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Die schwarze Barclaycard Visa

Wer weiß was dann noch so alles kommt, so langsam kann man die Karte nach derzeiten Stand dann doch nicht mehr empfehlen. Schade eigentlich, ich hoffe bei mir bleibt so lange wie möglich alles wie es ist, vom Gesamtpaket ist die Karte ansich wirklich super (als langjähriger Bestandskunde). Als Alternative würde ich wenn wohl am ehesten die Hanseatic in Betracht ziehen.
Warte doch erstmal kommendes Jahr ab, was sich überhaupt ändert. Deutschland ist ein etwas anderer Markt als AT. Hier gibt es deutlich mehr Konkurrenz im preissensitivem Marktsegment.
 
Kann das zusammenhängen? Gibt es bei den Kreditkartenbetreibern eine Art gemeinsame Datenbank wo drinnensteht „den nicht“?
Gemeinsam: dafür gibt es SCHUFA, Crif, Creditreform & Co.
Ansonstem dürfte Barclays sicher 10 Jahre lang die Information führen, dass ein Kreditkartenkonto mal bestanden hat.
 
Warte doch erstmal kommendes Jahr ab, was sich überhaupt ändert. Deutschland ist ein etwas anderer Markt als AT. Hier gibt es deutlich mehr Konkurrenz im preissensitivem Marktsegment.
Mach ich ja auch…
Nur andere haben ja offensichtlich nicht mehr die Möglichkeit abzuwarten, weil denen aus diversen Gründen einfach gekündigt wurde, von daher macht man sich auch mal so seine Gedanken.
 
Jetzt wollte ich gerade angstvoll in das Postfach in die App schauen und finde dort gar kein Postfach? Bin ich blind?
 
Kundenservice - Postfach. Und unter Konten - Konto & Karte würde man ganz unten unter Konto kündigen vermutlich ein Datum sehen.
 
Der gnädige Herr kann sich ruhig bemühen und einfach mal mit lesen, selbst wenn ihn gewisse Dinge nicht interessieren... Hier wird ja auch öfter mal über die Platinum, oder ein Double geschrieben, stört Niemanden... also Niemanden von Bedeutung...
 
Wäre ein zweiter Thread nicht eventuell sinnvoll? Weil "alte" und "neue" schwarze Barclaycard
Bitte nicht!
Ist doch herrlich, die Aufregung und das panische Gegacker im Hühnerstall zu erleben, nur weil der Fuchs Bawag sich das legitime
Recht rausnimmt Kunden peu à peu zu kündigen.
Ist ja soooo unfair, wenn gekündigt wird, das sollten doch ausschließlich Kunden bei ihren Banken/KK-Unternehmen dürfen.
Du solltest Nachsicht walten lassen, ist der grenzenlose Frust doch bei Einigen mehr als nachvollziehbar.
Fällt doch durch die Kündigungen ebenfalls ihr Limit weg!
Bei den verbleibenden no frills-Kärtchen gibts ja nur 500,- bis 2.000.- EUR Limit,
was aber keinen erstaunt, außer anscheinend immer wieder nur die Betroffenen selbst.
Ich habe die jetzige Vorgehensweise und Umsetzung der Bawag ja schon vor der finalen Übernahme prophezeit,
was nichts mit hellseherischen Fähigkeiten zu tun hat, sondern mit kaufmännischem Menschenverstand.
Die Geiz ist Geil-Zeiten sind vorbei und Konten wie Kreditkarten werden kurz über lang überall bepreist werden.
Der einzig richtige und wahre Schritt, der flächendeckend Schule macht.
Wer für Leistung nicht zahlen will, kann ja munter mit seinem Debitkärtchen wedeln - da ist das Limit grenzenlos, zumindest solange,
wie das Konto Deckung aufweist.
 
Na ja, ich würde widersprechen... Deine Prophezeiungen haben sich ja in Gänze überhaupt nicht erfüllt. Konten und Karten werden weiterhin kostenlos angeboten. Was sich sicherlich ändert ist die Tatsache, dass nicht mehr alles "bedingungslos" kostenlos zu haben ist. Obs am Ende so eine Art "Use it or loose it" Geschichte bei der BAWAG wird, wird man sehen.
 
