Lufthansa - langsam wird es peinlich...

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huby

Erfahrenes Mitglied
01.08.2021
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Das weiß LH ja auch, darum schicken sie ja ständig E-Mail wie "Lufthansa Flight Service <flight.service@information.lufthansa.com> Geben Sie Ihr Handgepäck kostenlos auf und genießen Sie ein entspanntes Boarding"

Kam heute für den morgigen Flug, wobei da sicher LH verpasst die Bereitschaft zu steigern, indem sie irgendwelche Vorteile anbieten.

Als Delta vor einer Weile Handgepäck am Gate eingesammelt hatte, gab es Prio Behandlung für Gepäck und Boarding, noch genialer fand ich die Airline die dann einen Voucher für Kaffee oder Tee an Bord angeboten hat, die Ressonanz war wirklich hoch und die Kosten dafür sind ja nahe null.
Was meiner Meinung nach ein wirklicher Anreiz wäre, wäre eine garantierte Zeit für die Gepäckauslieferung, wie Delta sie hat/hatte.

Wenn alles Gepäck garantiert 20 Min nach Landung auf dem Band ist (und damit das Prio-Gepäck nochmal 1-2 min schneller, falls es funktioniert), dann wäre das zumindest etwas weniger Ärger, auch mal auf den Trolley warten zu müssen.
 

Karl Langflug

Erfahrenes Mitglied
22.05.2016
3.620
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Aber man kann Regeln auch durchsetzen und Verhalten ändern. Heute raucht niemand mehr im Flieger und legt auch im Auto seinen Gurt an. Seit dem Punktesystem und der öffentlichkeitswirksamen Beschlagnahme von Autos halten sich auch Italiener an Verkehrsregeln.

Bei einem gewissen Kundenstamm ja, aber ich fürchte, die LH-Gruppe-Kunden sind zu heterogen, vom Vielflieger zum Einmalflieger aus verschiedensten Ländern und Kulturen. Darum fürchte ich, das funktioniert hier nicht. Deine Beispiele berühren meinen Alltag, das Fliegen nicht. Rauchverbot im Flieger kam bei vielen Menschen gut an und konnte mit "Gesundheit" und "Sicherheit" erklärt werden, man sieht einen Sinn hinter der Massnahme, auch wenn man sie vielleicht nicht begrüsst.

Hier liegt der Fall anders. Wenn ich umpacken muss, Kamera um den Hals hängen oder die Jacke aus dem Rucksack nehmen und anziehen, dann versteht das kein Mensch und dann gibt es auch keinen Effekt. Generell haben viele Menschen Kontrollen grundsätzlich nicht gern. Dann gibt es genügend Menschen, welche die Tarife nicht genau anschauen oder es sie schlicht nicht interessiert. Das sind irgendwelche Zahlen und Normen. Da nützen auch Bussen nichts, sie tun es trotzdem nicht. Wer stellt schon sein Gepäck vor dem Abflug auf die Waage. Ein Teil der Fliegenden fliegt weder täglich noch wöchentlich und wird beim nächsten Flug nicht daran denken. Sobald die Kontrolle nachlässt, kehren die Reisenden zu ihren alten Gewohnheiten zurück.
 
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Luftikus

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08.01.2010
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irdisch
Das einzige was helfen würde wären größere Bins und ein Handgepäck-Größenscanner an der Gate-Sperre, wo jeder sein Handgepäck messen lassen muss. Nur bei Ampel grün geht es rein, sonst gleich Abnehmen oder nicht mitfliegen. Meistens sind es ja ein paar wenige "Ausnahmen" die allen den Platz im Bin versauen, oft Insider. Die würden dann auffliegen. Und natürlich mal die Bins aufräumen. Irgendwelche Prospektstapel oder das Crewgepäck müssen vielleicht nicht genau dort liegen?
 

alinakl

Erfahrenes Mitglied
15.07.2016
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Was meiner Meinung nach ein wirklicher Anreiz wäre, wäre eine garantierte Zeit für die Gepäckauslieferung, wie Delta sie hat/hatte.

Wenn alles Gepäck garantiert 20 Min nach Landung auf dem Band ist (und damit das Prio-Gepäck nochmal 1-2 min schneller, falls es funktioniert), dann wäre das zumindest etwas weniger Ärger, auch mal auf den Trolley warten zu müssen.
Die Idee ist ziemlich gut, nur hat die Airline da nur begrenzte Möglichkeiten, besonders wenn sie an Airport mit "schrottiger Infrastruktur" landen.

