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Um das BA-Thema abzuschließen: Daran erkennt man Marktpräferenzen! O.g. Champagnermarken sind sehr stark im britischen Markt, gerade wegen ihres eigenen (klassischen) Stils.
Problem an Deutschland ist, dass Deutschland der größte Abnehmer von Schaumwein weltweit ist - und ihr wisst, was das heißt: Rüttgers Club, per Tanklaster aus Spanien bezogen, für 1,XX€ im Regal! Trotz Sektsteuer, die ja auch ca. 1€ ausmacht.
Sprich: Deutschland ist kein Champagnermarkt und hat daher keine klaren Präferenzen! Einige Champagnerhäuser sehen sich sogar gezwungen, einen Einstiegschampagner besonders fruchtig und modern zu machen, damit er sich in Deutschland überhaupt verkauft (Gosset!). Ansonsten regieren die vier Standardmarken, die ich in jedem Supermarkt finden kann.
Wobei es mich erstaunt, wieviele Märkte neuerdings ein Vitrine mit Dom Perignon haben. Die müssen scheinbar den Absatz erhöhen. Wenig überraschend, denn außer 1996 und 2002 gab es keine guten Champagnerjahrgänge mehr, was seit Jahren heißt, dass die offiziellen Reserven der Häuser, welche zur Sicherstellung des Hausstils genutzt werden, fast erschöpft sind.