Elektromobilität (aus dem Tesla-Aktie-Thread)

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ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
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dafür macht "ihr" (immer bisschen witzig wenn Du das schreibst) deshalb da drüben aber aktuell ein ganz schön großes Fass auf.
Sieht vielleicht doch nicht jeder so gelassen wie Du.
Nicht "wir" machen ein Faß auf, sondern die Presse. Hat auch was mit der Person Trump zu tun. Ja, die Preise mögen landesweit höher sein, als in Florida. Aber weit entfernt von den Preisen unter der Biden-Regierung und dem Fuel-Shortage. Und das wissen "die Leute" auch noch ganz genau.
 

SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
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FRA/QKL
In der "Ich mach mir meine Welt, widiwit sie mir gefällt".
Jetzt muss der Donnie sogar schon bei Genosse Vladimirski um Öl betteln um den Anstieg des "Gas prices in USA" irgendwie zu drosseln und die US Gesellschaft zu besänftigen.

Nur in einem kleinen floridianischen Dorf sitz ein unbeugsamer Germane und beugt sich nicht der Realität. :ROFLMAO:
 

ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
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odie

Erfahrenes Mitglied
30.05.2015
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6.026
Z´Sdugärd
Gähn,

immer noch 2.70 Dollar die Gallone:


Und wenn sie irgendwann auf 2.20 fällt, umso besser. Unter Biden waren es 2022 fast fünf Dollar. Da sind wir noch lange nicht. Und selbst wenn es auf 4 Dollar landesweit (Ausnahme Hawaii und CA) steigen würde: alles noch bezahlbar. Im Gegensatz zu dann 3 / 3.50 Euro pro Liter in Deutschland.
Spitzen Quote. Das heisst man fährt vom Saarland nach Dresden um billig zu tanken...

1773437094575.png
 

ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
6.089
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Zitat:
Aktuelle Zahlen zeigen, dass die zusätzliche Produktion von privatem Solarstrom immer weniger benötigt wird. Weitere Fördermilliarden für neue Photovoltaik-Anlagen sind deshalb komplett unnötig. Zumal ohnehin fast ausschließlich die neue „Solar-Bourgeoisie“ von der Vergütung profitiert.

Das Phänomen der negativen Strompreise ist hinlänglich bekannt. Ist die Sonneneinstrahlung hoch oder weht der Wind stark (oder beides), fällt der Day-Ahead-Preis an der Strombörse Epex ins Minus. Wer sich zu dem entsprechenden Zeitpunkt Stromkontingente für den Folgetag sichert, bekommt Geld obendrauf.
Noch nie allerdings gab es bereits vor Mitte März Minuszeichen an der Epex. Das erste Mal war es am Mittwoch so weit, als die Preise für Donnerstag festgelegt wurden: Von 12 Uhr bis 14:30 Uhr wurden weniger als null Cent für die Kilowattstunde (kWh) Strom verlangt.
Die Zeitspanne legt nahe, dass es einen Überschuss an Sonnenstrom gegeben hat. Und das an einem 12. März, bei einem Sonneneinstrahlwinkel von etwa 36 Grad über dem Horizont und noch 101 Tagen bis zur Sommersonnenwende. Im Jahr 2025 fiel der Börsenstrompreis übrigens an rund 575 Stunden unter null – so häufig wie nie zuvor.

Maximaler Zuwachs ist erreicht

Eine zweite Statistik sollte allen Anhängern eines staatlich geförderten Ausbaus erneuerbarer Energien ebenfalls zu denken geben: Die Zahl der neu installierten Solaranlagen zur Stromerzeugung ist innerhalb des Jahres 2025 um 17,6 Prozent gewachsen, meldete das Statistische Bundesamt am Donnerstag. Der Zuwachs läuft damit langsamer als in den beiden Vorjahren, als mehr als 27 Prozent neue Anlagen ans Netz gingen. Balkonkraftwerke sind in der Statistik nicht berücksichtigt.
Beide Zahlen, negative Strompreise und sinkende Zuwachszahlen, liefern den Beleg: Photovoltaik ist ein Massenphänomen, beeinflusst den Markt extrem und ist dort, wo es sich lohnt, längst installiert. Der Markt zeigt sogar Sättigungstendenzen. Die Einspeisung aus Solaranlagen stieg 2025 zum Vorjahr um 17,4 Prozent auf 70,1 Milliarden Kilowattstunden und damit schneller als die neu installierte Kapazität. Das heißt: Vor Ort wird die zusätzliche Produktion offenbar immer weniger benötigt.

Schlüsselfertige PV-Anlagen sind innerhalb der vergangenen 15 Jahre um fast 70 Prozent billiger geworden, bei oft besserer Leistung insbesondere der Wechselrichter. Preise für Batteriespeicher sind sogar um etwa 90 Prozent gefallen.

