Thailand Episode Nr. 30 oder ich brauche mehr Marken!

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Nitus

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04.04.2013
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Tag 22 - Essen, Faulenzen und Essen

Heute war es zwar etwas schwieriger, angenehme Plätze im Außenbereich zu finden, aber glücklicherweise wurde kurz nach unserer Ankunft ein Tisch in der vordersten Reihe mit Blick auf den Garten der Anlage frei.

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Heute sollte es mal wieder ein Egg Benedict sein, das hier zusätzlich Spinat enthielt, was ich gar nicht schlecht fand.

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Später genoss ich wieder den Pool an unserem Zimmer. Als dann gegen Mittag der letzte Schatten verschwand und der Pool in der prallen Sonne lag, zog ich mich auf die Terrasse zurück und schrieb am Reisebericht.

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Waren vormittags noch alle Liegen am Strand belegt, so konnten wir am Nachmittag halbwegs schattige Plätze in erster Reihe erhalten.

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+1 hatte herausgefunden, dass es im Panasia-Restaurant, in welchem wir am Vorabend die tolle Aussicht beim kostenlosen "Management Cocktail" genossen hatten, täglich eine Happy Hour mit "Buy 1 Get 1 Free" geben würde. Da uns die Aussicht wirklich gefallen hatte, trafen wir erneut dort ein. Die gereichte Karte bot auf jeden Fall deutlich mehr Cocktails als die Karte zum kostenlosen "Management Cocktail".

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Während wir auf unsere Getränke warteten, genossen wir wieder die wirklich schöne Aussicht.

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Wir hatten uns Beide für die "Clarify Pina", eine klare Pina Colada entschieden, die wirklich gut schmeckte.

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Bevor wir dann zum Abendessen aufbrachen, sollte es noch eine zweite Runde sein, bei der ich mich für einen "Midori Sour" und +1 für einen "Paloma" entschieden hatte.

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Zum Abendessen hatten wir uns für das Khrua Nong in Takua Pa entschieden, wo wir schon mehrfach sehr gut und günstig gegessen hatten.

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Das Restaurant war schon gut gefüllt und zahlreiche Tische schienen für eine sehr große Gruppe vorbereitet zu sein. Wir konnten den letzten freien 4er-Tisch erhalten. Als Erstes erreichte uns mein Lieblingsgericht dieses Restaurants, Schweinefleischstücke, die mit Sojasauce und einer Teighülle frittiert worden waren.

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Es folgten frittierte Fischstücke mit Knoblauch und Thai-Basilikum sowie Muschen in ähnlicher Zubereitsart.

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Schließlich sollte es noch "Hoh Mok Talay", eine Art gestocktes Curry mit Meeresfrüchten, sein.

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Wir hatten gutes Timing bewiesen, denn kurz nach uns traf eine tatsächlich große thailändische Reisegruppe ein, die mehrere große Tische belegten. Aus der Küche wurden im Akkord zahllose Gerichte in Richtung der Reisegruppe geliefert, wobei die zwei Reiseführer der Gruppe beim Servieren mithalfen.

Das Essen war gut und wieder überraschend preisgünstig. Dazu waren die Portionen hier deutlich angenehmer als die Riesenportionen, die wir am Vortag im Krua Khonkhon erhalten hatten.

Auf dem Rückweg zum Hotel hielten wir noch an einer Filiale von "24 SuperCheap", wobei es sich um eine lokale Supermarkt- / Minimarktkette handelt, deren Filialen deutlich größer als die von 7Eleven sind und die auch frisches Gemüse und Fleisch anbieten.

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Für uns sollte es aber nur ein gekühlter Schlummertrunk sein, den wir im Hotel zu uns nehmen wollten.

Darüber hinaus konnte +1 nicht widerstehen, bei der älteren Verkäuferin von thailändischen Desserts vor dem Supermarkt noch etwas zu kaufen.

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Zurück auf dem Zimmer hatte der Turn-Down-Service nicht nur frische Handtücher gebracht, die Vorhänge geschlossen und die Bettdecken aufgeklappt, sondern auch eine nette Handtuchfigur mit einem Gruß und einem Schlafduft auf dem Bett hinterlassen.

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Nitus

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04.04.2013
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Tag 23 1/2 - Von Khao Lak über Phuket zurück nach Bangkok

Nachdem heute die Rückreise nach Bangkok anstand, klingelte der Wecker unangenehm früh. Gegen 7:15 erreichten wir das Frühstücksrestaurant des Marriott Khao Lak, das zu dieser Zeit zumindest im Außenbereich fast komplett freie Platzwahl bot.

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Die Saftspender waren so früh noch prall gefüllt.

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Auch das Essen sah teilweise noch ziemlich unberührt aus.

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Auch wenn die Brühe des "Moo Hong", also dem mit vielen Gewürzen nach südthailändischer Art geschmorten Schweinebauch, für meinen Geschmack viel zu dünnflüssig und klar war, sollte es natürlich etwas von diesem eigentlich hervorragenden Gericht sein. Allerdings vermisste ich gedämpften Jasminreis, denn der Platz vor dem entsprechenden Schild war noch leer. Ich fragte nach und erhielt die Info, dass der Reis gleich kommen würde, was sich wenige Momente später dann auch bewahrheiten sollte.

Während wir dann auf der Terrasse so früh nur so halb hungrig unser Essen vertilgten, kamen gleich mehrere Mitarbeiter auf uns zu, um uns zu erklären, dass wir ja abreisen würden, und man sich von uns verabschieden wollte. Dabei überreichten sie uns einen Teller mit einem Pancake, der in meinen Augen etwas kindlich ausdekoriert war.

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So lieb es vielleicht gemeint war, so cringe fanden wir die Aktion. Wir versuchten halbwegs begeistert zu wirken und probierten anschließend auch den Pfannkuchen, der uns aber nicht wirklich überzeugen konnte. Wir hielten fest, dass das Marriott Khao Lak wohl wirklich eher ein Resort für Familien mit (kleinen) Kindern (oder riesige Hochzeitsgesellschaften) zu sein schien.

Zurück auf dem Zimmer machten wir uns frisch und packten unsere Koffer. Anschließend ließen wir uns und unser Gepäck mit einem Golfwagen abholen, um an der Lobby zügig auschecken zu können. Anschließend lenkte ich uns Richtung Phuket, wobei wir die Fahrt noch für ein Auftanken unseres Mietwagens unterbrachen.

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Die ca. 42,50 THB/Liter für "Gasohol 91" waren für lokale Verhältnisse dank des Iran-Konfliktes extrem hoch, aber mit umgerechnet 1,13 €/Liter für die heimischen Preise doch noch ziemlich bezahlbar.

Kurz vor unserer Ankunft am Flughafen Phuket kündigte +1 diese, wie vorab von Sixt gewünscht, per Telefon an. So konnten wir am Mietwagenparkplatz direkt gegenüber des Terminals für Inlandsflüge unseren Mietwagen ohne Wartezeit abgeben. Die Rückgabe dauerte nur wenige Augenblicke, was ich bisher in Thailand auch nie anders erlebt hatte. So konnten wir gegen 10:20 uns ins Terminalgebäude begeben.

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Der Business-Class-Schalter von Thai Airways war von einer größeren Gruppe belegt, sodass man uns aus der Business Class Warteschlange (dank *A Gold) an einen gerade frei gewordenen Eco-Schalter lotste und die wartenden Eco-Paxe um Geduld bat.

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Auch diesmal sollte es von Erfolg gekrönt sein, freundlich nach Plätzen in den Notausgangsreihen zu fragen. Mit entsprechenden Bordkarten machten wir uns dann auf zur Sicherheitskontrolle, die wir ohne nennenswerte Wartezeit passieren konnten.

Auch wenn wir die Thai Airways Lounge in Phuket nicht sonderlich mögen, da diese eher ein dunkles Loch mit ungemütlicher Bestuhlung ist, waren wir ob des sehr großzügigen Zeitpuffers bis zu unserem Boarding und Abflug doch neugierig, wie das aktuelle Angebot hier aussehen würde.

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Tatsächlich war das Speisenangebot wirklich eher enttäuschend, wenngleich es noch gedämpfte Dim Sum und ein warmes Gericht gab.

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So wechselten wir keine halbe Stunde später dank Amex PriorityPass zur gegenüberliegenden Coral Lounge, die nicht nur deutlich heller ist, sowie Aussichten auf das Vorfeld und die Startbahn als auch eine umfangreiche Essens- und Alkoholauswahl bietet.

