Streik(s) Sammelthread

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ek046

Erfahrenes Mitglied
29.05.2013
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Und UFO steht daneben und klatscht?
Naja, ist halt ne andere Baustelle und nur VC hat ne Schlichtung offeriert.

Vielleicht kommt ja bei UFO und LH auch jemand aus dem Quark und bietet dort selbiges an.

Aber doch besser schon mal eine Baustelle angehen, als gar nichts?
 
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reifel

Erfahrenes Mitglied
30.08.2010
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Qantas hat es gemacht...............
Qantas hat doch nicht die ganze Belegschaft gekündigt. Es wurden lediglich alle Mitarbeiter ausgesperrt. Als der Staat dann eingegriffen hat waren alle wieder bei der Arbeit.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Mal eine Frage zum Pilotenstreik, der für Donnerstag/Freitag angekündigt/angedacht/geplant (oder was ist der Status?) ist:

Wenn am Donnerstag ohnehin die Flugbegleiter streiken, was ist dann der Sinn des Streiks? Die meisten Flüge sind ohnehin gestrichen, und für die wenigen verbleibenden Flüge werden sich dann bestimmt auch ein paar Piloten finden - oder? Die Auswirkung, ob die Piloten nun am Donnerstag streiken oder nicht ist für die Lufthansa doch fast nicht spürbar, oder? Wenn so viele Flüge ausfallen, ist es für Lufthansa doch schon fast besser, wenn die Piloten dann am gleichen Tag auch streiken, weil die Piloten dann nicht bezahlt werden müssen? Oder wo ist mein Denkfehler?
Frag ich mich auch, sicher wurd es die eine oder andere zusätzliche Streichung geben, aber da bei UFO die Streikbeteiligung höher sein dürfte als VC dürfte es oftmals eigentlich nur heissen "hier kommen keine 2 Piloten, macht aber nichts den Kabinenpersonal ist sowieso nicht da".
 

reifel

Erfahrenes Mitglied
30.08.2010
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Ich wollte mich zu diesem Thema eigentlich nicht äußern, weil ich mit den Positionen der Tarifparteien nicht hinreichend vertraut bin. Was mich aber massiv stört, ist der Zeitpunkt – und genau dieser Aspekt wird mir bislang zu wenig beleuchtet. Deshalb dazu meine Meinung:

Es gibt legitime Interessenkonflikte. Aber es gibt auch Momente, in denen Anstand, Maß und Selbstdisziplin verlangen, den größtmöglichen Schaden gerade nicht im symbolisch wichtigsten Augenblick herbeizuführen. Ein Streik in dieser Woche ist für mich keine normale Interessenvertretung mehr, sondern Ausdruck einer schlechten Haltung: ohne Anstand, ohne Taktgefühl, ohne Sinn für Verhältnismäßigkeit, dafür mit Rücksichtslosigkeit und moralischer Verarmung. Wer so handelt, zeigt nicht Größe, sondern innere Abkehr. Er macht deutlich, dass ihm nicht nur der Gegner, sondern auch das eigene Haus gleichgültig geworden ist. Dann wäre es ehrlicher, die Konsequenz zu ziehen und zu gehen.
Man könnte es aber auch andersrum sehen: Wann hat das letzte Mal in den letzten Jahren die Geschäftsführung bzw. die Presse- und Marketingabteilung eine Möglichkeit ausgelassen über die Gerwerkschaften und Streikenden (und etwas subtiler weit darüber hinaus) zu diffamieren und in schlechtes Licht zu stellen? Hand ausstrecken seitens der Geschäftsführung hat es selten gegeben, warum also andersrum?

Es ist ja so: Die meisten Mitarbeiter haben LH im Blut und sind weitaus länger da als der CEO. Viele sehen sich als die Firma, nicht die Geschäftführung. Ich ergreife keine Partei, aber die Sichtweise ist durchaus unter dem Gesichtspunkt nachzuvollziehen. Es geht ja auch um weitaus mehr. Der Grossteil der LH Mitarbeiter, egal ob Verwaltung oder Kabine denkt "was hat die Geschäftsführung aus unserer LH gemacht?".
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Naja, ist halt ne andere Baustelle und nur VC hat ne Schlichtung offeriert.

Vielleicht kommt ja bei UFO und LH auch jemand aus dem Quark und bietet dort selbiges an.

