Elektromobilität (aus dem Tesla-Aktie-Thread)

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MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
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Dahoam
Gestern war ich das erste Mal mit meinem E-Auto für eine Bergtour in Tirol. Es ist praktisch ein Gamechanger wenn es bergab geht. Von München über den Fernpass und dann weiter auf über 1900 Meter Höhe im Oberinntal. Am Ende nach ca. 340km in München zurück ein Verbrauch von 14,0 kWh/100km. Das ist überzeugend und auch deutlich günstiger als mit einem Verbrenner.

Auf der Autobahn mit 120 km/h wo es ging, ansonsten habe ich mich an die Tempolimits gehalten (was der Travel Assist vom Elroq auch gut geregelt hat). Temperaturen natürlich optimal, bis auf zeitweiliges leichtes Heizen auf der Hinfahrt am Morgen, war auch keine Klimaanlage notwendig.

Das letzte Stück ging auf einer eher robusten Schotterstraße 400 Höhenmeter aufwärts. Die Feinfühligkeit eines E-Antriebs ist ein weiterer großer Vorteil. Die Mühelosigkeit des starken E-Motors ist auch sehr angenehm an Steigungen.

Dazu noch die unglaubliche Ruhe im Auto. Bin glaube ich noch nie so entspannt gefahren.
 

FRAviation

Erfahrenes Mitglied
05.06.2016
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FRA🛫 my homebase
Dazu noch die unglaubliche Ruhe im Auto. Bin glaube ich noch nie so entspannt gefahren.


Ruhe ist auf der Langstrecke sicher immer die bessere Wahl, um entspannt anzukommen. Aber wenn man Spaß haben will, darf es gerne lauter sein. ;-)

Leise Musik zu hören, macht doch auch keinen Spaß. Erst ab einem gewissen Pegel lässt sich Musik richtig genießen.

Hübsch ist die Dame, ich mag ihren Pferdeschwanz. Aber mehr als geradeaus fahren kann die Influencerin dann doch nicht. Schon beim Schalten wird mir angst und bange. Würde mich nicht wundern, wenn bei ihr ständig die Motorkontrollleuchte aufleuchtet.
 

SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
23.020
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FRA/QKL
Wenn einer zufällig am Kult-Imbiss Hase in Magdala (A4) pausiert, oder woanders eine TEAG HPC ansteuert.

Noch bis einschließlich Mittwoch 0,49€ für die ersten 28kWh und ab der 29. kWh nur 0,29€. :cool:

EInfach nur vorher die kostenfreie TEAG APP installieren. Bin dort mit ca. 8% angekommen und habe auf 100% geladen. 72kWh für etwa 26€ (ca. 0,36€ je kWh oder 7,20€ auf 100Km). War gar nicht der Plan dort so lange zu stehen, aber die Schlange bei Imbiss Hase war länger als üblich.
 
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killerfurbel

Aktives Mitglied
26.12.2014
240
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Über Telekom Moments gibt es bis zum 31. Oktober 6% auf EnBW-Ladegutscheine
Oder: aktuell 15fach Payback Punkte auf Everywish Gutscheine (=7,5% in Payback Punkten mit Option, die später in Meilen zu wandeln), und dann damit einen EnBW Gutschein holen.
Außerdem nicht vergessen die aktuelle VISA Aktion: 2% Cashback bei Online-Zahlungen bis einschließlich 75€ - wenn man mehr braucht könnte es also eventuell sogar Sinn machen beides zu nutzen statt einem größeren Kauf.
 
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ayt23821

Erfahrenes Mitglied
22.09.2018
457
274
Gestern war ich das erste Mal mit meinem E-Auto für eine Bergtour in Tirol. Es ist praktisch ein Gamechanger wenn es bergab geht. Von München über den Fernpass und dann weiter auf über 1900 Meter Höhe im Oberinntal. Am Ende nach ca. 340km in München zurück ein Verbrauch von 14,0 kWh/100km. Das ist überzeugend und auch deutlich günstiger als mit einem Verbrenner.