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Das Plane Spotting von hier machte schon Spaß.

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Auch wenn die Lounge besser besucht war als die TG-Lounge, verteilten sich die Gäste hier ganz gut.

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Leider befand sich zwischen Außenfenster und Lounge noch ein Durchgang für ankommende und abfliegende Gäste an den äußersten Fluggastbrücken, sodass der Ausblick auf eines der größten aktuell hier operierenden Flugzeuge, eine EK 777, etwas getrübt war.

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Die Landung unseres A320 mit der Registrierung HS-TXD, der leicht verspätet aus Bangkok kommend uns wenig später dorthin bringen sollten, verfolgten wir zwar, konnten davon aber keine brauchbaren Fotos schießen. Wenigstens bekam ich den Airbus auf seinem Weg vom Ende der Startbahn zur Parkposition ordentlich vor die Linse.

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Auch wenn die Ankunft unserer Maschine verspätet erfolgte, begaben wir uns pünktlich zum Boardinggate, da wir es aus Phuket durchaus kannten, dass hier das Boarding trotzdem ziemlich zeitig startet.

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Am Gate waren Schilder für drei Warteschlangen aufgestellt. Gemäß Bordkarte hatten wir uns als *A-Gold in die Schlange der Gruppe 1 einsortiert. Kurz vor dem eigentlichen Boardingbeginn konnten wir dann Zeuge werden, wie zwei ältere englischsprachige weiße Herren, die bis dato gesessen hatten, sich relativ weit vorne in der Schlange der Gruppe 3 vordrängelten. Der Herr, vor dem und dessen weiblicher Begleitung sie sich in die Schlange gequetscht hatten, intervenierte und erklärte, dass sie sich doch bitte hinten anstellen mögen. Sehr arrogant zückte einer der beiden Vordrängler einen Ausweis, um damit die Rechtmäßigkeit des Vordrängelns zu legitimieren. Offenbar war er der Meinung, dass er aufgrund seines Alters sich in der Schlange vordrängeln dürfte, was der Herr hinter ihm nicht so wirklich einsah.

Wenig später startete dann auch das Priority Boarding und wir konnten zusammen mit den anderen Paxen der Boarding Gruppe 1 die Bordkartenkontrolle passieren. Direkt hinter uns sah ich dann die beiden älteren Herren, die sich nun aus der Warteschlange der Gruppe 3 weiter vorgedrängelt hatten. Ich hörte, wie sie sich hinter mir über den Herren echauffierten, der ihr Vordrängeln freundlich thematisiert hatte. Man lästerte ziemlich fies über ihn und noch mehr über seine unbeteiligte weibliche Begleitung. Ich überlegte kurz, mich einzumischen, entschied aber, dass es wahrscheinlich wenig Sinn hätte.

Wie üblich mussten wir noch zwischen Gate und Fluggastbrücke warten, bis irgendwann das Boarding final freigegeben wurde. Seitlich von uns warteten dann einige CIQ-Paxe, die sich ebenfalls vordrängeln wollten. Ein Mitarbeiter fragte diese jedoch, ob sie Business-Class-Passagiere seien, was sie verneinten und somit uns vorlassen mussten.

Wenige Minuten vor der ursprünglich geplanten Abflugzeit hatten wir dann unsere Plätze in der Notausgangsreihe eingenommen.

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Das Pushback erfolgte ca. 15 Minuten nach der eigentlich vorgesehenen Abflugzeit.

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Wir rollten zum östlichen Ende der Startbahn, um anschließend in westlicher Richtung über der Andamansee zu starten. Dabei dürfte ich wohl auf das Le Méridien Mai Khao geblickt haben, wenngleich ich das so schnell und aus der Entfernung nicht wirklich erkannt hatte.

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Gute zehn Minuten später wurde ein Snack serviert, der heute aus einem süßen Brot mit einer Creme bestand.

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Trotz des leicht verspäteten Starts erfolgte die Landung sehr pünktlich.

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Dazu hatte ich diesmal einen tollen Blick auf die zahllosen von Thai Airways am Flughafen Suvarnabhumi geparkten Flugzeuge.

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Nachdem als Folgeflug für unsere Maschine ein Inlandsflug nach Ubon Ratchathani vorgesehen war, dockten wir an einer Fluggastbrücke im Bereich für Inlandsflüge an und konnten so mal ohne eine Busfahrt den Ankunftsbereich des Flughafens BKK erreichen.

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So konnten wir die Gepäckausgabe wenige Minuten später erreichen, wo wir entgegen der Anzeige noch etwas auf unser Gepäck, dass dennoch unter den ersten ausgeladenen Gepäckstücken war, warten mussten.

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Mit nur je einem Koffer sollte das Verkehrsmittel der Wahl Richtung Innenstadt der ARL (Airport Rail Link) sein, welchen wir wenige Minuten nach Entgegennahme unserer Koffer erreichen sollten. Zu unserem Glück traf nur wenige Momente nach unserer Ankunft am Gleis ein Zug ein.

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Nitus

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Tag 23 2/2 - Zurück in Bangkok

Nicht nur, dass wir auf den ARL nicht wirklich warten mussten, wir konnten auch die gesamte Dauer der Fahrt (ca. 30 Minuten) bis zur Endhaltestelle Phaya Thai sitzen. In Phaya Thai wechselten wir dann zur BTS Sukhumvit Linie. Für die drei Stationen bis zur Haltestelle Chitlom mussten wir zwar stehen, aber war die BTS glücklicherweise nicht so voll, dass wir Beide mit unseren großen Koffern problemlos mitfahren konnten.

In Chitlom spazierten wir den kurzen bekannten Weg zum Renaissance Ratchaprasong, in welchem wir diese Thailandreise begonnen hatten. An der Rezeption wurden wir freundlichst begrüßt und erhielten wieder eine "Studio Suite", was eigentlich ein Corner Room war, welcher bereits zwei Tage vor Anreise in der Bonvoy-App sichtbar war. Diesmal lag das erhaltene Zimmer etwas höher und auf der gegenüberliegenden Seite des Gebäudes verglichen mit dem letzten Aufenthalt hier.

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Wir prüften den Ausblick und konnten auf zahlreiche andere Hotels und deren Pools blicken.

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Auch erkannte ich zwischen den ganzen hohen Gebäuden das Muse Hotel, in welches direkt nach dem letzten Aufenthalt im Renaissance für eine Nacht gewechselt war.

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Neben unseren beiden Koffern, die uns beim Eintreffen in der Hotellobby abgenommen wurden, erhielten wir kurz nach unserem Eintreffen auf dem Zimmer noch einen vorab von +1 im Hotel deponierten Koffer sowie diverse Sache, die +1 während unserer Phuket-Reise ins Hotel hatte liefern lassen. Während +1 Sachen aus-, um- und einpackte, gönnte ich mir eine kurze Erfrischung im Hotelpool.

Pünktlich zur Happy Hour trafen wir dann in der Hotellounge ein.

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Heute gab es u.a. Schweinefleisch auf Spießchen, Frühlingsrollen und einen Lachssalat.

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Wir maximierten die Happy Hour ganz gut, bis wir diese irgendwann als letzte Gäste des Tages verlassen sollten.

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Vorher hielten wir jedoch noch die Aussicht auf das nächtliche Bangkok fest.

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Zurück auf dem Zimmer fanden wir das schon vom letzten Aufenthalt bekannte Welcome Gift vor, das aus vier Madeleines mit verschiedenen Überzügen bestand.

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Nitus

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Tag 24 1/2 - Massage, Flussfahrt & Skypark

Als ich kurz vor 9 Uhr die Vorhänge aufzog, begrüßte uns heute das erste Mal in diesem Urlaub ein bewölkter Himmel.

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Dieser sollte jedoch wenig später aufklaren. Dazu war es im Frühstücksrestaurant an diesem Samstagmorgen überraschend leer und ruhig.

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Am Lautesten war tatsälich eine Gruppe Geschäftsmänner schräg hinter uns, deren Unterhaltung wir ungewollt Zeuge wurden. Offenbar versuchte eine indische Firma Ladeeintrichtungen für E-Autos oder E-Roller an einen thailändischen Betreiber zu verkaufen. Man verhandelte allerdings noch über die Termine für die wechselseitigen Werks- bzw. Laborbesuche, wobei ich mich sehr wunderte, dass man Geschäftsanbahnungen für andere Personen gut hörbar im öffentlichen Raum führte.

So richtig störten uns die Verhandlungen aber nicht, zumal das Frühstücksbüffet heute wirklich entspannt war.

