Streik(s) Sammelthread

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Basito

Aktives Mitglied
31.07.2015
201
213
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MUC-PVG um 22:20 Uhr ist jetzt auch verschoben auf Samstag um 08:00 Uhr …

Wie sieht das jetzt mit Übernachtung aus? Muss ich Abends erst zum Flughafen fahren und ein Hotel fordern, darf ich mein bestehendes Hotel auf Kosten Lufthansas um eine Nacht verlängern, oder bin ich gezwungen im Terminal zu nächtigen? (Circa 110€)
Du kannst über den Lufthansa AI Chat unproblematisch einen Hotel Buchungslink bekommen und dann bequem dir ein Hotel daraus aussuchen inkl. Frühstück und Abendessen
 
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PollyEsther

Erfahrenes Mitglied
17.08.2024
500
729
Jetzt gibt der Bahncoupon bei einem Y-Flug aber auch nur Bahn zweiter Klasse - und das ist dann schon eher ein Zoo, insbesondere wenn man dann auch keine Sitzplatzreservierung hat. Vergleichbar ist das aus meiner Sicht keinesfalls.

Die gibt es für 3€ bei oebb oder České dráhy (für einen Zug). Bei der oebb kann man sich keinen Sitzplatz aussuchen, bei Ćd geht es.


Läuft bei mir jetzt alles über Flightright, nachdem ich die 2 Forderungen von den 2 letzten Streiks abgelehnt bekommen habe von Delphine Wintle … die scheint da alles zu machen oder ist nur KI, auf jeden Fall keine Verbesserung zu den ganzen Indern vor ein paar Jahren mit ihren virtuos zusammengestellten Satzbausteinen, die am Ende keinen Sinn ergeben haben.

Wie schwierig ist das allgemein? Für mich ist es der erste annullierte Flug.

Mit wurde ein 3 h früherer Flug angeboten, hab mich aber entschieden, bis Samstag zu bleiben.
Ich nehme an, dass ich das Hotel in so einem Fall selbst zahlen muss und „nur“ auf die 250€ hoffen kann, das ist aber relativ billig gewesen, 68€.
 
Zuletzt bearbeitet:

Bavarian_flyer

Aktives Mitglied
29.07.2021
190
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Wortwahl?

Die Gewerkschaft UFO hat am gestrigen Freitag zum Streik aufgerufen. Soweit so gut. Gestern wird bekannt gegeben, dass am Mittwoch, 15. April anlässlich der Feierlichkeiten zum 100 jährigen Bestehen der Lufthansa (weitere 100 Jahre kommen voraussichtlich nicht mehr dazu...) einige Störaktionen geplant sind am Frankfurter Flughafen, auch soweit so gut.

Welchen Anlass sieht ein Hr. Jäger von der Tarifkommission der UFO anlässlich der Frage, ob an diesem Mittwoch wieder ein Streik geplant sei, mit einem "wir schließen nichts aus" zu antworten!? Das war alleine seine Entscheidung. Es geht hier allein um Profilierung der Vorsitzenden einer Gewerkschaft. Sorry, wenn hier ernsthaft jemand glaubt, dass es einen Bundeskanzler, Vorstände der LH, Wirtschaftsgrößen, etc. auch nur ansatzweise interessiert, dass hier eine kleine Gruppe den Larry macht.

Streikrecht schön und gut. Wenn ich bereits am Freitag sämtliche Passagiere in Geiselhaft genommen habe, geht es gegen jegliche Verhältnismäßigkeit, wenn ich selbiges nur fünf Tage später bereits wieder mache und dem AG nicht einmal den Hauch einer Möglichkeit einräume ein Angebot vorzulegen und Gesprächsbereitschaft zu signalisieren. Es geht hier um keinen Abschluss, sondern um reine Selbstdarstellung.

