EU Fluggastrechte / Annullierung

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marcus67

Erfahrenes Mitglied
17.01.2015
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Das wäre dann so wie bei den ganz billigen Tickets. Aber ich glaube. Du meinst letztlich auch eher C/F-Schnäppchen (also "billige" teure Tickets)?

Klar, der C-Return für z.B. 1200 € ist auf einer begehrten Strecke, wenn längst alle billigen Buchungsklassen weg sind, wohlmöglich auch für knapp 5000 € nicht mehr zu haben. Doch auch hier kommt ja noch die Entschädigungszahlung on top, was die Marge weiter reduziert und zumindest mit Statuskunden werden die meisten Legacy-Carrier das wohl nicht machen (oder vielleicht möchte ich mir das nur nicht vorstellen?)
Es geht gar nicht mal um Absicht / Vorsatz.

Auch nicht absolute Schnäppchen sondern einfach langfristig gebuchte C Tickets in BK P. Der Unterschied zwischen P und J kann schnell mal Faktor 5 sein.

Dazu kommt dann noch, dass es gleich um 4 stellige Beträge geht. Wenn man das 20€ Ticket für 150€ neu buchen muss und dabei 70€ verliert, ist das ärgerlich. Wenn es aber um je 1000€ für 4 Personen geht, sieht es schon anders aus.

Weiterhin ist auf bestimmten Strecken auch mit 3 oder 4 Wochen Vorlauf nichts bezahlbares mehr zu finden. Wenn man Weihnachten nach CPT will und der Flug wird 16 Tage vor Abflug storniert, gibt es keine 600€ und die 400% reichen auch nicht aus.
 
Zuletzt bearbeitet:

CarlD

Erfahrenes Mitglied
03.04.2022
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Es geht gar nicht mal um Absicht / Vorsatz.

Auch nicht absolute Schnäppchen sondern einfach langfristig gebuchte C Tickets in BK P. Der Unterschied zwischen P und J können schnell mal Faktor 5 sein.

Dazu kommt dann noch, dass es gleich um 4 stellige Beträge geht. Wenn man das 20€ Ticket für 150€ neu buchen muss und dabei 70€ verliert, ist das ärgerlich. Wenn es aber um je 1000€ für 4 Personen geht, sieht es schon anders aus.

Weiterhin ist auf bestimmten Strecken auch mit 3 oder 4 Wochen Vorlauf nichts bezahlbares mehr zu finden. Wenn man Weihnachten nach CPT will und der Flug wird 16 Tage vor Abflug storniert, gibt es keine 600€ und die 400% reichen auch nicht aus.
Ich hätte, ohne ein Experte für solche Fares zu sein, mit Faktor 2,5-3 gerechnet, aber da gibt es sicher je nach Strecke auch gewaltige Unterschiede.
 

alxms

Erfahrenes Mitglied
23.10.2016
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HAM / MUC / MOW
Es gibt ja wirklich viele Fälle, in denen die 400%-Grenze Quatsch ist. Es fängt ja schon damit an, dass sich die 400% höchstwahrscheinlich auf den anteiligen Preis des Hin- oder Rückflugs beziehen (wie genau? unklar), während die gleichen Airlines sich Oneway-Buchungen teilweise genauso fürstlich vergüten lassen wie Returns. Da sind aus den 400% schnell 200% geworden. Da muss es auch gar nicht mehr um irgendwelche Billigtickets gehen, ich wage eher die Behauptung, dass der Großteil der Reisenden dadurch im Falle von Unregelmäßigkeiten schlechter gestellt werden - zumal es, wie beschrieben, den Airlines überhaupt erst die Möglichkeit eröffnet, Passagiere ohne größeren Schaden stehenzulassen.
 

emmdee

Erfahrenes Mitglied
04.01.2022
386
429
In Deutschland sind die Flugpreise allein von 2019 bis 2024 lt. statista um etwa 56 Prozent gestiegen.

Nach rund 20 Jahren die Ausgleichszahlungen weiterhin in der Höhe Stand 2004 zu belassen, ist ein weiterer Minuspunkt, verursacht vom Europäischen Parlament. Das kann man insgesamt nicht als positives Verhandlungsergebnis verkaufen.
 
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Erfahrenes Mitglied
31.08.2013
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LEJ
In Deutschland sind die Flugpreise allein von 2019 bis 2024 lt. statista um etwa 56 Prozent gestiegen.

Nach rund 20 Jahren die Ausgleichszahlungen weiterhin in der Höhe Stand 2004 zu belassen, ist ein weiterer Minuspunkt, verursacht vom Europäischen Parlament. Das kann man insgesamt nicht als positives Verhandlungsergebnis verkaufen.
Gut, die Flugpreise sind um 56% gestiegen, die Ausgleichszahlungen nicht.
Bei deinem Vergleich solltest du die Flugpreise aufdröseln, was Airlineerhöhungen sind und was die Erhöhung von Steuern und Gebühren sind. Danach sieht das Bild anders aus.
 

Nachtstute

Erfahrenes Mitglied
24.05.2013
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Es gibt ja wirklich viele Fälle, in denen die 400%-Grenze Quatsch ist. Es fängt ja schon damit an, dass sich die 400% höchstwahrscheinlich auf den anteiligen Preis des Hin- oder Rückflugs beziehen (wie genau? unklar), während die gleichen Airlines sich Oneway-Buchungen teilweise genauso fürstlich vergüten lassen wie Returns. Da sind aus den 400% schnell 200% geworden. Da muss es auch gar nicht mehr um irgendwelche Billigtickets gehen, ich wage eher die Behauptung, dass der Großteil der Reisenden dadurch im Falle von Unregelmäßigkeiten schlechter gestellt werden - zumal es, wie beschrieben, den Airlines überhaupt erst die Möglichkeit eröffnet, Passagiere ohne größeren Schaden stehenzulassen.
Wir werden dieses Thema 100% vorm.
EuGH sehen 🙂