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Batman

Erfahrenes Mitglied
18.11.2017
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Hamburg
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Mir ging es darum, dass der Thread wegen des Vorlagemanagements des docs schon so lange schlief. Ich bearbeite ja bis auf wenige Ausnahmen keine zivilrechtliche Verfahren. Nach der von @Goa-Hamburg genannte Dauer scheint es aber so zu sein, dass die zivilrechtlichen Verfahren in Hamburg langsamer bearbeitet werden, als in anderen Bundesländern.
Die Gerichte in Hamburg sind tatsächlich derzeit einer von 3 Orte in Deutschland mit den meisten Klagen. Ich meine nur in NRW war es noch mehr. 6 bis 12 Monate ist seit längerem scheinbar normal. Es kann alleine 3 Monate dauern, bis man erfährt ob die Klage vor Gericht anerkannt wird und man die Gebühr für die Bearbeitung durch das Gericht entrichten muss...
 

Airsicknessbag

Megaposter
11.01.2010
22.792
18.697
Hamburg ist auch kein klassischer Gerichtsstand für Fluggastrechte-Klagen: Die AGe in Simmern (HHN), Königs Wusterhausen (BER), Köln (LH), Frankfurt oder früher Rüsselsheim (DE) werden mit Klagen überschüttet, teilweise 80 bis 90 % der Klagen betreffen Fluggastrechte, aber die haben entsprechend Personal und Strukturen aufgebaut und sich Kompetenz erarbeitet, die arbeiten das auch entsprechend effizient wieder ab. In Hamburg halt nicht.
 

meilenfreund

Erfahrenes Mitglied
10.03.2009
7.004
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Die Gerichte in Hamburg sind tatsächlich derzeit einer von 3 Orte in Deutschland mit den meisten Klagen. Ich meine nur in NRW war es noch mehr. 6 bis 12 Monate ist seit längerem scheinbar normal. Es kann alleine 3 Monate dauern, bis man erfährt ob die Klage vor Gericht anerkannt wird und man die Gebühr für die Bearbeitung durch das Gericht entrichten muss...
Was mit "Klage vor Gericht anerkannt wird" gemeint ist, ist mir nicht klar. In Bezug auf den Gerichtskostenvorschuss lässt sich die Angelegenheit durch Entrichtung mittels elektronischer Kostenmarke in den Bundesländern, in denen sie bereits zum Einsatz kommt, beschleunigen.

 

Goa-Hamburg

Reguläres Mitglied
05.03.2023
34
92
ich habe zwar zwischenzeitlich nicht alle Beiträge mehr hier im Netz verfolgt, aber vielleicht ist es dennoch von Interesse zu hören, wie es ausgegangen ist. Nach langer Zeit ist vor dem Amtsgericht jetzt im Frühjahr das Urteil eindeutig zu unseren Gunsten ausgefallen. LH ist danach auch nicht mehr in den Widerspruch gegangen und hat inzwischen auch gezahlt. Dennoch bleibt ein bitterer Beigeschmack: Nicht Lufthansa hat sich gesetzeswidrig verhalten sondern Air India. Da wir ein Miles& More Ticket - ausgestellt von der Lufthansa - hatten, war für uns dieses kleine Zeitfenster vorhanden. Lufthansa war unser Vertragspartner und Air India war der Vertragserfüller. ES gab/gibt in diesem Forum Anwälte die unseren Fall direkt abgelehnt hatten. Als ich vor 3 Jahren beim Telefon-Kontakt "Air India" erwähnte, war das Gespräch rasch beendet. Das A&O: man muss klären ob man im Recht ist, Zeit haben und darf nicht aufgeben.
 

ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
6.378
4.786
ich habe zwar zwischenzeitlich nicht alle Beiträge mehr hier im Netz verfolgt, aber vielleicht ist es dennoch von Interesse zu hören, wie es ausgegangen ist. Nach langer Zeit ist vor dem Amtsgericht jetzt im Frühjahr das Urteil eindeutig zu unseren Gunsten ausgefallen. LH ist danach auch nicht mehr in den Widerspruch gegangen und hat inzwischen auch gezahlt. Dennoch bleibt ein bitterer Beigeschmack: Nicht Lufthansa hat sich gesetzeswidrig verhalten sondern Air India. Da wir ein Miles& More Ticket - ausgestellt von der Lufthansa - hatten, war für uns dieses kleine Zeitfenster vorhanden. Lufthansa war unser Vertragspartner und Air India war der Vertragserfüller. ES gab/gibt in diesem Forum Anwälte die unseren Fall direkt abgelehnt hatten. Als ich vor 3 Jahren beim Telefon-Kontakt "Air India" erwähnte, war das Gespräch rasch beendet. Das A&O: man muss klären ob man im Recht ist, Zeit haben und darf nicht aufgeben.
Welcher RA war den nun Mandatträger und Gewinner? :)
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
10.084
872
ich habe zwar zwischenzeitlich nicht alle Beiträge mehr hier im Netz verfolgt, aber vielleicht ist es dennoch von Interesse zu hören, wie es ausgegangen ist. Nach langer Zeit ist vor dem Amtsgericht jetzt im Frühjahr das Urteil eindeutig zu unseren Gunsten ausgefallen. LH ist danach auch nicht mehr in den Widerspruch gegangen und hat inzwischen auch gezahlt. Dennoch bleibt ein bitterer Beigeschmack: Nicht Lufthansa hat sich gesetzeswidrig verhalten sondern Air India. Da wir ein Miles& More Ticket - ausgestellt von der Lufthansa - hatten, war für uns dieses kleine Zeitfenster vorhanden. Lufthansa war unser Vertragspartner und Air India war der Vertragserfüller. ES gab/gibt in diesem Forum Anwälte die unseren Fall direkt abgelehnt hatten. Als ich vor 3 Jahren beim Telefon-Kontakt "Air India" erwähnte, war das Gespräch rasch beendet. Das A&O: man muss klären ob man im Recht ist, Zeit haben und darf nicht aufgeben.
Was hat euch das Gericht den zugesprochen?
 

Goa-Hamburg

Reguläres Mitglied
05.03.2023
34
92
dann empfehle den Anwalt bitte hier direkt.

Und mit dem Prozess biste bestimmt auf der schwarzen Liste von LH gelandet ;)
Ich nenne keine Namen. Aus meinem Beitrag, lässt sich genug ersehen. Ich will nicht hoffen, dass uns die LH auf die schwarze Liste setzt. Wir fliegen nach wie vor mit Ihnen, waren auch nach 2023 bereits wieder 2x in Indien,
Ich wünsche mir, dass die Airlines der Star Alliance Verträge einhalten und dass niemanden so etwas widerfährt. Mit Air India sind wir durch!! Schade, dass nicht Indigo Partner der Star Alliance ist. Die sind deutlich besser als Air India..
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
10.084
872
Ich nenne keine Namen. Aus meinem Beitrag, lässt sich genug ersehen. Ich will nicht hoffen, dass uns die LH auf die schwarze Liste setzt. Wir fliegen nach wie vor mit Ihnen, waren auch nach 2023 bereits wieder 2x in Indien,
Ich wünsche mir, dass die Airlines der Star Alliance Verträge einhalten und dass niemanden so etwas widerfährt. Mit Air India sind wir durch!! Schade, dass nicht Indigo Partner der Star Alliance ist. Die sind deutlich besser als Air India..
Aber du könntest schon sagen zu was LH verurteilt wurde. Bei dem ganzen hin und her am Anfang ist nicht wirklich klar welche Forderung jetzt durchgesetzt wurde. LH hat euch knapp 4000€ überwiesen?
 

Xray

Erfahrenes Mitglied
13.04.2017
2.084
1.183
Die Frage, ob man bei (ja hier auch glaube ich für die ärgsten Nörgler in diesem Faden unbestreitbar berechtigten) Schadenersatzforderungen immer auch den Ticket-Aussteller als Vertragspartner heranziehen kann für irgendeinen Mist, den eine andere beauftragte Airline verzapft hat, finde ich ja generell schon interessant. Das scheint ja hier vom Gericht so gesehen worden zu sein.
Was sagen denn da die Foren-Anwälte hier zu?

