- Amundi NYSE Arca Gold BUGS UCITS ETF - Entwicklung: +107,56 %
- Global X Silver Miners UCITS ETF - Entwicklung: +92,98 %
- Invesco FTSE All-World UCITS ETF (Dist) - Entwicklung: +22,21 %
- iShares MSCI World Quality Dividend Advanced UCITS ETF (Dist) - Entwicklung: +16,96 %
- Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield UCITS ETF (Dist) - Entwicklung: +21,44 %
- WisdomTree Europe Defence UCITS ETF - Entwicklung: +11,96 %
Gesamtperformance: +55,54 %
Zweimal monatlich bespart. Keine Anlageberatung!
Kritik bzw. Anregungen zu Änderungen erwünscht.
Vermutlich immer noch sehr US-lastig. Über eine Anpassung denke ich nach.
Ziel: langfristiger Vermögensaufbau - Anlagehorizont: +30 Jahre
"US-lastig" ist vermutlich eine Definitionsfrage. Für mich sieht das nach 100% US aus. Vier der sechs Firmen, die diese ETFs verwalten, sind US Firmen (WisdomTree, Vanguard, iShares (=BlackRock), Invesco). Bei den zwei verbleibenden, die französische Amundi und die Südkoreanische Global X, sind die von dir gewählten Fonds in New York beheimatet. Wie und ob Du über Dein Vermögen verfügen kannst, wird in den USA festgelegt, aber nur wenn Europa/Deutschland Dir das gestatten. Meine in den USA gelisteten Gazprom ADRs haben beispielsweise das Zeitliche gesegnet als sich Russland, die USA und Europa nicht mehr einig waren. Da sie nicht verkauft werden dürfen, obwohl sie keinen Wert haben, kann ich das nicht mal als Verlust steuerlich geltend machen.
Bei solchen Entscheidungen gibt es im Vorhinein kein falsch oder richtig, solange Du versuchst, die Risiken zu sehen und zu bewerten. Ich persönlich versuche meine Risiken zu verteilen. Das heißt beispielsweise, dass ich Depots bei mehreren Unternehmen habe, meine Wertpapiere unterschiedlich verwaltet werden, ich neben ETFs auch Aktien habe, die Währungen verteile, auf mehrere Fondsgesellschaften aufteile, etc. Einfach und übersichtlich ist das natürlich nicht und daher auch nicht eine Lösung für andere.
Ich würde persönlich wohl schauen, ob ich für die FTSE und MSCI basierten ETFs nicht etwas finden könnte, was in Luxemburg oder Irland beheimatet ist und einem europäischen Anbieter verwaltet wird. Und vielleicht einen Teil davon auf einen Indexanbieter wie Solactive (Deutschland) umstellen, die auch vergleichbare globale Indizes anbieten.
Ausschüttende Fonds sind jetzt nicht ganz so klar ein Problem... Wenn Du jemand bist, für den Geld auf dem Konto ein konkreter und motivierender Gewinn ist, aber eine Wertsteigerung einfach nur eine abstrakte Zahl, dann würde ich eher ausschüttende Fonds wählen. Die steuerlichen Auswirkungen sind deutlich komplizierter und hängen auch immer wieder von der Rechtssprechung ab. Aktuell sind akkumulierende Fonds meist im Vorteil, davor waren es ausschüttende transparente Fonds mit einer sehr günstigen Wiederanlage. Bei Aktien ist die Wertsteigerung aktuell bis zum Verkauf steuerfrei (kann sich auch immer ändern), allerdings gibt es kaum Beispiele von Firmen, die über viele Jahrzehnte ohne Ausschüttungen Wertsteigerungen aufrecht erhalten konnten. Viele Unternehmen erreichen irgendwann schlicht die Grenze, wo es sinnvoller ist, die Einnahmen auszuschütten, da das bestehende Geschäftsmodell zwar Gewinne erwirtschaftet, aber eben der Gewinn nicht wesentlich gesteigert werden kann.