Lufthansa - langsam wird es peinlich...

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MUCBase

Erfahrenes Mitglied
29.04.2018
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519
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Wieso wird bei sowas nicht die Flughafen Feuerwehr aktiv? Die sind doch 24/7 besetzt und wenn schon kein Busfahrer verfügbar ist, dann sollten doch die Feuerwehr Leute die Flughafen Busse fahren können. Nottreppen hat die Feuerwehr auch.
 
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westcoastflyer

Erfahrenes Mitglied
03.09.2019
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Wieso wird bei sowas nicht die Flughafen Feuerwehr aktiv? Die sind doch 24/7 besetzt und wenn schon kein Busfahrer verfügbar ist, dann sollten doch die Feuerwehr Leute die Flughafen Busse fahren können. Nottreppen hat die Feuerwehr auch.
Weil vermutlich die Cockpit Crew mit internen Stellen kommuniziert hat anstatt es beim Tower zu eskalieren.
Technik hätte auch Treppen und irgendein Büro-Mensch mit Vorfeld-Freigabe der die da ebenfalls hinrollen könnte, sollte Nachts ebenfalls da sein. Müsste man halt nur wollen. - Analog zu den Payment-Seiten-Problemen scheint das, ähnlich wie bei DB Fernverkehr und Infrago, das größere Problem zu sein.
Wie schon andernorts erwähnt: MUC ist 24/7 ein Diversion Airport und hat dafür Konzepte in der Tasche. Da kommst du aber auf normalem Weg nicht direkt dran.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Zu Notrutschen aktivieren.... die sind ja nicht aktiv, wenn das Flugzeug auf dem Vorfeld steht. Also geht auch nur die Tür auf und das wars.
In dem Moment wo die Treppen bzw. Brücke wegkommen, werden die aktiviert und lösen dann beim Öffnen der Türe aus.
 
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taenkas

Erfahrenes Mitglied
26.08.2013
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Wobei ich grad LH Crews da proaktiver eingeschätzt hätte - schon alleine um die eigene Dienstzeit nicht zu überschreiten 😉

Mich überrascht eher, dass sie die Leute nicht allein im Flieger gelassen haben und sich selbst aus dem Staub gemacht haben.
 
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westcoastflyer

Erfahrenes Mitglied
03.09.2019
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Diese Leute, die hier im Internet immer nur schreiben, es geht nicht: was macht ihr eigentlich im echten Leben?🤔
Hier im Forum erwähnen, dass sie Probleme nach oben eskalieren anstatt sie zu lösen da sie meinen dafür nicht bezahlt zu werden.
🤷‍♂️
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Wobei ich grad LH Crews da proaktiver eingeschätzt hätte - schon alleine um die eigene Dienstzeit nicht zu überschreiten 😉
Wie läuft das denn bei Hansens mit der Bezahlung?
Ist das analog zu den US Airlines wo der Rubel rollt solange wie die Türen geschlossen sind?
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Und weils passt Bild von Pvg-Fra. So sahs hinter dem Nebensitz aus.Wir waren es nicht. Sauerei jedenfalls
⬅️kennt wen, der nach jedem Flug kurz hinter dem Sitz nachschaut ob unbeabsichtigterweise irgendwas hinter/runter gefallen ist.

Spoiler: gaaaaaanz schlechte Idee. Ich würde auch in der Business nicht in die obere Tasche schauen, wo Journale und die Sicherheitskarte drinnen liegen. - Ist aber ganz gut geeignet um zu zählen, wie viele Menschen keine Erdnüsse und Schokolade mochte.
 

Eisplanet

Erfahrenes Mitglied
19.08.2012
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BSL, ex-LEJ
In dem Moment wo die Treppen bzw. Brücke wegkommen, werden die aktiviert und lösen dann beim Öffnen der Türe aus.
"doors inflight and cross-check" kenne ich schon und das passiert meist beim rollen / push-back from gate - ebenso bei erreichen der Parkposition, dass sie deaktiviert werden ("doors to manual and cross check") ohne dass eine Treppe da steht. Genau mit dem Hintergrund, dass sie im Notfall auch schnell wieder aktiviert werden können.
Da sie ja auf Parkpositionen standen, hätten die ja deaktiviert sein sollen. Ich gehe davon aus, dass die Crew auch mit einem de-boarding gerechnet hat als es hiess, dass es heute hier nicht rausgeht.
 

