Die BaFin ist eine Riesenbehörde. Du hast echt eine lebhafte Fantasie. Weder war die Rede davon, dass ich täglich mit der BaFin kommuniziert habe, noch von "vorbei schauen". Mein Leid habe ich auch nicht geklagt, sondern die Aufsicht auf Missstände bei N26 aufmerksam gemacht; das aber auch nicht stundenlang, sondern ganz dezidiert. Worte wie "böse" oder "unfähig" sind in diesem Zusammenhang nie gefallen.
Kontakt hatte ich wegen u.a. rechtswidrigem Zurückhalten von Kundeneinlagen mit dem Referat VBS 13 und in Sachen Nichtübertragung von Anschaffungskosten mit dem Referat VBS 21, die wohl beide in Bonn sitzen.
Nachdem mir die N26 Bank am letzten Tag der von der BaFin eingeräumten Vier-Wochen-Frist geantwortet hat, dass sie mir das Kontoguthaben erst am 08.06. auszahlen, habe ich der BaFin eine Stellungnahme meinerseits dazu übermittelt. Außer dem zitierten Absatz gab es noch weitere Ungereimtheiten in den Rechtfertigungsversuchen der N26 Bank sowie einige Punkte meiner Beschwerde, zu denen die Bank gar nichts gesagt hat.
Die BaFin hat mich daraufhin informiert, dass sie N26 erneut kontaktiert und zur Stellungnahme aufgefordert habe. Drei Tage später erhielt ich vom Aufsichtsratsvorsitzenden der N26 Bank ein Schreiben, dass man mir das Kontoguthaben auszahlen werde. Einen Tag später war es auf meinem Konto.
Alle Indizien sprechen dafür, dass die BaFin der Grund für den "Sinneswandel" bei N26 gewesen ist. Wieso sollte mir N26 sonst das Geld überweisen, wo sie mir doch eine Woche vorher noch geschrieben hat, dass sie dies nicht tun wird. Ich hatte diesbezüglich auch keinerlei Kontakt mehr zu N26.