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Ich wäre gerne Arbeiter mit einem (Grenz-)Steuersatz von 45%. Einer kurzen Recherche nach gilt das erst ab ca. 280.000 Euro im Jahr. Klingt wie leicht verdientes Geld, keine Personalverantwortung oder absolutes Spezialistenwissen notwendig.
Den Spitzensteuersatz von 42% zzgl. Kirchensteuer und Soli zahlst Du ab jedem Euro über 68.481 Euro.Ich wäre gerne Arbeiter mit einem (Grenz-)Steuersatz von 45%. Einer kurzen Recherche nach gilt das erst ab ca. 280.000 Euro im Jahr. Klingt wie leicht verdientes Geld, keine Personalverantwortung oder absolutes Spezialistenwissen notwendig.
Ja das ist die sprachliche Absurdität im deutschen Steuerwesen. Der "Spitzensteuersatz" ist halt nicht der Spitzensteuersatz.Den Spitzensteuersatz von 42% zzgl. Kirchensteuer und Soli zahlst Du ab jedem Euro über 68.481 Euro.
Richtiger Murks.und die Spekulationsfrist bei Immobilien - bisher 10 Jahre - aufheben
Richtiger Murks. Also lieber noch schnell verkaufen, trotz Vermietung, bevor man in 1+ Jahr ordentlich an den Staat abdrücken darf?
Es wird aber nicht erwähnt dass der MSCI World nicht statisch ist, sondern jedes Quartal neu bestimmt wird. Das heisst das mit der Zeit das Gewicht der USA senken könnte, und (z.B.) die EU prominenter in dem Index sein könnte. Das ist jetzt genau das Vorteil eines passiven Indexes.Auch wenn hier jemand massiv Werbung in eigener Sache betreib, die Einschätzung zum MSCI World teile ich:
Das stimmt, aendert aber nichts daran, dass momentan 7 Unternehmen einen signifikanten Einfluss auf die Entwicklung haben. Diese müssen erst massiv an Wert verlieren, damit das Klumpen Risiko abgebaut wird.Es wird aber nicht erwähnt dass der MSCI World nicht statisch ist, sondern jedes Quartal neu bestimmt wird. Das heisst das mit der Zeit das Gewicht der USA senken könnte, und (z.B.) die EU prominenter in dem Index sein könnte. Das ist jetzt genau das Vorteil eines passiven Indexes.
Ich selbst baue nicht MSCI World ab zu Gunsten von Europa weil ich nicht in diesem Effekt glaube, sondern weil die geopolitische Entwicklungen so schnell gehen, dass mir die Neuberechnung per Quartal nicht angemessen erscheint.
(der Artikel kann man hier lesen)
Bei einem zu versteuerndem Einkommen von 68.000 EUR liegt der persönliche Steuersatz bei ca. 26%, der Grenzsteuersatz hingegen bei 42%.Den Spitzensteuersatz von 42% zzgl. Kirchensteuer und Soli zahlst Du ab jedem Euro über 68.481 Euro.
Die linksgrüne Erzählung, Kapitalisten zahlten 25%, Arbeiter aber bis zu 45% stimmt eben nicht (...)
Ähnliche Ahnungslosigkeit von dort zeigte neuliche Aussage: Nur Reiche zahlen noch Soli.
Kameramann beim rbbIch wäre gerne Arbeiter mit einem (Grenz-)Steuersatz von 45%. Einer kurzen Recherche nach gilt das erst ab ca. 280.000 Euro im Jahr. Klingt wie leicht verdientes Geld, keine Personalverantwortung oder absolutes Spezialistenwissen notwendig.
