Zinsen im Keller, Inflation recht hoch - Wie sichert ihr euer Vermögen?

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Wie ist Eure Einschätzung zum 'Gesundheitszustand' des EUR?

  • Der EUR wird in der EU noch sehr lange Bestand haben.

    Abstimmungen: 273 64,7%
  • Der EUR ist für mich klinisch tot und ich erwarte früher oder später eine Währungsreform.

    Abstimmungen: 90 21,3%
  • Sparen bzw. eine Flucht in Sachwerte ist für mich unausweichlich.

    Abstimmungen: 125 29,6%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    422
  • Diese Umfrage wird geschlossen: .

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
19.105
18.220
IAH & HAM
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Wie kriegst Du das hin so wenig zu bekommen? Mein 401(k) soll nach drei Jahren Tätigkeit für ein US Unternehmen am Ende meiner Karriere ab 65 schon aktuell (bin 62) berechnete jährliche 19.392 USD abwerfen.

401(k) ist ja keinse Social Security sondern steuerlich gefoerderte betriebliche Altersvorsorge, die habe (oder besser hatte) ich natuerlich auch. Der Steuervorteil war für mich allerings irrelevant und ich habe den Betrag versteuert (noch in den USA) und nach Deutschland gebracht, anstatt eine Annuity zu nhemen. Du solltest Dir ebenfalls ueberlegen, ob es wirklich vorteilhaft ist eine laufende Zahlung zu beziehen.

Aber ich habe auch waehrend ich in der USA war Social Security Tax gezahlt und dadurch einen Anspruch von etwa 1500 USD / Monat erworben.

Und das gleiche soll aus dem Defined Benefit Plan kommen.

Ebenfalls betriebliche Altersvorsorge. Die habe ich mir als Lump Sum auszahlen lassen, anstatt eine Annuity zu nehmen. Das Problem mit der Annuity bei unserem Plan ist, dass es keine Anpassungen an die Inflation gibt, so dass es von grossem Vorteil war Betrag versicherungsmathematisch umgerechnet als Einmalzahlung zu nehmen, zu versteuerm und dann selbst anzulegen.

Beides leider in Deutschland zu versteuern.

Bei der EInmalzahlung kam zumindest die 1/5 Regelung zur Geltung, viel gebracht hat das aber nicht.

Meine deutsche Versorgung beim Versorgungswerk der RAe hier im Lande konnte ich mit erheblichem versicherungsmathematischem Abschlag von ca. 1/3 mit 61 beziehen (und die Beitragszahlung einstellen), dazu kommt mit 65 noch eine UK Versorgung für 20 Jahre Tätigkeit da (wird im UK versteuert und ist damit steuerfrei) und eine Versorgung aus dem deutschen Versorgungswerk der Presse (ist eine Alt-Lebensversicherung und daher mit dem dann vorhandenen Vermögensstamm steuerfrei), was ich vor allem 30 Jahre lang mit meinen Tantiemen und Bibliotheksvergütungen der VG Wort für meine Publikationen gefüttert habe. Auch alles nicht geplant, aber hat sich so ergeben. Und da ich als privatisierender Rechtsanwalt sehr gut und sehr gerne Schiedsrichterämter annehmen kann, wird auch immer "nachgefüllt".

Eine Deutsche betriebliche Altersversorgung aus einem Defined Benefit Pan werde ich auch noch bekommen sobald ich die Deutsche Rente beziehe (vermutlich ab 63). Der Betrag ist heoher als die BfA Rente,
 

Flying Lawyer

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
7.361
5.799
Du solltest Dir ebenfalls ueberlegen, ob es wirklich vorteilhaft ist eine laufende Zahlung zu beziehen.
Sagen wir mal so: Den defined benefits plan kann ich mir nicht auszahlen lassen. Den 401(k), das ginge natürlich. Da ich nie in den US gearbeitet habe, sondern in Deutschland Gesellschafter einer US Partnership war, stellte sich für mich die Versteuerung des Plans in den US nie, dafür war nach DBA immer Deutschland zuständig. Aber: Ich brauche das Geld nicht, es trägt zur Diversifizierung bei und füttert mein US-Girokonto nebst Kreditkarte und die Erträge sind ganz ordentlich. Und jeden Monat 3000 USD an Spielgeld außerhalb des Zugriffs der EU zu haben, wäre für einige hier eine ganz großer Vorteil. Da liegen sowieso die Tax refunds aus den vier Steuerjahren, die ich da war und das ist insgesamt ein nettes Sümmchen an Spielgeld.
 