Was haben die Passagiere damit zu tun, was hat jeder Einzelne diesem Hr. Jäger getan, dass es diese Form des Psychoterrors gegen seine Kunden, die Passagiere, meint ausüben zu müssen. Wie sehr kann ich meine Kunden, die letztlich den Ast finanzieren, auf dem sie alle sitzen, hassen. Wer Hass sät, muss sich nicht wundern, wenn ihm als Antwort Hass entgegenschlägt. Es war seine Entscheidung, seine Wortwahl, für jemanden der in der Öffentlichkeit steht, sorgfältiger abzuwägen.
 

Champuslümmel1

Erfahrenes Mitglied
14.10.2010
1.827
1.855
Düsseldorf
Wortwahl?

Die Gewerkschaft UFO hat am gestrigen Freitag zum Streik aufgerufen. Soweit so gut. Gestern wird bekannt gegeben, dass am Mittwoch, 15. April anlässlich der Feierlichkeiten zum 100 jährigen Bestehen der Lufthansa (weitere 100 Jahre kommen voraussichtlich nicht mehr dazu...) einige Störaktionen geplant sind am Frankfurter Flughafen, auch soweit so gut.

Welchen Anlass sieht ein Hr. Jäger von der Tarifkommission der UFO anlässlich der Frage, ob an diesem Mittwoch wieder ein Streik geplant sei, mit einem "wir schließen nichts aus" zu antworten!? Das war alleine seine Entscheidung. Es geht hier allein um Profilierung der Vorsitzenden einer Gewerkschaft. Sorry, wenn hier ernsthaft jemand glaubt, dass es einen Bundeskanzler, Vorstände der LH, Wirtschaftsgrößen, etc. auch nur ansatzweise interessiert, dass hier eine kleine Gruppe den Larry macht.

Streikrecht schön und gut. Wenn ich bereits am Freitag sämtliche Passagiere in Geiselhaft genommen habe, geht es gegen jegliche Verhältnismäßigkeit, wenn ich selbiges nur fünf Tage später bereits wieder mache und dem AG nicht einmal den Hauch einer Möglichkeit einräume ein Angebot vorzulegen und Gesprächsbereitschaft zu signalisieren. Es geht hier um keinen Abschluss, sondern um reine Selbstdarstellung.

Was haben die Passagiere damit zu tun, was hat jeder Einzelne diesem Hr. Jäger getan, dass es diese Form des Psychoterrors gegen seine Kunden, die Passagiere, meint ausüben zu müssen. Wie sehr kann ich meine Kunden, die letztlich den Ast finanzieren, auf dem sie alle sitzen, hassen. Wer Hass sät, muss sich nicht wundern, wenn ihm als Antwort Hass entgegenschlägt. Es war seine Entscheidung, seine Wortwahl, für jemanden der in der Öffentlichkeit steht, sorgfältiger abzuwägen.
Bravo!
 

Jackson0815

Erfahrenes Mitglied
11.02.2023
524
710
Ich halte einen erneuten Streik direkt kommende Woche für unrealistisch. Der würde auf Grund Verhältnismäßigkeit juristisch auf sehr wackligen Beinen stehen.
 

Papua

Aktives Mitglied
31.12.2025
144
212
Also bei mir hat LH einen TOP Job gelandet.
Erster Flug DEL-MUC erst mal gestrichen. Angebot auf Emirates umzubuchen. Hatte für den 10. noch einen getrennten Anschlussflug.
Lufthansa hat mich nun „über“ das Ziel geroutet und ich lasse das letzte Leg nach MUC jetzt einfach verfallen. Bin Mega happy und jetzt sogar 4 Stunden früher da am Ziel
Was tut man nicht alles um möglichst schnell aus Indien raus zu kommen 😂
Ach Jungs. Solange der CEO sich eine Gehaltserhöhung von 58% in diesem Jahr gönnen kann, kann es der ELHA doch gar nicht so schlecht gehen :)
keine Gehaltserhöhung sondern eine Einmalige Bonuszahlung aufgrund des guten Konzernergebnisses. Lufthansa ist leider der Klotz am Bei der AG.
 

