HI Leuchtenbergring München
Status: Diamond
gebucht: Besenkammer ("Standard")
erhalten: Standard Innenhof höchstes Stockwerk
Aufenthaltsdauer: 2 Nächte
Benefits: Dia-Frühstück, Late Check-Out 14:00 Uhr, Flasche Wasser auf dem Zimmer
Statusgäste scheinen immer auf die einzeln gar nicht buchbare Kategorie "Standard Innenhof" (+ ggf. höchstes Stockwerk = 6) geupgradet zu werden. An den Zimmern steht auch "Executive Room". Ich war schon einige Mal hier, das letzte Mal ist aber schon länger her.
Durch die Revo-Insolvenz hatte ich mich schon auf wilde Einschnitte gefasst gemacht, aber tatsächlich war vieles noch wie vor 2-3 Jahren. Nur die (leere) Minibar wurde jetzt abgeschafft, und Housekeeping gibt's nur noch auf Nachfrage (leider war Check-In um Mitternacht dafür schon zu spät), außerdem liegt nur noch ein Handtuch im Bad, das zweite ist einer Tasche im Schrank (wurde so an der Rezeption aber auch proaktiv erwähnt). Und es sind viele Busse da (2-3 parkten nachts jeweils direkt vor der Eingangstür), und mit Begründung darauf wurde auch ein noch späterer Late Check-Out abgelehnt. Soweit die Nachteile.
Ein Willkommensgeschenk wäre schon auch noch ganz nett gewesen (da gabs leider nix), aber es gab eine selbstgeschriebene Nachricht von Housekeeping "Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg" - was auch immer das bedeuten sollte.
Zimmer ganz ordentlich, schön kühl, so gut habe ich seit Beginn der Hitzewelle vor 2 Wochen nicht mehr geschlafen. Und auch sehr ruhig. Frühstück war super inkl. Weißwurst und Brezeln, weitere Besonderheiten: Honigwabe, Birchermüsli. Sonst gab es auch viel Convenience Zeugs (Pancakes, Rösti, Rührei, ...). On Demand gab's Omelette und Spiegeleier. Kurios: die Zimmerabfrage beim Frühstück fand sehr sporadisch statt, wir sind beide Male gänzlich ohne durchgerutscht (obwohl üppig Personal). Trotz der Busse und der Größe des Hotels (mehrere Hundert Zimmer und komplett ausgebucht) war am Frühstück immer wenig los.
Personal an der Rezeption immer sehr freundlich, beim Check-Out war man sehr bemüht, zu erfahren, wie zufrieden wir waren ("Sie reisen ja viel. Seien Sie mal ehrlich, wie haben wir uns denn geschlagen?") - wir hatten einen netten, längeren Plausch über die Sachen, die dort sehr gut sind, und die, die weniger gut waren.
Auch hier wie leider vielerorts immer öfter (hab ich persönlich kein Problem damit, aber wenn ich denke, jemand der älteren Generation würde nachts anreisen, dann sicherlich verstörend): der Nighty spricht nur Englisch.
Lage ist super, direkt am gleichnamigen S-Bahnhof und an der Straßenbahnlinie 19, die quer durch die Stadt fährt.