Aber doch besser schon mal eine Baustelle angehen, als gar nichts?
Die Schlichterspruch wäre ja verbindlich oder? Ist natürlich riskant für LH, die sich offensichtlich bisher kaum von Ihrer Position wegbewegt haben, sowohl in der Verhandlung selbst als auch in der Öffentlichkeitswirkung. nicht so unclever von VC. LH ist am Zug.
 
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Gulliver

Erfahrenes Mitglied
10.11.2009
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Kerkrade (NL)
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Bei einer Buchung am Samstag mit der LH CityLine wird mir plötzlich in der Buchungsübersicht nicht mehr das Freigepäck 1x23kg angezeigt, gestern aber schon noch. Könnte das mit dem Hin und her der Buchungen wegen der Streiks zusammenhängen? Ich nehme jedenfalls mal mein Passenger receipt gedruckt mit.
 

Chris1984FRA

Aktives Mitglied
21.05.2020
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Bei einer Buchung am Samstag mit der LH CityLine wird mir plötzlich in der Buchungsübersicht nicht mehr das Freigepäck 1x23kg angezeigt, gestern aber schon noch. Könnte das mit dem Hin und her der Buchungen wegen der Streiks zusammenhängen? Ich nehme jedenfalls mal mein Passenger receipt gedruckt mit.
Bei meinem CL-Flug am Samstag wird das Gepäck (1x Aufgabe und Handgepäck) weiterhin angezeigt. Hatte den Classic Tarif in Y gebucht und dann Cash Upgrade in C
 
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Jackson0815

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11.02.2023
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Nachdem der Freitag nun fix ist, könnte die LH das Streikdatum entsprechend kommunizieren und die Flüge rausnehmen.
 

danix

SwissHON - Moderator LX/OS/SN/4U-Forum
Teammitglied
16.03.2010
6.142
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Kloten, CH
Warum sollte es eine Pilotenschwemme brauchen, um die LH-Belegschaft zu "modernisieren" (weniger streiken, mehr arbeiten)?

Es braucht nur genügend qualifizierte Piloten und FB auf dem Weltmarkt, die bereit sind, auch für weniger als die Luxuskonditionen der LH-Altgesellschaft mit-zuarbeiten.
Nur verbietet VC das rekrutieren auf dem Weltmarkt! Und das ist eines der grossen Probleme und Nachteile vieler alter europäischer Airlines gegnüber neueren Gründungen.
Dasselbe gilt übrigens auch für die Kabine, wo es sogar Massen an arbeitswilligen zu LH Bedingungen gäbe, die aber dank deutschem Uralt-Arbeitsrecht und Gewerkschaften nicht eingestellt werden dürfen!
 

jensbert

Aktives Mitglied
05.05.2011
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Man könnte es aber auch andersrum sehen: Wann hat das letzte Mal in den letzten Jahren die Geschäftsführung bzw. die Presse- und Marketingabteilung eine Möglichkeit ausgelassen über die Gerwerkschaften und Streikenden (und etwas subtiler weit darüber hinaus) zu diffamieren und in schlechtes Licht zu stellen? Hand ausstrecken seitens der Geschäftsführung hat es selten gegeben, warum also andersrum?

Es ist ja so: Die meisten Mitarbeiter haben LH im Blut und sind weitaus länger da als der CEO. Viele sehen sich als die Firma, nicht die Geschäftführung. Ich ergreife keine Partei, aber die Sichtweise ist durchaus unter dem Gesichtspunkt nachzuvollziehen. Es geht ja auch um weitaus mehr. Der Grossteil der LH Mitarbeiter, egal ob Verwaltung oder Kabine denkt "was hat die Geschäftsführung aus unserer LH gemacht?".
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Die Schlichterspruch wäre ja verbindlich oder? Ist natürlich riskant für LH, die sich offensichtlich bisher kaum von Ihrer Position wegbewegt haben, sowohl in der Verhandlung selbst als auch in der Öffentlichkeitswirkung. nicht so unclever von VC. LH ist am Zug.
Kann man so sehen, muss man aber nicht. Mir ging es hier allerdings um den Zeitpunkt.