Luftikus

Megaposter
08.01.2010
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irdisch
Ich denke mal, die Rutschen bleiben ohne Treppe erst mal scharf, falls plötzlich evakuiert werden müsste, sagen wir Laptop-Feuer.
Wenn der noch auf den Start hofft, wird er seinen Status auch nicht zurücksetzen, sondern abflugbereit mit Türen zu und fertig bleiben.
 
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Rampenkasper

Aktives Mitglied
20.06.2019
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MUC
Treppen waren übrigens da, das war nicht das Problem.

Ich hoffe, ihr könnt jetzt an der Stelle eine Erklärung von einer Rechtfertigung unterscheiden. Weil rechtfertigen will ich dieses Versagen auf keinen Fall.

Aber da sind schon ein paar unglückliche Zustände zusammen gekommen. In München hat es zwischen 17 Uhr und Mitternacht 18 Centimeter geschneit, das ist eine amtliche Niederschlagsmenge. Irgendwann kurz vor Mitternacht ist der Niederschlag so heftig geworden, dass der Räumdienst schlicht nicht mehr hinterhergekommen ist. Deswegen hat man dann erst die Südbahn aufgegeben.

Man ist aber davon ausgegangen, die Nordbahn halten zu können, und hatte auch vom Luftamt Südbayern amtliche Extensions beim Nachtflugverbot genehmigt bekommen. (Angeblich bis 1:30 Uhr.) Daraus resultierend hat man die (vielleicht naiv optimistische) Entscheidung getroffen, Arbeitnehmer tatsächlich am Ende der normal legal möglichen Arbeitszeit nach Hause gehen zu lassen. Also nicht mal zum normalen Feierabend, aber halt am Ende dessen, was gesetzestechnisch problemlos möglich ist. (Ich weiß, dass es da auch Ausnahmen für außerordentliche Umstände gibt.)

Gleichzeitig hat man auch den Satellit zugesperrt und das PTS eingestellt. Ansonsten hätte man die Maschinen später wenigstens dort andocken lassen können.
Um 0:40 Uhr musste dann (recht unerwartet) auch die Nordbahn geschlossen werden, nachdem eine Messung ergeben hatte, dass der Friction Coefficient zu niedrig geworden ist.

Im Resultat war dann noch genau ein Busfahrer im Dienst, der auch noch irgendwann 45 Minuten Pause machen musste. Deswegen wurden die letzten Paxe erst nach 4 Uhr von der dann wieder in den Dienst kommenden Frühschicht aus den Flugzeugen geholt.

Wirklich eine Peinlichkeit sondergleichen.

Das Ding ist: Ich verstehe natürlich immer für den einzelnen diese Cover My Ass Attitüde. Niemand setzt gerne seine Karriere und seine Straffreiheit aufs Spiel. Aber es kann nicht sein, dass wir an 400 Meter flachem Asphalt scheitern, weil Betriebs- und Versicherungsregeln das so sagen. Ich freu mich auf den Tag, an dem ein Passagier da mal einfach Nägel mit Köpfen macht und ne Rutsche schießt.
 
Zuletzt bearbeitet:

MUC_XYZ

Reguläres Mitglied
16.05.2015
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Im Resultat war dann noch genau ein Busfahrer im Dienst, der auch noch irgendwann 45 Minuten Pause machen musste. Deswegen wurden die letzten Paxe erst nach 4 Uhr von der dann wieder in den Dienst kommenden Frühschicht aus den Flugzeugen geholt.
Danke für die Einblicke und "Erklärung".

Verstehe ich dass oben richtig, dass man die Passagiere also nicht einfach über Nacht sitzengelassen hat, sondern "einfach nur" mit dem einem Busfahrer über Nacht nicht hinterhergekommen ist?