Bestes Beispiel war hier SKG vor dem neuen T2, dort hat alles ewig gedauert weil Struktur und Prozesse mies waren, heute kommt das Gepäck oft schon wenn der zweite bzw erste Eco Bus ankommt.

In Fällen der Busgates könnte man an eine Variante von DAA denken dann haben die Reisenden das Handgepäck bevor sie in den Bus steigen.
 

huby

Erfahrenes Mitglied
01.08.2021
718
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Die Idee ist ziemlich gut, nur hat die Airline da nur begrenzte Möglichkeiten, besonders wenn sie an Airport mit "schrottiger Infrastruktur" landen.
Letztendlich kommt es wie immer drauf an. Wenn man dem Flughafen genug Geld bietet, dann lassen die meisten Airports sicherlich mit sich reden die Gepäckauslieferung (insbesondere nur für eine Airline) zu beschleunigen. Das könnte entweder als Prämie für die Mitarbeiter für schnelle Auslieferung oder über Vertragsstrafen laufen - aber Geld will LH sicher nicht in die Hand nehmen, wenn man an gleicher Stelle auch einfach kostenlos den Pöbel an Bord quengeln kann und zusätzlich noch Geld mit dem weggenommenem Gepäck macht.
 
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Goofy

Erfahrenes Mitglied
09.05.2010
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Bei einem gewissen Kundenstamm ja, aber ich fürchte, die LH-Gruppe-Kunden sind zu heterogen, vom Vielflieger zum Einmalflieger aus verschiedensten Ländern und Kulturen. Darum fürchte ich, das funktioniert hier nicht. Deine Beispiele berühren meinen Alltag, das Fliegen nicht. Rauchverbot im Flieger kam bei vielen Menschen gut an und konnte mit "Gesundheit" und "Sicherheit" erklärt werden, man sieht einen Sinn hinter der Massnahme, auch wenn man sie vielleicht nicht begrüsst.

Hier liegt der Fall anders. Wenn ich umpacken muss, Kamera um den Hals hängen oder die Jacke aus dem Rucksack nehmen und anziehen, dann versteht das kein Mensch und dann gibt es auch keinen Effekt. Generell haben viele Menschen Kontrollen grundsätzlich nicht gern. Dann gibt es genügend Menschen, welche die Tarife nicht genau anschauen oder es sie schlicht nicht interessiert. Das sind irgendwelche Zahlen und Normen. Da nützen auch Bussen nichts, sie tun es trotzdem nicht. Wer stellt schon sein Gepäck vor dem Abflug auf die Waage. Ein Teil der Fliegenden fliegt weder täglich noch wöchentlich und wird beim nächsten Flug nicht daran denken. Sobald die Kontrolle nachlässt, kehren die Reisenden zu ihren alten Gewohnheiten zurück.
Und der Fall liegt nochmal anders, wenn man ausgerechnet die eigenen Mitarbeiter davon entbindet, die eigenen Regeln einzuhalten - wie bei meinem letzten Flug nach Spanien, als 5 LH Mitarbeiterinnen mit Trolley, großer Reisetasche bzw. Rucksack, Einkaufstasche und Handtasche an Bord gingen, während man anderen zahlenden Kunden - darunter auch Senatoren - das Handgepäck abgenommen hat - das macht die Sache nicht glaubwürdiger.
und wie schon beschrieben - die Maße sind für mich OK, die halte ich gerne ein und hasse es, wenn das Leute mit Trolley und Riesenrucksack an Bord gehen ( hier sollte man endlich mal rigoros vorgehen ) - es ist alleine die nicht nachvollziehbare neue Politik in Bezug auf die 8 KG, die ich ablehne.
 

jensbert

Erfahrenes Mitglied
05.05.2011
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Ich glaube, man muss zwei Dinge unterscheiden: erstens die Gepäckgröße und die Anzahl der Gepäckstücke, zweitens das Gewicht.

1. Gepäckgröße und Anzahl der Gepäckstücke
Dort sollte die LHG wirklich hart durchgreifen. Wenn ich sehe, wie oft mit vier oder fünf Gepäckstücken geboardet wird oder eine Schrankwand von Hellerau als Handgepäck mitgebracht wird, dann kann man die Leute an dieser Stelle schnell erziehen. Dafür wird es bei der Vielzahl der Reisenden größtenteils auch Verständnis geben.

