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Gründe für den Personalmangel?

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wow… das ging schneller als gedacht.
Mal guggen ob ich noch n Stöckchen für
dich habe.

Oder ging das so schnell weil du dich gerade beworben hattest?
 
Wir haben offensichtlich unterschiedliche Vorstellungen von Gastronomie. Aber selbst Deine Robo-Fritteuse muss gereinigt und das Fett gewechselt werden.

Ja, und jetzt? Geht ratzfatz.

Die Teller muessen vorgespuehlt werden, die Maschine beladen und entladen, die Maschine gereinigt werden. Je nach Groesse des Restaurants ist das ein Vollzeitjob.

Bullshit! Du wirfst die Essensreste in den Biomüll, den die Schweine oder eben Tönjes bekommt, stopfst das Ding in die Maschine und hast 7 Minuten Ruhe. Danach einräumen und gut. Und ja: Vollzeitjob. Aber NIEMAND spült von Hand! Also Since 1990!

Aber auch dafür hab ich schon Automationen gesehen?!
 
Kannst dir nicht ausdenken....Stellen bei Kleinanzeigen, Personal Leasing Kasperle...und natürlich steht da nicht Mindeslohn.

Spoiler: Entfernte Bekannte ist beim besten Haus im Platze in STR etwas höheres. Hab ich mal gefragt ob dem niedrigen Personal auch 5 Sterne Zahltag gezahlt wird...sie hat nur mit den Augen gerollt und erzählt das ihre Nachbarin einen Hiwi Job bei ihr wollte...sie hat sie an die Dönerbude am Eck verwiesen...zahlt besser und ist weniger STress.

Soviel zur 5 Sterne Geschichte die 0 Sterne fürs Personal übrig hat.
 
Nicht zu vergessen das Schulsystem an den Rande des Zusammenbruchs gebracht.
Na, na, na... So übertrieben möchte ich dies nicht formulieren. Es ist auch off-topic.
Man hat das deutsche Schulsystem regional (vor allem in den Städten) sehr stark belastet und das wird sich auch noch weiter über Jahre fortsetzen. Das ist hier aber, wie gesagt, nicht das Thema.
Dem Personalmangel vor ca. 10/11 Jahren - trotz mehrerer Millionen erwerbsfähiger Arbeitsloser - mit der Öffnung der Grenzen für Hinz und Kunz aus teils scheinheiligen Asylgründen zu begegnen und dabei als Politiker noch frech über einen längeren Zeitraum zu lügen, es würden hunderttausende Fachkräfte einwandern, muss man sich auch erstmal erlauben (gut, es muss Gründe dafür geben, warum die Umfragen/Prognosen aktuell so aussehen).
Aber Kritik an der Vorgehensweise kann man in D prima mit dem Vorwand von Rassismus (wer packt die Keule aus?) begegnen. Das funktioniert in Deutschland weiterhin 1a.
Australien oder Kanada, um zwei Beispiele zu nennen, handhaben ihre Fachkräfteeinwanderung ein wenig anders. Dort schaut man sich erst genau an, wer denn einwandern möchte und entscheidet dann, ob dies gestattet wird oder eben nicht - da lässt man nicht einfach so eine Flüchtlingswelle von mehreren Millionen (teilweise kulturfremden und äußerst schwer integrierbaren Personen) ins Land.
Die Zahl der Fachkräfteeinwanderung in D steigt übrigens interessanterweise und soll 2025 bei rund 205.000 Personen gelegen haben.
Zitat:
"Zum 30. April dieses Jahres hielten sich rund 605.000 Personen in Deutschland auf, die einen entsprechenden Aufenthaltstitel hatten. Die zehn am häufigsten vertretenen Staatsangehörigkeiten sind Indien (91.000) vor Vietnam und der Türkei mit jeweils rund 35.000 Personen und China (31.400). Dahinter liegen Russland, Marokko und der Iran (jeweils rund 23.000) vor Bosnien-Herzegowina, dem Kosovo und der Ukraine (jeweils rund 19.000)."
"Springer kritisierte, der Fachkräftemangel müsse im eigenen Land bekämpft werden. Er nannte es absurd, hunderttausendfach Arbeitskräfte aus dem Ausland anzuwerben, während hierzulande Millionen erwerbsfähige Leistungsberechtigte Grundsicherungsleistungen bezögen."