Es bleibt jedoch für mich ein Rätsel wieso weder die Flugkapitäne, noch das Lufthansa Operationscenter (keine Ahnung ob das wirklich so heißt), als auch der Flughafen es als notwendig erachteten, die Situation zu eskalieren, damit eine alternative Lösung gefunden wird.
 

somkiat

Erfahrenes Mitglied
30.05.2013
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Gummersbach
Juser , für den Fall einer Wiederholung solch unfassbaren Geschehens : in den Gang gehen , fallen lassen und nichts mehr sagen . Schon beginnen andersgeartete Haftungsüberlegungen zu greifen , die Feuerwehr oder Uber kommt und geschultes Personal hilft bei Ausstieg und Abtransport ins Warme . In anderen Worten : Float the zone with shit . Wer sowas erdulded ist selber schuld .
 

MUCBase

Erfahrenes Mitglied
29.04.2018
316
519
Aber es kann nicht sein, dass wir an 400 Meter flachem Asphalt scheitern, weil Betriebs- und Versicherungsregeln das so sagen. Ich freu mich auf den Tag, an dem ein Passagier da mal einfach Nägel mit Köpfen macht und ne Rutsche schießt.
Aus irgendeinem Grund erinnert mich das Ganze an die Szene aus der hr Flughafen Frankfurt Doku-Serie, wo die Terminal Duty Manager diskutieren, ob sie den Metalfolien-Ballon bis zum nächsten Tag, wo die Haustechniker mit der Hebebühne wieder verfügbar sind, an der Decke neben dem Brandmelder stehen lassen können, oder ob sie die Feuerwehr rufen sollen. Und während sie eifrig diskutieren fischt der Tonmann ihn einfach mit der Mikrofonteleskopstange runter ... irgendwie fühlt sich niemand mehr für irgendetwas zuständig und hat den Mut zu pragmatischen Lösungen.
 

Essotiger

Aktives Mitglied
16.09.2011
211
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irgendwie fühlt sich niemand mehr für irgendetwas zuständig und hat den Mut zu pragmatischen Lösungen.
Und das nicht nur bei uns:
Vor ein paar Wochen in LHR in der Security-Check Fastlane, plötzlich steht alles still, das Förderband steht still, keiner darf mehr durch den Scanner, keine Info!
Nach ein paar Minuten wollte ich wissen was los ist und fragte mal. Erklärung: Ein Weste ist aus einer Kiste gefallen und liegt nun auf den Rollen zwischen 2 Kisten. Ich schaute und ja da da lag sie. Darauf meinte ich, warum nimmt sie niemand runter? Das geht nicht, war die Antwort. Dann kam ein Herr im Anzug und mit Krawatte, ging zum Förderband, nahm die Weste weg und weiter ging es.

Das ist natürlich eine Aufgabe, die nur bestimmt geschulte Personen durchführen können. 😫
Was soll man da noch sagen??
 

Goofy

Erfahrenes Mitglied
09.05.2010
400
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In München reichen auch im Winter zwei Sonnenstrahlen und die Wirte schaffen es binnen kürzester Zeit den Biergarten / das Café mit Terrasse aufzumachen aber MUC schafft es nicht, ein paar Busfahrer zu aktivieren? So schlecht kann man doch gar nicht organisiert sein….
 
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libertad

Erfahrenes Mitglied
03.08.2016
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Engagiertes Personal und kreative Lösungen sind eh sehr super, aber man sollte bei einer großen Airline an ihrem Hub eigentlich davon ausgehen dürfen, dass man so eine relativ normale Situation schon irgendwann mal mitbedacht hat.
 
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Luftikus

Megaposter
08.01.2010
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irdisch
Ehrlich gesagt lege ich meine Flüge in genau dieser Hoffnung entlang solcher Gesichtspunkte. Wenn das aber nicht klappt, wie an einem anderen Drehkreuz einer anderen EU Airline, wähle ich erst mal andere Routen. Kann Jahre dauern, bis ich dann mal wieder die erste Variante probiere. Bin zuletzt am Mittwoch in MUC geflogen und alles klappte bestens, wie bei mir bisher immer dort.
 
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taenkas

Erfahrenes Mitglied
26.08.2013
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Da finde ich Somkiats Zugang zielführender - habe Schmerzen in der Brust und bekomme keine Luft und auf den Boden legen und die Augen zumachen.