Eine knappe Stunde später war ich dann alleine auf dem Weg zu meiner ersten Thai-Massage diesen Urlaub. Nach dem bekannten kurzen Fußweg vom Renaissance zur BTS-Haltestelle Chitlom fuhr ich eine Station bis "Siam", wo ich von der Sukhumvit- auf die Silom-Linie umstieg, wenngleich ich auf den nächsten Zug der Letzteren etwas warten musste.

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An der Haltestelle "Saint Louis" verließ ich die Silom-Linie, blickte kurz auf das W, wo ich knappe zwei Wochen zuvor und auch während der letzten Thailandreise übernachtet hatte, und spazierte die North Sathorn Road ein Stück hinunter, auf die es kurz zuvor geregnet haben dürfte. So erreichte ich wenig später die Filiale von Health Land hier in Sathorn.

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+1 hatte für mich für 11 Uhr einen Termin für eine zweistündige traditionelle Thai-Massage vereinbart. Dies konnte man an der Rezeption bestätigen, sodass ich hier die 700 THB für die Massage zahlte. Ich sollte noch kurz Platz nehmen. Wenig später traf eine sehr kleine aber auch etwas kräftige Dame ein, die meinen Namen aufrief. Sie führte mich zu einer Sitzbank, wo sie mir Schlappen reichte und um meine Sandalen bat.

Eigentlich hätte es wohl mit dem Fahrstuhl vom Erdgeschoss in eine höhere Etage gehen sollen, aber verharrte der Lift offenbar in der 6. Etage. Jeder Versuch einer anderen Mitarbeiterin, die saubere Tücher und Bezüge transportieren wollte, den Fahrstuhl zu rufen, schlugen fehl. Ich sollte noch etwas warten. Nachdem man den Fahrstuhl aber partout nicht ins Erdgeschoss bekam, führte mich meine Masseurin irgendwann in einen freien Raum im Erdgeschoss.

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Nachdem ich traditionelle Massagekleidung überreicht bekommen hatte, wurde ich kurz alleine gelassen. Nachdem ich meine Hose und mein Polo-Short abgelegt hatte und in die weite Hose und das Hemd geschlüpft war, kam die Dame zurück, um die Matten zusammen zu schieben, damit ich quer liegend genügend Platz hätte. Anschließend begann sie mit der Massage.

Traditionelle Thai-Massage ist ja nicht komplett entspannend, sondern durchaus ein wenig schmerzhaft. Ich hatte erst etwas Sorge, dass die wirklich sehr kleine Dame, an meinem großen und voluminösen Körper verzweifeln könnte, aber hatte ich unterschätzt, wie sie teilweise ihr gesamtes Körpergewicht nutzte, um mich komplett durchzukneten. Irgendwann wunderte ich mich auf dem Bauch liegend über den Druck auf meinen Waden und schaute auf, nur um zu sehen, wie sie aufrecht barfuß mit ihrem gesamten Körpergewicht auf meinen Waden spazierte. Ich hätte gerne ein Foto davon gehabt, wenngleich es ehrlicherweise etwas schmerzte, sich aber im Nachgang als sehr wohltuend herausstellen sollte.

Dazu schien sie dankbar, dass ich etwas thailändisch sprechen konnte, denn beherrschte sie offenbar kein Englisch. Lachen musste sie immer, wenn sie die Grenzen meiner Beweglichkeit erreicht hatte. Wohlwissend, dass ich aufgrund meines Übergewichts und zu wenig sportlicher Aktivität eher steif und unbeweglich bin, war sie darüber wohl durchaus überrascht.

Auch wenn oder vielleicht gerade weil die Massage teilweise etwas geschmerzt hatte, fühlte ich mich nach den zwei Stunden, die schneller vergangen waren als erwartet, bestens. Nachdem ich dann zurück in meine Kleidung gewechselt war, bekam ich zurück im öffentlichen Bereich meine Sandalen zurück sowie einen Becher Tee. Ich bedankte mich mit einem großzügigen Trinkgeld für den maximalen Körpereinsatz meiner Masseurin, welcher wirklich gut getan hatte.

Ich spazierte zurück zur BTS-Haltestelle "Saint Louis", um die zwei Haltestellen bis "Saphan Thaksin" zu fahren, von wo ich den kurzen Weg zum Pier am Chao Phraya Fluss nahm. Es war gar nicht so leicht herauszufinden, wo hier welche Bootslinie abfuhr. Irdenwann hatte ich die richtige Warteschlange für den "Chao Phraya River Express" erreicht und wartete auf das nächste Boot.

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Es sollte allerdings eine gute Viertelstunde dauern, bis das nächste River-Express-Boot eintreffen sollte. Dafür war das Boot angenehm leer.

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So konnte ich einen Platz relativ weit vorne ergattern.

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Die nächste Haltestelle war das noch halbwegs neue Einkaufszentrum Icon Siam.

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Von dort konnte man auf das Millenium Hilton blicken, das ich ja immernoch mal besuchen möchte, wenngleich wohl die Lounge aus der obersten Etage nach unten verlegt wurde.

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Da lobe ich mir doch das Royal Orchid Sheraton, das seine Lounge in der höchsten Etage mit bestem Flussblick betreibt, wo wir noch vor 1,5 Wochen genächtigt hatten und auf das ich jetzt blicken konnte.

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Fahrten auf dem Chao Phraya haben mich schon seit meiner ersten Thailandreise vor gut zwanzig Jahren fasziniert.

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Kurz vor Erreichen der Haltestelle "Memorial Bridge" stand ich auf und begab mich vorsichtig zum Heck des Bootes.

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Nachdem ich das Expressboot verlassen hatte, versuchte ich herauszufinden, welche der beiden hier befindlichen Brücken denn wohl die "Memorial Bridge" sein würde. Ich spazierte zur "Phra Phuttayotfa" Brücke, an deren Ende es ein großes Monument gab.

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Vor dem Betreten der eigentlichen Brücke nahm ich dann noch eine Plakette mit dem Brückennamen und dem vermutlichen Bau- oder Eröffnungsjahr wahr, welches als 2475 also 1932 unserer Zeitrechnung angegeben wurde.

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Von der Brücke konnte ich dann nicht nur auf den Bootsanleger sondern auch auf eine weitere Brücke blicken.

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Jene Nachbarbrücke, die "Phra Pokklao" Brücke, die ich ebenfalls noch besuchen sollte, war dazu auch Heimat eines "Sky Parks".

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Erst ging ich jedoch zurück zum Brückenende, von dem ich gekommen war, um das an dessen Fuß befindliche Denkmal für König Rama I zu besuchen.

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Anschließend suchte ich den Eingang zu jenem Chao Phraya Skypark, der sich zwischen den Fahrbahnen der unterschiedlichen Richtungen auf der "Phra Pokklao" Brücke befinden sollte. Tatsächlich führte der Weg durch einen etwas abgelegenen Park. Dort nahm ich dann erwartungsvoll ein paar Stufen.

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Es hätte auch einen Fahrstuhl gegeben.

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Bei prallem Sonnenschein war der Skypark nicht besonders gut besucht. Dennoch war sowohl die Lage zwischen den Fahrbahnen als auch die Gestaltung mit zwei Fußwegen die sich vertikal mehrfach kreuzten und üppig bepflanzt waren, wirklich außergewöhnlich.

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Das Highlight war jedoch der Ausblick über den Chao Phraya auf Teile der Skyline Bangkoks.

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Auch wenn der Schweiß lief und die Sonne brannte, war ich von der Location begeistert und spazierte entsprechend bis zum anderen Ufer.

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Dazu konnte man von hier auch schön auf die zuvor erwähnte fast einhundertjährige benachbarte Brücke blicken.

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Ich hielt die Aussicht auch nochmal vom südlichen Ufer fest.

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In der Ferne konnte ich Wat Arun erkennen.

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Ich machte noch ein Foto, bevor ich den Rückweg zum Nordufer antrat.

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Dazu fiel mir hier ein chinesischer Tempel auf.

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Neben den tollen Aussichten fühlte sich dieser Ort auch vielleicht deswegen besonders an, da ich hier fast alleine war. Aber welcher Thailänder würde auch bei irgendwas um die 35°C und kräftigstem Sonnenschein draußen unterwegs sein, wenn er es nicht müsste?

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Gärtner waren hier fast die einzigen anderen Menschen, die man antreffen konnte, und die hier die üppige Vegetation pflegten.