Damit fällt jedes Argument für eine weitere staatliche Förderung weg. Die Einspeisevergütung sollte sofort gestrichen werden, und zwar nicht nur für Hausanlagen bis 25 Kilowattpeak Leistung, wie es Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) vorschlägt, sondern schlicht für alle Neuinstallationen, auch großer Anlagen. Mehr als zehn Milliarden Euro werden jedes Jahr aus dem Bundeshaushalt als Vergütung an die Betreiber von PV-Anlagen gezahlt. Es reicht. Welchen Effekt versprechen sich die Anhänger der PV-Förderung eigentlich von einer Fortsetzung?

In der SPD-Fraktion indes gibt es laut Energiepolitikerin Nina Scheer „erhebliche Vorbehalte“ gegen eine Förderkürzung. Die Grünen-Bundestagsfraktion spricht in einem Antrag von einem „Solarkiller“. Verbände der Solarwirtschaft beschweren sich sowieso, weiterhin alle Vorfeldorganisationen von Grünen und SPD, die meinen, man müsse auf überschüssige PV-Module einfach noch mehr Module drauflegen.

PV-Anlagen rechnen sich auch ohne Förderung

Mit einer klugen Energiewende-Strategie hat das nichts zu tun. Wenn überhaupt, sollten ausschließlich noch Entwicklung und Ausbau von Speichertechnologien gefördert werden, vor allem für Langfristspeicher, die grün erzeugten Strom mehrere Wochen oder gar Monate vorhalten. Einige Bundesländer wie das finanziell vollkommen überlastete Berlin fördern Solar-Hausspeicher mit teils üppigen Beträgen. Wer in der Hauptstadt Batterie und Wechselrichter zum Preis von 8000 Euro kauft, bekommt mehr als 4000 Euro von der Investitionsbank Berlin.
Warum eigentlich? Selbst ohne jeglichen Zuschuss für Einspeisung und Batterie rechnet sich eine PV-Anlage – zwar nicht schon nach zwölf, sondern erst nach 16 Jahren, wie eine einfache und eher konservative Rechnung zeigt (siehe Tabelle). Doch bei steigendem Strompreis, und davon geht das Wirtschaftsministerium aus (40 Cent bis 2042), verkürzt sich die Amortisationsphase.




Infografik

Das Verhalten der Ausbau-„whatever it takes“-Fraktion erinnert nicht mehr an Stereotypen einer jungen Protest- und Veränderungskultur, mithin eine Graswurzel-Bewegung – für die sich selbst wahrscheinlich immer noch hält –, sondern an klassische Besitzstandswahrer. Wer Geld vom Staat für tageweise überflüssigen Sonnenstrom haben will, unterscheidet sich in keiner Weise von klassischen Subventions-Anspruchstellern etwa bei Agrardiesel, Pendlerpauschale oder Gastrosteuer.

Diejenigen, die heute eine Einspeisevergütung für Solarstrom erhalten, sind im Gegenteil sogar Teil einer saturierten Gesellschaft. Ärzte investieren sechsstellige Beträge in Steuerspar-Modelle mit Renditegarantie in Solarparks in Mecklenburg-Vorpommern, das auf demselben Breitengrad liegt wie Alaska. „Photovoltaik-Anlagen bieten mehrere steuerliche Mechanismen, die insbesondere bei hohen Einkommen ihre Wirkung entfalten“, wirbt etwa der Finanzvermittler Ärzteversorger GmbH.

Gänzlich abgehängt von jeglicher Solar-Rendite ist dagegen der Großstadt-Mieter, der weiterhin nur seine Stromrechnung und Steuern zahlt.

Der Einfamilienhaus-Besitzer mit Photovoltaik-Anlage, Solarbatterie, Wallbox und Wärmepumpe (Wärmepumpen-Stromtarife sind vom Netzentgelt befreit, aber das nur am Rande) ist der neue Spießer und blickt mit der gleichen moralischen Herablassung auf Systemzweifler wie vor 50 Jahren die stoischen Familienväter auf langhaarige Rockmusiker.

Wenn es wirklich stimmen sollte, dass erneuerbare Energien konkurrenzlos günstig sind und zu angeblichen Erzeugungskosten von vier oder fünf Cent pro Kilowattstunde entstehen, dann sollten sie sich auch ohne Subventionen weiter durchsetzen können."


und


Söder wusste und forderte es als Erster:

Beitrag automatisch zusammengeführt:

Spitzen Quote. Das heisst man fährt vom Saarland nach Dresden um billig zu tanken...

Anhang anzeigen 331304
Erkläre ich doch gerne für dich:

Das sind die zehn billgsten Stations. Die anderen Hundert dahinter haben die gleichen Preise...