Quelle:
https://www.welt.de/politik/deutsch...nnen-eines-jahres-sprunghaft-an.html#CommentsInteressant auch:
"Als Fachkraft können etwa Menschen mit Berufsausbildung, Hochschulausbildung oder im Rahmen von Forschung nach Deutschland kommen. Auch für die aktive Jobsuche oder die Aufnahme einer Berufsausbildung gibt es unter bestimmten Voraussetzungen Aufenthaltsgenehmigungen. Die Regeln waren in den vergangenen Jahren erleichtert worden."
 
Wenn Du es einem so einfach machst zu zeigen was von Deinen Aussagen zu halten ist
Jetzt musste ich noch nichtmal das Stöckchen hinhalten… und? Wie läuft es so beim Akkordspülen im 4 Sterne Haus anner Alster ( für die Nichthanseaten: Das Novotel anner Alster hat vier Sterne (glatt gelogen die Bude ist zwei Wert) … zumindest 1999 war dem so)(scheisse bin ich alt)) ?
 
Australien oder Kanada, um zwei Beispiele zu nennen, handhaben ihre Fachkräfteeinwanderung ein wenig anders. Dort schaut man sich erst genau an, wer denn einwandern möchte und entscheidet dann, ob dies gestattet wird oder eben nicht - da lässt man nicht einfach so eine Flüchtlingswelle von mehreren Millionen (teilweise kulturfremden und äußerst schwer integrierbaren Personen) ins Land.

Naja das sind auch zwei Länder wo die massenweise illegale Einwanderung geographisch sehr schwierig sein dürfte... aber sonst stimmts schon.

Jetzt musste ich noch nichtmal das Stöckchen hinhalten… und? Wie läuft es so beim Akkordspülen im 4 Sterne Haus anner Alster ( für die Nichthanseaten: Das Novotel anner Alster hat vier Sterne (glatt gelogen die Bude ist zwei Wert) … zumindest 1999 war dem so)(scheisse bin ich alt)) ?

Ich hätte jetzt gedacht bei dem Job darf man dem Udo seine Teller waschen und sein angebissenes Fischbrötchen dann für teuer Geld an seine Fans verhökern, um sich den übertariflichen Lohn weiter zu vergolden? ;)
 
Jetzt musste ich noch nichtmal das Stöckchen hinhalten… und? Wie läuft es so beim Akkordspülen im 4 Sterne Haus anner Alster ( für die Nichthanseaten: Das Novotel anner Alster hat vier Sterne (glatt gelogen die Bude ist zwei Wert) … zumindest 1999 war dem so)(scheisse bin ich alt)) ?

Ein harter Job!
 
Ja, aber das beweist doch genau gar nichts. Was sagt die Tatsache daß ein Immigrant in zweiter (oder dritter) Generation ein Taxi steuert über die Frage aus, unter welchen Voraussetzungen seine Vorfahren einmal ins Land gekommen sind?
32% der Australischen Bevoelkerung lebt als “1. Generation” in Australien. Dabei ist die hoechste Zahl in Indien geboren (dicht gefolgt von England).


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Bist Du mal in Australien Taxi gefahren?
Nein, ich versuche Taxis zu vermeiden und falls möglich weltweit auf Uber/Bolt/Lyft auszuweichen.
In Australien habe ich hauptsächlich einen Mietwagen genutzt. Ich möchte an dieser Stelle gerne den kostenfreien ÖPNV in Darwin 🇦🇺 loben.
In der norwegischen Stadt Bodø 🇳🇴 bin ich aber mehrmals Taxi gefahren. Die Fahrer waren noch recht jung und stammten vermutlich aus Indien/Bangladesch und haben mich in einem modernen Tesla von A nach B befördert - Stets ein netter Smalltalk sich ein wenig auszutauschen.
Allerdings hat weder Norwegen, noch Australien, Kanada oder ein anderes Land in der Spitze teilweise über 200.000 bildungsarme und kulturfremde Menschen (monatlich!) ins Land gelassen und der Bevölkerung dabei erzählt, es würden Akademiker kommen, die den Fachkräftemangel beseitigen würden. 200.000 Menschen sind übrigens die Einwohner von zwei neuen Großstädten, die da innerhalb eines Monats in die BRD geströmt sind und das war bei Weitem noch nicht alles. Dieses Märchen wurde nur in Deutschland erzählt und man hat sich damit eine sehr große Menge von Problemen ans Bein gebunden, die auch heute noch - über zehn Jahre später - nachwirken.
 