Auf der Autobahn mit 120 km/h wo es ging, ansonsten habe ich mich an die Tempolimits gehalten (was der Travel Assist vom Elroq auch gut geregelt hat). Temperaturen natürlich optimal, bis auf zeitweiliges leichtes Heizen auf der Hinfahrt am Morgen, war auch keine Klimaanlage notwendig.

Das letzte Stück ging auf einer eher robusten Schotterstraße 400 Höhenmeter aufwärts. Die Feinfühligkeit eines E-Antriebs ist ein weiterer großer Vorteil. Die Mühelosigkeit des starken E-Motors ist auch sehr angenehm an Steigungen.

Dazu noch die unglaubliche Ruhe im Auto. Bin glaube ich noch nie so entspannt gefahren.
Gerne mehr solche kurzen Berichte (oder Success Stories). Bin kurzzeitig schon verschiedene E-Autos gefahren, aber überlege, einen Elroq zuzulegen. Leider findet man (bisher) wenig Berichte über längere oder regelmäßige Nutzung.
 
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ayt23821

Erfahrenes Mitglied
22.09.2018
457
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Bei der E-Mobilität würde ich aber auch für Privatpersonen aktuell bei Neuwagen nach wie vor dringend dazu raten das Restwertrisiko beim Hersteller/Autohaus zu belassen und keinen Kauf zu tätigen. Es gibt teilweise sehr attraktive Leasingangebote weil die Hersteller die Flottenziele erreichen müssen.

Anders sieht es inzwischen bei Gebrauchten BEV aus. Die haben nach 2-3 Jahren ihren immer noch etwas höheren Wertverlust hinter sich. Da hätte ich keine Bedenken mehr ein solches Modell zu kaufen.
Bei den BEVs ist die Entwicklung allerdings aktuell so schnell, dass ein Auto mit 2-3 Jahren wirklich deutlich veraltet ist. Z.B. der Citroen C4, da werden einem die Gebrauchten fast geschenkt hinterher geschmissen. Wenn man schaut, was Mercedes bald im GLA verbaut, sehen manche aktuellen Modelle bald wohl sehr alt aus.
 

ThoPBe

Erfahrenes Mitglied
16.09.2018
6.724
4.915
Bei den BEVs ist die Entwicklung allerdings aktuell so schnell, dass ein Auto mit 2-3 Jahren wirklich deutlich veraltet ist. Z.B. der Citroen C4, da werden einem die Gebrauchten fast geschenkt hinterher geschmissen. Wenn man schaut, was Mercedes bald im GLA verbaut, sehen manche aktuellen Modelle bald wohl sehr alt aus.
Der typische iPhone/Smartphone-Effekt. Der technische Fortschritt ist so schnell, dass die Käufer immer Angst haben müssen, dass ihre alte Karre nichts mehr wert ist. Zudem fehlt oft die emotionale Bindung, wie z.B. an Porsche-Verbrenner. Ein BEV ist ein Gebrauchsgegenstand, was ja auch nicht schlimm ist, sondern die Sache (BEV) realistisch einordnet. Nur soll dieser Gebrauchsgegenstand eben so gut wie möglich und so günstig wie möglich sein. Und genau DAS sind BEV nicht.

Ich habe meinen Cybertruck zum absoluten Schnäppchenpreis gekauft, seitdem ist der Preis sogar nach oben gegangen, weil jetzt der Gebrauchswert erkannt wird.
 

alex09

Erfahrenes Mitglied
09.12.2010
3.465
2.283
Bei den BEVs ist die Entwicklung allerdings aktuell so schnell, dass ein Auto mit 2-3 Jahren wirklich deutlich veraltet ist. Z.B. der Citroen C4, da werden einem die Gebrauchten fast geschenkt hinterher geschmissen. Wenn man schaut, was Mercedes bald im GLA verbaut, sehen manche aktuellen Modelle bald wohl sehr alt aus.
Interessant. Bei den Tesla M3 hab es laut TFF einen spürbaren Anstieg der Gebrauchtmarktpreise in den letzten Monaten.
 

MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
15.760
12.474
Dahoam
Gerne mehr solche kurzen Berichte (oder Success Stories). Bin kurzzeitig schon verschiedene E-Autos gefahren, aber überlege, einen Elroq zuzulegen. Leider findet man (bisher) wenig Berichte über längere oder regelmäßige Nutzung.
Falls du spezielle Fragen zum Elroq hast gerne stellen. Hab ihn zwar erst seit 1,5 Wochen, denke aber dass ich das Auto schon ganz gut verstanden habe.

Kann auch noch meine Fahrt zur Bergtour am letzten Samstag berichten. Diesmal habe ich einen Startpunkt gewählt der auch wieder sehr fordernd für meinen bisherigen Hybriden war. Von München über Scharnitz und den steilen Zirler Berg runter ins Inntal. Auf der anderen Seite dann gleich wieder steil hoch nach Kühtai auf 2000 Meter. Der Hybride hat sowohl rauf, als auch runter mit der Steilheit gekämpft und der Motor war jedesmal sehr laut. Runter wurden die Bremsen heiß, rauf der Motor. Mit dem Elroq war das ein völlig neues Erlebnis. Leise und mühelos sowohl runter, als auch rauf.
Rekuperation top und bei der Auffahrt hat er auch gezeigt, wie mühelos und leise man einen steilen Berg hochkommt. Jeder Verbrenner lärmt und muss zurückschalten damit er hochkommt, einem einigermaßen starken E-Auto (mein Elroq hat 210kW/286 PS) ist das völlig egal, es fährt sich genauso wie als würde es eben dahingehen. Die Leistung ist mehr als ausreichend auch auf steilen Strecken scheinbar mühe- und geräuschlos nach oben zu kommen, trotz eines Gewichts von etwas über 2 Tonnen. Und runter kann man das meiste mit Rekuperation lösen. Leider habe ich nach der Abfahrt vergessen mal im Inntal an die Bremsen zu langen ob die überhaupt Temperatur abbekommen haben, vermute aber kaum bis gar nicht.

Sehr angenehm ist auf mir unbekannten Strecken auch der sogenannte Eco-Assist. Ein Fahrassistent der sich eine passende Geschwindigkeit ermittelt und dabei Topografie, Kurven und Tempolimits einberechnet die ihm bekannt sind. Der bremst einem runter wenn er weiß, dass eine Kurve weiter vorne oder ein Tempolimit hinter einer Kurve kommt was man als Fahrer noch gar nicht wahrnimmt. Wenn z.B. ein Tempolimit von 80 besteht, aber die Kurve für 80 zu schnell ist, dann bremst er einem auf eine vernünftige Geschwindigkeit runter. Und zwar so, dass er die Geschwindigkeit an dem Ort schon hat wo man sie braucht. Auch einen Kreisverkehr erkennt er und bremst einen vorher schon auf eine sinnvolle Geschwindigkeit runter. Wenn man dazu den kompletten Travel Assist aktiv hat dann klappt das sogar bei den meisten Stellen mit der Lenkung. Und das alles ist wirklich sehr gut umgesetzt und wirkt vom Fahrverhalten sehr menschlich und nicht digital. Da kann man echt nur den Hut ziehen vor den Volkswagen-Entwicklern.

Wenn es zu steile Kurven sind oder die Markierung nicht passt dann steigt das System aber aus. Aber es ist ja auch kein Full Self Driving wie bei Tesla, sondern rein ein Fahrassistent. Auf Autobahnen und auf gut ausgebauten Landstraßen ist das System einwandfrei.