Bavarian_flyer

Aktives Mitglied
29.07.2021
190
200
Ich halte einen erneuten Streik direkt kommende Woche für unrealistisch. Der würde auf Grund Verhältnismäßigkeit juristisch auf sehr wackligen Beinen stehen.
Der gesunde Menschenverstand würde mir das auch sagen. Das Streikrecht würde es aber allemal hergeben und wie sich der werte Hr. Jäger aufführt spricht auch Bände.
Gibt es nur die Option Streik am Mittwoch oder im Rahmen ihrer Kundgebung weiter Druck aufbauen, auf die böse Lufthansa schimpfen und in diesem Zuge weitere Streiks anzudrohen.
 

Papua

Aktives Mitglied
31.12.2025
144
212
Die Mitglieder der UFO mit fragwürdigem Verhalten wollen am Mittwoch schon nahtlos weitermachen. ;-)
Am Ende ist es die Schuld der Cockpit Piloten dass die Citylines Angestellten ihre Jobs verlieren. Durch die Beschränkungen die Cockpit durchgesetzt hat konnte die Flotte nicht modernisiert werden. Frag mich warum sich die Wut hier nicht gegen die Cockpit Abzocker richtet.
 

Bavarian_flyer

Aktives Mitglied
29.07.2021
190
200
Am Ende ist es die Schuld der Cockpit Piloten dass die Citylines Angestellten ihre Jobs verlieren. Durch die Beschränkungen die Cockpit durchgesetzt hat konnte die Flotte nicht modernisiert werden. Frag mich warum sich die Wut hier nicht gegen die Cockpit Abzocker richtet.

Am Ende ist der Passagier das Opfer.
Aber klar, die Raffgier der Piloten im gesamten Konzern steht außer Frage.
 

CarlD

Erfahrenes Mitglied
03.04.2022
715
1.110
Es gibt schon lange keinen Unterschied mehr zwischen "Warnstreik" und Streik. Das was diese Gewerkschafts-Mafia vollzieht sind STREIKS .
Das ist allerdings etwas (und im übrigen nicht nur LH betreffend) was ich auch heftig kritisiere und wo gesetzgeberisch eingegriffen werden müsste. Nach gerade mal 1-2 Verhandlungsrunden drücken Gewerkschaften heutzutage auf die Tube und rufen Warnstreiks aus, deren Intensität von vollgültigen Streiks kaum mehr zu unterscheiden ist.
 
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CarlD

Erfahrenes Mitglied
03.04.2022
715
1.110
Weitere 100 Jahre kommen voraussichtlich nicht mehr dazu...
Wenn Carsten der Große, sein Team und die Gewerkschaften so weiter machen, werden es keine 10 Jahre werden. Ich brauch diese Airline sowieso schon lange nicht mehr, aber auch dem Land ist mit so einem inkompetenten und unverlässlichen Verein in keiner Weise gedient.

Einzig dass die Konkurrenz vermutlich die Preise erhöhen würde, wenn der Laden verschwände, ist bedauerlich, ansonsten würde ich der Lobby-Hanse keine Träne hinterher weinen: Und aus MUC machen wir dann wieder eine Kuhweide, so wie sich das gehört:D - die anderen größeren Flughäfen werden auch ohne LH gedeien (das müssen sie ja größtenteils auch heute schon).
 

CarlD

Erfahrenes Mitglied
03.04.2022
715
1.110
Das ist allerdings etwas (und im übrigen nicht nur LH betreffend) was ich auch heftig kritisiere und wo gesetzgeberisch eingegriffen werden müsste. Nach gerade mal 1-2 Verhandlungsrunden drücken Gewerkschaften heutzutage auf die Tube und rufen Warnstreiks aus, deren Intensität von vollgültigen Streiks kaum mehr zu unterscheiden ist.
Edit: Konkreter Vorschlag - Innerhalb von zwei Wochen nach der ersten Verhandlungsrunde darf es gar keine Warnstreiks geben, und ab da - entweder pro Verhandlungsrunde oder im Zweieochenrhythmus (um Salamitaktiken der Arbeitgeber zu verhindern) jeweils maximal 3 Stunden Warnstreik mehr:
0-3-6-9-12 (halber Tag). Also nach ergebnisloser zweiter Runde könnte ich maximal 3 Stunden Warnstreiken, nach der dritten 6 Stunden usw.