Und ansonsten denke ich als Pax auch: „Was habt ihr aus unserer LH gemacht?“ Da nehme ich aufgrund meiner Erfahrungen an Bord und im Vergleich zu anderen Konzernairlines auch die Crews mit in die Verantwortung. Deshalb haben aus meiner Sicht nicht die meisten Mitarbeiter LH im Blut, sondern vor allem die langjährigen.

Ein Schlichterspruch ist nur dann bindend, wenn beide Seiten das vorher vereinbart haben. Andernfalls ist er nur eine Empfehlung. Und es dazu noch unerquicklich: Wenn man sich aber nicht einmal einig ist, worüber in der Schlichtung überhaupt gesprochen werden soll.
 

reifel

Erfahrenes Mitglied
30.08.2010
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Schlichtung seitens LH abgelehnt? Eigentlich müssten dann jetzt die Stornos für Fretag losgehen...

 
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Chris1984FRA

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21.05.2020
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Ist halt auch die Frage ob die Streikkasse der Gewerkschaft(en) ausreichend gefüllt ist, müsste ja auch früher oder später an die Substanz gehen...
 
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i_miss_flying

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10.02.2021
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Klar, Streiks nerven und machen für den einen Vielflieger kleine Probleme, und für den anderen größere - je nachdem. Und dann sorgen sie sicherlich bei dem einen oder anderen für Probleme mit der Quali, wenn zu viele Flüge ungünstig ausfallen und man sie nicht verschieben kann.

Aber was ist denn für uns Vielflieger relevant auf lange Sicht? Klar finde ich übertriebene Gehaltsforderungen überzogen. Ich bin auch gleichermaßen genervt, wenn die (offenbar gut bezahlten) Flugbegleiter die ganze Nacht in der Galley über Urlaubspläne labern, sodass die Passagiere nicht schlafen können. Da passt irgendwas nicht in der Ausbildung, mit der Motivation, mit dem Engagement, mit der Führung (!), mit der Kontrolle, mit dem Servicegedanken usw.. Aber das könnte man ja lösen, und da liegt das Problem ja eher bei der Lufthansa, die keine Standards hat und/oder diese nicht kontrolliert. Und gleichzeitig habe ich auch keine Lust auf Lufthansa City Airlines oder einen Lufthansa operated by sonstwas, ausgeführt von nochwasanderes, wo es gar keine Business Class mit Vorhang und engagierten Mitarbeitern mehr gibt. Für mich ist da die Frage, ob das immer weiter ausufernde Auslagern an Billig-Töchter der richtige Weg ist....

Wenn Lufthansa mehr aufklären würde und den Service-/Premium-Gedanken höher halten würde, und dieses Versprechen auch einlösen würde, wären die Kunden auch während des Streiks sicher weniger verärgert über die Lufthansa.
Und wenn die Flugbegleiter auf Lufthansa-Flügen (vor allem Langstrecke!) einen etwas besseren Gastgeber-/Servicegedanken hätten, hätte man auch mehr Verständnis für deren Forderungen....

So habe ich stattdessen das Gefühl, dass sich jeder nur um sich kümmert. Herr Spohr und Herr Ritter würden lieber Cargo transportieren statt Passagiere, weil man ganz offensichtlich gar keine Lust hat, sich um Passagiere zu kümmern. Gleichzeitig wollen sie offenbar auch den Mitarbeitern kein "Lufthansa Marke" Gefühl und Sicherheit geben, so kommt es bei mir als Kunde an.

Die Mitarbeiter wiederum beim fliegenden Personal zeigen mir wiederum eine unfassbare Arroganz auf vielen Flügen, wo ich mir dann wiederum denke, dass dies nach 3 Monaten Ausbildung bei dem entsprechenden Gehalt gegenüber einem Kunden auch unangemessen ist.

Und so scheint es sehr festgefahren zu sein....
 
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reifel

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30.08.2010
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Wird doch langsam lächerlich, auch aus Sicht der Gewerkschaften.

Sollen sie doch endlich unbefristet Streiken, dann hat man zumindest als Kunde Planungssicherheit.
Wahrscheinlich wäre das angesichts des parallel laufenden Konflikt mit UFO unklug, weil man denen ja dann den Wind aus den Segeln nimmt da ein weiterer Streik wenig Auswirkungen hat. Die Tatsache dass LH gleichzeitig zwei Konflikte Lösung muss, und das die Streibereitschaft sozusagen "verdoppelt" und hilft beiden Gewerkschaften weil man mit beiderseits relativ wenig Streiktagen einen starken Effekt hat. Und das hilft natürlich auch bei der Streikkasse.