Auf mir bekannten Strecken (z.B. zur Arbeit und zurück) da fahre ich manuell, da ich selber weiß an welchen Punkt ich vom Fahrpedal gehe und das Auto rollen lasse. Da bin ich dann noch effizienter als der Computer, weil ich mich nicht stur an die Geschwindigkeit halte sondern möglichst viel dahinrolle. Ob ich da ein paar Stundenkilometer unter oder über dem erlaubten fahre ist in der Realität ja nicht ganz so wichtig.

Verbrauchswerte:
Hin- und zurück 288km. Ich bin dabei über den Walchensee gefahren um auch den Kesselberg mit seinen Kurven noch mitzunehmen.

Hinfahrt 19,7 kWh/100km, zurück 6,2 kWh/100km. Da sieht man gut den Effekt von 1500 Höhenmeter Differenz zwischen München und Kühtai.
Gesamtverbrauch demnach 12,95 kWh/100km. Durchschnittsgeschwindigkeit 57 km/h.
Auf der Autobahn habe ich mich diesmal extra etwas zurückgehalten und bin erstmal mit 110 km/h rechts gefahren bis ich auf irgendeinen etwas langsameren aufgefahren bin. Dem bin ich dann mit aktivierten TravelAssist quasi automatisch hinterhergefahren. Auch sehr entspannt. Ob ich dadurch ein paar Minuten längere Fahrzeit habe ist mir nicht so wichtig, ich höre während der Fahrt Podcasts und hab dann halt ein paar Minuten mehr angehört. Für mich keine verlorene Zeit.

Diesmal habe ich am Vortag den Akku in der Arbeit nur auf 90% SOC aufgeladen. Man wird entspannter mit der zunehmenden Erfahrung. Heute morgen mit 88% losgefahren, am Ende hatte ich noch 38% übrig damit ungefähr 50% verbraucht.

Denke mal über die Zeit werde ich ein Gefühl bekommen wieviel Ladung ich für welche Zielorte in den Bergen ich brauche. Auf jedem Fall muss ich mich mit dem großen Akku des Elroq bei den meisten Touren keine Gedanken über Nachladen unterwegs machen. Und wenn würde ich soviel nachladen, dass ich am nächsten Werktag wieder zur Arbeit komme um dort wieder aufzuladen. Da reicht dann vermutlich irgendwo mal ein Stop von 5-10 Minuten. Auch die vielleicht höheren Ladekosten sind dann eher sekundär. Aber wenn man sich umschaut findet man schon Ladesäulen die einigermaßen preiswert sind auf seiner Route.

Grundsätzlich gilt das Fahrverhalten nicht nur für den Elroq, sondern für die ganze MEB-Plattform von VW. Da kann sich jeder aussuchen welches Fahrzeug einem am besten passt. Einzig die Bedienung und die Displays sind unterschiedlich. Mir gefällt der eher konventionelle Ansatz von Skoda am besten. Erst die MEB-Fahrzeuge von VW ab dem ID.3neo und ID.Polo (bei der MEB+ Plattform) haben wieder besserer Ergonomie.

Spitze ist auch die Wendigkeit der Nicht-Allrad-MEB-Fahrzeuge. Da Heckantrieb haben die einen extrem kleinen Wendekreis. Auf jedem Fall fühlt sich mein Elroq unglaublich handlich an wenn es um's einparken oder engen Kurven geht. Da war mein Toyota Auris Kombi dagegen unhandlich wie ein Flugzeugträger.

Bin jedenfalls nach wie vor sehr zufrieden nach den ersten ca. 1000km und 1,5 Wochen.
 
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MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
15.760
12.474
Dahoam
Bei den BEVs ist die Entwicklung allerdings aktuell so schnell, dass ein Auto mit 2-3 Jahren wirklich deutlich veraltet ist. Z.B. der Citroen C4, da werden einem die Gebrauchten fast geschenkt hinterher geschmissen. Wenn man schaut, was Mercedes bald im GLA verbaut, sehen manche aktuellen Modelle bald wohl sehr alt aus.
Ich würde das eher auf die letzten 5-10 Jahre beziehen. Da waren wirklich enorme Sprünge bei der BEV-Technik. Langsam nimmt die Evolution aber an Geschwindigkeit ab. Die MEB-Plattform hatte am Anfang noch ihre ganzen Kinderkrankheiten und VW musste erst lernen wie man ein BEV baut. Die aktuellsten Modelle (z.B. ID.3neo oder ID.Polo oder Skoda Elroq/Enyaq ab dem Modelljahr 2027, das es seit Juni 2026 gibt) sind technisch schon ziemlich ausgereift und es fehlt einem inzwischen nichts was man von einem BEV erwartet.