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Tag 24 2/2 - Ong Ang Canal, Essen wie am ersten Tag & erneute Lounge-Maximierung

Auch auf dem Rückweg zum Nordufer blickte ich nochmal auf den Chao Phraya und die Skyline.

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In der Ferne erkannte ich den All Seasons Place mit dem Conrad Bangkok als auch einige weitere vertraute Gebäude.

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Der weitere Rückweg führte mich teilweise durch ein schattiges Stückchen unterhalb des Weges, den ich hier auf der Brücke auf dem Hinweg gelaufen war. Und genau in diesem schattigen und sonst fast menschenleeren Stück traf ich auf einen jungen Mann, der merkwürdige Kampfsportposen einnahm, etwas aggresiv wirkte und offenbar mit sich selbst sprach. Ob er auf Drogen oder psychisch nicht ganz klar war, war für mich nicht wirklich feststellbar. Ich war auf jeden Fall froh, dass er keine Notiz von mir nahm, obwohl ich unweigerlich nah an ihm vorbei spazierte.

Zurück am Ufer spazierte ich die Chakkraphet Road in Richtung des Stoffviertels, welches ich bereits mit +1 besucht hatte. Tatsächlich gab es hier nicht nur viele indische und burmesische Migranten sondern auch viele Stoff- und Kleidungshändler.

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Von dort begab ich mich zum Ong Ang Canal, den ich mir bereits von zu Hause als Ausflugsziel ausgesucht hatte.

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Die verschiedenen Läden und Gastronomiebetriebe, die den Kanal beidseitig säumten, richteten sich größtenteils an internationale Touristen. Es wirkte wie vorgegaukelte Ursprünglichkeit, die jedoch bei Touristen offenbar ganz gut ankam. Ich hingegen verließ die Gegend Richtung Norden, wo ich noch auf etwas Streetart treffen sollte.

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Dort entdeckte ich dann auch eine etwas ausgefallene Brücke, die offenbar von der Siam Cement Public Company Limited gesponsort wurde.

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Von dieser hielt ich nochmal den Ausblick auf den Kanal fest.

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Auf der anderen Kanalseite schaute ich mir die Street Art noch etwas genauer an.

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Anschließend setzte ich meinen Spaziergang gen Norden fort, wo ich auf ein großes chinesisches Tor traf.

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Durch eine Großbaustelle bahnte ich mir als Nächstes den Weg zur MRT-Haltestelle "Sam Yot", wo ich auf die nächste U-Bahn für eine Fahrt nach "Si Lom" warten sollte.

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Nach Ankunft in Silom blickte ich auf die Silom-Straße, wo wir bei unserem letzten Aufenthalt das thailändische Neujahrsfest gefeiert hatten. Mittlerweile war hier wieder Normalität eingekehrt.

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Nachdem es schon Nachmittag war und ich seit dem Frühstück nichts mehr gegessen hatte, suchte ich im "Silom Edge" Einkaufszentrum das chinesische Restaurant auf, welches ich am ersten Tag dieser Reise bereits besucht hatte und welches mir insbesondere aufgrund der Xiao Long Bao gefallen hatte. Diesmal sollte es ein dreigängiges Menü sein. Zum Start gab es einen Pilzsalat mit Knoblauch.

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Der Hauptgang bestand aus einer Rindfleischnudelsuppe, bei der mir sowohl die noch bissfesten Nudeln als auch die weich geschmorten Rindfleischstücke sehr gefielen.

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Und schließlich traf mein Highlight am Tisch ein, vier super leckere Xiao Long Bao, jene Nudeltaschen, die mit Fleisch und Fleischbrühe gefüllt sind, und welche ich in Taiwan lieben gelernt hatte.

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Nach dem Essen kaufte ich noch etwas in der Nachbarschaft ein, bevor ich an einer nahegelegenen Bushaltestelle auf den nächsten Bus in Richtung Hotel warten sollte.

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Die Anzeige "กำลังถึง" für den Bus 15 / 4-2, die ich mit "ist im Begriff anzukommen" übersetzen würde, war im Endeffekt optimistischer als die Uhrzeitsymbole, die die S-Bahn München daheim verwendet, um eine bald eintreffende S-Bahn auf der Anzeige statt einer konkreten Minutenangabe anzukündigen. Es sollte noch sieben Minuten dauern, bis der Bus tatsächlich eintraf und ich einen freien Sitzplatz in diesem einnehmen konnte.

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Wenige Minuten bzw. Haltestellen später verließ ich den klimatisierten Bus dann auch schon wieder, um den restlichen Weg zum Renaissance Bangkok zu Fuß zurück zu legen.

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Zurück im Hotel machte ich mich frisch, um kurz vor 17:30 pünktlich zu Happy Hour in der Hotellounge einzutreffen, wo ich mich erstmal mit einem Wasser aber auch dem tollen Ausblick zufrieden gab.

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Tatsächlich war die Lounge so früh noch nicht sonderlich gut besucht.

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Während ich auf +1 wartete, der nach diversen Terminen noch unterwegs war, nahm ich eine recht junge Thailänderin wahr, die unweit von mir saß. Sie kommunizierte offenbar mit einer Freundin per Videocall, den sie auf Freisprechen geschaltet hatte. Jener Freundin wurden für mich und vermutlich auch zahlreichen anderen Lounge-Gäste alle Details des Speisen- und Getränkeangebots geschildert. Ein Highlight schien für sie der Fakt zu sein, hier kostenlos Cocktails trinken zu können, was ich ja durchaus etwas nachvollziehen kann. Ich überlegte, sie zu bitten, ihre Lautstärke und vor allem die ihres Handys zu reduzieren, entschied mich dann jedoch dafür, nicht dieser unangenehme deutsche Blockwart zu sein, und stoisch diese definitiv zu laute Unterhaltung zu ertragen. Dazu rätselte ich, wie eine Thailänderin im geschätzten Alter von irgendwas um die 20 alleine in die Lounge kam, wenngleich die Antwort darauf in Form eines männlichen Thailänders, den ich auf irgendwas jenseits der 60 geschätzt hätte, eine ganze Weile später eintraf.

Kurz darauf traf auch +1 ein, mit dem ich noch ein wenig das Lounge-Angebot maximieren sollte, wobei wir von unseren Stammplätzen erneut die Aussicht genossen.

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Zurück auf unserem Zimmer schrieb ich dann noch etwas am Reisebericht, wobei mir irgendwann auffiel, wie lange die letzte Zimmerrenovierung im Renaissance Ratchaprasong her sein dürfte, wenn es bis heute noch Anschlüsse für "S-Video" gab.

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Nitus

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04.04.2013
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Tag 25 - Letzter Tag in Bangkok oder es geht dann doch langsam nach Hause

Am letzten Morgen dieser Thailandreise schien das Wetter wieder freundlicher zu sein.

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Zum entspannten und vorerst letzten Frühstück in Thailand gönnte ich mir u.a. ein Egg Benedict, das ganz in Ordnung sein sollte.

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+1 hatte nochmal ein paar letzte Termine zu erledigen. Ich hingegen faulenzte, schrieb am Reisebericht und begann, meine Sachen zu packen. Gegen Mittag reiste auch ich noch ein wenig quer durch Bangkok, wozu das Einkehren in einem schon mehrfach besuchten Nudelsuppenrestaurants gehören sollte.

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Gegen Nachmittag traf ich wieder am Renaissance Bangkok ein.

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Ein letztes Mal besuchte ich den Pool, den ich heute jedoch so gar nicht für mich alleine haben sollte, der aber dennoch gute Abkühlung bot.

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Ein Late-Check-Out wurde uns leider "nur" bis 17 Uhr bestätigt. Gegen 16:30 rief allerdings bereits jemand an, um zu fragen, wann wir denn auschecken würden, da wir ja einen Late-Check-Out bis 16 Uhr hätten. Ich erwiderte, dass uns doch 17 Uhr bestätigt worden sei, worauf man sich entschuldigte. Unsere gepackten Koffer ließen wir dann auch ziemlich genau gegen 17 Uhr abholen und begaben uns, wie bei der Anfrage nach dem Late-Check-Out bestätigt, noch in die Lounge zur Happy Hour.

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Das Essensangebot bei unserer letzten Happy Hour sollte das Beste aller Abendes dieses Aufenthaltes im Renaissance sein. Es gab gebratenen Reis und Hähnchen mit Cashewnüssen.