Diese gerne zitierte Zahl bedarf ein wenig Kontext:
Nach meiner Erfahrung sind es immer die, die die Klappe am weitesten aufreissen, die es nie aus ihrem Heimatort raus schaffen, aber immer eine “gute” Ausrede dafuer haben. Seien es die Eltern, die Schulausbildung der Kinder, der Job des Ehepartners, das gerade gekaufte Haus........

Auswandern bedarf eines starken Willens, Resilienz, ein wenig Mut und Durchhaltevermoegen. Grosse Worte helfen da wenig. Und es bedarf eines Landes, das einen auch wirklich auch haben will. Leute die es in Deutschland “nicht schaffen”, versagen meist erst recht im Ausland.
Interessant, wie schnell aus „Auswandern erfordert Mut und Resilienz“ ein „Wer bleibt, hat es nicht geschafft“ wird. Das ist schon eine bemerkenswerte Verkürzung.

Nach dieser Logik müsste jeder, der auswandert, automatisch mutig, resilient und erfolgreich sein – und jeder, der bleibt, bequem, ängstlich und gescheitert. Die Realität ist vermutlich etwas komplexer.

Auch die Behauptung, Menschen, die es in Deutschland „nicht schaffen“, würden im Ausland meist erst recht versagen, klingt weniger nach Erfahrung als nach einer ziemlich bequemen Pauschalisierung. Schließlich gibt es genug Menschen, die gerade im Ausland beruflich und persönlich aufblühen, weil ihre Fähigkeiten, ihre Mentalität oder ihre Prioritäten dort besser zu den Rahmenbedingungen passen.

Und was die „Ausreden“ betrifft: Familie, Kinder, Partner, Haus oder ein guter Job sind für viele Menschen keine Ausreden, sondern schlicht legitime Gründe, nicht auszuwandern.

Mut zeigt sich übrigens nicht nur darin, seine Koffer zu packen. Manchmal gehört auch Mut dazu, zu bleiben, Verantwortung zu übernehmen und sein Leben dort zu gestalten, wo man ist.

Große Worte helfen tatsächlich wenig. Das gilt allerdings für beide Seiten.
 
Kannst dir nicht ausdenken....Stellen bei Kleinanzeigen, Personal Leasing Kasperle...und natürlich steht da nicht Mindeslohn.

Spoiler: Entfernte Bekannte ist beim besten Haus im Platze in STR etwas höheres. Hab ich mal gefragt ob dem niedrigen Personal auch 5 Sterne Zahltag gezahlt wird...sie hat nur mit den Augen gerollt und erzählt das ihre Nachbarin einen Hiwi Job bei ihr wollte...sie hat sie an die Dönerbude am Eck verwiesen...zahlt besser und ist weniger STress.

Soviel zur 5 Sterne Geschichte die 0 Sterne fürs Personal übrig hat.
Da kann ich direkt mal unterschreiben. War als Studentin mal im Housekeeping eines 5*-Hauses beschäftigt. Mein WG-Mitbewohner hielt den Job auch für "chillig"... Haha :mad: Trinkgelder waren auch bescheiden.
 
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In der norwegischen Stadt Bodø 🇳🇴 bin ich aber mehrmals Taxi gefahren. Die Fahrer waren noch recht jung und stammten vermutlich aus Indien/Bangladesch und haben mich in einem modernen Tesla von A nach B befördert - Stets ein netter Smalltalk sich ein wenig auszutauschen.

Ich hab euch in Deutschland oft sehr nette Unterhaltungen mit jungen Taxifaherern mit Migrationshintergrund, meist angenehmer als mit Uwe, 62, der seit 40 Jahren Taxi faehrt und nur darueber jammert wie schlecht das Geschaeft laeuft.....

