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Elektromobilität (aus dem Tesla-Aktie-Thread)

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Auch nicht vereinnahmte Steuern aufgrund von Privilegien sind Subventionen.
Was Kritiker als Subvention bemängeln, ist letzten Endes finanz-, steuer- und rechtswissenschaftlich eine systemische und systematische Pauschalierung zur Tatbestandsvereinfachung, die Wirtschaft und Finanzämter vor einem bürokratischen Kollaps bewahrt und letzten Endes auch noch Geld spart. Wenn die Einzelposten nicht pauschalisiert werden, kommen die Spitzensteuerfachanwälte und holen das x-fache raus, da rechnet sich dann nämlich der Aufwand.

Gerade BEV-Nutzer und -interessierte sollten hoffen, dass das Vereinfachung bleibt.
 
Zulassungszahlen Oktober 2026 (Link)

AntriebsartNeuzulassungenAnteilVeränderung zum Vorjahresmonat
Elektro (BEV)94.08637,0 %+79,5 %
Hybrid (gesamt)95.93137,7 %−5,6 %
davon Plug-in-Hybrid (PHEV)28.49911,2 %−7,9 %
Benzin38.51615,1 %−40,5 %
Diesel23.8829,4 %−21,6 %
Flüssiggas (LPG)2.0650,8 %+121,6 %
Gesamt254.480100,0 %–
 
Bin gespannt, ob Toyota die derzeitigen Zahlen (Umsatz/Gewinn/Verkaufszahlen) überhaupt noch lange halten kann.

Fakt ist hier definitiv, dass in den ganzen Key Countries von Toyota die Verkaufszahlen in diesem Jahr erstmals sinken (bisher Jan-September 2027 -3% (bzw. rund 200.000 Fahrzeuge) bei Toyota inkl. Lexus und Daihatsu) - bedingt durch die große chinesische Konkurrenz. In Deutschland zwischen Januar und September -18% ggü. dem Vorjahreszeitraum. In den ehemaligen starken Toyota-Ländern wie u.a. Australien (und Israel, Middle East, ...) setzt man mittlerweile sehr häufig auf Geely, Maxus, Haval und Co - auch dort sanken die Verkaufszahlen teilweise über 10% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Nur in einigen wenigen Ländern wie u.a. Indonesien trotz der immer stärker werdenden Konkurrenz von BYD und Wuling (ich war dort erst kürzlich, in den Großstädten dominiert schon jetzt Wuling & BYD bei den Neufahrzeugen) wächst Toyota derzeit noch überdurchschnittlich stark.

Auch in Nordafrika (insbesondere in Algerien) wachsen die Chinesen überdurchschnittlich stark - irgendwo hatte ich zuletzt gelesen, dass die chinesischen Hersteller besonders Algerien im Blick haben und Algerien bereits über 200.000 Fahrzeugen für den Verkauf - und das nur in diesem Jahr - gebracht haben (von ca. 20.000 im Jahr 2023). Den Markt dürfte Toyota demnächst auch fast vollständig verlieren.
 
Auch in Nordafrika (insbesondere in Algerien) wachsen die Chinesen überdurchschnittlich stark - irgendwo hatte ich zuletzt gelesen, dass die chinesischen Hersteller besonders Algerien im Blick haben und Algerien bereits über 200.000 Fahrzeugen für den Verkauf - und das nur in diesem Jahr - gebracht haben (von ca. 20.000 im Jahr 2023). Den Markt dürfte Toyota demnächst auch fast vollständig verlieren.
Das gleiche gilt in Südafrika - alles voller Chinesen.
 
Das gleiche gilt in Südafrika - alles voller Chinesen.

Ja, in Südafrika ist Haval und MG schon seit einiger Zeit sehr stark vertreten und hat bereits jetzt gute Abverkaufszahlen. Beobachte den südamerikanischen Markt und deren Zulassungszahlen ebenfalls schon länger - hier wachsen die Chinesen in vielen Märkten (Ecuador, Kolumbien, Bolivien, Uruguay, Brasilien usw. und selbst in Ländern wie Venezuela) ebenfalls überdurchschnittlich stark - in einigen Monaten hatten die Chinesen in einigen Ländern in Südamerika bereits einen Anteil von 30-40% in den Neuzulassungen.

In Brasilien waren zuletzt irgendwas um 90% der monatlichen BEV-Zulassungen ebenfalls Chinesen, d.h. 9 von 10 neu zugelassenen BEV war aus China. Im brasilianischen Markt wächst BYD derzeit sehr stark, genauso wie in Mexiko, wobei es in Mexiko überwiegend PHEV und reine Verbrenner sind.
 
Huch!

DAS konnte ja GAR KEINER ahnen:

" „Hätten wir die Atomkraftwerke 2023 weiterlaufen lassen, hätten wir mehr Strom zu relativ günstigen Grenzkosten gehabt“, sagte Patrick Graichen diese Woche bei einer Podiumsdiskussion."