Veilleicht wäre es vielleicht tatsächlich aus LH Sicht sinnvoll den Laden ein bis zwei Wochen zu schliessen sofern das hierzulande rechtlich wäre, gibt Planungssicherheit. Allerdings wären dann auch alle - inkl. der sonst Streikenden - zu bezahlen.

Ich sitz hier auch nur am Schreibtisch, aber es scheint in dem Konflikt gehen langsam die Optionen aus, vor allem auf LH Seite. Wo man früher als LH schon fast reflexartig erstmal das Arbeitsgericht angerufen hat um Streiks zu verhindern, scheint man diese Option gar nicht mehr zu erwägen - wahrscheinlich ist der Weg inzwischen auch aussichtlsos.

Da hat man sich in was reinmanövriert.
 
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clancy688

Reguläres Mitglied
16.03.2024
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Wie soll denn eine einwöchige Schließung der Lufthansa helfen?
Wenn sie die weniger als zwei Wochen im Voraus verkünden müssen sie ja Unsummen an EU261 Kompensationen rausrücken.

Bei 2.6 Mio Passagieren können das in einer Woche 1 Mrd sein. Nur an Entschädigungszahlungen. 😅
 
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Chris1984FRA

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21.05.2020
168
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Ich finde auch die Aussendarstellung von Spohr unterirdisch, sowohl gegenüber den Mitarbeitern als auch uns Kunden gegenüber: "Lieber einige Tage mit einem streikbedingt reduzierten Angebot der Lufthansa-Gruppe als irgendwann dauerhaft mit einer deutlich reduzierten Kernmarke" (O-Ton Spohr). Was soll denn so eine Aussage? Die Kernmarke wird doch grade, zumindest auf der Kurz- und Mittelstrecke, eingestampft. Vor allem die Message, dass die Streiks ihn nicht wirklich beschäftigen. Einfach unterirdisch, da ist wirklich jeder Cent Gehalt schon zu viel.....
 
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reifel

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30.08.2010
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Wie soll denn eine einwöchige Schließung der Lufthansa helfen?
Wenn sie die weniger als zwei Wochen im Voraus verkünden müssen sie ja Unsummen an EU261 Kompensationen rausrücken.

Bei 2.6 Mio Passagieren können das in einer Woche 1 Mrd sein. Nur an Entschädigungszahlungen. 😅
Das wäre auch bei einem Streik nicht erheblich anders. Ich denke auch nicht, dass es eine gute Option ist. Aber es würde VC und UFO Wind aus den Segeln nehmen, denn ob es einem gefällt oder nicht, der Druck ist eher auf LH Seite als auf VC/UFO Seite. Die brauchen nicht unbedingt die Sympathie und Rückhalt der Öffentlichkeit, das ist im Zweifel völlig egal. Solange Geld in der Streikkasse ist, hat nur LH was zu verlieren.

Ich weiss auch nicht was LH denkt was die noch für Optionen im Konflikt haben und wie lange sie glauben nicht auf VC/UFO zugehen zu müssen. Irgendeinen Kompromiss muss man ja finden. Einerseits sagen man ist für eine Schlichtung grundsätzlich bereit, sie dann aber mit doch recht fadenscheinigen Argumenten, die nur wieder zeigen dass null Kompromissbereitschaft herrscht, abzulehnen ist ja nicht zielführend.

ich verstehe auch nicht warum LH immer noch nicht für Freitag etwas auf der Webseite angekündigt hat. Passiert da im Hintergrund vielleicht doch noch was von dem keiner was weiss? Oder ist die ganze Führungsriege heute auf der Feier? :)
 
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Spinnacker

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17.03.2015
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Das wäre auch bei einem Streik nicht erheblich anders. Ich denke auch nicht, dass es eine gute Option ist. Aber es würde VC und UFO Wind aus den Segeln nehmen, denn ob es einem gefällt oder nicht, der Druck ist eher auf LH Seite als auf VC/UFO Seite. Die brauchen nicht unbedingt die Sympathie und Rückhalt der Öffentlichkeit, das ist im Zweifel völlig egal. Solange Geld in der Streikkasse ist, hat nur LH was zu verlieren.

