Wechsel zur Ing Diba

ANZEIGE

Mistmade

Erfahrenes Mitglied
19.02.2022
947
736
ANZEIGE
Genau das! Ein Basiskonto bei der Sparkasse ist ausreichend, mehr Anspruch hat man nicht, schon gar nicht bei Direkt oder Neobanken
 

s_r

Aktives Mitglied
10.08.2017
148
57
Die Bank kann einen auch kündigen wegen anderen Gründen, die sie natürlich nicht offenbart. Ich könnte mir vorstellen, dass "quengelige" Kunden, die den Kundensupport in schöner Regelmäßigkeit wegen Kleinigkeiten bemühen oder der Bank sonst irgendwie größeren Aufwand bescheren aber dieser kaum profitabel ist, könnte so ein Beispiel sein. Muss nicht zwingend GWG sein. Die Gründe dafür können vielfältig sein, nur ist es bei den Neobanken halt doch öfters von Kündigungen oder Sperrungen zu lesen als bei Direktbanken oder lokalen.
Hier wird meiner Meinung nach ganz gut beschrieben, warum Banken ihren Kunden kündigen.

 

dorin

Aktives Mitglied
21.01.2025
198
123
Dieser Artikel ist schon einige Jahre alt und wurde in diesem Forum entsprechend häufig gepostet.
 

s_r

Aktives Mitglied
10.08.2017
148
57
Danke für die Info.

Mir war nicht bekannt, dass der Artikel hier bereits mehrfach gepostet wurde. Ich fand ihn inhaltlich dennoch passend.
 

dorin

Aktives Mitglied
21.01.2025
198
123
Kein Problem :)






 

asche0000

Reguläres Mitglied
16.10.2024
28
24
Nazis wie Höcke das Konto zu kündigen, kann nicht falsch sein.

Die Forderung, Menschen wegen ihrer politischen Einordnung den Zugang zum Finanzsystem zu entziehen, ist kein Zeichen moralischer Klarheit, sondern ein Bruch mit rechtsstaatlichen Prinzipien. In einem liberalen Rechtsstaat ist das Konto kein Privileg, sondern eine infrastrukturelle Voraussetzung gesellschaftlicher Teilhabe. Wer diese entzieht, ohne richterliches Urteil und gesetzliche Grundlage, ersetzt Recht durch Gesinnung.

Das Argument „kann nicht falsch sein“ ist dabei besonders entlarvend: Es ist exakt die Logik autoritärer Systeme. Nicht Tatbestände zählen, sondern Zuschreibungen. Nicht Verfahren, sondern moralische Selbstgewissheit. Genau so beginnt die Entgrenzung staatlicher und quasistaatlicher Macht.

Extremistische Positionen werden nicht durch informelle Sanktionen geschwächt, sondern durch konsequente Anwendung des geltenden Rechts. Alles andere ist eine Privatisierung von Strafe, ausgeübt durch Institutionen, die dafür weder legitimiert noch kontrolliert sind. Wer das akzeptabel findet, verteidigt nicht die Demokratie – er unterminiert ihre normativen Grundlagen.
 

_abc_

Reguläres Mitglied
07.10.2023
90
153
Ich habe überhaupt nichts gefordert. Sondern zum Ausdruck gebracht, dass ich zumindest nicht traurig darüber bin, wenn jemandem, der als ehemaliger Geschichtslehrer bei jeder Gelegenheit Zitate bringt, die an das Dritte Reich erinnern, das Konto gekündigt wird. ING positioniert sich als weltoffene, inklusive, verantwortungsbewusste Bank. Was will ein Nazi wie Höcke da überhaupt?
 

niko.007

Erfahrenes Mitglied
09.10.2019
438
269
Leverkusen
Ich habe überhaupt nichts gefordert. Sondern zum Ausdruck gebracht, dass ich zumindest nicht traurig darüber bin, wenn jemandem, der als ehemaliger Geschichtslehrer bei jeder Gelegenheit Zitate bringt, die an das Dritte Reich erinnern, das Konto gekündigt wird. ING positioniert sich als weltoffene, inklusive, verantwortungsbewusste Bank. Was will ein Nazi wie Höcke da überhaupt?
Wegen Leuten wie Ihnen geht das ganze Land den Bach runter. Leider
 

Mistmade

Erfahrenes Mitglied
19.02.2022
947
736
Die Forderung, Menschen wegen ihrer politischen Einordnung den Zugang zum Finanzsystem zu entziehen, ist kein Zeichen moralischer Klarheit, sondern ein Bruch mit rechtsstaatlichen Prinzipien. In einem liberalen Rechtsstaat ist das Konto kein Privileg, sondern eine infrastrukturelle Voraussetzung gesellschaftlicher Teilhabe. Wer diese entzieht, ohne richterliches Urteil und gesetzliche Grundlage, ersetzt Recht durch Gesinnung.