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Das Highlight waren jedoch die gebratenen Nudeln mit Entenfleisch. Dazu gefiel der scharfe Rindfleischsalat und die gegarten Schweinebauchstücke, die kalt mit Reisnudeln und scharfer Sauce auf etwas Gemüse angeboten wurden.

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Noch während wir Essen und Getränke genossen, fragte ich +1, ob unser Fahrer, der nicht nur sehr zuverlässig ist sondern auch regelmäßig viel zu früh zur Abholung eintrifft, eventuell schon vor Ort am Renaissance wäre. +1 öffnete den Facebook Messenger, dessen Benachrichtigungen er einerseits stumm geschaltet hatte und der (aus welchen Gründen auch immer) dennoch das präferierte Medium für die Kommunikation mit unserem Fahrer, der uns heute Abend zum Flughafen fahren sollte, war. +1s Gesichtsausdruck änderte sich und er äußerte, dass was komisch sei. Tatsächlich hatten wir unseren Stammfahrer bereits gute zwei Wochen zuvor gebucht. Etwas unsicher, ob unsere Buchung noch bestand hätte, hatte unser Fahrer +1 gegen Mittag angeschrieben und um Bestätigung gebeten. Nachdem +1 aufgrund der Stummschaltung von Facebook Messenger dies nicht bemerkt hatte, wurde die Frage in längerem Abstand mehrfach wiederholt, worauf sogar Anrufversuche unseres Fahrers sichtbar waren, die +1 offenbar ebenfalls bis jetzt nicht realisiert hatte. +1 rief nun direkt zurück, aber mir war schon klar, dass unser Fahrer sich geghostet gefühlt hatte und nun sicher nicht vor Ort am Hotel auf uns warten würde. Letzteres bestätigte unser Fahrer in einem Gespräch, in welchem er und +1 sich gegenseitig entschuldigten.

Wir hatten zwar viel Zeit bis zu unserem Heimflug, aber etwas Panik steigt regelmäßig in mir auf, wenn Teile der Planung nicht klappen. Ich probierte direkt, über die "Grab"-App einen Van zu bestellen, in welchem anders als in einem normalen Taxi unsere vier großen schweren Koffer passen sollten. Nach wenigen Momenten wurde für ca. 900 THB eine Fahrt zum Flughafen Suvarnabhumi bestätigt. Wenige Momente später schrieb mir der Van-Fahrer jedoch, dass er Probleme mit der Klimaanlage hätte und ich ca. 30 Minuten bis zur Abholung warten sollte. Trotz eigentlich genug Zeit wurde meine Panik dennoch größer, denn das klang schon arg merkwürdig. Ich schrieb zurück, dass wir die Zeit nicht hätten, worauf erwartungsgemäß keine Reaktion erfolgte. Ergo stornierte ich die Buchung. Die "Grab"-App erklärte, dass ich ausnahmsweise keine Storno-Gebühren zahlen müsste, was ja auch noch schöner gewesen wäre.

Anschließend probierte +1 sein Glück über dieselbe App und sollte ebenfalls für ca. 900 THB einen Toyota Commuter zugewiesen bekommen, der sich auch tatsächlich ganz langsam in unsere Richtung bewegte, sodass wir irgendwann die Lounge verließen, uns in der Lobby unser Gepäck geben ließen und auf den Van warteten, der einige Minuten später tatsächlich an der Vorfahrt vor dem Renaissance eintreffen sollte.

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Das Gepäck war schnell verladen und der ältere Vanfahrer, der jedoch über den sehr zähen Verkehr stöhnte, fuhr los. Wir hingegen waren froh, nun unterwegs zu sein und dabei auch reichlich Platz zu haben.

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Es sollte fast eine Viertelstunde dauern, bis unser Fahrer auf die Phloen-Chit-Straße biegen konnte. Aber auch danach sollte es nochmal fast eine weitere Viertelstunde dauern, um von dieser links auf die Ratchadamri zu biegen, denn tatsächlich schienen Sicherheitskräfte einen PKW-Konvoi abzusichern, der um die Ecke vor dem Grand Hyatt Erawan vorfuhr.

Nachdem wir dieses dann endlich passieren konnten, lief es. Auch wenn unser Fahrer ursprünglich eine ganz andere (in unseren Augen leicht wirre Streckenführung) nehmen wollte, schloss er sich +1s Empfehlung an, nachdem +1 die von Google Maps empfohlene Routenführung offenbar überzeugend vorgetragen hatte. So ging es dann zügig von der Ratchadamri in die Sarasin-Straße, rechts in die Witthayu (Wireless Road), von dort links in die Sanam Khli Alley vorbei an Polo Fried Chicken, um schließlich nach einmal rechts und einmal links abzubiegen, um auf die Mautstraße zu gelangen.

Der Toyota Commuter schien irgendein technisches Problem zu haben, denn fuhr der Wagen sehr ruckelig und hatte der Motor offenbar nicht die volle Kraft. Aber immerhin trafen wir ziemlich genau eine Stunde nach dem Aufbruch am Renaissance wohlbehalten am Flughafen Suvarnabhumi ein.

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Und im Endeffekt waren wir eigentlich mit knapp vier Stunden vor dem geplanten Abflug fast zu früh am Flughafen. Der gemeinsame Check-in von Lufthansa und Austrian in Bangkok öffnet allerdings bereits vier Stunden vor geplantem Abflug, sodass dem Lounge-Maximieren Nichts im Wege stand. Am Business-Class-Check-In waren alle Schalter belegt. Nachdem weder die Lufthansa mit der A350 noch die Austrian eine First Class anbietet, war es nicht ganz verwunderlich, dass die beiden First-Class-Check-in-Schalter verwaist waren.

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Als A3 *G und ITA-gematchter Senator konnten wir so am First-Check-in unsere Koffer ohne Wartezeit los werden. Bei unseren letzten Heimflügen vom BKK hatten wir immer die Fast-Track-Security am Ostende des Terminals in der Nähe der Inlandsabflüge genommen, die wir immer ohne eine erwähnenswerte Wartezeit passieren konnten. Wir hatten jedoch herausgefunden, dass dies ein Umweg bedeutete, wenn das Ziel die Singapore Airlines Lounge war, die sich relativ weit westlich im Flughafengebäude befindet. So machten wir uns diesmal auf den Weg zum Fast Track am Westende des Flughafens. Hier gab es jedoch eine kleine Warteschlange.

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Dennoch konnten wir fünf Minuten später den Sicherheitsbereich betreten, insbesondere da wir Beide über die eGates ausreisen konnten.

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Von hier war der Weg zur Singapore Airlines Krisflyer Lounge tatsächlich nicht mehr so weit, sodass ich wenige Minuten später meinen Lieblingsautomaten am Flughafen bedienen konnte.

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Die Lounge war gegen 19:30 tatsächlich ziemlich voll.

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Dafür gefielen der mit Ananasstücken, Rosinen und Cashewnüssen gebratene Reis ebenso wie das Hähnchen mit Thaibasilikum.

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Nachdem die letzten zwei Singapore Airlines Flüge nach Singapur des Tages aufgerufen waren, wurde es ca. 1,5 Stunden später sehr angenehm leer in der Lounge.

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Auch wenn es noch viel mehr Essensoptionen gegeben hätte, die mich angelacht hatten, entschied ich mich für eine Portion "Khao Soi", jene cremige currylastige Nudelsuppe aus dem Norden Thailands, für die hier Nudeln und Hähnchenstücke bereits abgepackt waren, und man noch Suppe sowie die frittierten Nudeln ("Crispy Noodle Topping for Khao Soi") und Garnitur nach Geschmack dazu geben musste.

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Spätestens jetzt war ich satt. Dennoch sollten es noch ein paar Getränke sein, bis wir ungefähr eine Stunde später aufbrachen, da uns ja noch der Transfer vom Haupt- zum Satellitengebäude bevorstand.

Von der Lounge war es ein überschaubarer Weg im Zwischengeschoss, von wo ebenso wie von der darüberliegenden Abflugetage Rolltreppen zum Pendelzug führten, zu eben diesem. Mittlerweile wurden die Bordkarten für den Zugang zu jenem Zug nicht mehr manuell kontrolliert, sondern musste man diese auf entsprechende Scanner auflegen.

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Wie schon mehrfach in meinen Berichten geschrieben, ähnelt die Fahrt zum Satelliten hier in Bangkok in meinen Augen der am heimischen Flughafen München ein wenig.

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Nach einer kurzen Fahrt fanden wir uns auf der Rolltreppe wieder, die uns Richtung Abflugbereich S bringen sollte.

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Wie üblich begrüßten uns im Satelliten die beiden Elefanten.

