@Langstrecke
Die Betonung liegt auf ALLE Einkommen auch aus Kapitalertraegen u.a.
Auch das löst das Problem nicht, denn jeder Euro, der in die Rentenkasse wandert, generiert ja wieder neue Ansprüche.
Ich verweise nochmals auf die Grafik in #198. Vor 20 Jahren hat man angenommen, daß die Lebenserwartung demnächst ein Plateau erreicht, auf dem sie dann seitwärts tendiert. Das ist aber offensichtlich nicht der Fall. Im Gegenteil, der Anstieg der Lebenserwartung scheint sich sogar noch leicht zu beschleunigen.
Meine Prognose (Prognose! Das ist weder ein Vorschlag noch eine Hoffnung): Die Schallmauer von 100 Jahren Lebenserwartung wird demnächst durchbrochen (private Rentenversicherungen kalkulieren für neugeborene Mädchen heute schon damit). Wenn das so ist, wird es irgendwann normal sein, mit 80 in Rente zu gehen, um dann noch 25 Jahre seinen Lebensabend zu genießen. Das löst natürlich Empörungsstürme aus, deswegen sagt das auch keiner, aber wenn man nüchtern und objektiv darüber nachdenkt, und nicht nur im Kopf hat, was man für sich selbst immer stillschweigend angenommen hat, dann wird es dahin gehen.
Das ist nicht schlimm, da man dann a) eine Lebenserwartung von >100 haben wird, b) die Menschen immer gesünder alt werden, c) immer weniger körperlich hart gearbeitet wird.
Das gilt alles nicht für uns, aber für unsere Kinder oder spätestens für unsere Kindeskinder.