektrisch und kommt aus chinesischer Produktion.

Und in DE freut man sich darüber das man weiter Verbrenner bauen, kaufen und fahren kann. Das Öl kommt dann aus Venezuela/USA oder Russland.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Kein Wunder, wenn man die Zahlen mal in Relation zur Einwohnerzahl des Landes setzt.

Ich vermute auch mal, in China wird in einem Monat mehr Reis gegessen, als in Deutschland im ganzen Jahr.
Ja daher sind die Zahlen in DE eben nicht relevant, denn gewinnt der der am meisten Reis verkauft und nicht der am meisten Reis in Deutschland verkauft.
 

Simineon

Erfahrenes Mitglied
23.03.2013
7.268
6.176
FRA
Und in DE freut man sich darüber das man weiter Verbrenner bauen, kaufen und fahren kann.
... auch das wieder so eine typisch dumme Aussage, wenn man sich nämlich die Zulassungszahlen anschaut, dann sind immer mehr Neuzulassungen rein elektrisch. Der Wandel ist auch nicht durch ewiggestrige Aussagen aufzuhalten.
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
10.001
767
... auch das wieder so eine typisch dumme Aussage, wenn man sich nämlich die Zulassungszahlen anschaut, dann sind immer mehr Neuzulassungen rein elektrisch. Der Wandel ist auch nicht durch ewiggestrige Aussagen aufzuhalten.
Sorry damit wollte ich nicht sagen das dies (Verbrenner) die Realität ist, sondern das dies die politische Realität ist mit der man auf Stimmenfang geht. Auch in DE wird das eAuto in 10 Jahren absolut normal sein und der Verbrenner nur noch für Sammler, Ewiggestrige und Menschen die sehr sehr wenig Auto fahren ein Modell sein.

die einzigen der sich aktuell freuen sind Politiker vom rechten Rand, die Automobilindustrie wird in absehbarer Zukunft nur noch eAutos bauen, einzig der der amerikanische Markt wird wohl noch länger brauchen um auf eAutos umzustellen.
 

Michael54431

Erfahrenes Mitglied
17.01.2018
1.188
466
STR
Typische Miesepeteraussage, wechselt auch je nach Intention, mal muss der deutsche Heimatmarkt betrachtet werden, mal global, mal europäisch. Hauptsache, irgendwas negatives sagen können.
Typisches "wegschauen von der Realität". Das kann man hier richtig gut und unter anderem hat das und zu dieser Situation gebracht in welcher wir nun stecken. Ist man Global Player sollte man auch global denken. Immer.
Aber hey, geh doch einfach nach Stuttgart, Wolfsburg und München und sag denen Ihre Zahlen dürfen gar nicht so schlecht sein, weil in deiner Welt doch alles so toll ist.
 

Simineon

Erfahrenes Mitglied
23.03.2013
7.268
6.176
FRA
Typisches "wegschauen von der Realität". Das kann man hier richtig gut und unter anderem hat das und zu dieser Situation gebracht in welcher wir nun stecken.
Aber hey, geh doch einfach nach Stuttgart, Wolfsburg und München und sag denen Ihre Zahlen dürfen gar nicht so schlecht sein, weil in deiner Welt doch alles so toll ist.
Heul leiser, Chantalle
 

Michael54431

Erfahrenes Mitglied
17.01.2018
1.188
466
STR
Werd erstmal erwachsen. Argumente sind dann wohl ausgegangen. Hast wohl doch noch relativ schnell gemerkt dass dein Post ein Schuss in den Ofen war.

Aber sag das doch mal den betroffenen Arbeitnehmern ins Gesicht, mal gucken wer dann heult 😂
 

Simineon

Erfahrenes Mitglied
23.03.2013
7.268
6.176
FRA
Die deutsche Automobil Industrie hat China verschlafen und das wird sich auch nicht mehr großartig ändern lassen.
Das ist keine grosse Neuigkeit, war aber auch sehr vorhersehbar.
China (und Indien) sind so dermassen gross im Vergleich zu Europa oder gar Deutschland und wenn WIR schon immer sagen, der Heimatmarkt muss unterstützt werden, dann werden "die" das ebenso sagen und ihren Heimatmarkt unterstützen.
Klar auch, dass kein anderes Land auf der Welt den Bedarf Chinas an irgendwelchen Gütern decken kann, da MUSS China selber produzieren.

