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Na ja, im Betrieb liegt das E Auto schon weit vorne.Also man kann sich schon alles schön rechnen/reden. Die Diskussion um das Rekupieren erinnert ein wenig an die Sicherheitsdiskussion bei großen SUVs.
Wer den Nachhaltigkeitsaspekt im Vordergrund stehen hat, möchte möglichst wenig Belastung bei Betrieb, aber auch bei der Herstellung.
Und sicher ist ein 600PS eAuto günstiger in der CO2-Bilanz als ein 12 Zylinder Bolide - aber um echte Nachhaltigkeit geht es da nicht.
Wenn ich 20kWh/100km verfeuere dann sind das, beim aktuellen Strommix in DE, 6,9kg CO²/100km. Damit kann man auch ein größeres E Auto betreiben. Selbst wenn ich mit einem großen SUV auf der AB 25kWh verbrauche, sind das nur 8,6kg.
Ein Kleinwagen, der 4l Diesel auf 100km verbraucht, liegt bei 10,6kg CO² auf 100km.
Grundsätzlich gebe ich Dir aber Recht, dass der Trend zu SUVs in die falsche Richtung weist - vor allem bei E Autos.
Auch wenn ich die Marke nicht mag, bei den Teslas gibt es reichlich FZG die schon viele 500.000km und mehr zurückgelegt haben..Das ist in der Tat ein Punkt, bei dem E-Autos ihre Tauglichkeit noch unter Beweis stellen müssen: Langlebigkeit.
In aller Regel mit der ersten Batterie. Bei Tesla sind wohl irgendwann mal die Motoren hin - aber die sind nicht extrem teuer.
Wenn man sich ansieht, was bei aktuellen Verbrennern an Kosten für die Abgasreinigung anfällt, wenn die Autos mal etwas älter sind, ist das nichts dramatisches. Auch die aktuellen Motoren, gerade Diesel, halten nicht mehr wirklich lang. 500tkm wie damals ein W123 200d hält da kein Motor mehr. - Kein Wunder bei Literleistungen von 100PS und mehr.