Das Argument „kann nicht falsch sein“ ist dabei besonders entlarvend: Es ist exakt die Logik autoritärer Systeme. Nicht Tatbestände zählen, sondern Zuschreibungen. Nicht Verfahren, sondern moralische Selbstgewissheit. Genau so beginnt die Entgrenzung staatlicher und quasistaatlicher Macht.

Extremistische Positionen werden nicht durch informelle Sanktionen geschwächt, sondern durch konsequente Anwendung des geltenden Rechts. Alles andere ist eine Privatisierung von Strafe, ausgeübt durch Institutionen, die dafür weder legitimiert noch kontrolliert sind. Wer das akzeptabel findet, verteidigt nicht die Demokratie – er unterminiert ihre normativen Grundlagen.
Wo steht geschrieben, dass Höcke ein Konto bei der ING haben muss? Die ING kann frei entscheiden, mit wem sie Geschäfte machen will. Wenn dann ein Kunde der Öffentlichkeit braune Parolen von sich gibt, steht das im Widerspruch der Grundsätze der ING. Da kann dann die ING entsprechend die Geschäftsbeziehung beenden.

Das nennt sich Vertragsfreiheit.
 

niko.007

Erfahrenes Mitglied
09.10.2019
438
269
Leverkusen
Willst du das auch begründen?
Das würde den Rahmen hier sprengen glaube ich. ;-)
Jedenfalls finde ich diesen Kampf gegen rechts reichlich merkwürdig, denn es gibt keine Bedrohung von rechts.
Ich habe in den letzten Jahren keine rechten gesehen, die mit Messern attackieren oder Weihnachtsmärkte angegriffen hätten.
 

geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
14.440
8.357
Auch wenn es wirklich OT ist, gab es solche Vorfälle. Nicht Weihnachtsmärkte waren das Ziel, zugegeben.
Kleine komplett unvollständige und nicht repräsentative Auswahl des ausgehenden Jahres:
(OK, das ist von 2018, nicht mehr taufrisch)

Zu meinem, einem Landtagsabgeordneten des Konto zu kündigen, würde dagegen irgend etwas ausrichten, ist natürlich entweder naiv oder einfach nur billiger Aktionismus, um das eigene Image in der Öffentlichkeit aufzuwerten. Im Gegenteil, es treibt diesen Landtagsabgeordneten noch öffentlichkeitswirksam in die Opferrolle. Und was soll ferner seine Partei daran hindern, mit Proponenten ihr unliebsamer Meinungen ebenso zu verfahren, wenn sie mal in der Gemeinde oder im Land an die Macht kommt? Hat "der Gegner" ja vorgemacht und damit legitimiert.
 
Zuletzt bearbeitet:

mattes77

Erfahrenes Mitglied
14.06.2016
3.482
2.005
Ich denke auch, dass dem guten Björn gekündigt wurde,
weil der Aufwand mit seinem Konto für die Bank zu gross war.
Als "politisch exponierte" Person.
Was glaubt ihr übrigens, was wahrscheinlich noch auf die
Netzaktivisten zukommt, die von den USA mit gerade mit
einem Einreiseverbot belegt wurden. Wohl gemerkt, es gibt
hier in Deutschland überhaupt kein Straf- oder Ermittlungs-
verfahren gegen sie (im Gegensatz z.B. zu Höcke, der ja
mehfach rechtskräftig verurteilt wurde).:idea::stop:
 

geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
14.440
8.357
Frohes neues Jahr. Was für ein Aufwand entsteht für eine Bank, wenn ein Spitzenkandidat bei einer Landtagswahl ein privates Girokonto bei ihr führt?
 

Biohazard

Erfahrenes Mitglied
29.10.2016
7.795
9.636
EDWH
Frohes neues Jahr. Was für ein Aufwand entsteht für eine Bank, wenn ein Spitzenkandidat bei einer Landtagswahl ein privates Girokonto bei ihr führt?
Bei Geschäftsbeziehungen mit politisch exponierten Personen müssen Verpflichtete, beispielsweise Banken und andere Finanzdienstleister, besondere Maßnahmen, wie die Zustimmung der Geschäftsführung, ergreifen. Diese Maßnahmen müssen „auch für Familienmitglieder oder Personen, die politisch exponierten Personen bekanntermaßen nahestehen“ von den Verpflichteten durchgeführt werden.
 

geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
14.440
8.357
Grundsätzlich bekannt. Kennt jemand den Umgang mit dem Thema in der Praxis näher? Kündigt die ING (oder andere Banken) Bundestags- oder Landtagsabgeordneten das Konto, weil die Fortführung der Geschäftsbeziehung für die zu aufwendig ist?
 