Beides in Kombination heisst: Wir schauen uns an, wie man Qualität macht (vor 30 Jahren bis vor 10 Jahren), bauen diese Qualität nach und lernen aus den Anfängerfehlern (vor 10 Jahren bis vor ca. 2 Jahren) und rollen dann den ganzen Markt auf. (vor 2 Jahren bis in 10 Jahren).
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Aber sag das doch mal den betroffenen Arbeitnehmern ins Gesicht, mal gucken wer dann heult 😂
Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

oder noch eine Plattitüde hinterher: Nichts ist konstanter als der Wandel.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Typisches "wegschauen von der Realität". Das kann man hier richtig gut und unter anderem hat das und zu dieser Situation gebracht in welcher wir nun stecken. Ist man Global Player sollte man auch global denken. Immer.
Aber hey, geh doch einfach nach Stuttgart, Wolfsburg und München und sag denen Ihre Zahlen dürfen gar nicht so schlecht sein, weil in deiner Welt doch alles so toll ist.
Geh doch mal in diesem Thread 50 Seiten zurück, da sagte jmd "... wie soll das funktionieren, wenn wir noch nicht mal im Heimatmarkt ...", jetzt führen deutsche Automobilbauer im Heimatmarkt und der nächste kommt und sagt "... aber schau doch mal global ...", anstatt sich an den Erfolgen auch mal zu freuen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Sarabi

Erfahrenes Mitglied
03.09.2022
522
989
Man muss bei den deutschen Herstellern einfach noch im Blick haben, das sie in Deutschland/ EU sehr viel über Flottenrabatt verkaufen!
War im Sommer einen ID7 Tourer GTX Probegefahren und meine Wunschkonfig hätte 85k CHF Liste kosten sollen. Nach Abzug von Aktions- und Flottenrabatt war das Angebot seitens VW-Händler 66k CHF, wohlgemerkt für ein Bestellfahrzeug und kein Bestand.
BMW hat beim i5 M60 Touring auch recht Rabatt angeboten, das wir fast 25k CHF unter Liste waren. So kann ich natürlich auch Volumen erzeugen und Zahlen verzehren.
Bei einem Xpeng, Tesla oder Zeekr bekommt man gar keinen Flottenrabatt und bei Polestar ist es im einstelligen Prozentbereich.
 

ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
6.311
4.751
Tesla in allen Ehren und sie haben viel dazu beigetragen die Ladeinfrastruktur in Deutschland aus den Kinderschuhen mit aufzubauen.
Tesla hat es sogar erst möglich gemacht, dass BEV "normal" nutzbar waren/sind.
Aber grundsätzlich ist es nicht das Business eines Automobilherstellers für Ladeinfrastruktur zu sorgen.
Doch. Schließlich will die gleiche Industrie, dass ihre fahrzeuge gekauft werden. Es ist nicht Aufgabe des Staates (bzw. der Steuerzahler) oder von Mineralölkonzernen, Ladestationen zu bauen.

Wenn man hier eine Analogie aufbauen will, dann müssten die Stromkonzerne das Ladenetz aufbauen.

Aber DIESE Kosten will keiner übernehmen, auch die Nutzer/Lader nicht, denn die Logistik-/Aufbaukosten würde auf die Strompreise aufgeschlagen werden. Dann wird das Säulenladen noch teurer.

Und warum sollen (alle) Steuerzahler für wenige BEV-Besitzer bezahlen?

Komisch, ein paar Augenblicke kam es mir so vor als hänge das ganze Schicksal der deutschen Automobilindustrie daran auch nach 2035 noch Verbrenner in Deutschland verkaufen zu dürfen.
So ist es auch. Eben weltweit.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Typische Miesepeteraussage, wechselt auch je nach Intention, mal muss der deutsche Heimatmarkt betrachtet werden, mal global, mal europäisch. Hauptsache, irgendwas negatives sagen können.
Hat was mit Wirtschaftskenntnissen zu tun.
 

Simineon

Erfahrenes Mitglied
23.03.2013
7.268
6.176
FRA
Man muss bei den deutschen Herstellern einfach noch im Blick haben, das sie in Deutschland/ EU sehr viel über Flottenrabatt verkaufen!
Klar, ich hab meinen i4 M60 auch mit einem sehr deutlichen Rabatt bekommen, ansonsten hätte ich ihn gar nicht genommen.

Aber wofür ist das ein Argument, schau mal, was die chinesischen Autoverkäufer ihren Kunden geben, da ist halt der Rabatt von vorneherein schon eingerechnet.
Im Endeffekt ist es doch egal, ob der Händler dem Kunden 30% Rabatt gibt oder der Staat dem Hersteller ... das Auto steht bei beiden Szenarien gleich teuer beim Endkunden.