Lufthansa - langsam wird es peinlich...

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Volume

Erfahrenes Mitglied
01.06.2018
13.380
11.403
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Aber sicher doch, nichts einfacher als das:


:kiss:
Also eine Suche nach "Gegenwert Meilen Miles&More" soll aufzeigen was man für die Meilen bezahlt hat???
Experiment: Buch mit einem Freund der nicht bei M&M ist einen identischen Flug und vergleich dann, die Preisdifferenz zwischen Flug mit Meilen und Flug ohne Meilen, die festlegt was du offenbar für deine Meilen bezahlt hast, und dein Freund nicht zahlen brauchte.
Kleiner Tip: Das Ergebnis wird 0 (in Worten Null) sein. Du zahlst genau 0 (in Worten Null) Euro dafür Meilen zu bekommen. Wer fliegt ohne Meilen zu bekommen, zahlt exakt den selben Preis.
Wer also zahlt den späteren Gegenwert? Kann Google das vielleicht rausfinden (ist bestimmt super schwer herauszufinden wer bezahlt wenn man einen LH Flug mit Meilen einer 100% LH Tochter bucht...).

Und für die 727 Meilen die bei meinem letzten Marriott Aufenthalt bekommen habe, hat man mir sogar $50 nachgelassen (verglichen mit einem nicht-Bonvoy-Member)...
Wobei das viel mehr hätten sein können...

Miles & More Meilen mit Marriott Buchungen sammeln – Bis zu 8 Meilen pro USD​

Marriott Bonvoy und Miles & More haben ihre gemeinsame Meilenaktion erneuert. Für Hotelbuchungen der Marriott Bonvoy Gruppe weltweit, die im August und September 2025 getätigt werden, könnt ihr bis zu 8 Miles & More Meilen je 1 USD erhalten. 6 Meilen erhaltet ihr bei Buchung über die Miles & More Webseite sowie bis zu 2 Meilen zusätzlich, wenn ihr eure Miles & More Nummer als Sammelpräferenz im Marriott Bonvoy Profil hinterlegt habt.

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Miles & More Meilen bei Marriott – Die Details​

  • Aktion: Bis zu 8 Miles & More Meilen je 1 USD für Marriott Buchungen
  • Buchungszeitraum: 01.08.2025 bis 23.09.2025
  • Reisezeitraum: 01.08.2025 bis 30.11.2025
  • Gutschrift: 8 Wochen nach Aufenthalt
Buchung: 06.08.2025 ("01.08.2025 bis 23.09.2025")
Reise: 21.09.2025 bis 26.09.2025 ("01.08.2025 bis 30.11.2025")
Gutschrift: genau eine Meile pro Dollar...

Aber einem geschenkten Gaul...
 

fhanfi

Erfahrenes Mitglied
20.03.2013
2.679
1.186
Also eine Suche nach "Gegenwert Meilen Miles&More" soll aufzeigen was man für die Meilen bezahlt hat???
Experiment: Buch mit einem Freund der nicht bei M&M ist einen identischen Flug und vergleich dann, die Preisdifferenz zwischen Flug mit Meilen und Flug ohne Meilen, die festlegt was du offenbar für deine Meilen bezahlt hast, und dein Freund nicht zahlen brauchte.
Kleiner Tip: Das Ergebnis wird 0 (in Worten Null) sein. Du zahlst genau 0 (in Worten Null) Euro dafür Meilen zu bekommen. Wer fliegt ohne Meilen zu bekommen, zahlt exakt den selben Preis.
Wer also zahlt den späteren Gegenwert? Kann Google das vielleicht rausfinden (ist bestimmt super schwer herauszufinden wer bezahlt wenn man einen LH Flug mit Meilen einer 100% LH Tochter bucht...).

Und für die 727 Meilen die bei meinem letzten Marriott Aufenthalt bekommen habe, hat man mir sogar $50 nachgelassen (verglichen mit einem nicht-Bonvoy-Member)...
Wobei das viel mehr hätten sein können...

Buchung: 06.08.2025 ("01.08.2025 bis 23.09.2025")
Reise: 21.09.2025 bis 26.09.2025 ("01.08.2025 bis 30.11.2025")
Gutschrift: genau eine Meile pro Dollar...

Aber einem geschenkten Gaul...
SCHREI MAL NICHT SO.
Der Preis für die gesammelten meilen fließen sehr wohl in diverse Kalkulationen bei sehr vielen hier ein.
Eher ist es so, dass dein Freund das "teure" "Geschenk" nicht annimmt.
Aber führt hier eher zu weit.
 