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Wir schauten kurz am Gate vorbei, um wie üblich festzustellen, dass wir viel zu früh aus der Lounge aufgebrochen waren.

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So konnte ich noch in Ruhe Fotos von dem A350 machen, welchen wir wenig später boarden konnten.

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FM77

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09.12.2022
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Wieder ein toller Bericht, bei dem keine Langweile aufkommt.

Schon wegen dem guten Essen lohnt sich die Reise nach Thailand.
 
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Nitus

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04.04.2013
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Tag 26 - Heimkehr oder der Alltag hat uns wieder zurück

Nach den Flugzeugfotos nahmen wir noch einen Moment Platz, bevor wir uns zur angegebenen Boardingzeit am Gate einfanden. Wie üblich wurden hier erst mobilitätseingeschränkte Personen und Familien mit kleinen Kindern geboardet, bevor wir dann wenig später auch den A350 betreten konnten.

Unsere Plätze wirkten vertraut, wenngleich hier in der A350 der Bildschirm des IFE deutlich größer ausfiel als in der A380, mit der wir im Dezember und Januar zwischen München und Bangkok hin und her geflogen waren.

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Ich entdeckte in den oberen Gepäckablagen zahlreiche Exemplare der zusätzlichen Sitzkissen, die einem gerne gereicht werden, wenn es Probleme mit dem zugewiesenen Sitzplatz gibt, und man statt auf einem prallen Sitzkissen eher direkt auf dem Metallgestänge sitzt. Ich prüfte direkt meinen Sitzkomfort und war froh, dass das Sitzkissen meines Platzes prall aufgepumpt war.

Eine Weile später wurde dann die Speisekarte verteilt.

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Nachdem die Passagiere in den Reihen vor uns ihren Welcome Drink schon ausgetrunken hatten und wir weiterhin auf dem Trockenen saßen, fragte ich die freundliche Dame, die die Speisekarten austeilte, ob es für den hinteren Teil der Kabine heute keinen Welcome Drink gäbe. Sie erkundigte sich direkt bei ihrer Kollegin, die die hintere Kabinenhälfte aus der hinteren C-Galley betreute, und reichte daraufhin die Info weiter, dass es gleich damit losgehen würde. Und so konnten +1 und ich wenig später mit Winzersekt auf den gelungenen Urlaub anstoßen, wenngleich ein wenig der Wehmut überwog, dass es nun wieder nach Hause ging.

Während wir auf den Pushback warteten, blickte ich u.a. auf die Austrian-Maschine, die uns wenig später folgen sollte.

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Mit ca. 20 Minuten Verspätung erreichten wir dann gegen 23:20 die Startbahn 20L.

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Wie bei der Startbahn 20L zu erwarten, ging es nach dem Start erst in Richtung des Golfs von Thailand, worauf kurz darauf zwei scharfe Rechtskurven eingelegt wurden. So konnte ich südlich von Bangkok auf den Chao Phraya Fluss und die beleuchteten Straßen in dessen Umgebung blicken.

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Beim Reinzoomen konnte ich die Kanchanaphisek Brücke erkennen.

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Zwei Minuten später blickte ich u.a. auf ein Autobahnkreuz, wo wir wenige Stunden zuvor noch vom Chalerm Maha Nakhon Expressway auf den Sirat Expressway gebogen waren. Im Hintergrund konnte ich dazu die Gegend um Pratunam und Siam erahnen.

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Nach weiteren zwei Minuten überflogen wir die Gegend, wo Opa lebt, den wir dort ja auch auf dieser Reise besucht hatten.

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Ich musste mich dann noch weitere 15 Minuten gedulden, bis der Service startete. Allerdings war es schon fast rekordverdächtig, keine 30 Minuten nach dem Take-Off bereits den Gruß aus der Galley mit meinem Wunschgetränk, übrigens einem hervorragenden Champagner aus dem Hause Lanson, zu erhalten.

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Auf meine Vorspeise musste ich dann allerdings noch weitere 30 Minuten warten. Dazu war der Thunfisch im Sesammantel eher trocken und sowohl dieser als auch der Quinoa-Salat waren relativ geschmacksbefreit.

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Beim Hauptgang hatte ich mehr Glück, denn das Stück Lachs war saftig und die Chuchi-Curry-Sauce aromatisch. Und der "Riceberry"-Reis, der etwas mehr Biss und Eigengeschmack hat als der typische Jasminreis, passte prima dazu.

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Eigentlich war ich schon satt aber neugierig auf die Käseauswahl, die nicht enttäuschen sollte.

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+1 hatte sich hingegen für den Schokoladenkuchen entschieden, der ihm sehr gefiel.

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Satt sollte es noch etwas Nachschub von dem tollen Rotwein sein, auf den ich während des Abendessens gewechselt war. Anschließend breitete ich die bereitgestellte Auflage auf meinem Sitz aus, fuhr in die Schlafposition und konnte tatsächlich länger gut schlafen.

Auch wenn ich zwischendurch schon wach geworden war, konnte ich bis kurz vor dem Frühstück immer wieder einnicken. Gegen 8:40 thailändischer bzw. 3:40 deutscher Zeit wurde das Licht eingeschaltet und wenig später das Frühstück serviert, während wir uns kurz vor Bukarest befanden.

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Mit ca. 15 Minuten Verspätung setzten wir gegen 5:30 im Erdinger Moos auf. Dazu dämmerte es bereits, als der A350 das Ankunftsgate am Satellitenterminal erreichte.

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Das Aussteigen startete zügig, sodass wir wenig später auf den Airbus zurückblicken konnten, der uns sicher von Bangkok nach München gebracht hatte, während es in München langsam Morgen bzw. Tag wurde.

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Im Terminal ging es zwei Rolltreppen nach oben zur Non-Schengen-Unclean-Ankunft. Wir folgten der Beschilderung zur Gepäckausgabe, die uns zu einer Passkontrolle führte, die wir über die automatisierten Kontrollen ohne Wartezeit passieren konnten. Anschließend ging es mit einem Fahrstuhl nach unten zur Kabinenbahn, in deren hinterstem Abteil wir unclean in Richtung Gepäckrückgabe gelangen sollten, die wir keine 25 Minuten nach Landung unseres Flugzeugs erreichen sollten.

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Wir waren überrascht, dass es nur noch 3 Minuten bis zum Beginn der Gepäckausladung sein sollten.

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So zeitnah wurden aber tatsächlich nur sehr wenige Gepäckstücke ausgeladen, wobei es sich wohl um das Rush-Gepäck gehandelt haben dürfte. 15 Minuten später waren dann aber auch unsere Koffer an der Reihe.

Der Zoll war mal wieder verwaist, sodass unsere Sorge, dass wir mit unseren insgesamt vier großen Koffern rausgezogen werden könnten, sich nicht bewahrheiten sollte. So trafen wir nur wenige Minuten später im Untergeschoss des P20 ein, wo ich nach einem Audi A4 Avant des Car-Sharing-Anbieters Miles suchte, welcher sich für vier große Koffer in der Vergangenheit als sehr geeignet erwiesen hatte. Der erste erspähte A4 Avant schien bereits reserviert, denn nach Eingabe des Kennzeichens wurde mir das Auto in der App nicht zur Miete angeboten. Der nächste A4 Avant konnte aber gebucht werden.

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Noch vor 7 Uhr sollte die Fahrt vom Flughafen stadteinwärts ohne nennenswerten Stau klappen, sodass ich +1 mit den vier Koffern eine halbe Stunde später in der Tiefgarage unter dem von uns bewohnten Mehrfamilienhaus absetzte, bevor ich wenig später unweit einen Parkplatz finden konnte, um das Car-Sharing-Auto abstellen und die Miete beenden zu können.

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Daheim packte ich etwas aus und gönnte mir eine Dusche sowie einen Kaffee, bevor ich den Dienstlaptop, den ich 26 Tage zuvor zugeklappt hatte, aufklappte und mich auf der Arbeit und damit im Alltag zurück meldete.
 

Bayer59

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18.09.2013
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Wie so oft, vielen Dank fürs mitnehmen. Ich finde deine Berichte immer wieder klasse und freue mich schon auf den nächsten Bericht. Wann steht bei euch wieder Thailand an? Viele Grüße aus Niederbayern nach München. :)
 
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Nitus

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04.04.2013
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Wie so oft, vielen Dank fürs mitnehmen. Ich finde deine Berichte immer wieder klasse und freue mich schon auf den nächsten Bericht. Wann steht bei euch wieder Thailand an?

