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Lufthansa Corona Spar (Spohr) Programm

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Heute habe ich hierzu aber auch folgendes Bild mit Kommentar im "Handelsblatt Morning Briefing" gesehen. Man könnte meiner hier freut sich jemand gewaltig und reibt sich die Hände.

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Drei Männer auf dem Flughafen „Franz Josef Strauß“, ein bayerischer Frühlingssonnennachmittag und eine Lieferung aus China von acht Millionen Schutzmasken (wie von Christo persönlich verpackt) – das ist das Bild der Woche. Das Bild für Mustermann-PR in Zeiten von Corona. Man sieht Ministerpräsident Markus Söder (in der für afrikanische Großwildjäger typischen Trophäenpräsentationshaltung), Lufthansa-Chef Carsten Spohr, der gerade Germanwings zur Beerdigung angemeldet hat, sowie den zuletzt etwas derangierten Verkehrsminister Andreas Scheuer. In dem famosen Herrengruppenbild aber fehlt die Dame im Spiel: Kanzlerin Angela Merkel hatte persönlich bei Chinas Staatspräsident Xi Jinping erreicht, dass Deutschland direkten Zugang zu staatlichen Produzenten von Schutzkleidung erhält. Und dass geliefert wird – über eine „Luftbrücke“ von Lufthansa.
 
Soviel zum Thema Social Distancing. Auf dem nächsten Bild haben sich die Herren vermutlich dann noch umarmt.

Ich denke, Carsten Spohr sollte keinesfalls als Person unterschätzt werden. Mutmaßlich ist er u.a., wie viele Menschen mit seiner beruflichen Qualifikation als Pilot mit einer untrüglichen - und permanenten (passiven) Wahrnehmung der vorherrschenden Luft-Strömungsrichtung an seinem Standort "gesegnet".

In Anbetracht der physikalischen Eigenschaften von Aerosole ist das äußerst wertvoll.

Und unterstützt beim "Decision" Making in Sachen "Distancing" sehr - dabei kann es auch sein, dass Positionen zueinander absolut risikoarm sind (in Sachen Aerosole), die bildhaft alles andere als "smart" wirken.

Ich meine sogar dem Bild, und dem Gesichtsausdruck des VV eine gewisse "innere" Freude über die "eigene Überlegtheit" des Tuns entnehmen zu können.

Wieder zurueck zum Thema?
 
Heute habe ich hierzu aber auch folgendes Bild mit Kommentar im "Handelsblatt Morning Briefing" gesehen. Man könnte meiner hier freut sich jemand gewaltig und reibt sich die Hände.

72cb295e-6f10-47b7-89ab-c504c0e102c0.jpg

Drei Männer auf dem Flughafen „Franz Josef Strauß“, ein bayerischer Frühlingssonnennachmittag und eine Lieferung aus China von acht Millionen Schutzmasken (wie von Christo persönlich verpackt) – das ist das Bild der Woche. Das Bild für Mustermann-PR in Zeiten von Corona. Man sieht Ministerpräsident Markus Söder (in der für afrikanische Großwildjäger typischen Trophäenpräsentationshaltung), Lufthansa-Chef Carsten Spohr, der gerade Germanwings zur Beerdigung angemeldet hat, sowie den zuletzt etwas derangierten Verkehrsminister Andreas Scheuer. In dem famosen Herrengruppenbild aber fehlt die Dame im Spiel: Kanzlerin Angela Merkel hatte persönlich bei Chinas Staatspräsident Xi Jinping erreicht, dass Deutschland direkten Zugang zu staatlichen Produzenten von Schutzkleidung erhält. Und dass geliefert wird – über eine „Luftbrücke“ von Lufthansa.

Und wieso haben die auf dem Vorfeld keine Warnwesten an? :D
 
Ich denke, Carsten Spohr sollte keinesfalls als Person unterschätzt werden. Mutmaßlich ist er u.a., wie viele Menschen mit seiner beruflichen Qualifikation als Pilot mit einer untrüglichen - und permanenten (passiven) Wahrnehmung der vorherrschenden Luft-Strömungsrichtung an seinem Standort "gesegnet".

In Anbetracht der physikalischen Eigenschaften von Aerosole ist das äußerst wertvoll.

