Ich weiss nicht ob du mit Sicherungen
Circuit breaker meinst, da gibt es durchaus Modelle die mit nur 2500 Zyklen Lebensdauer angegeben werden!
Gemeint sind technische Sicherungseinrichtungen.
Das kann die Kettenbremse bei der Kettensäge sein eine Ampelanlage, ein Stellwerk bei der Eisenbahn.
Wenn man weiß, wie oft eine Komponente statistisch ausfällt, kann man man die statistische Wahrscheinlichkeit von gefährdenden Zuständen berechnen.
Nun versucht man, die Wahrscheinlichkeit, durch zusätzliche technische Sicherungen zu vermindern (in der Luftfahrt, zum Beispiel Redundanz) und notfalls mit technischen Möglichkeiten gefährliche Zustände in hemmende Zustände zu überführen.
Also das Signal fällt auf Rot. Die Sägekette bleibt stehen. Die Ampel geht aus (anstatt in konkurrierenden Richtungen grün zu zeigen)
Wenn das alles nicht hilft und man ist auf menschliche Notbedingungen angewiesen, wird versucht das Risiko zu minimieren.
Also Unbeteiligte sichern, Verfahren, wie Checklisten Zählwerke mit Protokollierung 4-Augen, Austausch von Token etc.
Wenn man dann am Ende nachweisen kann, dass die Wahrscheinlichkeit eines katastrophalen Ausfalls kleiner als der Zielwert ist, gilt die Anlage/das Verfahren als sicher.
Im vorliegenden Fall ist glaube ich mittlerweile ausreichend nachgewiesen, dass das der genannte Test potentiell gefährlich ist, einfach dadurch das Bugräder schon schon mehrfach ungewollt kollabiert sind.
Damit wäre er viermal so gut, wie die Sicherung, die wir üblicherweise im Cockpit haben...
Wobei ich, je nach Aufgabe, schon 1/1000 bei einem Menschen für gut halten würde. Welcher Pilot macht 1000 gute Landungen nacheinander?
Und die Zuverlässigkeit von Komponenten sagt noch nichts über die Zuverlässigkeit des Systems, letztere lässt sich mit Redundanzen und Überwachung enorm steigern.
Ja, wie gesagt, das ist keine belastbare Zahl, denn das hängt von sehr vielen Faktoren ab. Kernaussage ist aber, dass technische Sicherungen immer in Größenordnungen besser sind als Menschen.