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DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
19.105
18.220
IAH & HAM
Sagen wir mal so: Den defined benefits plan kann ich mir nicht auszahlen lassen. Den 401(k), das ginge natürlich. Da ich nie in den US gearbeitet habe, sondern in Deutschland Gesellschafter einer US Partnership war, stellte sich für mich die Versteuerung des Plans in den US nie, dafür war nach DBA immer Deutschland zuständig. Aber: Ich brauche das Geld nicht, es trägt zur Diversifizierung bei und füttert mein US-Girokonto nebst Kreditkarte und die Erträge sind ganz ordentlich. Und jeden Monat 3000 USD an Spielgeld außerhalb des Zugriffs der EU zu haben, wäre für einige hier eine ganz großer Vorteil. Da liegen sowieso die Tax refunds aus den vier Steuerjahren, die ich da war und das ist insgesamt ein nettes Sümmchen an Spielgeld.
Das kann ich verstehen. Ich habe auch weiterhin ein ordentliches Depot bei einer US Bank.
 

Piw

Erfahrenes Mitglied
15.10.2015
1.675
3.821
FRA
Kennt jemand von Euch zufällig diesen Vogel (nein, Max ist es nicht)?


Sofern die Frage erst gemeint ist: Die Zeichnung basiert nicht auf einer tatsächlich existierenden Art. Dürfte aber am ehesten von der Gattung der Edelsittiche (Psittacula) inspiriert sein: typische Kopf- und Schnabelform sowie Halsring. Davon gibt’s übrigens auch zwei Arten hier in Deutschland.
 
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Erfahrenes Mitglied
20.10.2020
3.813
4.249
Sofern die Frage erst gemeint ist: Die Zeichnung basiert nicht auf einer tatsächlich existierenden Art. Dürfte aber am ehesten von der Gattung der Edelsittiche (Psittacula) inspiriert sein: typische Kopf- und Schnabelform sowie Halsring. Davon gibt’s übrigens auch zwei Arten hier in Deutschland.

Danke 🙏.

Ich meinte mit meiner Frage eher, ob jemand hier eine Karte mit exakt diesem Motiv (=also einer bestimmten Bank bzw. eines ganz bestimmten Portfolios dieser Bank) nutzt.
 
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Piw

Erfahrenes Mitglied
15.10.2015
1.675
3.821
FRA
Danke 🙏.

Ich meinte mit meiner Frage eher, ob jemand hier eine Karte mit exakt diesem Motiv (=also einer bestimmten Bank bzw. eines ganz bestimmten Portfolios dieser Bank) nutzt.

Hahaha…ja, dann hat mich meine Intuition doch nicht getäuscht, dass die Frage wohl anders gemeint ist. Aber manchmal interessiert man sich ja für so Trivia und das Forum mit seiner Schwarmintelligenz kann so Fragen oft gut beantworten.
 

wsvfan55

Erfahrenes Mitglied
25.03.2009
2.030
1.776
Ganz andere (zwischen-)Frage.

Wer von euch hat SpaceX-Aktien geordert?
Ich habe es getan ;)

wsvfan55
 
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juliuscaesar

Megaposter
12.06.2014
25.813
23.960
FRA
Ist das eine geeignete Strategie für dich, wenn du es nicht weißt?
Naja, sagen wir es so: Ich bin ein Freund von „Value“. Das ist meine Strategie und mit der bin ich bisher sehr gut gefahren.


19 Mrd Umsatz
Mehrere Mrd. Verlust
1800 Mrd Bewertung
—> Gegenteil von „Value“

 
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DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
19.105
18.220
IAH & HAM
Naja, sagen wir es so: Ich bin ein Freund von „Value“. Das ist meine Strategie und mit der bin ich bisher sehr gut gefahren.


19 Mrd Umsatz
Mehrere Mrd. Verlust
1800 Mrd Bewertung
—> Gegenteil von „Value“

Das eigentliche Problem, ist dass durch die Schnellaufnahme in den NASDAQ die Aktie viele ETFs fluten wird, was die Preise erst einmal in die Hoehe treiben wird, zumindest kurzfristig, aber mittelfristig riesige Verlustrisiken für diejneigen mit solchen ETFs birgt. S&P war da zum Glueck vorsichtiger und sie haben die Regeln nicht gelockert.
 

wsvfan55

Erfahrenes Mitglied
25.03.2009
2.030
1.776
Das eigentliche Problem, ist dass durch die Schnellaufnahme in den NASDAQ die Aktie viele ETFs fluten wird, was die Preise erst einmal in die Hoehe treiben wird, zumindest kurzfristig,
Davon gehe ich auch aus und der ziemlich schnelle Verkauf wird mein Spass sein.
Definitiv keine langfristige Anlage wenn man es halbwegs sicher haben möchte.
Sehe ich auch so, daher s.o.

wsvfan55
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
10.118
903
Das eigentliche Problem, ist dass durch die Schnellaufnahme in den NASDAQ die Aktie viele ETFs fluten wird, was die Preise erst einmal in die Hoehe treiben wird, zumindest kurzfristig, aber mittelfristig riesige Verlustrisiken für diejneigen mit solchen ETFs birgt. S&P war da zum Glueck vorsichtiger und sie haben die Regeln nicht gelockert.
Womit wir dann bei den weiter oben genannten 401K wären, die letztlich das Space X mit Geld überschütten werden. Was einen Kurssprung zum Börsenstart mehr als wahrscheinlich macht.
 

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
19.105
18.220
IAH & HAM
Womit wir dann bei den weiter oben genannten 401K wären, die letztlich das Space X mit Geld überschütten werden. Was einen Kurssprung zum Börsenstart mehr als wahrscheinlich macht.
Das halte ich für fast sicher, die Frage ist was spaetestens am Tag 367 passiert. Wobei natuerlich nicht jeder sein 401k in NASDAQ ETFs investiert hat, diese aber andereseits von vielen Menschen in der ganzen Welt gehalten werden.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Davon gehe ich auch aus und der ziemlich schnelle Verkauf wird mein Spass sein.

Du wirst ueber das IPO keine Anteile bekommen.
 

knusper

Erfahrenes Mitglied
27.02.2019
532
624
Dafür gibt es DBAs, internationales Erbrecht und anderes. Das ist nun wirklich kein Thema, erst recht nicht in Europa.

Ich denke nicht drüber nach. Wenn mein Vermögen weiter 4 bis 6 Prozent im Jahr abwirft, denn kann ich gar nicht so alt werden, wie ich alt werden müsste, um Alles zu versaufen. Und hier gibt es einen guten Spruch von Udo Jürgens: Das schöne daran, wohlhabend (er hat reich gesagt) zu sein, ist nicht dass man alles kaufen muss, sondern dass man weiß, dass man man es kaufen könnte. Und sei versichert: Wenn man aus der sprichwörtlichen Arbeiterklasse kommt, dann hat man es weiter nicht gelernt, hat erarbeitetes Geld zu verschleudern.
Ich glaube du meinst etwas anderes als ich: DBA und internationales Erbrecht organisieren den staatlichen Zugriff, aber sie eliminieren ihn nicht. Wer eine Immobilie in einem Staat hat, ist diesem Staat gegenüber strukturell exponiert.

DBA regeln nur, welchem Staat das Besteuerungsrecht zusteht. Sie schützen nicht davor, dass ein Staat überhaupt Zugriff hat. Wenn jemand eine Immobilie in Deutschland besitzt, hat Deutschland nach allen einschlägigen DBA das Besteuerungsrecht auf Einkünfte und Wertzuwachs aus dieser Immobilie - unabhängig davon, wo der Eigentümer wohnt oder welche Staatsbürgerschaft er hat. Das DBA löst das Problem nicht, es bestätigt meine Aussage.

