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Ich verstehe diese Aufregung um den Scorewert nicht. Solange man nicht gerade einen Kredit beantragen möchte, kann einem der doch egal sein. Und wenn man dann halt die vierte oder fünfte Kreditkarte nicht mehr bekommt, werden die wenigsten hier wohl dran zugrunde gehen. Ich gucke da eigentlich nur rein, wenn eine Systemmail kommt, daß irgendwas geändert wurde oder irgendwer irgendwas abgefragt hat. Letztlich weiß ich ungefähr wann welche Anfrage gelöscht wird und gucke dann eigentlich nur nach ob sie auch verschwunden ist. Ich glaube etwas mehr Entspannung bei dem Thema sollte manch einem gut tun.![]()
Aber das macht sie immerhin von sich aus?[...] Bisher braucht die Schufa einen Monat (!), bis sie den Verbraucher über Einträge im FraudPool informiert. [...]
Das weiß ich nicht, zumindest in dem einen Fall war das bei mir so. Es scheint wohl unterschiedliche Arten von FraudPool-Meldungen zu geben. Nicht alle lösen anscheinend eine Kettenreaktion aus.Aber das macht sie immerhin von sich aus?
IMHO sagt der genau gar nix aus, siehe hier.Zumal der Basis Score ja eh relativ wenig aussagt. [...]
Und genau deswegen fordere ich die mittlerweile einmal pro Quartal an. Früher einmal im Jahr aber da war auch weniger los im Datensatz und öfter gabs auch nicht kostenlos. Und ich sehe es genauso wie du: ich finde es unverschämt, dass mir praktisch jedes andere Unternehmen bei dem ich seither DSGVO Anfragen gestellt habe kostenlos elektronisch Auskunft gegeben hat aber die Firma mit einem so wichtigen Datensatz dafür Geld verlangen darf. Dann muss man sie halt finanziell dafür bluten lassen. Wenn es sich nicht mehr rechnet werden sie es irgendwann hoffentlich ändern.Da stimme ich zu, dennoch gibt es mindestens einen guten Grund, warum möglichst viele Leute möglichst oft die Datenauskunft nach Art. 15 DSGVO bei der Schufa einholen sollten:
Nur wenn das viele Leute regelmäßig machen (im Idealfall alle Verbraucher mit Schufa-Datensatz), bewegt sich die Schufa vielleicht mal in die aus Verbrauchersicht richtige Richtung:
- kostenfreier, dauerhafter Onlinezugang, welcher alle Daten enthält, die auch in der DSGVO-Auskunft enthalten sind.
Dadurch, dass Verbraucher falsche Einträge schneller erkennen und korrigieren können, würde die Qualität der Datensätze erhöht, was den Wert der Daten ebenfalls erhöhte. Das ist auch im Sinne der Schufa positiv zu bewerten.
- Möglichkeit, unnötige Anfragen online selbst zu entfernen. Erhöht die Effizienz und spart der Schufa Personalkosten für die manuelle Bearbeitung.
- Sofortige Benachrichtigung bei FraudPool-Meldungen: Schützt den Verbraucher, indem er ungerechtfertigten Einmeldungen schnell widersprechen und damit weiteren Schaden minimieren kann. Bisher braucht die Schufa einen Monat (!), bis sie den Verbraucher über Einträge im FraudPool informiert. Das ist zu lange und verbraucherfeindlich.
[...]
- kostenfreier, dauerhafter Onlinezugang, welcher alle Daten enthält, die auch in der DSGVO-Auskunft enthalten sind.
Dadurch, dass Verbraucher falsche Einträge schneller erkennen und korrigieren können, würde die Qualität der Datensätze erhöht, was den Wert der Daten ebenfalls erhöhte. Das ist auch im Sinne der Schufa positiv zu bewerten.
- Möglichkeit, unnötige Anfragen online selbst zu entfernen. Erhöht die Effizienz und spart der Schufa Personalkosten für die manuelle Bearbeitung.
[...]
Ich denke schon, dass der Basisscore (QS) etwas bezüglich der allgemeinen Bonitätseinschätzung aussagt - zumindest lässt sich eine Tendenz am Tag der Neuberechnung ableiten, wenn auch nur vorwiegend bei höheren Werten (geringe Streuung möglich) "sinnvoll" (Anmerkung: die Kenntnis der einzelnen Branchenscoreswerte ersetzt er trotzdem nicht).IMHO sagt der genau gar nix aus, siehe hier.
Darf ich diese Vorlage (ggf. leicht abgewandelt) ins Wiki aufnehmen? Dort könnte man die Vorlage leichter finden als in diesem Monster-Faden.
Es könnte sein, dass die SCHUFA es als eine Sicherheitsmaßnahme sieht die Auskunft per Post zu versenden, weil dadurch die Adresse überprüft werden kann und es ist schwieriger ein Briefkasten als z. B. E-Mail abzugreifen. Dazu kommt auch, dass beim Postversand der Eindruck erweckt werden kann, dass es die Deutsche Post langsam ist und nicht die SCHUFA selbst. Bei einer PDF Datei kann man schlecht vorgaukeln, dass der Download oder die Generierung der Datei Tagen braucht.(...)
Was ich nicht verstehe ist, dass sie nicht einfach die PDF die sie per Post schicken zum Download anbieten. Für zusätzliche Gimmicks wie Push Notifications, etc. könnten sie ja dann ruhig Geld verlangen.
Den Zugang kann man mit einem Einmalcode per Brief absichern. Danach kann sich der Benutzer einloggen und es anfordern und dann nochmal einloggen wenn es bereit steht (wenn sie unbedingt eine Verzögerung einbauen wollen). Kosten sind dann einmalig ein Brief pro Adresse statt 4 pro Jahr (oder noch mehr).Es könnte sein, dass die SCHUFA es als eine Sicherheitsmaßnahme sieht die Auskunft per Post zu versenden, weil dadurch die Adresse überprüft werden kann und es ist schwieriger ein Briefkasten als z. B. E-Mail abzugreifen. Dazu kommt auch, dass beim Postversand der Eindruck erweckt werden kann, dass es die Deutsche Post langsam ist und nicht die SCHUFA selbst. Bei einer PDF Datei kann man schlecht vorgaukeln, dass der Download oder die Generierung der Datei Tagen braucht.
Ich versuche damit die SCHUFA nicht rechtfertigen, sondern nur deren (potenziellen) Sicht darzustellen.
Quelle: https://www.paketda.de/news-praxistest-post-briefankuendigung.htmlGroßkunden der Post, die Briefe per PDF übermitteln, sollen dafür einen Portorabatt von 3 Cent erhalten. Das steht in einem Gutachten der Monopolkommission von 2019
Wir haben erneut veranlasst, dass Sie in den nächsten Tagen eine kostenlose Kopie der personenbezogenen Daten (nach Art. 15 DS-GVO) mit gesonderter Post erhalten.
Hat doch gar nichts mit der Schufa zu tun ...Revolut
genauso wie curve und cryptoHat doch gar nichts mit der Schufa zu tun ...