Sind die 12 Stunden (bzw. fünf Verhandlungsrunden überschritten, ist eine Schlichtung verpflichtend und erst ab einer Woche nach deren Scheitern (um den Kampfhähnen und -hennen nochmal Bedenkzeit zu geben) wären weitere (unbefristete) Streiks möglich.
 
Zuletzt bearbeitet:

Bavarian_flyer

Aktives Mitglied
29.07.2021
190
200
Komische, dass die Stimmung hier so extrem kritisch ist - und z.T. der Lufthansa die Darseinsberechtigung abgesprochen wird, weil sie ja „nur“ bestreikt wird.

Ist es wirklich so schlimm einmal alle paar Jahre von einem Streik betroffen zu sein bei der Lufthansa? Die Datenlage schaut gar nicht so düster aus…


Anhang anzeigen 333995

Komische Probleme hat wohl eher der, der eine KI als fundierte Informationsquelle betrachtet... :D
Lufthansa ist europaweit führend, was Flugausfälle anbelangt, u.a. wegen Streiks. Kann dir sicher deine KI bestätigen.
 

Meick

Erfahrenes Mitglied
29.11.2013
991
471
MUC/BRE
Komische Probleme hat wohl eher der, der eine KI als fundierte Informationsquelle betrachtet... :D
Lufthansa ist europaweit führend, was Flugausfälle anbelangt, u.a. wegen Streiks. Kann dir sicher deine KI bestätigen

Ob sie auch europaweit führend sind, was allgemeine Flugausfälle (incl. Technical, etc.) betrifft, würde ich allerdings bezweifeln.

Und selbst wenn; wenn es am Ende eine 1% Streikchance ist, bei der man zu 60-80% halt ne andere Airline ans Ziel nimmt - halte ich das im Vergleich zur Deutschen Bahn, Autofahren oder reisen mit vielen anderen Airlines für verkraftbar.

Bei der Lufthansa läuft vieles Falsch; aber Streiis sind mMn nicht das Hauptproblem.
 
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Bavarian_flyer

Aktives Mitglied
29.07.2021
190
200
Ob sie auch europaweit führend sind, was allgemeine Flugausfälle (incl. Technical, etc.) betrifft, würde ich allerdings bezweifeln.

Und selbst wenn; wenn es am Ende eine 1% Streikchance ist, bei der man zu 60-80% halt ne andere Airline ans Ziel nimmt - halte ich das im Vergleich zur Deutschen Bahn, Autofahren oder reisen mit vielen anderen Airlines für verkraftbar.

Bei der Lufthansa läuft vieles Falsch; aber Streiis sind mMn nicht das Hauptproblem.

Sieh mir nach, dass es keine Daten einschl. Q1 2026 gibt.

1775900994946.png
 

aib

Erfahrenes Mitglied
18.01.2015
1.772
2.412
MZ
Q1 2024 ist jetzt aber auch nicht so wirklich ein repräsentativer Zeitraum. Insbesondere auch wegen der Streik, die ausnahmsweise mal nicht die LHG zu verantworten hatte (mehrere Siko Streiks waren im Q1/2024).
 
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Champuslümmel1

Erfahrenes Mitglied
14.10.2010
1.827
1.855
Düsseldorf
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Das ist allerdings etwas (und im übrigen nicht nur LH betreffend) was ich auch heftig kritisiere und wo gesetzgeberisch eingegriffen werden müsste. Nach gerade mal 1-2 Verhandlungsrunden drücken Gewerkschaften heutzutage auf die Tube und rufen Warnstreiks aus, deren Intensität von vollgültigen Streiks kaum mehr zu unterscheiden ist.
Inzwischen ist es doch üblich, bereits vor der ersten Verhandlungsrunde zu streiken, um "...seine Forderungen zu unterstreichen ". Für mich ist das nix Anderes als Erpressung.