2. Gewicht
Bei den 8 kg ist es schwieriger. Solange die Bins ein Höchstgewicht haben, muss hier reguliert werden. Und da sind 1 × 16 kg eben nicht gleich 2 × 8 kg. Ob es 8 kg sein müssen und warum andere Fluggesellschaften andere Grenzen haben, erschließt sich mir allerdings nicht. Hier ist eine Lösung schwierig, weil das Verständnis fehlt. Ich hatte auch schon eine Aldi-Tüte herausgezogen, um den Laptop darin zu verstauen, nur um dies dann an Bord rückgängig zu machen.

Das Problem ist für mich die Inkonsistenz. Mal wird kontrolliert, mal nicht. Oftmals wird dann in Gruppe 4 und 5, die zuletzt boarden, ein Auge zugedrückt, weil man den Flieger rechtzeitig final bekommen will („Boarding completed“). Wie die armen FA dies dann an Bord handhaben, ist dann nicht das Problem des Gate-Personals. Und der Pax ärgert sich, weil er seinen Laptop umpacken musste, während die letzten dann wieder mit der Schrankwand kommen.

Hinzu kommen die nicht vorhandenen kommunikativen Fähigkeiten des Gate-Personals. Statt Verständnis zu wecken, werden plumpe Vorwürfe gemacht. Aber woher sollen sie es können, wenn sie dafür nicht geschult werden?
 

tyrolean

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18.03.2009
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Bayern & Tirol
Dh. Du hast Dich nicht an die Gewichtsregeln gehalten.
Herr Lehrer! Ich weiss was! -
1) Hatte ich auch ein bisschen Lernphase. Nur wenn Du C fliegst kannst Du aus einem Gepäck was rausnehmen und ein 2. aufmachen. Wenn Du Y Fliegst kannst Du aus dem Gepäck was rausnehmen und es aufgeben - und eventuell aufzahlen.
Wenn Du übrigens eine körperliche Einschränkung hast, die Mehrgepäck erfordert - dann kann man dies auch mitnehmen (sogar an Bord). Nur damit hier niemand auf dumme Ideen kommt: Jeder sollte froh sein, dass er gesund ist.
 

tubiaskurz

Erfahrenes Mitglied
17.05.2019
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Herr Lehrer! Ich weiss was! -
1) Hatte ich auch ein bisschen Lernphase. Nur wenn Du C fliegst kannst Du aus einem Gepäck was rausnehmen und ein 2. aufmachen. Wenn Du Y Fliegst kannst Du aus dem Gepäck was rausnehmen und es aufgeben - und eventuell aufzahlen.
Wenn Du übrigens eine körperliche Einschränkung hast, die Mehrgepäck erfordert - dann kann man dies auch mitnehmen (sogar an Bord). Nur damit hier niemand auf dumme Ideen kommt: Jeder sollte froh sein, dass er gesund ist.
Auch in Y kann man, sofern noch nicht vorhanden, ein Personal item aus dem sonst zu schwerem Handgepäck auslagern.
 

der_Ralph

Aktives Mitglied
02.02.2016
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Baden-Baden
Herr Lehrer! Ich weiss was! -
1) Hatte ich auch ein bisschen Lernphase. Nur wenn Du C fliegst kannst Du aus einem Gepäck was rausnehmen und ein 2. aufmachen. Wenn Du Y Fliegst kannst Du aus dem Gepäck was rausnehmen und es aufgeben - und eventuell aufzahlen.
Wenn Du übrigens eine körperliche Einschränkung hast, die Mehrgepäck erfordert - dann kann man dies auch mitnehmen (sogar an Bord). Nur damit hier niemand auf dumme Ideen kommt: Jeder sollte froh sein, dass er gesund ist.
Dir scheinen Gewichtsregeln und deren Einhaltung ja besonders wichtig zu sein.
gleichzeitig erzählst Du, dass du beim Zeitpunkt der Kontrolle für Korrektheit sorgst und danach wieder alles in ein Gepäckstück packst.
Das ist wie beim Blitzer von 57 auf 50 runter zu bremsen und danach wieder 57 zu fahren und dann ganz stolz zu behaupten man würde sich ja regelkonform an die Geschwindigkeit halten.

Es liegt mir fern das zu bewerten, es gibt da nur einen Logikbruch, den ich ganz spannend finde.
 
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SleepOverGreenland

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09.03.2009
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FRA/QKL
Auch in Y kann man, sofern noch nicht vorhanden, ein Personal item aus dem sonst zu schwerem Handgepäck auslagern.
Yep, und der Clou ist ja auch dass das Personal Item nicht gewichtsbeschränkt ist. Die Bedingung ist, es muss unter den Vordersitz passen. Weitere Möglichkeit ist übrigens eine passende Jacke und/oder Hose mit vielen Innen/Außentaschen die es erlaubt schwere Dinge darin zu verstauen wenn nicht allzu groß.