Grunderwerbsteuer, Grundsteuer, lokale Abgaben, Veräußerungsgewinne, Zwangsvollstreckung, Insolvenz, staatliche Enteignung und alle anderen Schweinerein die einem Staat sonst noch in den Sinn kommen könnten…

Zum Argument „erst recht nicht in Europa”:

Da ist doch sogar das Gegenteil richtig: Innerhalb der EU ist die Amtshilfe zwischen Finanz- und Steuerbehörden sehr weit entwickelt. Automatischer Informationsaustausch, gemeinsame Betriebsprüfungen, gegenseitige Vollstreckungshilfe. Ein EU-Staat kann heute deutlich effektiver auf in einem anderen EU-Staat lebende Eigentümer zugreifen als auf jemanden in einem Drittstaat.

Ad Entnahme:

Danke für den Einblick. Das funktioniert natürlich umso eleganter, je kürzer der Zeithorizont noch ist. Mit 65 kann man sich das leisten - da macht die Mathematik die Arbeit. Würdest du mit 30 genauso handeln?

Vermögen durch Anzahl der verbleibenden Lebensmonate teilen. Inflation und Wertsteigerung erstmal nicht berücksichtigen.
Nicht mehr als das Geld ausgeben.
Dazu noch die Renten etc.

Beispiel:
1Mio€ Vermögen
Rente 1000€
Mann Alter 60, Lebenserwartung gut gewarteter Mann ca. 90
Monatlich zum Beginn nicht mehr als 2700€ + 1000€ Rente verbrauchen.

Ich denke nicht darueber nach. Jedes Jahr am 1.1. mache ich einen “Kassensturz", bisher war immer mehr da als im Vorjahr. Meine Depots bei der Vermoegensverwaltung ruehre ich nicht an, ich lebe aus dem Cash Flow der von mir selbst gemanagen Depots.

Bei mir schon. (wobei ich bisher noch garkeine Rente bekomme, aber wenn ich sie mit 63 beziehen wuerde, waere es nur unwesentlich mehr als 1000 Euro. Aus der Social Security in den USa kommt vielleicht noch einmal der gleiche Betrag.

Auch hier danke für die Einblicke. Ich entnehme aktuell auch nur aktiv aus den selbst verwalteten Depots.
 

Flying Lawyer

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
7.361
5.799
DBA regeln nur, welchem Staat das Besteuerungsrecht zusteht. Sie schützen nicht davor, dass ein Staat überhaupt Zugriff hat. Wenn jemand eine Immobilie in Deutschland besitzt, hat Deutschland nach allen einschlägigen DBA das Besteuerungsrecht auf Einkünfte und Wertzuwachs aus dieser Immobilie - unabhängig davon, wo der Eigentümer wohnt oder welche Staatsbürgerschaft er hat. Das DBA löst das Problem nicht, es bestätigt meine Aussage.

Grunderwerbsteuer, Grundsteuer, lokale Abgaben, Veräußerungsgewinne, Zwangsvollstreckung, Insolvenz, staatliche Enteignung und alle anderen Schweinerein die einem Staat sonst noch in den Sinn kommen könnten…
Ja und? Dagegen steht Artikel 14 Grundgesetz. Dem Staat sind Grenzen gesetzt, den natürlich deine Selbstverwalterdenke nicht erkennen will. Ich lebe in aktuell drei Staaten und mir geht es gut dabei. Sie kümmern sich um die Infrastruktur, haben eine vernünftige Verwaltung und Justiz und es passt für mich. Wenn sich jemand anders irgendwo in den Hinterwald setzen will und meint, er sei dann von allem weg, dann soll er weiter träumen. Nebenbei: Meine deutsche Investition in jedem Staat wo ich investiert habe, schützt im Zweifel auch ein BIT.

Ein EU-Staat kann heute deutlich effektiver auf in einem anderen EU-Staat lebende Eigentümer zugreifen als auf jemanden in einem Drittstaat.
Gut so. Irgendwas muss man gegen die Leutchen, die sich der Finanzierung des Staates entziehen wollen, ja auch machen.
 
