Die ING Diba hat rund ein Fünftel ihrer Geldautomaten abgebaut: Bei einem Thema war die ansonsten ach so digitale Oranje-Bank jahrelang ausgesprochen analog unterwegs – nämlich bei den Geldautomaten. Bevorzugt an Tankstellen sowie in den Entrees großer Einkaufszentren installierte die größte hiesige Direktbank über die Jahre mehr als 1.200 dieser Geräte, manisch bestrebt, die paar Euro zu sparen, die es die Frankfurter kostet, wenn einer ihrer Kunden an einem Fremdautomaten abhebt. Indes: Laut Informationen von Finanz-Szene.de hat die ING Deutschland ihren „ATM-Peak“ inzwischen überschritten. Und zwar ebenso klammheimlich wie deutlich! Wie nämlich einer unserer Leser-Reporter entdeckt hat, ist in der Kundenkommunikation des Instituts seit einiger Zeit nicht mehr von „über 1.200 Geldautomaten“ die Rede, sondern nur noch von „ca. 1.000“. Ein Sprecher begründete die Demontage damit, dass trotz des eigenen ATM-Netzes überwiegend Fremdautomaten frequentiert würden. „Daher haben wir in den vergangenen Monaten eigene Geldautomaten, die relativ wenig von Kunden und Nicht-Kunden genutzt wurden, aus Kostengründen abgebaut.“