Na ja, ich würde widersprechen... Deine Prophezeiungen haben sich ja in Gänze überhaupt nicht erfüllt. Konten und Karten werden weiterhin kostenlos angeboten. Was sich sicherlich ändert ist die Tatsache, dass nicht mehr alles "bedingungslos" kostenlos zu haben ist. Obs am Ende so eine Art "Use it or loose it" Geschichte bei der BAWAG wird, wird man sehen.
ich würde euch beiden widersprechen.
Bawag hat den Laden gerade erst übernommen.
Jetzt wird Stück für Stück integriert, analysiert und ggf. angepasst.
Für Barclays hat sich der Markt mit den bestehenden Angeboten nicht gelohnt, also muss Bawag etwas ändern.
Erster Schritt sind die Kündigungen.
Ob und falls ja, welche Gebühren künftig anfallen werden, wird man denke ich erst in 1-2 Jahren sehen.
Auch die Frage, ob alle Altverträge dann umgestellt werden oder nicht kann man noch nicht beantworten
 
ich würde euch beiden widersprechen.
Bawag hat den Laden gerade erst übernommen.
Jetzt wird Stück für Stück integriert, analysiert und ggf. angepasst.
[...]
Das sehe ich ähnlich. Lies sich alles wie eine Portfoliobereinigungsaktion von unlukrativen Kunden, die z.B. zu wenig Deckungsbeitrag generieren. Den Deckungsbeitrag gibts normalerweise pro Kunde und ist auch kein Hexenwerk.
Negativ (minus)Positiv (plus)
Bargeldbezug (Barclays bezahlt ATM-Betreiber)

Refinanzierungskosten - insbesondere für zinslosen Kredit (Ratenkauf <500€)
"Normale" Umsätze mit Karte (Interchange-Gebühr)

Jahresgebühr (>0 €)

Zinseinnahmen durch Teilzahlung oder Ratenkauf

Fremdwährungsgebühr (bei z.B. Gold)

Lastschriftgebühr (neu, 2 €)
Sonstige Gebühren (z.B. Ersatzkarte)
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Moment kann man überhaupt keine realistischen Rückschlüsse ziehen, warum Kunden die Kündigung erhalten haben. Es bleiben viel zu viele Fragen... Man weiß ja nicht einmal, wie viele Kunden überhaupt betroffen sind... Was man sicher festhalten kann ist, AGBs ändern, Gebühren einführen, Limits herabsetzen hätten sie längst gekonnt. Das bedeutet für mich jetzt erst mal, dass sie "die schwarze" Karte nicht vom Markt nehmen, sondern eher individuelle Bewertungen vorgenommen und Entscheidungen getroffen wurden.
 
Bei den verbleibenden no frills-Kärtchen gibts ja nur 500,- bis 2.000.- EUR Limit,

War das auf bestimmte Personen mit geringer Bonität gemünzt? Da mag das im Einzelfall vielleicht zutreffen, ansonsten stimmt diese Aussage nicht. Bei Advanzia, die ich trotz "Gold" auch als no-frills bezeichnen würde, gibt es leicht deutlich mehr, bei vielen anderen ebenso. Es gibt ja nicht nur die Hanseatic-Bank am Markt.
Amex gibt auch kostenlose Kreditkarten raus; dort gibt es kein explizites Limit, aber ich gehe davon aus dass viele Payback- oder Blue-Amex-Kunden mehr als 2000 € Umsatz pro Abrechnungszeitraum machen können.

Die Geiz ist Geil-Zeiten sind vorbei und Konten wie Kreditkarten werden kurz über lang überall bepreist werden.

Das würde ich jetzt nicht schlussfolgern aus der Bemühung von Bawag, offensichtlich Kunden, die Verluste bringen, zu kündigen.
Ich sehe weiterhin profitable Geschäftsmodelle mit kostenlosen Kreditkarten. Advanzia macht es seit 20 Jahren vor.