Allerdings hat weder Norwegen, noch Australien, Kanada oder ein anderes Land in der Spitze teilweise über 200.000 bildungsarme und kulturfremde Menschen (monatlich!) ins Land gelassen

Meinst Du Dein Bangladeshi Taxifaherer in Norwegen hat ein abgschlossenes Studium als Atomphysiker?

Und mal zum Vergleich, In Deutschland haben wir 2015 441,0000 Asylantraege angenommen, in Norwegen waren es 31,000. Wenn man das auf die Bevoelkerungszahl umrechnet waren beide Laender sehr enlich engagiert.

und der Bevölkerung dabei erzählt, es würden Akademiker kommen, die den Fachkräftemangel beseitigen würden.

FAchkraft und Akademiker sind nicht das Selbe.
 
Interessant, wie schnell aus „Auswandern erfordert Mut und Resilienz“ ein „Wer bleibt, hat es nicht geschafft“ wird. Das ist schon eine bemerkenswerte Verkürzung.

Einen Schluss den ich zu keinem Zeitpunkt getroffen habe. Viele Leute die es in Deutschland geschafft haben, sehen keinen Grund Deutschland zu verlassen.

Nach dieser Logik müsste jeder, der auswandert, automatisch mutig, resilient und erfolgreich sein – und jeder, der bleibt, bequem, ängstlich und gescheitert. Die Realität ist vermutlich etwas komplexer.

Deine Logik, nicht meine. Es handelt sich nicht um reversible Bedingungen.

Auch die Behauptung, Menschen, die es in Deutschland „nicht schaffen“, würden im Ausland meist erst recht versagen, klingt weniger nach Erfahrung als nach einer ziemlich bequemen Pauschalisierung.

Es ist meine persönliche Erfahrung, nachdem ich deutlich mehr als 20 Jahre in 6 verscheidenen Ländern gelebt und gearbeitet habe und hunderte von Auswnderren kennengelernt habe. Die Expatgemeinschaft ist sehr aktiv und offen, gerade an Orte wie Singapur und KL.


Schließlich gibt es genug Menschen, die gerade im Ausland beruflich und persönlich aufblühen, weil ihre Fähigkeiten, ihre Mentalität oder ihre Prioritäten dort besser zu den Rahmenbedingungen passen.

Auch das gibt es, ist aber nach meinen Beobachtungen eher die Ausnahme. Viel haeufiger habe ich gesehen, dass auch Menschen die in Detschland erfolgreich waren es trotzdem im Ausland nicht geschafft haben.

Und was die „Ausreden“ betrifft: Familie, Kinder, Partner, Haus oder ein guter Job sind für viele Menschen keine Ausreden, sondern schlicht legitime Gründe, nicht auszuwandern.

Man kann auch mit Familie auswandern, und sich aus der Ferne um seine älter werdenen Eltern kümmern. Das weiss ich nicht nur aus eigener Erfahrung, sondern auch von vielen Freunden und Bekannten in der gleichen Situation. Deutschland ist nie weiter als 24 Stunden entfernt, aber es ist halt eine gern genutzte Ausrede, für Leute die ein grosse Klappe haben, aber wenig dahinter.

Mut zeigt sich übrigens nicht nur darin, seine Koffer zu packen. Manchmal gehört auch Mut dazu, zu bleiben, Verantwortung zu übernehmen und sein Leben dort zu gestalten, wo man ist.

100% Zustimung. Du warst es, der sagte dass er die Zelte in Deutschland abbrechen will, nicht ich.

Große Worte helfen tatsächlich wenig. Das gilt allerdings für beide Seiten.
Das stimmt.
 
Meinst Du Dein Bangladeshi Taxifaherer in Norwegen hat ein abgschlossenes Studium als Atomphysiker?
Sehr wahrscheinlich nicht. Es gibt nicht so viele Atomphysiker, die nebenher noch gerne als Taxifahrer arbeiten. Ausgeschlossen ist es aber nicht.

