DKB Sammelthread

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geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
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Als ich letzten Monat die DKB App neu verknüpfen musste habe ich zwei Dinge gebraucht. Die SMS Tan und die drei Nummern der CVC auf der Karte.
Wenn ein Gauner es schafft dem DKB Kunden diese zwei Zahlen abzuschwatzen kann er alles machen.
Wow, das ist wirklich eine sehr geringe Hürde. Keine Logins?
CVC kann man von der Karte ablesen, wenn damit bezahlt wird (steht noch drauf, oder?), und dann muss man nur noch den Kunden über irgendwelche Kommunikationskanäle per Social Engineering dazu bringen, die SMS-TAN vorzulesen oder einzugeben.
 

LosKlampos

Reguläres Mitglied
10.08.2018
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98
Wow, das ist wirklich eine sehr geringe Hürde. Keine Logins?
CVC kann man von der Karte ablesen, wenn damit bezahlt wird (steht noch drauf, oder?), und dann muss man nur noch den Kunden über irgendwelche Kommunikationskanäle per Social Engineering dazu bringen, die SMS-TAN vorzulesen oder einzugeben.
Das Verknüpfen kommt erst, nachdem man sich erfolgreich mit den Zugangsdaten angemeldet hat. Also Zugangsdaten + SMS + CVC. Wer das alles freiwillig rausgibt… ;)
 
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geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
14.819
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ja genau das ist das Problem mit diesen inflationären Sicherheitsabfragen.
Genau genommen ist das Problem, dass Konsumenten Technologie/Systeme verwenden, die sie nicht durchblicken und daher auch den Sinn dieser Sicherheitsfragen nicht verstehen und somit einfach nur im Sinne von Cargo Cult sich so verhalten, dass das gewohnte und gewünschte Ergebnis kommt.
Und die Anbieter wie die DKB drängen ihre Kunden mehr und mehr dazu, solche Technologien umfangreich zu nutzen, und suggerieren, dass es total einfach wäre.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Das Verknüpfen kommt erst, nachdem man sich erfolgreich mit den Zugangsdaten angemeldet hat. Also Zugangsdaten + SMS + CVC. Wer das alles freiwillig rausgibt… ;)
OK, ein wenig größere Herausforderung für das Social Engineering, aber durch geeignetes Phishing, d.h. überzeugende Geschichte, durchaus machbar.
 

geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
14.819
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Es wird sich erst was ändern, wenn man die Kunden wirklich wieder dazu zwingt, Verantwortung für die eigenen Handlungen zu übernehmen.
Das Problem ist, dass anderseits die Banken (und andere Anbieter) ja möchten, dass die Kunden möglichst viel und umfangreich all diese schönen, tollen Apps usw. nutzen. Die Kunden sollen nach Möglichkeit alle dazu gebracht werden, das zu nutzen, und dazu möchte es der Anbieter ihnen so einfach und niederschwellig wie möglich machen.
 

RollinCHK

Erfahrenes Mitglied
16.04.2018
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Woher wusste die App dann, in welchen Benutzer sie sich einloggen soll?
Unter iOS kann man die Zugangsdaten speichern in der Passwörter App (iCloud Schlüsselbund)... So, oder so, ohne Zugangsdaten gehts nicht...

Das Problem ist, dass anderseits die Banken (und andere Anbieter) ja möchten, dass die Kunden möglichst viel und umfangreich all diese schönen, tollen Apps usw. nutzen. Die Kunden sollen nach Möglichkeit alle dazu gebracht werden, das zu nutzen, und dazu möchte es der Anbieter ihnen so einfach und niederschwellig wie möglich machen.
Man muss Apps ja nicht als "Freindbild" betrachten. Nimm mal den Klassiker, ältere Leute, die nur Banking am PC machen, wenn auch mit TAN-Generator... Das ist ja alles schön und gut, nur dann wird der PC, der schon alt und langsam ist fürs Banking hoch gefahren, ohne Windows Updates, Browser Updates etc. Das macht es nicht besser. Ein modernes Smartphone holt sich immerhin System- und App-Updates ganz automatisch. Von dem her, muss die schöne und neue Welt nicht immer schlecht sein.