Essotiger

Aktives Mitglied
16.09.2011
182
157
Die Diskussion entwickelt sich ja lebhaft und weil hier schon Google genannt wurde und der Ruf danach, ob Google rausfinden kann, wer den Gegenwert bezahlt:

Ich habe mal die KI dazu befragt und mit dem Standpunkt von Volume gefüttert! Hier das Ergebnis. :cool:

1️⃣ Kernthese des Autors (vereinfacht)​

Der Autor will beweisen:
„Vielfliegermeilen kosten den Kunden nichts – sie sind komplett geschenkt. Also zahlt die Airline (oder Partner) die Prämienflüge.“
Er argumentiert:
  • Flug kostet für M&M-Mitglied und Nichtmitglied gleich viel
  • Hotel ist für Mitglieder oft sogar billiger
  • Kreditkarte hat normale Gebühren
  • Zeitschriftenabo kostet gleich viel
→ also: „Ich zahle keinen Aufpreis für die Meilen, also sind sie gratis.“

Und dann:
„Am Ende zahlt aber jemand für die Flüge …“
→ implizit: nicht der Kunde, sondern Airline/Partner


2️⃣ Woher die Verwirrung kommt​

Der Text vermischt zwei Ebenen, ohne sie sauber zu trennen:

Ebene A – Preisgleichheit

„Nicht-Mitglied zahlt gleich viel wie Mitglied“
Das stimmt oft.
Aber daraus folgt logisch nicht, dass die Meilen „geschenkt“ sind.
👉 Denn:
Preisgleichheit ≠ Kostenfreiheit

Ebene B – Kostenwahrnehmung

„Ich zahle nichts extra, also kostet es mich nichts“
Das ist der zentrale Denkfehler.

In Wahrheit:
  • Du zahlst nicht extra
  • aber du zahlst mit deinem Umsatz
Die Kosten sind eingepreist:
  • in Ticketpreisen
  • in Händlerprovisionen
  • in Marketingbudgets
  • in Interchange-Gebühren bei Kreditkarten
👉 Ökonomisch nennt man das: Quersubventionierung


3️⃣ Was tatsächlich richtig ist (nüchtern & sauber)​

✔️ Richtig:​

  • Du zahlst keinen Aufpreis pro Meile
  • Du bekommst Meilen nicht einzeln verrechnet

❌ Falsch:​

  • Meilen sind nicht „geschenkt“
  • Prämienflüge werden nicht von der Airline aus Nettigkeit bezahlt

👉 Realität:​

Die Meilen werden finanziert durch:
  • höhere Grundpreise
  • Marketingbudgets
  • Partnerzahlungen (Hotels, Kreditkarten, Shops zahlen an die Airline)
  • Kundenumsatz
Am Ende zahlt immer der Kunde – nur nicht transparent.


4️⃣ Der eigentliche Denkfehler des Autors (auf den Punkt)​

Er macht diesen Sprung:
„Ich zahle nicht extra → also zahle ich gar nicht → also zahlt die Airline“
Das ist ökonomisch falsch.

Korrekt wäre:
„Ich zahle nicht direkt → die Kosten sind eingepreist → ich zahle indirekt“



5️⃣ In einem Satz zusammengefasst​

Der Autor:
vermischt Preis, Kosten, Wahrnehmung und Buchhaltung
und kommt deshalb zu einer scheinlogischen, aber wirtschaftlich falschen Schlussfolgerung.
 

SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
22.365
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FRA/QKL
Also eine Suche nach "Gegenwert Meilen Miles&More" soll aufzeigen was man für die Meilen bezahlt hat???
Entweder du willst hier nur provozieren oder du kapierst es nicht. Bisher hatte ich dich eigentlich nicht für so begriffsstutzig gehalten? :rolleyes:

Ansonsten hat der Vorposter @Essotiger dankenswerterweise für detaillierte Aufklärung gesorgt. (y)
 
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Reaktionen: Schoizi und fhanfi

Volume

Erfahrenes Mitglied
01.06.2018
13.380
11.403
Entweder du willst hier nur provozieren oder du kapierst es nicht.
Wer hier nicht kapiert, dass er für die Meilen nichts zahlt, weil er für den Flug exakt das selbe zahlt wie einer der keine Meilen sammelt sei hier dahingestellt.

Wer glaubt ein Blogger dessen Ticket die Airline bezahlt hat bewertet genauso wie einer der sein Ticket für >€6000 selbst bezahlt hat, kapiert wohl auch nicht wie das Bloggerbusiness funktioniert.

detaillierte Aufklärung
im Stil der BWL...

Er macht diesen Sprung:
„Ich zahle nicht extra → also zahle ich gar nicht → also zahlt die Airline“
Das ist ökonomisch falsch.

Korrekt wäre:
„Ich zahle nicht direkt → die Kosten sind eingepreist → ich zahle indirekt“
Und jetzt mal die selbe Logik für einen nicht-Meilensammler bitte.

Ich bekomme gar nichts, aber die Kosten für gar nichts sind eingepreist? Man kann etwas für nichts zahlen? soso... Der Preis von nichts ist dann Unendlich (Preis durch Null)?