Und mal zum Vergleich, In Deutschland haben wir 2015 441,0000 Asylantraege angenommen, in Norwegen waren es 31,000. Wenn man das auf die Bevoelkerungszahl umrechnet waren beide Laender sehr enlich engagiert.
Info am Rande:
Deutschland hat mit rund 233 bis 236 Einwohnern pro Quadratkilometer eine deutlich höhere Bevölkerungsdichte als Norwegen mit nur etwa 15 bis 18 Einwohnern pro Quadratkilometer.
Zudem verfolgt Norwegen traditionell einen der strengsten Asylkurse in Europa. Dort ist man wie so oft schon ein bisschen weiter als hier.
Beispiele:
Seit Ende 2024 werden bestimmte Regionen der Westukraine als "sicher" eingestuft, weshalb Geflüchtete von dort keinen automatischen Schutzstatus mehr erhalten.
Um eine Überlastung der Sozialsysteme zu verhindern, greift ab 2027 eine neue „Integrationserklärung“. Sozialleistungen können drastisch gekürzt oder gestrichen werden, wenn Geflüchtete nicht aktiv am norwegischen Integrations- und Sprachprogramm teilnehmen.
D zahlt hingegen nicht selten immer weiter, auch wenn man seit Monaten untergetaucht ist und sich beispielsweise der organisierten Kriminalität angeschlossen hat.
Aber hier soll’s um Personalmangel gehen.
Du bist doch ein so pfiffiger Kerl. Äußerst wohlhabend, hochgebildet, eloquent, mit Ende 50 noch jung und nicht mehr berufstätig.
Gehe doch endlich mit gutem Beispiel voran, unterstütze die BRD weiterhin tatkräftig mit deiner Arbeitskraft und trete am Montag die Stelle als Spülkraft im Hotel an der Alster oder eine ähnliche Beschäftigung an. Deutschland benötigt händeringend Menschen, die diese Tätigkeiten mit oftmals leider geringer Entlohnung erledigen. Bitte nicht weiter von oben herab den Pöbel „herumkommandieren“ (so wie seit Jahren), noch mehr Einwanderung fordern und sich gleichzeitig mit 200 EUR-Scheinen die Poperze abputzen.
 
Ist jetzt bisschen off-topic und ich will auch nicht den Thread zuspammen, aber mich würde wirklich interessieren, was das für Leute sind, die bei diesen Lieferdiensten bestellen! Wie du schon schriebst: Es geht ja nicht mehr nur um die heiße Pizza, sondern Lebensmittel, für die man sonst in den Supermarkt latscht?
Fingerheb.

Getränke kommen ausschliesslich über Flaschenpost und Lebensmittel über Picnic (wer das nicht kennt: es werden ausschliesslich Lebensmittel aus der Region angeboten - das klappt bei uns im Rheinland/Niederrhein echt mega.)

Abgesehen davon, dass es ökologisch Sinnvoller ist - warum sollte man Lebenszeit verschwenden damit man das persönlich erledigt ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Einen Schluss den ich zu keinem Zeitpunkt getroffen habe. Viele Leute die es in Deutschland geschafft haben, sehen keinen Grund Deutschland zu verlassen.



Deine Logik, nicht meine. Es handelt sich nicht um reversible Bedingungen.



Es ist meine persönliche Erfahrung, nachdem ich deutlich mehr als 20 Jahre in 6 verscheidenen Ländern gelebt und gearbeitet habe und hunderte von Auswnderren kennengelernt habe. Die Expatgemeinschaft ist sehr aktiv und offen, gerade an Orte wie Singapur und KL.




Auch das gibt es, ist aber nach meinen Beobachtungen eher die Ausnahme. Viel haeufiger habe ich gesehen, dass auch Menschen die in Detschland erfolgreich waren es trotzdem im Ausland nicht geschafft haben.



Man kann auch mit Familie auswandern, und sich aus der Ferne um seine älter werdenen Eltern kümmern. Das weiss ich nicht nur aus eigener Erfahrung, sondern auch von vielen Freunden und Bekannten in der gleichen Situation. Deutschland ist nie weiter als 24 Stunden entfernt, aber es ist halt eine gern genutzte Ausrede, für Leute die ein grosse Klappe haben, aber wenig dahinter.



