Lufthansa - langsam wird es peinlich...

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westcoastflyer

Erfahrenes Mitglied
03.09.2019
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Na ja, bei der Flughafenfeuerwehr landet man damit sicherlich nicht.
In dem Moment wo die Branddirektion realisiert dass es um den Flughafen geht leiten sie entweder dahin weiter oder ihr Einsatzleitrechner kippt's direkt in den Einsatzleitrechner der Werksfeuerwehr ein und der alarmiert dann.
(Ich weiß gerade nicht ob München (bzw. welche Notrufabfragestelle für den Bereich dort zuständig ist oder ob möglicherweise schon da ein Routing zur Sicherheitsleitstelle des Flughafens stattfindet) schon auf die standardisierte Notrufabfrage setzt)
 

juliuscaesar

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12.06.2014
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FRA
Als würden die PR-Abteilungen hier mitlesen:

 

Luftikus

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08.01.2010
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irdisch
Unterwürfige Entschuldigungen oder Selbstkasteiungen finde ich nicht entscheidend, sondern die glaubhafte Versicherung, dass man künftig nicht wieder als "bequemste Lösung", statt Terminal und Hotel, über Nacht in der Röhre geparkt wird, weil die alle rechtzeitig Feierabend machen wollten oder zu dünn geplant hatten. Das hat so eine landwirtschaftliche Note, "die Tiere sind im Stall". Man hatte leider auch den Eindruck, dass es LH viel wichtiger war, als dem Flughafen, das wieder gerade zu rücken. Es ist passiert, wenn das nicht Standard wird und das Prozedere grundsätzlich geändert wird, soll es mir recht sein.
 

N140SC

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01.01.2024
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Man hatte leider auch den Eindruck, dass es LH viel wichtiger war, als dem Flughafen, das wieder gerade zu rücken. Es ist passiert, wenn das nicht Standard wird und das Prozedere grundsätzlich geändert wird, soll es mir recht sein.

Das bestätigte ja genau unsere Vermutung, dass die Airline an der Sache komplett unschuldig war. Folglich sind Konsequenzen auch beim Flughafen fällig und nicht bei LH. Die Frage, die sich stellt ist: Warum soll man glauben, dass im Falle eines echten Notfalls alles klappt, wenn sie das schon nicht hinkriegen? Und soll jetzt keiner mit "Äpfeln und Birnen" kommen..
 
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globetrotter11

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07.10.2015
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Das bestätigte ja genau unsere Vermutung, dass die Airline an der Sache komplett unschuldig war. Folglich sind Konsequenzen auch beim Flughafen fällig und nicht bei LH. Die Frage, die sich stellt ist: Warum soll man glauben, dass im Falle eines echten Notfalls alles klappt, wenn sie das schon nicht hinkriegen? Und soll jetzt keiner mit "Äpfeln und Birnen" kommen..

Falsch. T2 in MUC gehört zu 40 % der LHG und redet und regiert dort mit.
 

Tiusz

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13.05.2019
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Die Gepäckmenschen sind idR ohne ansatzweise hohen Bildungsabschluss und (sehr oft) vorbestraft. Die Arbeit ist körperlich sicher hart, aber nicht weniger anstrengend, als Packerl ausfahren. Busfahrer haben sicher einen wesentlich entspannteren Job als mit wirklichem Nachtdienst und Verkehr bei der MVG und die Brückenfahrer sind idR alles altgediente FMGler, die zB kein Gepäck mehr verladen können. Die hatten früher schon immer den besten Job, weil sie nur rumfahren, Brücken bedienen und sonst schön Münchnerisch rumgranteln.

Das jedenfalls meine Erfahrung mit zwei Jahren als Ramp Agent bei Aeroground.
Ich kann Mir nicht vorstellen das vorbestrafte Menschen auf einem Flughafen arbeiten , da gibt es doch eine Sicherheitsüberprüfung und da wird sowas gescheckt
 

Batman

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18.11.2017
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Hamburg
Was n das nun wieder. 1 leg mit Eurowings weil geht nicht anders. Checkin in der LH app die mich zum einchecken einlädt öffnet internen Browser mit Eurowings Seite. Buchungscode funktioniert nicht, dann mit Ticket Nummer geschafft. Für den LX Flug dann automatisch ohne eigenen Einfluß eingecheckt.

Wallet Boarding pass nicht möglich. Lauter Fehlermeldungen bei Eurowings und Lufthansa App.

Selbst in der nun unfreiwillig heruntergeladenen EW App funktioniert nichts richtig 🥴 .

Jetzt habe ich so alberne Email Boarding passes. Da muß ich wohl morgen am Flughafen wieder welche old school drucken...

Ich weiß sind zwei unterschiedliche Buchungssysteme. Aber wenn man das schon so umsetzt in der App, dann sollte das doch wenigstens funktionieren?
 