Und unterstützt beim "Decision" Making in Sachen "Distancing" sehr - dabei kann es auch sein, dass Positionen zueinander absolut risikoarm sind (in Sachen Aerosole), die bildhaft alles andere als "smart" wirken.

Ich meine sogar dem Bild, und dem Gesichtsausdruck des VV eine gewisse "innere" Freude über die "eigene Überlegtheit" des Tuns entnehmen zu können.

Wieder zurueck zum Thema?

JA, innere Freude im Sinne von "Ätschibätsch ihr blöden Kunden ich geb euch euer Geld erstmal nicht wieder und kauft euch mal schön ein Upgrade auf J Klasse mit euren billigen D Klasse Tickets". So komme ich mir zumindest aktuell ziemlich verarscht vor als Kunde, wenn ich einerseits glauben soll, der Vorstandsvorsitzende hätte aktuell alle Hände voll zu tun, sich um Mitarbeiter und Kunden zu kümmern, man aber noch nicht ein einziges Wort von ihm gehört hat und er stattdessen auf dem Vorfeld Spaßbilder macht, wo es sicherlich nur um PR geht. Er wird wohl kaum das Flugzeug selbst geflogen sein.

Aber klar, er hat sooooooo viel wichtigeres zu tun als sich um die Kundenbelange zu kümmern, und klar, man braucht weder eine vernünftige Erstattungsregel, noch eine kulante Umbuchungsregel, damit Cash in der Company bleibt. Reicht ja auch, wenn ich einfach nichts mehr auszahle und mit den Politikern rumposiere.

Ich finde das Verhalten total daneben.

Und ja, wie andere auch schon geschrieben haben: Es kommt einem vor, als ob hier der Provinz-Dorfbürgermeister mal auf das Foto und ins Fernsehen wollte, nicht wie der VV eines riesigen Megaunternehmens, der sich seiner Verantwortung bewusst ist.
 
Aber klar, er hat sooooooo viel wichtigeres zu tun als sich um die Kundenbelange zu kümmern, und klar, man braucht weder eine vernünftige Erstattungsregel, noch eine kulante Umbuchungsregel, damit Cash in der Company bleibt. Reicht ja auch, wenn ich einfach nichts mehr auszahle und mit den Politikern rumposiere.

Ich finde das Verhalten total daneben.

Und ja, wie andere auch schon geschrieben haben: Es kommt einem vor, als ob hier der Provinz-Dorfbürgermeister mal auf das Foto und ins Fernsehen wollte, nicht wie der VV eines riesigen Megaunternehmens, der sich seiner Verantwortung bewusst ist.

Schon mal daran gedacht, dass genau das Lobbyarbeit und Stimmungsmache sein soll? Egal
wie gut oder schlecht das Foto ist, umsonst wird er nicht auf dem Vorfeld gewesen sein.
 
Natürlich wird Stimmung gemacht. Wenn man auf Social Media schaut zeigt sich deutlich dass man sich momentan vor allem als Retter der Gestrandeten profiliert, der Fokus liegt massiv auf diesem Thema. Nebenbei noch die „superduper kulanten Umbuchungsmöglichkeiten“ die keine sind.
Die proaktive Beantwortung von Fragen die momentan die meisten Kunden haben dürften findet quasi nicht statt.
 
Zuletzt bearbeitet:
wo es sicherlich nur um PR geht. [...] er hat sooooooo viel wichtigeres zu tun als sich um die Kundenbelange zu kümmern [...] nicht wie der VV eines riesigen Megaunternehmens, der sich seiner Verantwortung bewusst ist.

Gute PR und vor allem eine SEHR GUTE Beziehung zur Politik ist meiner bescheidenen Meinung nach gerade die absolute Top-Priorität für den VV der LH - auch im Sinne des Kunden. Stichwort staatliche Garantie für die nicht honorierten Tickets und Liquiditätssicherung damit wir auch weiter eine relevante Airline in Deutschland haben. Also tut er genau das was er soll: Seine Verantwortung bewusst wahrnehmen.
 
Geht aber noch alles schlimmer...renne gerade der HA hinterher. Weder telefonisch noch per Mail zu erreichen. Auch das Kontaktformular auf der Homepage läuft ins Leere.
 