Ich weiss auch nicht was LH denkt was die noch für Optionen im Konflikt haben und wie lange sie glauben nicht auf VC/UFO zugehen zu müssen. Irgendeinen Kompromiss muss man ja finden. Einerseits sagen man ist für eine Schlichtung grundsätzlich bereit, sie dann aber mit doch recht fadenscheinigen Argumenten, die nur wieder zeigen dass null Kompromissbereitschaft herrscht, abzulehnen ist ja nicht zielführend.

ich verstehe auch nicht warum LH immer noch nicht für Freitag etwas auf der Webseite angekündigt hat. Passiert da im Hintergrund vielleicht doch noch was von dem keiner was weiss? Oder ist die ganze Führungsriege heute auf der Feier? :)
Warum "muß" ein Kompromiss gefunden werden?

Vielleicht "müssen" VC und UFO am Ende einfach nachgeben/einknicken/aufhören??
 

clancy688

Reguläres Mitglied
16.03.2024
39
27
Das wäre auch bei einem Streik nicht erheblich anders. Ich denke auch nicht, dass es eine gute Option ist. Aber es würde VC und UFO Wind aus den Segeln nehmen, denn ob es einem gefällt oder nicht, der Druck ist eher auf LH Seite als auf VC/UFO Seite. Die brauchen nicht unbedingt die Sympathie und Rückhalt der Öffentlichkeit, das ist im Zweifel völlig egal. Solange Geld in der Streikkasse ist, hat nur LH was zu verlieren.

Ich weiss auch nicht was LH denkt was die noch für Optionen im Konflikt haben und wie lange sie glauben nicht auf VC/UFO zugehen zu müssen. Irgendeinen Kompromiss muss man ja finden. Einerseits sagen man ist für eine Schlichtung grundsätzlich bereit, sie dann aber mit doch recht fadenscheinigen Argumenten, die nur wieder zeigen dass null Kompromissbereitschaft herrscht, abzulehnen ist ja nicht zielführend.

ich verstehe auch nicht warum LH immer noch nicht für Freitag etwas auf der Webseite angekündigt hat. Passiert da im Hintergrund vielleicht doch noch was von dem keiner was weiss? Oder ist die ganze Führungsriege heute auf der Feier? :)
Ich denk mir nur, dass die EU261 das schwieriger macht für Lufthansa. Der Quantas Chef konnte sagen "Wir machen dicht" und einige Stunden später machte der Laden zu.

Wenn die LH das mit weniger als zwei Wochen Vorlaufzeit machen, müssen sie jedem Kunden, nicht nur den vom Streik betroffenen, die Entschädigung zahlen.

Wenn die das mit mehr als zwei Wochen Vorlaufzeit machen müssen sie keine Entschadigung zahlen, aber die Gewerkschaften haben noch Zeit für Streiks bevor der Laden dicht macht.

Ich seh da nur Lose-Lose für LH (finanziell), keinerlei gewonnene "Planungssicherheit".
 
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LB2606

Aktives Mitglied
23.11.2022
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Flüge für Freitag sind jetzt scheinbar ausgenullt.
Habe für Freitag (hin) und Sonntag (zurück) FRA-BRE-FRA für meine Mutter gebucht in C. Wenn der Hinflug annuliert wird und sie bspw. mit der Bahn fährt, wird der Rückflug automatisch gestrichen, oder bleibt der (erstmal - wenn Sonntag nicht auch gestreikt wird) bestehen? Ggf. würde ich sie auch mit dem PKW bringen, zumindest hin.
 

dermatti

Erfahrenes Mitglied
03.06.2019
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MUC / EWR
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Habe für Freitag (hin) und Sonntag (zurück) FRA-BRE-FRA für meine Mutter gebucht in C. Wenn der Hinflug annuliert wird und sie bspw. mit der Bahn fährt, wird der Rückflug automatisch gestrichen, oder bleibt der (erstmal - wenn Sonntag nicht auch gestreikt wird) bestehen? Ggf. würde ich sie auch mit dem PKW bringen, zumindest hin.
Sofern sie den von der LH angebotenen Bahn Voucher nimmt, wird da vermutlich kein Rückflug zum IDB. Wenn sie selbst die Bahn bucht oder Auto fährt, dürfte vermutlich ein IDB auf dem Rückweg entstehen.