Das ganze Gewichtsdingens der LH ist eine Farce. Im gleichen Fliegertyp erlaubt BA 23Kg in den Bins. Die Größenbeschränkungen sind durchaus sehr sinnvoll. Die Gewichtsbeschränkung ist lächerlich. Insbesondere nachdem diese zwar seit Lichtjahren existieren, aber in den vergangenen Jahrzehnten nie durchgesetzt wurden.
 

MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
15.555
12.050
Dahoam
Zudem auch lächerlich wenn einer 50kg-Frau ein paar kg Übergewicht im Handgepäck angekreidet werden während ein 100kg-Mann mit Handgepäck am Limit für das gleiche Ticket den gleichen Preis zahlt. Wegen einzelnen Kilogramm die kein Problem für das Gepäckfach sind rumzuzicken ist völlig absurd. Das Hauptproblem ist der verfügbare Platz an Bord und das ist abhängig vom Volumen.
 
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18.03.2009
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Bayern & Tirol
Dir scheinen Gewichtsregeln und deren Einhaltung ja besonders wichtig zu sein.
gleichzeitig erzählst Du, dass du beim Zeitpunkt der Kontrolle für Korrektheit sorgst und danach wieder alles in ein Gepäckstück packst.
Das ist wie beim Blitzer von 57 auf 50 runter zu bremsen und danach wieder 57 zu fahren und dann ganz stolz zu behaupten man würde sich ja regelkonform an die Geschwindigkeit halten.

Es liegt mir fern das zu bewerten, es gibt da nur einen Logikbruch, den ich ganz spannend finde.
Das habe ich vor 20 Jahren mal gemacht im jugendlichen Leichtsinn. Ich habe es noch nie erlebt, dass jemanden aus der C das Handgepäck vor dem Boarding abgenommen wurde - Loadbalancing und Umpacken allerdings schon. An Bord hängt es von der Crew ab. In den meisten Fällen findet sich für einen C-Gast immer noch ein Platz für das Gepäck - manchmal aber auch etwas weiter hinten oder es wird unter einen freien Mittelsitz verstaut. Auch nur sehr selten wird ein Gepäckstück dann wieder ausgeladen und im Gepäckraum verladen.

Und ja, ich packe vor dem Flug manchmal um und die Konstellation "im Taxi" oder "in der S-Bahn" ist manchmal etwas anders als "im Flugzeug". Heute reise ich mit leichtem Notebook und nicht mehr mit 2 schweren Laptops und Wackersteinen an ausgedruckten Handouts. Meistens mit Laptop-Rucksack - der reicht auch für 2 Übernachtungen und es passen sogar Sportsachen rein. Ich habe bewusst mein Gepäck reduziert um einfach unbeschwert zu reisen. Weniger Tragen, weniger Angst, dass man doch mal "rausgezogen" wird. Ich habe einfach keine Lust auf Diskussionen - die man im Zweifel verliert.

Und eine hier seltsame Argumentation: Weil andere sich daran nicht halten, muss ich mich nicht an Regeln halten. Und wenn jemand für das einhalten von Regeln ist, darf dieser in seinem Leben niemals einen Fehler gemacht haben! Puh! Wilkommen in der Deutschen Empörungskultur. Aber ich sehe immer noch nicht den Aufreger an der Schlagzeile: "LH setzt seit 30 Jahren bestehende Regeln um und kontrolliert mal." Was für Regeln sind denn noch dumm?
- Ich bin zwar Boarding-Gruppe 8 und will aber trotzdem als erstes einsteigen?
- Der Platz in der Business ist frei, da kann ich mich doch hinsetzen.
- 8KG Handgepäck sind erlaubt, da gehen doch 8,1 oder 8,5 oder 9 oder 10 oder 12 oder 20?
- Ein Stück ist erlaubt, eine Handtasche ist doch kein Gepäck?
- Für mich bitte eine Ausnahme! Da! Schau! Den da! Nehmt ihm sofort das Handgepäck ab! Der hat sicher zu viel!


Yep, und der Clou ist ja auch dass das Personal Item nicht gewichtsbeschränkt ist. Die Bedingung ist, es muss unter den Vordersitz passen. Weitere Möglichkeit ist übrigens eine passende Jacke und/oder Hose mit vielen Innen/Außentaschen die es erlaubt schwere Dinge darin zu verstauen wenn nicht allzu groß.

