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Kreditkartenakzeptanz

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Dann hätte ich einen meiner zwei 20 Euro-Scheine gezückt. Musste ich bei dem verlängerten Wochenende in OÖ, NÖ, Wien und Bratislava aber Gott sei Dank nicht anbrechen...
Hast Du in Deinem armseeligen Leben nichts sonst als durch die Gegend zu laufen und Dich daran aufzugeilen wer keine Karten nimmt?
 
Der Wettbewerb zieht nach, der kürzlich eröffnete Döner neben den drei bestehenden hier in der Straße bietet nun Döner als "Eröffnungsangebot" (zwei Monate nach Eröffnung) für 4 Euro an. Mindestbetrag für Kartenzahlung jetzt ebenfalls neu: 5 Euro.
 
Es ist jedoch der einzige mobile Automat auf dem Essener Weihnachtsmarkt, erklärt Schwedt. Und besonders wichtig: „Da der Geldautomat zu keiner Bank gehört, fällt für alle Kunden eine Transaktionsgebühr in Höhe von 4,50 Euro an.“

 
Ist natürlich lächerlich, daß der Organisator sich damit brüstet, eine Lösung für ein selbst verursachtes Problem zu liefern, statt die Händler dazu zu bewegen Kartenzahlung und Barzahlung anzubieten.
Das mit den Gebühren setzt dem ganzen die Krone auf.

Die Beweggründe der Händler sind klar, der Elefant im Raum darf aber nicht benannt werden.

Ja, hier ist das möglich Öffnungszeiten und Ähnliches vorzugeben, ansonsten gibt es keinen Standplatz.
Sowas ist übrigens auch in vielen Malls Standard, dass man diese beiden Kriterien vorschreibt im Mietvertrag.

„3. Sie plant und setzt große Veranstaltungen in der Innenstadt um und unterstützt Fremdveranstalter bei ihren Events.“
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, es gibt keinen wirtschaftlichen Grund dazu. Die Leute zahlen bereitwillig bar, die kommen einfach schon mit hunderten Euro im Geldbeutel auf den Weihnachtsmarkt. Durch die Nichtakzeptanz von Karten verlieren die nicht wirklich Umsatz, da der gemeine Deutsche hier keine Kartenakzeptanz erwartet.

Denn man kann ja überall in Deutschland mit Karte bezahlen, selbstverständlich gehört der Weihnachtsmarkt nicht dazu. Da zahlen auch die "ich zahle alles mit Karte"-Behaupter Cash und merken es nichtmal.

Und warum die Händler auf dem Weihnachtsmarkt lieber Cash wollen, ist ja eh völlig klar. Da wird mit offenen Kassen, also völlig legal ohne jegliche Belege, gearbeitet.
 
2016-18 habe ich das auf Weihnachtsmärkten auch noch akzeptiert, aber wenn sich in 8 Jahren null entwickelt, bin ich auch nicht bereit, da noch hinzugehen.

Wo ich es gerade noch so durchgehen lasse... Wenn die Vereine hier im Dorf einmal im Jahr an einem Tag einen W-Markt anbieten. Aber sicher nicht bei den kommerziellen Dingern...
 
In Düsseldorf ist der reinste Kulturkampf wahrzunehmen. Recht viele Händler (für deutsche Verhältnisse) haben riesige Schilder mit "Kartenazhlung möglich", anscheinend von der Sparkasse gesponsert.
Gleich daneben Buden, die genauso riesig "CASH ONLY!!!!!!" (nur echt mit vielen Ausrufezeichen) oder krude Verschwörungszettel ("Bargeld ist Freiheit!") in der Scheibe hängen haben.

Völlig indiskutabel ist für mich jedoch die Eisbahn auf der Kö, die trotz aus meiner Sicht horrenden Preisen keine Kartenzahlung akzeptiert. Gehört natürlich einem stadtbekannten Schausteller.

Fazit: Deutliche Verbesserung auf dem Weihnachtsmarkt zu den letzten Jahren, aber immer noch enormer Aufholbedarf.
 
Und warum die Händler auf dem Weihnachtsmarkt lieber Cash wollen, ist ja eh völlig klar. Da wird mit offenen Kassen, also völlig legal ohne jegliche Belege, gearbeitet.
Daher immer einen Beleg verlangen, den Spaß habe ich mir letztes Jahr gemacht, man guckt in erstaunte Gesichter und dann bricht Panik aus weil die teilweise weder Bons noch Belege am Stand haben. Im Anschluss dann den Betreiber vom Stand notieren und Mitteilung an die Gewerbeaufsicht und das Finanzamt, anders lernen die es nicht.
 
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Reaktionen: KvR
Aber das ist doch in Zeiten wo man das mit jedem Smartphone oder nem Tablet für <100 Euro hinbekommt und wo man selbst ohne Terminal mit dem Smartphone Kartenzahlungen nehmen kann in Deutschland noch immer undenkbar.

Als ich ab 2021 nach Berlin gekommen bin, staunte ich nicht schlecht, dass Kneipen in der Regel (ist keine Ausnahme sondern die Mehrheit) mit offenen Kassen und daneben liegenden handgeschriebenen Zetteln arbeiten. Bis heute ist es entweder so oder - eine kleine Minderheit von Hipsterläden - es wird mit Tablets und Card Only gearbeitet.
 
Und das ganze wundert euch jetzt genau warum? Gesetze werden immer für die Wähler gemacht, und Wähler in Deutschland sind vor allem alt und konservativ. Sprich die Barzahlerfraktion.

Und stellt euch mal vor was los wäre wenn die BILD da richtig Radau gemacht hätte weil es keine Möglichkeit mehr gibt den Staat hinten und vorne zu beschei*en?
 
Die haben Radau gemacht ohne Ende, als die Bonpflicht kam. Besonders witzig war, wie alle plötzlich Umweltschützer wurden und meinten, das sie ja so umweltschädlich wenn man jedes mal nen Beleg druckt :D

Warum mich das wundert? Naja, vorher 10+ Jahre in anderen Ländern verbracht und nirgendwo so was gesehen. Wenn man dann nach Deutschland kommt und solche Dinge sieht, ist das schon ziemlich kurios, vor allem wenn das Land als modern gilt.
 
Und das ganze wundert euch jetzt genau warum? Gesetze werden immer für die Wähler gemacht, und Wähler in Deutschland sind vor allem alt und konservativ. Sprich die Barzahlerfraktion.

Und stellt euch mal vor was los wäre wenn die BILD da richtig Radau gemacht hätte weil es keine Möglichkeit mehr gibt den Staat hinten und vorne zu beschei*en?
Als wären die Wähler gegen bessere Regelungen in der Hinsicht.
Wo anders sind die Leute auch alt.
 
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Frag doch mal in zB so einer Kneipe nach Kartenzahlung, das Gejohle kriegst du nicht nur vom Personal ab sondern auch die Kundschaft wird verbal auf dich eindreschen.
 
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