Zitat:
Deutschlands Bürger und heimische Industrie leiden unter Strompreisen, die zu den höchsten der Welt gehören. Dabei wäre Abhilfe möglich gewesen, hat jetzt jener Staatssekretär eingeräumt, der unter Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) für die Abschaltung der letzten sechs deutschen Kernkraftwerke verantwortlich war: „Hätten wir die Atomkraftwerke 2023 weiterlaufen lassen, hätten wir mehr Strom zu relativ günstigen Grenzkosten gehabt“, sagte Patrick Graichen diese Woche bei einer Podiumsdiskussion.

Das (naheliegende) Eingeständnis wirkt umso zynischer, als eben jene Bitte, günstigen Atomstrom aus Kostengründen doch lieber nicht abzuwürgen, seinerzeit von ihm und Habeck abgelehnt wurde, obwohl Ökonomen auf das Preisproblem hingewiesen hatten. Die Antwort liege nicht im Weiterbetrieb der AKW, sondern in der „Strompreisbremse“, erklärte Habeck im November 2022, der seine Ministerkontakte mittlerweile bei einer Investmentgesellschaft zu Geld macht.
Graichen arbeitet derzeit für den staatlichen Stromnetzbetreiber der Ukraine, dessen Stütze Atomkraftwerke sind. An denen sollte die Ukraine auch festhalten, hatte Habeck 2023 betont: „Das ist völlig klar – und das ist auch in Ordnung, solange die Dinger sicher laufen. Sie sind ja gebaut.“

Klimawandel vergessen​

Zusammenfassung: Der Weiterbetrieb von AKW sei also ratsam, und sie verbilligten obendrein den Strom – aber ihrem eigenen Land wollten die Regierenden Habeck und Graichen diese Vorteile nicht gönnen.

Als Habeck die letzten AKW abschalten ließ, hatte Russland gerade die Ukraine überfallen und Gaslieferungen an Deutschland gestoppt; die Energiepreise schossen in die Höhe. Die Bundesregierung holte Kohlekraftwerke aus der Reserve – statt klimafreundlichen AKW-Strom setzten damit auch die Grünen auf CO2-Schleudern. Der Klimawandel war vergessen.

Im Juli 2022 hatte ein Fachmann im Wirtschaftsministerium intern jene argumentative Schieflage kritisiert, wie der Journalist Daniel Gräber für das Magazin „Cicero“ anhand interner E-Mails enthüllte. Ein weiterer Fachvermerk empfahl, einen begrenzten Weiterbetrieb wegen möglicher Vorteile für die Energieversorgung näher zu prüfen – doch der erreichte Minister Habeck angeblich nicht, sondern versackte bei Graichen.

Unternehmen widerspricht​

Ein Weiterbetrieb käme schon deshalb nicht infrage, hatte Habecks Ministerium erklärt, weil Brennelemente nicht lieferbar seien. Doch das betreffende Unternehmen Westinghouse widersprach: Habecks Leute hätten nicht nach verkürzten Lieferfristen gefragt, obwohl die möglich gewesen wären.

Bereits am 6. März 2022 hatte ein Habeck-Mitarbeiter intern geschrieben: „Dann ziehen wir der Debatte am Dienstag den Stecker“ – er meinte die Veröffentlichung der ablehnenden Bewertung eines AKW‑Weiterbetriebs. Die von „Cicero“ veröffentlichte Formulierung dokumentiert: Nur wenige Tage nach Kriegsbeginn sollte die Frage nach AKW-Strom abgeräumt werden, obwohl sich die Versorgungslage gerade grundlegend änderte.

Dass hier ein Ministerium offensichtlich gegen die Interessen des eigenen Landes handelte, hätte wenigstens einen Mediensturm entfachen müssen – könnte man meinen. Doch Schlagzeilen jener Zeit stützten Habeck und Graichen: „Abschalten, jetzt erst recht!“ („Spiegel“), „Atomkraft: Gift für den Standort Deutschland“ („Süddeutsche“), „AKW-Aus alternativlos“ („Frankfurter Rundschau“) lauteten typische Schlagzeilen jener Zeit.

Das Resümee des Hasardeursritts von Graichen und Habeck lautet also: Wenn Politiker die Interessen ihrer Bürger verraten, werden sie von vielen Medien dabei freundlich begleitet.
 
„Hätten wir die Atomkraftwerke 2023 weiterlaufen lassen, hätten wir mehr Strom zu relativ günstigen Grenzkosten gehabt“
Und wenn dann irgendetwas "eigentlich" unvorhersehbares passiert werden weite Teile Europas unbewohnbar. Und jegliche Einsparung hinüber. Fukushima, Tschernobyl, ... Das ist einfach eine Technik deren schlimmster Fall so schlimm ist das sie m.E. nicht zu rechtfertigen ist.

Selbst ohne jeden Unfall bleibt hochradioaktiver Müll der über Millionen von Jahren sicher aufbewahrt werden muss. Hält irgendwer das für realistisch? Gut, niemand lebt so lange - da kann man es auch ignorieren. Was interessieren die Menschen in -zig Generationen. Vermtlich gibt es dann ja eh keine Menschen mehr, also was solls...
 
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