Das ganze Gewichtsdingens der LH ist eine Farce. Im gleichen Fliegertyp erlaubt BA 23Kg in den Bins. Die Größenbeschränkungen sind durchaus sehr sinnvoll. Die Gewichtsbeschränkung ist lächerlich. Insbesondere nachdem diese zwar seit Lichtjahren existieren, aber in den vergangenen Jahrzehnten nie durchgesetzt wurden.

Und die 8kg sind kein nicht Sicherheitsbedingt sondern ganz einfach ein Gepäcklimit - mit Aufzahlungsoption.
Und die 7kg bei Emirates? Ich bin mit denen lange nicht mehr geflogen. Aber bei Reisen nur mit Handgepäck in Y wurde ich irgendwann ausgerufen und mein Trolley wurde auf Übergewicht überprüft (wir mussten Sie ausrufen, da sie ja nicht am Schalter waren...).

Vielleicht ein interessantes Modell ist Jetstar. Da hast Du 7kg frei. Wenn Du auf 15kg erhöhen willst, kannst Du das einfach kaufen.

Aber der Kenner packt bei LH den Goldbaren in das Personal Item oder den Mantel. Das Grundproblem ist zu viel Handgepäck. Das liegt an:
- Mehr Plätze und gleichbleibende Bins
- Aufgabegepäck kostet Extra
- Garderobe wurde weggespohrt
- Aufgabegepäck geht verloren, kaputt und kann ewig bist zur Auslieferung dauern.

Lustige Anhänger mit "Das Ding kommt unter den Sitz" werden auch ignoriert. Dazu verzögert Gepäck-Chaos potentiell den Abflug und erzeugt Verspätungen.

Nun kann LH die Bins größer machen (passiert langsam), das Groundhandling verbessern (passiert teilweise, aber hier kommt der Fachkräftemangel dazu). Dann

Bestehende Regeln durchzusetzen, die klar im Buchungsprozess kommuniziert werden, finde ich irgendwie nicht schlimm. Ich sehe hier den Aufreger nicht.
Und in LHR oder TXL/BER stand mein Trolley schon relativ oft auf einer Waage (und ist dann durchgekommen).

Also einfach Trolley auf 8kg packen und schweres in das personal Item oder den Mantel. LH setzt die Regeln, der Kunde kann nach den Regeln spielen. Man kann ja eine Petition für die Erhöhung der Limits starten. Gerne nur für C und F. Und für die Gepäck-Kontrollen war doch immer: Wie fliegen heute C/F? -> Ja - Gespräch beendet Nein-> genaue Kontrolle der Limits (Größe und Gewicht). Alles nicht neu.
 
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tyrolean

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18.03.2009
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Bayern & Tirol
Zudem auch lächerlich wenn einer 50kg-Frau ein paar kg Übergewicht im Handgepäck angekreidet werden während ein 100kg-Mann mit Handgepäck am Limit für das gleiche Ticket den gleichen Preis zahlt. Wegen einzelnen Kilogramm die kein Problem für das Gepäckfach sind rumzuzicken ist völlig absurd. Das Hauptproblem ist der verfügbare Platz an Bord und das ist abhängig vom Volumen.

OK, jetzt sind wir beim Body-Shaming angekomen. Wenn man denkt der Boden ist erreicht: Es geht noch immer tiefer.
Warum ist das Limit für einen Koffer eigentlich 23kg oder 32 kg? Geht da nicht auch mehr? 40kg sind doch kein Problem?
Müssten Fette eigentlich einen Aufpreis zahlen? Oder Alkoholiker, weil sie an Bord mehr trinken?
Wie schaut es mit einer Kombi aus Aufgabe- und Handgepäck aus? Also wenn der Aufgabe-Koffer nur 20 wiegt, kann ich da mehr in das Handgepäck lege.
Und das ist heute deutlich günstiger geworden. Früher hat man in kg Preis aufgezahlt - und das war richtig knackig. Da gab es beim Checkin oft Tränen als die Rechnung gestellt wurde.
 