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Münsterländer

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16.12.2018
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Das bestätigte ja genau unsere Vermutung, dass die Airline an der Sache komplett unschuldig war. Folglich sind Konsequenzen auch beim Flughafen fällig und nicht bei LH. Die Frage, die sich stellt ist: Warum soll man glauben, dass im Falle eines echten Notfalls alles klappt, wenn sie das schon nicht hinkriegen? Und soll jetzt keiner mit "Äpfeln und Birnen" kommen..
Weil bei einem Notfall direkt die Notdienste aktiviert werden. Da es keinen Notfall gab wurde sich scheinbar teilweise dagegen entschieden.
 

jaykayham

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14.08.2012
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Was n das nun wieder. 1 leg mit Eurowings weil geht nicht anders. Checkin in der LH app die mich zum einchecken einlädt öffnet internen Browser mit Eurowings Seite. Buchungscode funktioniert nicht, dann mit Ticket Nummer geschafft. Für den LX Flug dann automatisch ohne eigenen Einfluß eingecheckt.
Es geht noch besser!! :eyeb: Reine LH-Buchung nach UK via FRA, LH-Flug CANX und automatisch umgebucht auf EW via CDG weiter mit AF, Minimum Connex inkl. Terminalwechsel in CDG.. Natürlich bietet EW auf AF keinen Through-CheckIn an. Bordkarte und Gepäck nur bis CDG. LH Kundenservice pur! =;
 
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juliuscaesar

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12.06.2014
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FRA
Das bestätigte ja genau unsere Vermutung, dass die Airline an der Sache komplett unschuldig war.
Ja, die Lufthansa ist völlig unschuldig, daran, dass 500 Passagiere nicht den Lufthansa Flieger verlassen konnten, obwohl die Crew und Verantwortlichen am Boden alles dafür getan haben, dass das Verlassen möglich wird.
 
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Rampenkasper

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20.06.2019
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Ich kann Mir nicht vorstellen das vorbestrafte Menschen auf einem Flughafen arbeiten , da gibt es doch eine Sicherheitsüberprüfung und da wird sowas gescheckt
Wenn du bei der ZÜP jeden aussieben würdest, der irgendeine Vorstrafe hat, wären morgen alle deutschen Flughäfen unterbesetzt. Was juckt es eine Airline, ob jemand mal vor etlichen Jahren wegen KV oder Eigentumsdelikten verurteilt wurde?

Das eigentlich mächtige Tool der ZÜP ist auch nicht das Führungszeugnis, sondern die Abfragen im Hintergrund bei Nachrichtendiensten. Weil es gibt ne Menge Leute, die zwar vorverurteilt sind, aber keine terroristischen Absichten haben, und genauso einige Leute, die keine Vorverurteilung haben, aber trotzdem terroristische Absichten haben. Gewieften Terroristen würde man sogar unterstellen, sie pflanzen explizit Leute mit einer weißen Weste.

Und so ganz generell - zum Zustand des Sicherheitsbereichs an deutschen Flughäfen: Ein Kollege von mir ist mal mehrere Wochen lang mit nem offenen Haftbefehl auf Arbeit gekommen. Granted, war nur Ersatzhaft wegen eines nicht bezahlten Bußgeldes - aber trotzdem...
 

Frankieboy

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25.10.2013
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Das bestätigte ja genau unsere Vermutung, dass die Airline an der Sache komplett unschuldig war. Folglich sind Konsequenzen auch beim Flughafen fällig und nicht bei LH. Die Frage, die sich stellt ist: Warum soll man glauben, dass im Falle eines echten Notfalls alles klappt, wenn sie das schon nicht hinkriegen? Und soll jetzt keiner mit "Äpfeln und Birnen" kommen..
Der Beförderungsvertrag wurde aber mit der Airline abgeschlossen
 

SF340

Erfahrenes Mitglied
16.12.2023
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300x250
Falsch. T2 in MUC gehört zu 40 % der LHG und redet und regiert dort mit.

Irrelevant. Das T2 ist ein Gebäude, das von einer gemeinsamen Gesellschaft betrieben wird. Spilt aber für das Thema keine Rolle.

In meinen Augen ist das 100% Versagen der LH und die FMG ist eher am Rande involviert.
Der Passagiertransport auf dem Vorfeld ist keine ZI sondern eine Dienstleistung, die von Airlines bei Dienstleistern eingekauft werden muss. Bis vor kurzem gab es mit Swissport und AeroGround sogar eine Auswahl. Jetzt gibt es nur noch die AeroGround, die zwar FMG Tochter ist aber trotzdem kontrahiert werden muss.

Dementsprechend ist es auch ganz klar Aufgabe der LH, das Aussteigen und den Transport von LH Gästen zu organisieren. Wenn die AeroGround das nicht darstellen kann (gerüchteweise waren sogar 3 Busfahrer in der Nacht im Dienst), dann muss die LH entsprechend Alternative suchen, im Zweifel dann die Feuerwehr.

Das ist aber aus mir nicht erklärlichen Gründen unterlassen worden.