Der nächste Bericht wird kommen, wenngleich die nächste Thailandreise erst in ca. 7 Monaten geplant ist. Dann aber auch gleich für einen guten Monat, wobei mir die aktuelle Reduktion des visumfreien Aufenthaltes von 60 auf 30 Tage da nicht gefällt. Mal schauen, ob ich dann vorab (wie in der Vergangenheit schon einmal) ein Touristenvisum beantragen oder vielleicht mal eine kleine Unterbrechung in einem Nachbarstaat einplanen werde.

Und wieviele Marken hast du am ende gesammelt?

Das Fazit kommt zwar noch, aber in Thailand waren es dann in Summe 9 Marken, zusätzlich zu den 5 vorab in Deutschland gesammelten Marken.
 

Nitus

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04.04.2013
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Fazit

25 Tage in Thailand hatten wieder sehr gut getan. Lufttemperaturen von bis zu 40°C (insbesondere in +1s Heimatstadt Ubon Ratchathani) waren zwar teilweise, insbesondere bei prallem Sonnenschein, etwas sehr warm, aber kannten wir dies ja aus den Aufenthalten im April und Mai in den vergangenen zwei Jahren. Immerhin war die Luft in Bangkok und Ubon ziemlich trocken, sodass sich die Hitze wieder relativ gut ertragen ließ.

Ebenso wie im Vorjahr hatten wir sehr großen Spaß daran, das thailändische Neujahrsfest zu feiern. Insbesondere meine Schwiegermutter war sehr froh, dass wir zu den Familienfeierlichkeiten zum thailändischen Neujahr wieder zugegen waren. Und die Wasserschlachten sowohl in Ubon als insbesondere in Bangkok waren wieder ein ziemliches Erlebnis.

Und schließlich ging der Plan auf, zahlreiche Marriott-Marken in Thailand zu sammeln, die ich in Deutschland im Rahmen der aktuellen Promotion noch nicht gesammelt hatte. Es wurden in Summe 9 zusätzliche Marken (Renaissance, Autograph Collection, W, aloft, Sheraton, Courtyard, Luxury Collection, Le Méridien und Marriott), die nun zusammen mit den in Deutschland bereits gesammelten 5 Marken (JW Berlin, Westin München, moxy Dortmund, Residence Inn Dortmund und Four Points München Arabellapark) die schon stolze Summe von 14 Marken ergaben.

Das teilweise tägliche Hotelwechseln war übrigens weniger nervig, als ich befürchtet hatte, zumal bei mir immer die Vorfreude auf teils noch unbekannte Hotels sowie auf die bei sehr kurzen Aufenthalten eher üblichen guten Upgrades überwog.

Insbesondere hatte ich mich auf das Muse Hotel, Autograph Collection, gefreut, das ich bereits vor ca. einem Jahrzehnt, damals noch als Accor ALL Diamond besuchen wollte, und wo es noch als MGallery Hotel firmierte. Aufgrund des eher dunklen und historischen Ambientes war ich jedoch froh, schnell wieder weiterziehen zu können, wenngleich eine Nacht hier durchaus mal ein Erlebnis war.

Auch das "The Naka Island - Luxury Collection" hatte mich schon länger gereizt, wenngleich die gut 300€/Nacht mich immer etwas abgeschreckt hatten. Mit dem Ausblick auf noch eine weitere Marke und die zusätzlichen 2.500 Punkte konnte ich mich aber druchringen, dieses mal für zwei Nächte zu buchen. Die dank SNA erhaltene Villa mit privatem Pool und Meerblick hat den gezahlten Preis sich dann auch angemessen anfühlen lassen.

Auf der Negativseite bleibt, nicht ganz unerwartet, das aloft Bangkok. Die Gegend rund um das sowie das Klientel in dem Hotel konnte ich nur in dem Wissen für die ca. 80€ noch eine weitere Marke und weitere 2.500 Punkte zu erhalten, ertragen, wenngleich das Frühstück für ein aloft überraschend in Ordnung war.

Auch über einen erneuten Besuch des vor Jahren zuletzt besuchten Royal Orchid Sheraton am Chao Phraya Fluss hatte ich mich gefreut. Die Aussicht sowohl von unserem Zimmer aber auch insbesondere am Abend bei einem Cocktail aus der Lounge war wirklich grandios, wenngleich der Kasten mittlerweile extrem alt und latent renovierungsbedürftig ist. Dafür entschädigte das solide Frühstücksbüffet mit Sitzplätzen auf der Außenterrasse direkt am Fluss.

Auch hat die Reise mich ein wenig darin bestätigt, mich selbst zum Sklaven des Marriott-Bonvoy-Programmes zu machen. Im Renaissance gab es Corner Rooms, im Muse eine Suite (wenngleich ich da ja etwas nachhelfen musste), im W ein riesiges Zimmer auf der fast höchsten Etage, im aloft & Royal Orchid Sheraton ebenso Zimmer ganz oben, und im Courtyard Phuket Town eine Suite. Dazu gingen alle NUA-Anfragen durch, sodass die Zimmer im The Naka Island, Le Méridien Phuket und Marriott Khao Lak ebenso zu Suite bzw. einer Pool Villa wurden. Late-Check-Out war dazu nirgendwo ein Problem und das kostenlose Frühstück ist in Thailand ja auch nie schlecht sowie die Happy-Hour-Angebote in den Häusern mit Lounge noch weniger.

Andererseits stand diesmal keine Erkundung von abgelegenen Regionen bzw. weniger besuchten Orten auf dem Programm, wenn man mal von meinen kurzen Ausflügen in die Außenbezirke Bangkoks absieht. Für die nächste Reise (geplant von Mitte Dezember 2026 bis Mitte Januar 2027) würde ich daher wohl wieder mehr Provinz einplanen wollen, zumal die Requalifikation des Marriott Bonvoy Titanium bis dahin gesichert sein sollte.

Was übrigens die Flüge auf dieser Reise anging, so fand ich den Service von Thai Airways auf MUC-BKK bedeutend besser als noch bei unserem letzten TG-Flug auf dieser Strecke zwei Jahre zuvor. Allerdings werde ich mit den Flugzeiten nicht warm, denn ein Abflug ex MUC am frühen Nachmittag sorgt für eine Ankunft in BKK am sehr frühen Morgen des Folgetages. Glücklicherweise konnten wir im Renaissance trotz unserer sehr frühen Ankunft bereits unser Zimmer erhalten, sodass wir dort den Schlaf nachholen konnten, in den wir aufgrund unserer inneren Uhr während des Hinfluges nicht finden konnten.

Den Rückflug mit LH empfanden wir aufgrund der Flugzeiten daher als deutlich besser, denn konnten wir Beide viel und lange auf diesem schlafen. Und ehrlicherweise ist die alte C bei LH zum Schlafen eigentlich gar nicht so schlecht. Der Service war ganz in Ordnung. Ich bashe die LH ja auch mal ganz gerne, aber ehrlicherweise war auch dieser Flug BKK-MUC solide, wenngleich natürlich ohne jeden Wow-Effekt.

Obwohl abseits der kurzen Ausflüge ins Bangkoker Umland diesmal keine wirklich neuen Regionen erkundet wurden und wir eher viele Orte erneut besucht hatten, die wir schon kannten, haben wir auch diese Reise sehr genossen. Weiterhin werde ich des Reisens nach Thailand nicht überdrüssig.
 

Nitus

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04.04.2013
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MUC
Zugabe oder noch mehr Marken

Tatsächlich hatte ich im Vorfeld der Thailandreise überlegt, ob ich da nicht noch ein paar Marken mehr hätte unterbringen können. Tatsächlich wäre das zumindest theoretisch möglich gewesen. Jedoch hatte ich realisiert, dass noch mehr Hotelwechsel irgendwie doch etwas zu anstrengend und unpraktisch geworden wären. Ich wollte mich jedoch nicht mit den in Summe 14 Marken zufrieden geben, die ich in Thailand und zuvor noch in Deutschland besucht hatte. Nachdem dann noch zusätzlich auf meiner American Express Karte die Offer auftauchte, die eine Gutschrift von 100€ bei Ausgabe von mindestens 500€ bei Marriott-Hotels in Westeuropa versprach, konnte ich nicht anders, als einen Kurztripp zu buchen, der wenige Tage nach unserer Rückkehr aus Thailand startete, aber uns zumindest kulinarisch etwas zurück nach Asien bringen sollte:

Tag 1 - Marke 15 oder abendliche Zugfahrt nach Frankfurt/Main

Nach einer kurzen S-Bahn-Fahrt starteten wir diese Kurzreise kulinarisch im Premium-Bereich der DB-Lounge am Hauptbahnhof München, wo wir uns Hähnchenböreks schmecken ließen.