Der persönliche Steuersatz wird niemals 42 Prozent sein, auch nicht bei den von Dir angemerkten 280.000 EUR, denn alles unter 68.000 EUR wird geringer versteuert. Der persönliche Steuersatz nähert sich 42% an. Insofern scheinst Du aber wirklich was nicht zu verstehen, denn Dein Satz war "Ich wäre gerne Arbeiter mit einem (Grenz-)Steuersatz von 45%. Einer kurzen Recherche nach gilt das erst ab ca. 280.000 Euro im Jahr". Das ist ja wohl die Aussage " Der (Grenz-)Steuersatz von 45% greift ab ca. 280.000 Euro im Jahr". Der Grenzsteuersatz gibt die zusätzliche Steuerbelastung bei einer Erhöhung des zu versteuernden Einkommens an und nicht den durchschnittlichen Steuersatz.Bei einem zu versteuerndem Einkommen von 68.000 EUR liegt der persönliche Steuersatz bei ca. 26%, der Grenzsteuersatz hingegen bei 42%.
Sprich, jeder neue Euro wird mit 42% versteuert, was den persönlichen Steuersatz langsam nach oben treibt.
Sind leider zwei paar Schuhe, die gerne durcheinander geworfen werden.
Der persönliche Steuersatz wird niemals 42 Prozent sein, auch nicht bei den von Dir angemerkten 280.000 EUR, denn alles unter 68.000 EUR wird geringer versteuert. Der persönliche Steuersatz nähert sich 42% an. Insofern scheinst Du aber wirklich was nicht zu verstehen, denn Dein Satz war "Ich wäre gerne Arbeiter mit einem (Grenz-)Steuersatz von 45%. Einer kurzen Recherche nach gilt das erst ab ca. 280.000 Euro im Jahr". Das ist ja wohl die Aussage " Der (Grenz-)Steuersatz von 45% greift ab ca. 280.000 Euro im Jahr". Der Grenzsteuersatz gibt die zusätzliche Steuerbelastung bei einer Erhöhung des zu versteuernden Einkommens an und nicht den durchschnittlichen Steuersatz.
Ok. dann bist Du bei unserem deutschen Phänomen, dass wir einen Steuersatz noch über dem Spitzensteuersatz haben, die sogenannte Reichensteuer. Als in Deutschland immer nicht unbegrenzt steuerpflichtiger Freiberufler, mit aber mit dem Großteil seiner Einkünfte im UK (oh Graus) und in den US (cool) versteuert wird, bin ich in Deutschland zum Glück nicht reich und als Mäzen der Denkmalpflege in den letzten 20 Jahren eher arm.Grundsätzlich kann der persönliche Durchschnittssteuersatz natürlich 42% betragen. Der Höchststeuersatz (Grenzsteuersatz) liegt ja bei 45% und damit über dem Spitzensteuersatz von 42%.Je weiter Du über der Grenze liegst, desto mehr näherst Du Dich 45% an und überschreitest irgendwann auch die 42%. Nur die 45% wirst Du erst bei unendlichem Einkommen erreichen. In der Praxis hast du natürlich recht. Bei dem Einkommen wird steuerlich optimiert, zumal ein großer Teil sowieso als Kapitalerträge fällig wäre und damit mit 26,275% besteuert wird.
Ok. dann bist Du bei unserem deutschen Phänomen, dass wir einen Steuersatz noch über dem Spitzensteuersatz haben, die sogenannte Reichensteuer.
Sagen wir so, in USA zahle ich als nonnresident der an einer Partnership beteiligt ist insgesamt rd. 25 Prozent auf einstellig siebenstellige Einkünfte, was sich vielleicht auch daraus ergibt, dass sich diese über 25 Staaten verteilen. Habe gerade wieder das Meisterwerk an Steuererklärung meiner dortigen Steuerberater unterschrieben und freue mich auf den refund. Der Vorteil ist, ich kann und muss es nicht verstehen.Wobei Deutschland auch im Vergleich zu den USA gar nicht immer so schlecht ist. Wenn ich Krankenversicherung, Property Tax, Social Security, etc. einbeziehe, liege ich in Deutschland trotz hoher Einkommensteuer insgesamt unter den USA. Ich kann mich halt nicht, wie in den USA, drauf verlassen, dass der Staat zahlt, sondern muss selber vorsorgen.