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DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
19.105
18.220
IAH & HAM
Gut so. Irgendwas muss man gegen die Leutchen, die sich der Finanzierung des Staates entziehen wollen, ja auch machen.

Als jemand der sehr gewissenhaft seine Steuern in D, Griechenland und den USA bezahlt, weil ich es für wichtig und richtig halte, bin ich froh wenn gegen Steuerbetrug vorgegangen wird. Und natuerlich darf und sollte man die vom Gesetz vorgesehen Flexibilitaet ausnutzen, aber halt nicht mehr.
 

knusper

Erfahrenes Mitglied
27.02.2019
532
624
Ja und? Dagegen steht Artikel 14 Grundgesetz. Dem Staat sind Grenzen gesetzt, den natürlich deine Selbstverwalterdenke nicht erkennen will. Ich lebe in aktuell drei Staaten und mir geht es gut dabei. Sie kümmern sich um die Infrastruktur, haben eine vernünftige Verwaltung und Justiz und es passt für mich. Wenn sich jemand anders irgendwo in den Hinterwald setzen will und meint, er sei dann von allem weg, dann soll er weiter träumen. Nebenbei: Meine deutsche Investition in jedem Staat wo ich investiert habe, schützt im Zweifel auch ein BIT.


Gut so. Irgendwas muss man gegen die Leutchen, die sich der Finanzierung des Staates entziehen wollen, ja auch machen.
Vorab: Ich habe zu keinem Zeitpunkt gesagt dass man Steuern hinterziehen sollte, sondern ich habe eine rechtliche Realität beschrieben. Der Sprung von „Immobilienbesitz exponiert dich gegenüber dem Staat“ zu „Selbstverwalterdenke“ und „Hinterwald“ ist wild. Hast du solche Zuschreibungen wirklich nötig? Es hat auch niemand behauptet, man sei dann „von allem weg“.

Du findest die EU-Amtshilfe gut und lebst gerne in funktionierenden Staaten. Fair enough. Du bist halt nur nicht frei vom Staat, du hast dich mit ihm arrangiert. Das ist eine völlig legitime Haltung. Ich bin auch nicht per se gegen den Staat, sondern wohl einfach um einiges kritischer als du in der Hinsicht.

Schade, dass du nicht mehr auf meine Frage eingegangen bist. :unsure:

Als jemand der sehr gewissenhaft seine Steuern in D, Griechenland und den USA bezahlt, weil ich es für wichtig und richtig halte, bin ich froh wenn gegen Steuerbetrug vorgegangen wird. Und natuerlich darf und sollte man die vom Gesetz vorgesehen Flexibilitaet ausnutzen, aber halt nicht mehr.

Eben. Steuerhinterziehung no-go. Steueroptimierung gerne.
 

malone

Erfahrenes Mitglied
11.05.2015
1.964
1.368
Vorab: Ich habe zu keinem Zeitpunkt gesagt dass man Steuern hinterziehen sollte, sondern ich habe eine rechtliche Realität beschrieben. „…..



… Eben. Steuerhinterziehung no-go. Steueroptimierung gerne.
Hanno Berger hat anfangs auch immer so ähnlich „argumentiert.“
 
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gabenga

Erfahrenes Mitglied
16.11.2010
2.616
875
STR
Bleiben die GmbH Gesellschafter-Geschäftsführer, die neben den Einzelkaufleuten auch die einzigen sein dürften, die nicht wirklich rentenversicherungspflichtig sind. Wenn sie schon mal die übliche Insolvenz hingelegt haben, könnte es dünne sein. Aber sich sehe mich jetzt selbst: Verkammerter Beruf, also rentenversicherungspflichtig mit Höchstbeiträgen und in der Potenz mehr als eine Million - ich rechne eigentlich nicht. Zum Glück.
Ich bin seit Anfang 300 in dem Status unterwegs. ich schätze das eigentlich sehr. Man hat bei der Absicherung deutlich mehr Auswahl bei er Ausgestaltung. Man sollte das allerdings auch seriös angehen. Dann ist das nicht die schlechteste Option.