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Mit dem ICE524 ging es pünktlich in nördliche bzw. nordwestliche Richtung.

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Die Fahrt des glücklicherweise nicht ausgebuchten Zuges verlief unspektakulär. Als Unterhaltung diente ein Deutschbrite, der mit einem Teil eines homosexuellen Paares aus den USA ins Gespräch kam. Der deutlich redseeligere Teil des Paares wollte nur fragen, ob sie sich wohl ohne Sitzplatzreservierung an den Vierertisch setzen dürften. Der Mann, der sowohl akzentfrei Deutsch als auch mit einem britischen Akzent Englisch sprach, erklärte das deutsche Reservierungssystem und empfahl den Komfort-Check-in, um sich die Sitzplätze für die gesamte Fahrt zu sichern. So ins Gespräch gekommen, sollten sich die Beiden die nächsten Stunden ununterbrochen unterhalten, denn hatten sich da offenbar zwei ziemliche Bahn-Nerds gesucht und gefunden.

Fast pünktlich erreichten wir Frankfurt Hbf, wo sowohl das erwähnte Paar, der Deutschbrite und auch wir ausstiegen. Nach einer kurzen Tramfahrt erreichten wir schließlich kurz vor 23 Uhr mit dem Gekko House, a Tribute Portfolio Hotel, das für diese Nacht gebuchte Hotel und damit Marke Nr. 15.

Der Zugang erfolgte durch das bereits geschlossene amerikanische BBQ-Restaurant. Die Rezeption wirkte etwas eng aber gemütlich. Schnell konnten wir für unser Zimmer eingecheckt werden und erhielten noch zwei kühle Flaschen Gude Bier als Willkommensdrink.

Das Zimmer schien laut Grundriss des Rettungsplanes tatsächlich ein Upgrade gewesen zu sein.

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Nach dem Bierchen fielen wir müde ins bequeme Bett.
 

Nitus

Erfahrenes Mitglied
04.04.2013
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Tag 2 - Marke 2 (bzw. 16) oder Wechsel von Hessen nach Rheinland-Pfalz

Mit der Marriott-Marke "Tribute Portfolio" hatte ich mich wenig beschäftigt und war daher recht überrascht, dass hier als Bonvoy Titanium das Frühstück inklusiv sein sollte. Erwartungsgemäß war das Angebot recht überschaubar. Auch wenn es Lachs gab, waren Wurst- und Käseaufschnitt ebenso wie die Backwaren von leider eher einfacher Qualität.

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Auch wenn das Restaurant eine besondere Atmosphäre ausstrahlte, die cool wirkte, so störte uns doch der omnipräsente Rauchgeruch. Schöne Fleischwaren aus dem Smoker, die es hier offenbar abends gab, hätten mich zwar auch interessiert, aber in kaltem Rauch zu sitzen, war gerade zum Start des Tages echt doof.

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Zurück auf dem Zimmer hatte ich noch ein paar Sachen zu erledigen, sodass die Zeit schnell verging. Gegen Mittag suchte ich uns nach einem Restaurant mit asiatischer Küche, nach der wir uns weiterhin sehnten. Wir entschieden uns für "The noodlemaker", ein offenbar chinesisches Nudelsuppenrestaurant mit hausgemachten Nudeln, das sehr gut bewertet war.

Die Brühe der gewählten Nudelsuppe wirkte jedoch abseits vom Chiliöl eher dünn. Ehrlicherweise vermisste ich Komplexität und Aromen, wenngleich die Nudeln eine tolle Konsistenz hatten.

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Zurück im Hotel packten wir unsere Sachen, checkten aus und begaben uns mit der Tram zum Frankfurter Hauptbahnhof, wofür heute aufgrund einer Streckensperrung ein Umweg in Kauf genommen werden musste. Im Untergeschoss des Hauptbahnhofes warteten wir eine ganze Weile auf die nächste S-Bahn nach Mainz, welche offenbar nur halbstündlich verkehrte.

Irgendwann gelangten wir schließlich mit einer S-Bahn in die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt, um dort unweit des Hauptbahnhofes im AC Hotel Mainz, der 2. Marke auf diesem Run und der 16. Marke während der Promo, einzuchecken. Wir erhielten ein größeres Zimmer auf der 4. Etage.

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Der Flur im Zimmer war etwas durch breite Möbel verengt.

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Dafür war das Badezimmer mit einer großen Dusche großzügig gestaltet.

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Wir vergewisserten uns mit einem Blick auf den Rettungsplan, tatsächlich nicht das schlechteste Zimmer des Hauses erhalten zu haben.

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Neben einer vermutlich für jeden Gast kostenlosen Flasche Wasser stand für uns etwas Süßes bereit.

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In der Bonvoy-App wurde das Zimmer u.a. mit seinem "Stadtblick" angepriesen, der auf den ersten Blick jedoch eher enttäuschend wirkte.

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Begab man sich näher zum Fenster und schaute schräg hinaus, wurde es etwas besser.

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Kurz nachdem wir angekommen waren, wollten wir jedoch direkt Mainz erkunden.

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Auch wenn die Altstadt schon imposant wirkte, freute ich mich als jemand, der lange im nordrheinwestfälischen Rheinland gelebt hatte, auf ein Wiedersehen mit Väterchen Rhein.

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Wir spazierten bei bestem Wetter erst etwas flussabwärts, um irgendwann umzudrehen und anschließend entlang der Rheinpromenade flussaufwärts zu laufen. Dort fiel uns eine sehr lange Warteschlange auf. Wir stellten uns erstmal an, da dies ja ein Zeichen für etwas sehr Lohnenswertes sein musste. Von dem freundlichen Pärchen vor uns erfuhren wir, dass dies mit dem "N'Eis" eine senationell gute Eisdiele sein sollte.

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Nach gut 20 Minuten Wartezeit konnte ich dann auch die Auszeichnung als eine der besten 100 Eisdielen in Deutschland erkennen.

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Und noch ein paar Minuten später konnten wir dann auch das Tagesangebot zur Kenntnis nehmen.

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Nach fast 30 Minuten Wartezeit gab es dann endlich die ersehnte süße Erfrischung, die tatsächlich mit griechischem Joghurt und Haselnuss für mich und Dunkler Schokolade sowie gebrannter Mandel für +1 sehr gut schmeckte, wenngleich wir uns fragten, ob der Geschmack die Wartezeit wirklich wert war.

Eis schleckend spazierten wir weiter und entfernten uns ein wenig vom Rhein, um ein vorher von mir avisiertes Ziel zu erreichen, den Biergarten von Kuehn Kunz Rosen, einer lokalen Craft-Bier-Brauerei, die heute im eigenen Biergarten neben der Brauerei Biergartensaisoneröffnung feierte.

Hier gab es dann die nächste Warteschlange.

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Allerdings gelangten wir hier deutlich schneller erst zur Getränkekarte und dann zu den Mitarbeitern an den zahlreichen Zapfhähnen als bei der Eisdiele zuvor.

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Nach und nach probierten wir uns durch die diversen Biere, die wir größtenteils gut bis sehr gut bewerteten.

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Als dann gegen Abend langsam Hunger aufkam und das örtliche Snackangebot nicht unseren Vorstellungen entsprach, spazierten wir langsam Richtung Innenstadt und passierten dabei u.a. die Bahn-Haltestelle "Römisches Theater".

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Ein Stückchen weiter erreichten wir "Eisgrub Bräu", eine Brauereigaststätte mit eigenem Bier, die ich schon vor der Reise bei Google Maps markiert hatte. Zu unserer Freude konnten wir im Biergarten vor dem Gebäude einen Sitzplatz und wenig später das nächste lokale Mainzer Bier erhalten.

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Auch nach mehreren Tagen in Deutschland war ich kulinarisch weiterhin noch nicht richtig angekommen, sodass ich die Leberknödel, die so schlecht nicht waren, als zu fad bewertete.

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+1 war mit der bestellten Haxe deutlich zufriedener, zumal diese wirklich gut (außen sehr kross und innen richtig saftig) zubereitet war.

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Später spazierten wir unter Anleitung von Google Maps zum Schillerplatz, um dort auf einen Bus zu warten, der uns sicher zurück zum AC Hotel fahren sollte.