Bei einem zu versteuerndem Einkommen von 68.000 EUR liegt der persönliche Steuersatz bei ca. 26%, der Grenzsteuersatz hingegen bei 42%.
Sprich, jeder neue Euro wird mit 42% versteuert, was den persönlichen Steuersatz langsam nach oben treibt. [...]
Sage ich ja.Der persönliche Steuersatz wird niemals 42 Prozent sein, auch nicht bei den von Dir angemerkten 280.000 EUR, denn alles unter 68.000 EUR wird geringer versteuert. Der persönliche Steuersatz nähert sich 42% an. Insofern scheinst Du aber wirklich was nicht zu verstehen, denn Dein Satz war "Ich wäre gerne Arbeiter mit einem (Grenz-)Steuersatz von 45%. Einer kurzen Recherche nach gilt das erst ab ca. 280.000 Euro im Jahr". Das ist ja wohl die Aussage " Der (Grenz-)Steuersatz von 45% greift ab ca. 280.000 Euro im Jahr". Der Grenzsteuersatz gibt die zusätzliche Steuerbelastung bei einer Erhöhung des zu versteuernden Einkommens an und nicht den durchschnittlichen Steuersatz.
Was spricht dagegen? Warum soll man das anders behandeln als andere Assets?
Sagen wir so, in USA zahle ich als nonnresident der an einer Partnership beteiligt ist insgesamt rd. 25 Prozent auf einstellig siebenstellige Einkünfte, was sich vielleicht auch daraus ergibt, dass sich diese über 25 Staaten verteilen. Habe gerade wieder das Meisterwerk an Steuererklärung meiner dortigen Steuerberater unterschrieben und freue mich auf den refund. Der Vorteil ist, ich kann und muss es nicht verstehen.
Ich denke wie die spezifischen Einnahmen klassifiziert sind und was "gegengerechnet werden kann" spielen hier die entscheidende Rolle, zumal NR Returns grundsätzlich als "Married filing separate" gemacht werden, was oftmals nachteilig ist.Das klingt US-seitig auch deutlich steueroptimiert... Ab Mitte sechsstellig greift dort Spitzensteuersatz von 35%, wo noch die Steuern des Bundesstaates hinzukommen. Mit siebenstellig fallen auch die Grundsteuern oder Versicherungen nicht mehr so ins Gewicht, die Du wohl ebensowenig hast.
Bei der Erhöhung der Spekulationsfrist von 2 auf 10 Jahre war damals (1990er) lt. späterem Urteil des BVerfG nach meiner Erinnerung nur der ab Inkrafttreten des Gesetzes eingetretene Gewinn steuerpflichtig (Verbot der Rückwirkung, wenn die 2 Jahre schon rum waren).Richtiger Murks.Also lieber noch schnell verkaufen, trotz Vermietung, bevor man in 1+ Jahr ordentlich an den Staat abdrücken darf? Und was mit dem Verkaufserlös machen, so volatil wie der Markt aktuell ist. Meine Sparplan läuft zwar weiter in den A2PKXG, aber direkt eine höhere sechsstellige Summe inserieren macht mich auch etwas nervös.
Ein Thema das auch meinen Steuerberater viele graue Haare kostet. Leider ohne viel Erfolg.In Deutschland kämpfe ich dann nur noch mit dem Progressionsvorbehalt.
Und wie wird das ausgerechnet? Dann müsste zum Tag X ja für alle Immobilien ein Wert festgelegt werden, gegen den dann beim späteren Verkauf gegengerechnet wird.Heute wären also nach Inkrafttreten nur die weiteren Zugewinne steuerpflichtig, wenn die 10 Jahre schon abgelaufen sind.
Und wie wird das ausgerechnet? Dann müsste zum Tag X ja für alle Immobilien ein Wert festgelegt werden, gegen den dann beim späteren Verkauf gegengerechnet wird.