100% Zustimung. Du warst es, der sagte dass er die Zelte in Deutschland abbrechen will, nicht ich.


Das stimmt.
Ich glaube, wir drehen uns inzwischen etwas im Kreis. Deshalb vielleicht einmal zusammengefasst, worum es mir eigentlich ging:

Ich habe nie behauptet, dass Auswandern nichts mit Mut, Resilienz oder persönlicher Stärke zu tun hat. Natürlich kann es das. Ebenso wenig bestreite ich deine mehr als 20 Jahre Erfahrung in verschiedenen Ländern oder dass du dabei viele Auswanderer kennengelernt hast. Das ist deine persönliche Erfahrung und die spreche ich dir auch nicht ab.

Was ich kritisiert habe, ist die Verallgemeinerung. Aus deiner Erfahrung, dass du häufiger erlebt hast, dass Menschen im Ausland nicht erfolgreich waren, folgt nicht automatisch, dass das für Auswanderer generell gilt. Genauso wenig folgt daraus, dass Menschen, die in Deutschland bleiben, weniger mutig oder weniger resilient sind.

Vor allem stört mich die Formulierung von der „großen Klappe, aber wenig dahinter“. Denn damit verlässt man die Ebene einer persönlichen Beobachtung und bewertet Menschen, deren individuelle Lebensumstände man überhaupt nicht kennt.

Und genau da sind wir bei meinem persönlichen Beispiel: Mein Vater ist pflegebedürftig und hat eine Pflegestufe. Für mich ist das keine vorgeschobene „Ausrede“, sondern eine reale Verantwortung. Dass du selbst oder Menschen aus deinem Umfeld es schaffen, sich aus dem Ausland um ältere Eltern zu kümmern, mag sein. Daraus folgt aber nicht, dass dieselbe Lösung für jeden anderen Menschen genauso sinnvoll oder verantwortbar ist. „Deutschland ist nur 24 Stunden entfernt“ beantwortet eben nicht die Frage, was persönliche Anwesenheit, Pflege, Verantwortung und Nähe im Alltag bedeuten.

Ich habe außerdem nie gesagt, dass jeder, der auswandert, automatisch mutig und erfolgreich ist. Das war eine Zuspitzung, um zu zeigen, wie wenig sinnvoll es ist, Auswanderung oder Verbleib in Deutschland pauschal mit bestimmten Charaktereigenschaften zu verbinden.

Letztlich können wir beide unsere Erfahrungen haben und daraus unterschiedliche Schlüsse ziehen. Du hast deine Erfahrungen in sechs Ländern, ich habe meine Perspektive und meine persönlichen Gründe. Beides darf nebeneinanderstehen.

Und ja: Große Worte helfen wenig. Da stimme ich dir zu. Am Ende zählt, was jemand tatsächlich aus seinem Leben macht – und das sollte man vielleicht jedem selbst überlassen, ohne ihm vorschnell zu unterstellen, er habe „eine große Klappe und wenig dahinter“.
 
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Ich glaube, wir drehen uns inzwischen etwas im Kreis. Deshalb vielleicht einmal zusammengefasst, worum es mir eigentlich ging:

Ich habe nie behauptet, dass Auswandern nichts mit Mut, Resilienz oder persönlicher Stärke zu tun hat. Natürlich kann es das. Ebenso wenig bestreite ich deine mehr als 20 Jahre Erfahrung in verschiedenen Ländern oder dass du dabei viele Auswanderer kennengelernt hast. Das ist deine persönliche Erfahrung und die spreche ich dir auch nicht ab.

Was ich kritisiert habe, ist die Verallgemeinerung. Aus deiner Erfahrung, dass du häufiger erlebt hast, dass Menschen im Ausland nicht erfolgreich waren, folgt nicht automatisch, dass das für Auswanderer generell gilt. Genauso wenig folgt daraus, dass Menschen, die in Deutschland bleiben, weniger mutig oder weniger resilient sind.

Vor allem stört mich die Formulierung von der „großen Klappe, aber wenig dahinter“. Denn damit verlässt man die Ebene einer persönlichen Beobachtung und bewertet Menschen, deren individuelle Lebensumstände man überhaupt nicht kennt.