Nebenbei scheint mir die Häme, die hier im Faden teilweise ausgeteilt wurde, nicht angemessen.
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
10.084
872
Die Frage, ob man bei (ja hier auch glaube ich für die ärgsten Nörgler in diesem Faden unbestreitbar berechtigten) Schadenersatzforderungen immer auch den Ticket-Aussteller als Vertragspartner heranziehen kann für irgendeinen Mist, den eine andere beauftragte Airline verzapft hat, finde ich ja generell schon interessant. Das scheint ja hier vom Gericht so gesehen worden zu sein.
Was sagen denn da die Foren-Anwälte hier zu?

Nebenbei scheint mir die Häme, die hier im Faden teilweise ausgeteilt wurde, nicht angemessen.
Du weißt ja nicht zu was LH verurteilt wurde. Rückzahlung von Punkten und Gebühren? Oder Schadensersatz in Höhe von 4000€? Oder irgendwas anderes?
 
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Reaktionen: Anne und red_travels

Xray

Erfahrenes Mitglied
13.04.2017
2.084
1.183
Du weißt ja nicht zu was LH verurteilt wurde. Rückzahlung von Punkten und Gebühren? Oder Schadensersatz in Höhe von 4000€? Oder irgendwas anderes?
Unter der Annahme, dass sie überhaupt zu irgendetwas verurteilt wurden, würde das bedeuten, dass das Gericht LH als Ticketaussteller auch als gegenüber dem Pax verantwortlichen Vertragspartner gesehen hat. Sonst hätten sie nichts davon machen müssen, oder?
 

Ed Size

Erfahrenes Mitglied
16.03.2009
10.084
872
Unter der Annahme, dass sie überhaupt zu irgendetwas verurteilt wurden, würde das bedeuten, dass das Gericht LH als Ticketaussteller auch als gegenüber dem Pax verantwortlichen Vertragspartner gesehen hat. Sonst hätten sie nichts davon machen müssen, oder?
Keine Ahnung ich wüsste nicht einmal ob man LH oder M&M verklagen müsste
 

Xray

Erfahrenes Mitglied
13.04.2017
2.084
1.183
Keine Ahnung ich wüsste nicht einmal ob man LH oder M&M verklagen müsste
Habe mich länger nicht mehr mit solchen Fragen beschäftigt, aber ich meine mich dunkel zu erinnern, dass M&M grundsätzlich nur als eine Art Vermittler gilt und bei solchen Problemen dann nicht der richtige Ansprechpartner ist....
 

Alfalfa

Erfahrenes Mitglied
23.01.2022
8.525
6.330
Wundert mich, da es hier immer heißt, ausführende Airline sei immer Ansprechpartner. Also AI. Guter Anwalt also, wenn er es mit dem Ticket Aussteller hinbekommen hat.
 

Airsicknessbag

Megaposter
11.01.2010
22.792
18.697
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300x250
Die Frage, ob man bei (ja hier auch glaube ich für die ärgsten Nörgler in diesem Faden unbestreitbar berechtigten) Schadenersatzforderungen immer auch den Ticket-Aussteller als Vertragspartner heranziehen kann für irgendeinen Mist, den eine andere beauftragte Airline verzapft hat, finde ich ja generell schon interessant. Das scheint ja hier vom Gericht so gesehen worden zu sein.
Was sagen denn da die Foren-Anwälte hier zu?

Ich kann es nicht nachvollziehen. Man muss ja dankbar sein, wenn sich ein Themenstarter nach langer Zeit noch einmal meldet und ein Update gibt, aber in dieser nur andeutungsweise dahingeraunten "Information" bringt uns das überhaupt nichts. Also, es wäre schon äußerst interessant zu hören, wer weshalb wozu verurteilt wurde. Zumal die Konstellation ja schon durchaus spannend ist und so m.W. noch nie entschieden wurde.
 
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