Alle Passagiere der Airline zahlen Indirekt. Extrem indirekt... Einen Preis, der auch die Zahlungsbereitschaft der nicht-Meilensammler trifft, für den auch Passagiere fliegen, wenn sie keine Meilen bekommen. Also verzichtet die Airline auf Gewinne, indem sie Meilen vergibt obwohl Passagiere die Flüge auch ohne Meilen für diesen Preis buchen.
Also OK, die Airline zahlt NICHT für die Meilen, sie verzichtet lediglich auf exakt das Geld das ohne dass sie es dahin transferiert auf wundersame Weise dem Meilenprogramm zur Verfügung steht.

Dazu muss man natürlich auch sehen, das nur ein absoluter Bruchteil der vergebenen Meilen auch tatsächlich eingelöst wird, nur so ist ein Vielfliegerprogramm überhaupt machbar, sonst wäre es viel zu teuer. In some airline loyalty programs, only 8% of frequent flyer miles are redeemed. Und da wird nicht mal berücksichtigt, dass man überhaupt nur einlösen kann, wenn noch Kontingente zur Verfügung stehen, und was in diesen Situationen reguläre Tickets kosten würden.
Da kommt schon ein Sümmchen zusammen... The combined value of unused miles with South Korea's top two airlines reached 3.5 trillion won (US$2.58 billion) as of June, data showed Sunday
Über große Airlines und Programme schweigt sich das Internet leider aus, aus gutem Grund hüten die Airlines diese Geheimnisse. Da der "Wert" der Meilen und das tatsächlich geflossene Geld weit auseinanderliegen, kann man aus der öffentlichen LH Jahresbilanz leider da keine Details zu rausbekommen.
 

aib

Erfahrenes Mitglied
18.01.2015
1.718
2.305
MZ
Wer glaubt ein Blogger dessen Ticket die Airline bezahlt hat bewertet genauso wie einer der sein Ticket für >€6000 selbst bezahlt hat, kapiert wohl auch nicht wie das Bloggerbusiness funktioniert.
Verstehe ich nicht. Warum genau sollte die Erwartungshaltung bei einem Meilenticket geringer sein als bei einem Cashticket? Die Meilen sind an der Stelle das "Zahlungsmittel". Ich kann nur von mir sprechen, aber meine Erwartungshaltung ist vollständig identisch, egal ob ich 1000€ oder 6000€ oder 120 Tsd. Meilen gezahlt habe. Die Erwartung resultiert dabei aus Strecke, Kabinenklasse und Airline. Wenn Du das anders siehst - ok
(ich denke die Airlines sind sehr dankbar, wenn Deine Erwartungshaltung mit Meilenticket unter der mit einem Cashticket liegt. Dann kann im nächsten Schritt gleich diverse Services wie Essensauswahl, Sitzplätze, Fluggastrechte etc. weggespart werden - ist ja nur ein Meilenticket ;) )

Anders ist es natürlich bei Bloggern/Influencern/Content Creator die von der Airline eingeladen / aktiv gebucht werden. Das sind Werbeveranstaltungen, bei denen man in der Tat keine ehrliche Meinung erwarten sollte.
Auch wenn Pascal von AeroNewsGermany die eingesetzten Meilen selbst nichts zusätzlich gekostet haben und diese sowieso anfallen, sehe ich da schon noch einen gewichtigen Unterschied zu Influencern, die gebucht werden und teilweise auch mit Drehbuch oder vordefinierten Inhalten versorgt werden.
 

berlinerjunge

Erfahrenes Mitglied
07.05.2010
695
608
good old THF
Auf dem Flugzeug steht ja auch "Potsdam" drauf, was erwartet der Tester von einem DDR Produkt :D
auf Potsdam hatte ich meine erste F-Reise, nach ORD. Ganz alleine im Oberdeck mit dem Purser, der hinten in der Küche sein Buch gelesen hat.
Das ist schon knapp ein Vierteljahrhundert her, war auf der D-ABVE (SN:24741).
Erinnere ich mich auch an den Zubringerflug, da war G. Westerwelle neben mir, mit netten small talk, Gott hab ihn selig.
 

Rampenkasper

Aktives Mitglied
20.06.2019
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396
MUC
Ich habe mal die KI dazu befragt und mit dem Standpunkt von Volume gefüttert! Hier das Ergebnis. :cool:
Ich war eigentlich absolut nicht auf der Seite von Volume und wollte seinen Punkt in der Luft zerreißen, aber dieser Post lässt mich rückwärts wieder aus dem Thread rausgehen.

Bei Gott, bitte. Entweder du hast selber nen eigens erdachten Standpunkt, oder halt nicht. Aber lass dir doch nicht von ner KI so ne peinliche Argumentation zusammenzimmern. Wie alt bist du, neun?
 

SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
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FRA/QKL
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Mich würde ja mal interessieren wie Volume das Kundenrabattprogramm Payback bewertet. Sind Payback Punkte auch geschenkt und für ummenesunscht, weil Kunden ohne Payback Karte das gleiche bezahlen wie Kunden mit Payback Sammelleidenschaft?

Man lernt ja nie aus… :rolleyes:
 
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