Und genau da sind wir bei meinem persönlichen Beispiel: Mein Vater ist pflegebedürftig und hat eine Pflegestufe. Für mich ist das keine vorgeschobene „Ausrede“, sondern eine reale Verantwortung. Dass du selbst oder Menschen aus deinem Umfeld es schaffen, sich aus dem Ausland um ältere Eltern zu kümmern, mag sein. Daraus folgt aber nicht, dass dieselbe Lösung für jeden anderen Menschen genauso sinnvoll oder verantwortbar ist. „Deutschland ist nur 24 Stunden entfernt“ beantwortet eben nicht die Frage, was persönliche Anwesenheit, Pflege, Verantwortung und Nähe im Alltag bedeuten.

Ich habe außerdem nie gesagt, dass jeder, der auswandert, automatisch mutig und erfolgreich ist. Das war eine Zuspitzung, um zu zeigen, wie wenig sinnvoll es ist, Auswanderung oder Verbleib in Deutschland pauschal mit bestimmten Charaktereigenschaften zu verbinden.

Letztlich können wir beide unsere Erfahrungen haben und daraus unterschiedliche Schlüsse ziehen. Du hast deine Erfahrungen in sechs Ländern, ich habe meine Perspektive und meine persönlichen Gründe. Beides darf nebeneinanderstehen.

Und ja: Große Worte helfen wenig. Da stimme ich dir zu. Am Ende zählt, was jemand tatsächlich aus seinem Leben macht – und das sollte man vielleicht jedem selbst überlassen, ohne ihm vorschnell zu unterstellen, er habe „eine große Klappe und wenig dahinter“.
echt jetzt, eine KI Antwort ?
 
Sehr wahrscheinlich nicht. Es gibt nicht so viele Atomphysiker, die nebenher noch gerne als Taxifahrer arbeiten. Ausgeschlossen ist es aber nicht.


Info am Rande:
Deutschland hat mit rund 233 bis 236 Einwohnern pro Quadratkilometer eine deutlich höhere Bevölkerungsdichte als Norwegen mit nur etwa 15 bis 18 Einwohnern pro Quadratkilometer.

Das hast Du schoen vorgerechnet. Aber auch in Norwegen leben Migranten nicht im Permafrost noedrlich des Polarkreises, sondern in Oslo. Und Oslo hat mit einer Bevoelkerungsdichte von 1600 Menschen / km2 nur eine leicht niedrigere Dichte als Dortmund (2100 Menschen / km2)


Du bist doch ein so pfiffiger Kerl. Äußerst wohlhabend, hochgebildet, eloquent, mit Ende 50 noch jung und nicht mehr berufstätig.
Gehe doch endlich mit gutem Beispiel voran, unterstütze die BRD weiterhin tatkräftig mit deiner Arbeitskraft und trete am Montag die Stelle als Spülkraft im Hotel an der Alster oder eine ähnliche Beschäftigung an. Deutschland benötigt händeringend Menschen, die diese Tätigkeiten mit oftmals leider geringer Entlohnung erledigen. Bitte nicht weiter von oben herab den Pöbel „herumkommandieren“ (so wie seit Jahren), noch mehr Einwanderung fordern und sich gleichzeitig mit 200 EUR-Scheinen die Poperze abputzen.
Da ich als Schuler als Spueler in einem grossen Steakhouse gearbeitet habe, weiss ich ganz genau warum ich das heute mit 50 nicht mehr machen will. Ich bin froh, dass wir junge, hart arbeitende Migranten haben, die diesen Job machen.

Und lass Dir gesagt sein, dass 4-lagiges Klopapier sehr viel angenhemer am Hintern ist, als 200 Euro Scheine.
 
Ich kann nur den Hut ziehen vor dem Forentroll. Mittlerweile in mehreren Threads schafft er es, die Leute in seinen Bann zu ziehen und unzählige Antworten zu erhalten. Jetzt, in die Ecke gedrängt, zieht er den Vergleich Oslo-Dortmund aus dem Hut für ein perfektes Derailment. Respekt.
 
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