Airsicknessbag

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11.01.2010
22.771
18.536
Der Flug ebenfalls ein Airbus A3XX

Auf HAM-FRA eher selten :p

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alinakl

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15.07.2016
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3.623
Letztendlich kommt es wie immer drauf an. Wenn man dem Flughafen genug Geld bietet, dann lassen die meisten Airports sicherlich mit sich reden die Gepäckauslieferung (insbesondere nur für eine Airline) zu beschleunigen. Das könnte entweder als Prämie für die Mitarbeiter für schnelle Auslieferung oder über Vertragsstrafen laufen - aber Geld will LH sicher nicht in die Hand nehmen, wenn man an gleicher Stelle auch einfach kostenlos den Pöbel an Bord quengeln kann und zusätzlich noch Geld mit dem weggenommenem Gepäck macht.
Die Idee hat schon was, aber ich würde wirklich sagen an Flughäfen die dem alten SKG oder TSR oder oder bringt auch eine Prämie nichts.


Aber man muss LH einfach gerne haben!

Nun ist jetzt schon klar, dass LH 108 verspätet ist und ich meinen Anschluss nicht erreichen werden, aber anstatt mir den letzten Platzt auf der 14:10 Uhr FRA-SKG zu fliegen, werde ich jetzt wohl zuerst nach MUC fliegen müssen.

Dort dann total verwundert feststellen der Anschluss ist weg, der Chatbot findet übrigens nur Alternativen mit Übernachtungen.

Jemand eine Empfehlung für eine Sternerestaurant in Wien für heute Abend dessen Rechnung dann LH übernehmen darf?
 

alinakl

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15.07.2016
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Auch wenn ich dein andauerndes Ausreizen der Situation befremdlich finde: Restaurant JOLA. War fantastisch
Von wegen andauerndes ausreiten, übrigens hat LH mich provoziert, weil angeblich die Ubereats Rechnung in Zürich zu hoch gewesen sein sollte.

Die Sache musste auch wieder vor Gericht wo dann mein Brieffreund doch bezahlen wollte und inzwischen auch hat.

Dazu kommt noch heute, dass mich LH in den Flug FRA-SKG statt.jetzt FRA-MUC hätte setzen können.
 
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Toter-Greifvogel

Erfahrenes Mitglied
25.04.2024
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Von wegen andauerndes ausreiten, übrigens hat LH mich provoziert, weil angeblich die Ubereats Rechnung in Zürich zu hoch gewesen sein sollte.

Die Sache musste auch wieder vor Gericht wo dann mein Brieffreund doch bezahlen wollte und inzwischen auch hat.

Dazu kommt noch heute, dass mich LH in den Flug FRA-SKG statt.jetzt FRA-MUC hätte setzen können.
Wer nicht hören will muss zahlen. Absolut korrekt.
 
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tubiaskurz

Erfahrenes Mitglied
17.05.2019
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- Der Platz in der Business ist frei, da kann ich mich doch hinsetzen.
Hatte ich tatsächlich mal in einer CRJ der LH cityline. Eine Passagierin ist als letzte eingestiegen und in der C war 1A noch frei. Hat dort direkt platzgenommen. Beim verteilen der abgezählten Wasserflaschen ist in der letzten Reihe aufgefallen, dass es für mich keine mehr gibt. Die Purserin hat daraufhin mit dem Ramp Agenten Rücksprache gehalten wie viele Gäste sie in der C denn nun wirklich hat. Dann hat sie der Dame auf 1A erklärt, dass sie hier nicht sitzen bleiben kann. Diese hat zum diskutieren begonnen und erklär, dass sie in MUC einen knappen Umstieg hat und daher als erste aussteigen muss. Nach ewas hin und her ist sie doch hinter dem Vorhang verschwunden und ich habe noch eine Flasche Wasser bekommen.
 

Airsicknessbag

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11.01.2010
22.771
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Klar wären 12 kg besser, aber Du akzeptierst die Bedingungen bei der Buchung.

Vielleicht sind die Bedingungen ja rechtswidrig?

Also wenn LH mal endlich mit dem Handgepäck durchgreift, ist das für mich eher ein Grund mehr mit denen zu fliegen. Handgepäck-Chaos an Bord finde ich Ätzend.

Aber wie genau wird das Handgepäckchaos weniger ätzend, wenn ein Trolley nicht mehr 12 oder zehn, sondern 8 Kilo wiegt?

Gute Kunden halten sich an die Regeln. Gute Autofahrer fahern auch nicht zu schnell. Gute Kunden versuchen auch nicht sich eine Leistung zu erschleichen, die sie nicht bezahlt haben. Zur neuen Welt des Fliegens gehört nun mal eine Abstufung der Leistungen.

Und gute Airlines halten sich an Recht und Gesetz und versuchen nicht, die inkludierten Leistungen unter das gesetzliche Minimum zu setzen.
 
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