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Auf den Markt zu setzen bedeutet aber im Automobilbereich auch, den Markt der nächsten 10-15 Jahre zu kennen, da verschiedene Fertigungslinien und Entwicklungen auch ihre Zeit brauchen. Bei einem Toaster ist das egal, bei Autos nicht. Der Verbrennungsmotor ist einfach ausentwickelt, bei der Batterietechnik gibt es noch größere Sprünge, Reichweiten werden immer praxistauglicher etc.Alles deutet doch darauf hin, dass die Hersteller, die auf Elektro gesetzt haben, jetzt ihre Produktion nicht loswerden? Wieso diese falsche Richtung, die der Markt offensichtlich nicht akzeptiert, weiter fördern? Mittlerweile steuern alle Hersteller zu Hybrid, was sich als einziges unten den elektrischen Varianten noch einigermaßen verkauft, und insgeheim entwickeln sie alle wieder neue Verbrennungsmotoren und legen alle neuen Plattformen wieder auf wahlweise alle Antriebsquellen aus, auch Verbrenner. Die Autohersteller müssen ihren eigenen Markt und die Nachfrage verstehen und bedienen, und der Steuerzahler muss nicht mit falschen Anreizen Fehlentwicklungen, am Markt vorbei, fördern. Wir sind nämlich keine Planwirtschaft.
Es wäre auch fahrlässig nur den deutschen Markt zu beobachten, das kannst du dir als globaler Konzern nicht leisten. Klar, der deutsche Markt ist wichtig, aber aufgrund der Angst vor Veränderung der Deutschen halt auch sehr speziell und keinesfalls repräsentativ.
Bei den aktuellen Spritpreisen bin ich von meinem Verbrenner auch maximal genervt, ich fahre den nur noch weil er 16 Jahre alt ist, 200k km auf dem Tacho hat und er quasi keinen Wertverlust mehr hat.