Der einzig richtige und wahre Schritt, der flächendeckend Schule macht.
Wer für Leistung nicht zahlen will, kann ja munter mit seinem Debitkärtchen wedeln - da ist das Limit grenzenlos, zumindest solange,
wie das Konto Deckung aufweist.
Ich teile wie gesagt diese Prognose nicht. Aber gut, valides Szenario; wir werden sehen, ob es so kommt oder nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man muss das ja auch so sehen... Wenn Jemand n 5 stelliges Limit hat, aber aus den Abfragen hervorgeht, dass er mehrere Kreditkarten besitzt und gleichzeitig wird die "schwarze" KK eher als Backup, statt als Hauptkarte genutzt... was hat die BAWAG dann bezogen auf den Kunden zu gewinnen?

Unabhängig davon, wie hoch das Limit ist, kann ein Kunde mit mehreren Kreditkarten durchaus höhere Umsätze machen, wenn es nur eine Nebenkarte ist, als so mancher Hauptkarteninhaber.

Wenn ein Unternehmen sich reihenweise zeitgleich von Kunden trennt, kann man Zufall ausschließen. Bei manchen ist vielleicht Dummheit oder Übereifer dabei, aber bei Banken ist das doch eher selten. Das sind meist nüchtern kalkulierende Zahlenmenschen. Auf mich wirkt das wie "Aufräumen".
 
Es geht um viel Kaffeesatzleserei. So wie ich das hier raus lese, sind Stand jetzt Kunden mit hohen Limits und mehreren Karten betroffen. Solchen Kunden zu kündigen finde ich aus guten Gründen nachvollziehbarer, als z. B. nem Geringverdiener mit einer einzelnen Karte und nem 2.000 Euro Limit...
 
Habe hohes Limit und habe die Karte für Ratenzahlung und ab und an einen Urlaub da mit bezahlt. Bisher Ruhe an der Front, keinerlei Mails oder Briefe von Barclays, in der App ebenfalls nichts
 
Habe hohes Limit und habe die Karte für Ratenzahlung und ab und an einen Urlaub da mit bezahlt. Bisher Ruhe an der Front, keinerlei Mails oder Briefe von Barclays, in der App ebenfalls nichts
Es scheint auch eher so zu sein, dass Leuten gekündigt wurde, die viele 499€ Nullprozent Finanzierungen in Anspruch genommen haben.
 
Bisher ist das alles ganz objektiv und nüchtern ohne Kaffeesatzleserei durch die Berechnung des Deckungsbeitrag pro Kunde zu erklären.

Wer 10x499,-- "auscashen" pro Monat betreibt, erzeugt mind. € 100 Zinsaufwand p.a. für die Refinanzierung. Mit € 12.000 Kreditkartenumsatz werden dagegen nur € 36 Interchangegebühren generiert. Macht einen negativen Deckungsbeitrag von € 64 - also weg mit dem Kunden...
 
Wo ordnet man dann das leerziehen mit Revolut ein?;)ist das nicht ein „normaler“ Umsatz oder wird das für Barclays unterschieden?
 
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Bisher ist das alles ganz objektiv und nüchtern ohne Kaffeesatzleserei durch die Berechnung des Deckungsbeitrag pro Kunde zu erklären.

Wer 10x499,-- "auscashen" pro Monat betreibt, erzeugt mind. € 100 Zinsaufwand p.a. für die Refinanzierung. Mit € 12.000 Kreditkartenumsatz werden dagegen nur € 36 Interchangegebühren generiert. Macht einen negativen Deckungsbeitrag von € 64 - also weg mit dem Kunden...
Schon richtig. Aber warum wird dieses Nullzinsangebot dann weiterhin angeboten und beworben? In der Nullzinsphase war das nachvollziehbar, aber jetzt? Wenn eine Bank anbietet, dass man das gar zehn Mal gleichzeitig in Anspruch nehmen kann, dann sollte man als Kunde davon ausgehen dürfen, dass das auch gilt. Sonst ist es nur billiger Kundenfang.
 
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