Nein! Doch! Och!

Und ich wohne neben einer Station, die fast immer eine der günstigen ist. SO ein Glück!
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Zumal die günstigsten Tankstellen in FL vor gut 2 Wochen sicherlich noch günstiger waren.
Eben. NOCH günstiger.
 

ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
6.089
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Also sind die Preise sehr wohl deutlich gestiegen.
Nein. Du kannst die Preise in Florida der billigsten 100* Tankstellen gerne vergleiche im o.a. Link. Ich hatte es bereits mehrfach gesagt, die Preise schwanken, aber nicht im Ausmaß, was hier suggriert werden soll.

Eure Preise schwanken sehr wohl mehr als deutlich, man kann es im direkten Vergleich extrem nennen.

Interessant ist, dass die Strompreise an den Ladern mit Ausnahme von Tesla in den USA prozentual gesehen deutlich mehr schwanken.
Genau darum ging es ja.
Nein.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Jetzt komm doch nicht mit Fakten!
Eben. Es sind deinerseits keine Fakten.




*mehr geht im Preisvergleich nicht.
 

ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
6.089
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Was soll Söder denn als Erster gewusst und gefordert haben…? Der bläst doch auch nur seine Meinung raus je nachdem wie zum aktuellen Zeitpunkt der Wind steht und behauptet mit seiner Meinung die Wahrheit gepachtet zu haben.
Ich erkläre dir den Gag gerne: die Meldung ist von 2007.

Quasi Real-Satire.
 

Frank N. Stein

Erfahrenes Mitglied
04.04.2020
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der Ewigkeit
BMW baut Autos für Kunden, nicht für Klimaziele

Der Grund dafür, dass BMW im vergangene Jahr mit einem nur leichten Gewinnrückgang von drei Prozent abgeschlossen hat.
Die operative Rendite der Münchner bleibt sogar konstant.

Viel war von vermeintlichen Auto-Experten in den letzten Jahren über BMW gelästert worden,
weil die Weißblauen einen klaren Kurs der Technologieoffenheit verfolgen.
Das sei alles ewiggestrig. :doh:
BMW-Chef Oliver Zipse wurde gerade von grüner Seite oft dafür angegriffen, dass er klare Kante gegen das Verbrenner-Verbot zeigte,
aber wie immer im Leben:

Intelligenz schlägt wie immer Ideologie
 
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Reaktionen: Calzone_Zone

derhajo

Erfahrenes Mitglied
02.01.2011
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127
SHE
BMW baut Autos für Kunden, nicht für Klimaziele

Der Grund dafür, dass BMW im vergangene Jahr mit einem nur leichten Gewinnrückgang von drei Prozent abgeschlossen hat.
Die operative Rendite der Münchner bleibt sogar konstant.

Viel war von vermeintlichen Auto-Experten in den letzten Jahren über BMW gelästert worden,
weil die Weißblauen einen klaren Kurs der Technologieoffenheit verfolgen.
Das sei alles ewiggestrig. :doh:
BMW-Chef Oliver Zipse wurde gerade von grüner Seite oft dafür angegriffen, dass er klare Kante gegen das Verbrenner-Verbot zeigte,
aber wie immer im Leben:

Intelligenz schlägt wie immer Ideologie
Und gleichzeitig mit knapp 18% Anteil vollektrischer Fahrzeuge am Gesamtabsatz mehr als Mercedes (etwas über 9%) und VW (ca. 11%).
 

juliuscaesar

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12.06.2014
24.908
23.080
FRA
Ich bin gerade in China (Shenzhen, Haikou, Sanya) und möchte meine subjektive Wahrnehmung mit Euch teilen:

•99-100% der Roller fahren elektrisch

•70% der Verbrenner-PKW sind von deutschen (Joint Venture) Herstellern
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•95% der Elektro-PKW sind von chinesischen Herstellern, nur ganz ganz selten sieht man z.B. VW oder Tesla. Das ist die Ausnahme hier.

Die Mehrzahl der Fahrzeuge fährt elektrisch. Der Verkehr ist insgesamt sehr leise und man riecht trotz viel Verkehr fast keine Abgase.
 

SleepOverGreenland

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09.03.2009
22.620
15.298
FRA/QKL
Und gleichzeitig mit knapp 18% Anteil vollektrischer Fahrzeuge am Gesamtabsatz mehr als Mercedes (etwas über 9%) und VW (ca. 11%).
Laut KBA hat VW in den letzten 3 Monaten einen Anteil von 22% BEV verkauft. Die 11% dürften vermutlich dem Jahreswert 2025 entsprechen. Seit einigen Monaten nimmt der Anteil bei VW aber monatlich zu.