Traurig, dass sich die Union dagegen nicht auflehnen kann. Aber scheinbar hat der 12%-Junior-Partner noch immer zu viel Macht.
Woher kommt eigentlich die Mer das die Union bei solchen Entscheidungen immer Opfer ist/war? Helmut Kohl, Angela Merkel und jetzt Friedrich Merz, in den vergangenen 45 Jahre haben diese 33 Jahre regiert.
Egal wo dieses Land heute steht, es liegt massgeblich in der Verantwortung der Union. Egal ob marode Infrastruktur, mangelnde Digitalisierung oder Abhängigkeiten von fossilen Energieträgern, die Weichen wurden von der Union gestellt.
Es gibt vieles was im argen liegt, aber letztlich braucht man nicht zu jammern, wir haben diese Poliitk merhheitlich so gewollt, wie wir und ja auch mehrheitlich Friedrich Merz gewünscht haben und uns jetzt wieder was neues wünschen.
Nehmen wir doch Berlin mal exemplarisch für all diese Wünsche, Berlin brach alle Rekorde bei den Fluggastzahlen, die Logik ein grösserer Flughafen und alles wird noch besser, doch dem war nicht so. Berlin wird immer unattraktiver für Flugreisende, weil man sich keine Gedanken darüber gemacht hat was Gäste/Touristen eigentlich wollen, also haben wir heute weniger Ankünfte am BER als 2019.
Wer dann als Begründung irgendwelche Steuern anführt versteht die Situation nicht. FR ziehst sich doch aus Berlin nicht zurück weil der Flughafen "zu teuer" ist, sie ziehen sich zurück weil keiner mehr nach Berlin will. Klar helfen hohe Kosten nicht, aber wenn ein Ziel attraktiv ist spielen diese Kosten keine Rolle. Das man als Airline, vor allem wenn man auch Arbeitsplätze abbauen muss die Schuld bei der Politik sucht ist doch logisch, aber die Realität sagt Berlin ist unattraktiv deswegen kommt keiner mehr, auch wenn die Flüge morgen 20€ günstiger werden ändert das wenig.
Ändern wird sich das wenn das Gesamtpaket wieder für irgendwelche Zielgruppen passt. Und was für Berlin gilt gilt halt ähnlich für Deutschland.
Würde doch aktuell auch keiner sagen das der Tourismus in den USA wegen der hohen Flugpreise einbricht.