Alle sind sich einig dass die - nach geltendem Recht berechtigten - Erstattungen zu Liquiditätsproblemen führen würden. LH spricht das aber nicht aus sondern sagt nur „machen wir irgendwann“ (nicht ausgesprochen :“wir warten auf das Gutscheingesetz“).
Ist das nicht Insolvenzverschleppung?
 
Schon mal daran gedacht, dass genau das Lobbyarbeit und Stimmungsmache sein soll? Egal
wie gut oder schlecht das Foto ist, umsonst wird er nicht auf dem Vorfeld gewesen sein.

Man muss schon ziemlich patriotisch oder verzweifelt sein, um sich zusammen mit unserem geschätzten und kompetenten Verkehrsminister ablichten zu lassen...
 
... momentan vor allem als Retter der Gestrandeten profiliert, der Fokus liegt massiv auf diesem Thema. ...

Mit der Bundesluftwaffe würde es wohl einen Tick länger dauern, ja.

Eine
Organisation, die gerade funktioniert... das irritiert, das geht nicht, das kann nicht sein, das muß weg.
 
Gibt es da irgendwelche Termine in Sachen KfW oder Verhandlungen? Das scheint ja kurz bevor zu stehen? In dieser Woche auf jeden Fall, wie sich das anhört.
 
Nach dem Ausscheiden des CFO Ulrik Svensson gibt es Neuigkeiten aus dem Konzern:

"Im Aufsichtsrat sind wir zu dem Schluss gekommen, dass dieser Moment nicht der richtige ist, einen neuen Finanzvorstand zu berufen. Wir setzen daher für die nächste Zeit auf eine interne Teamlösung, mit der wir die Kompetenz und Erfahrungen der amtierenden Vorstandsmitglieder sowie die Fachkenntnisse unserer Führungskräfte nutzen", sagt Aufsichtsratsvorsitzender Karl-Ludwig Kley.

Der Vorstand schrumpft also von 7 auf 6 - drängt sich die Frage auf, wer hier in "Patt" Situation das Sagen hat.

Es wird noch besser imho:

Das Ressort IT, Digital und Innovation unter der Führung von Thorsten Dirks wird um wesentliche Teile des Finanzressorts erweitert und in Digital und Finanzwesen umbenannt.

:eek:

aber gut zu wissen, dass Wilken Bormann und Jörg Beißel ihm helfen sollen... Also 2 Mitarbeiter mehr wegen der neuen Aufgaben.


Fusionen und Übernahmen sind ja auch ein klassisches Thema für den CFO normalerweise - das wird jetzt einem Michael Niggemann zugeordnet, der macht ja eigentlich Human Ressources.

Bleibt noch das Thema Einkauf, welches ja auch klassisch beim CFO angesiedelt ist: Geht an Frau Foerster - die bringt von Haus aus eine gewisse thematische Nähe mit (sie macht ja eigentlich Kundenbeziehungen & Verantwortung). Insgesamt scheint Frau Foerster noch Kapazitäten zu haben - sie nimmt noch ein bißchen HR Works mit dazu, scheinbar zwecks Entlastung des HR Managers Niggemann.

Und jetzt kommt etwas, dass den geneigten Beobachter überhaupt nicht verwundert: Der Unternehmensberater im Vorstand übernimmt, wie sollte es anders sein

Die Verantwortung für strukturelles Krisenmanagement wird künftig von Detlef Kayser wahrgenommen, dessen Ressort Airline Resources & Operations Standards ansonsten unverändert bleibt (...)




Der Vorstandsvorsitzende hat genug zu tun - er kriegt nur Investor Relations dazu aufs Auge gedrueckt:

(...) Und ja, wie andere auch schon geschrieben haben: Es kommt einem vor, als ob hier der Provinz-Dorfbürgermeister mal auf das Foto und ins Fernsehen wollte, nicht wie der VV eines riesigen Megaunternehmens, der sich seiner Verantwortung bewusst ist.

Das Treffen auf der Rampe in Muc mit Scheuer Andi und Söder Markus war seine erste aktive Tätigkeit zu dieser neuen Aufgabe.


Ich wünsche den MitarbeiternInnen der Deutschen Lufthansa alles erdenklich Gute - mit dieser "Not"mannschaft diese Krise im Sinne der Firma, der Mitarbeiter und der Kunden halbwegs erfolgreich zu bewältigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
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