Angefangen hat man bei VW mit der ersten MEB-Generation die z.B. keine manuelle Batterievorkonditionierung hatte. Da wurde stumpf ab einer bestimmten Temperatur der Akku mit viel Energie aufgeheizt. Auch wenn man nur 5km gefahren ist. Die Folge war im Winter ein horrender Verbrauch. Inzwischen kann man manuell vorkonditionieren oder es erfolgt automatisch über die Ladeplanung.
Die Bedienung der ersten MEB war eine Katastrophe, weil die Software unglaublich viele Fehler hatte und die Performance des Computer unterirdisch. So ab dem Jahr 2024 hat man da endlich eine einigermaßen vernünftige Hard- und Software hinbekommen die zumindest einigermaßen stabil gelaufen ist. Jetzt mit dem aktuellen Modelljahr hat man nochmal einen Schritt gemacht, auch wenn die neuestes Software 6.0 (basierend auf Android Automotive) wieder neue Bugs hat. Aber ist halt eine neue "Erstversion" die jetzt auch langsam ihre Fehler korrigiert bekommt.
Mit der Software 6 ist schließlich auch der lange vermisste Ladefilter im Navi dazugekommen. Damit kann man sich die Routenplanung mit den bevorzugten Ladekarten berechnen lassen.

Auch neu dazu sind in diesem Modelljahr ein digitaler Schlüssel und ein V2L-System. Sprich man hat jetzt ab bestimmten Ausstattungen eine 230V-Steckdose im Auto die sich direkt über den Hochvoltakku versorgt und ordentlich Leistung bringt. Wer eine Kaffemaschine oder einen Grill betreiben will kann das machen. Bei Hyundai war das schon seit Jahren Standard. Inzwischen hat man im Konzern auch entdeckt, dass man in einem BEV vorne einen Frunk verbauen kann. Der Skoda Elroq von diesem Modelljahr hat den erstmal in einem MEB-Fahrzeug. Das wird denke ich mit jedem neuen Fahrzeug im VW-Konzern wohl auch Standard wo es möglich ist. Man lernt halt dort auch... Für mich sind die aktuellen MEB-Fahrzeuge komplette BEV denen eigentlich nichts mehr fehlt was man erwartet. Auch BMW und Mercedes haben es mit ihren neuen Fahrzeugen geschafft den Rückstand in der BEV-Technik aufzuholen und wirklich effiziente Fahrzeuge zu bauen.

Daher würde ich mir jetzt nicht mehr so viele Sorgen machen dass sich bei einem BEV so viel weiterentwickelt und das eigene so schnell zum alten Eisen zählt. Was kommen wird sind sicher schnellere Ladezeiten durch 800V-Technik (wobei man schauen muss ob man das braucht und ob die Ladesäulen das überhaupt hergeben) und robustere und günstigere LFP-Akkus (Lithium-Eisen-Phosphat). Die Effizienz ist bei den aktuellen Modellen eh schon hervorragend, da kann man nicht mehr viel machen. Am ehesten werden jetzt immer mehr kleinere BEV auf den Markt kommen und vermutlich auch Limousinen und vielleicht sogar echte Kombis. Bisher dominieren halt die SUV, weil es da durch die Höhe des Fahrzeugs deutlich einfacher ist den Akkublock in die Karosse einzubauen. Flachere Fahrzeuge erfordern kleinere Akkus und mehr Tetris beim Auslegen der Karosse.
 
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