AtomicLUX

Erfahrenes Mitglied
06.03.2010
2.026
2.340
Frohes neues Jahr. Was für ein Aufwand entsteht für eine Bank, wenn ein Spitzenkandidat bei einer Landtagswahl ein privates Girokonto bei ihr führt?
Eigentlich keiner, ein Spitzenkandidat gilt allein durch seine Kandidatur bei einer Wahl noch nicht als politisch exponierte Person (PEP) im Sinne des Geldwäschegesetzes (GwG).

Anders, wenn bereits vorher in "trüben Gewässern" mit "Pöstchen" in Verwaltung, Vorständen etc. als PEP unterwegs ... :cool:
 

geos

Erfahrenes Mitglied
23.02.2013
14.440
8.357
Im konkreten Fall handelt es sich ja gleichzeitig um einen Fraktionsvorsitzenden in einem Landtag. Damit dürfte er schon PEP sein. Aber was bedeutet dies konkret für die Bank? Ist die Fortführung der Geschäftsbeziehung deswegen für sie nicht tragbar?
 

AtomicLUX

Erfahrenes Mitglied
06.03.2010
2.026
2.340
Im konkreten Fall handelt es sich ja gleichzeitig um einen Fraktionsvorsitzenden in einem Landtag. Damit dürfte er schon PEP sein. Aber was bedeutet dies konkret für die Bank? Ist die Fortführung der Geschäftsbeziehung deswegen für sie nicht tragbar?
Wenn er alles vorher korrekt kommuniziert hat und die Bank seinen PEP Status eingeloggt (sprich: analysiert und dann "approved") hat, steht eigentlich einer Fortführung der Geschäftsbeziehung nichts entgegen ...

Falls nicht ... na ja ... dann wird der Compliance Officer der Bank mal einen genauen Blick auf die bisherigen Kontobewegungen werfen ...

Generell ist es nicht unüblich dass Banken für "PEP Konten" die Kontoführungskosten entsprechend Aufwand anpassen bzw. erhöhen.
 

websgeisti

Erfahrenes Mitglied
21.12.2024
1.478
875
Es wird in solchen Fällen auch ums Image gehen. Wie sieht das denn in der Öffentlichkeit aus, wenn die ING solche Leute als Kunden hat?

Die DKB hat auch schon mal einen AfD Landtagsabgeordneten rausgeworfen.
 

Zeitgemäß

Erfahrenes Mitglied
16.08.2024
672
843
Das neue Jahr beginnt, wie das alte aufgehört hat: Schwadronage und Gewäsch einsamer Menschen, deren eigene Meinung nur für sie selbst maßgeblich ist.
Banken mit Größe der ING kündigen monatlich wahrscheinlich einer dreistelligen Zahl von Kunden ohne Angabe von Gründen. Was gibt es da zu schwatzen?
Und ich weiß nicht, welcher Politiker bei meiner Bank ein Konto hat. Die Bank wird das auch von sich aus nicht bekanntmachen (dürfen). Was ich nicht weiß , kann mich auch nicht stören. Hier war es doch so, dass ein Nazi das Kündigungsschreiben veröffentlicht hatte und dazu frech behauptete, es sei wegen seiner politischer Ansichten. Den tatsächlichen Grund kennt aber nur die Bank. Niemand hier kennt seine Kontoumsätze, Herkunft und Verwendung von Geldern, weiß ob und wie oft die Ermittlungsbehörden bereits Auskunft ersucht hatten und warum, etc.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reaktionen: Mistmade

mattes77

Erfahrenes Mitglied
14.06.2016
3.482
2.005
ANZEIGE
Ich denke, es ist sinnlos sich Gedanken zu machen, welchen
Aufwand Banken mit der Kontoführung von "gesichert rechts-
extremen" Personen oder anderen "schwierigen" Kunden haben.
:unsure:

Hiermit wünsche ich erst einmal allen Forenteilnehmern und den
Moderatoren ein erfolgreiches, gutes, glückliches und gesundes
neues Jahr 2026!:idea:(y)🎩🍀🥂

Im Übrigen sehe ich die größte Gefahr für unser Gemeinwesen
im Moment tatsächlich nicht von "rechts",

Sondern darin, dass seit gut mindestens 10 Jahren die Akteure der
"demokratischen Mitte" eine "stillschweigende Übereinkunft" getroffen
haben, die Probleme nicht wirklich zu "thematisieren".

Wie war es denn mit der "Sylvesternacht von Köln 2015"? Oder wie
wurde Sarazzin denn für sein Buch angegriffen? Obwohl vieles davon wahr
(geworden) ist oder schlimmer gekommen ist.

Nun ja, vielleicht wird das ja 2026 endlich mal besser und die Probleme
können endlich konkret benannt und Lösungen auf den Weg gebracht werden!:unsure:
 
Zuletzt bearbeitet: