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Entlastungspaket 9 Euro Ticket ÖPNV und Zeitkarten

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Hilfreich wäre zu erfahren, wo "bei uns" ist.

OK, offenbar HVV. https://www.hamburg.de/bvm/medien/17012786/2023-03-28-bvm-deutschlandticket/

Wäre dennoch hilfreich, sowas direkt dazuzuschreiben.

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Sofern die EVO vor Mai nicht noch abgeändert wird, wird das ja ganz toll, wenn man dann ein Teilstück ICE in der 1. Klasse buchen darf, aber ab der NRW Grenze dann nur noch 2. Klasse :LOL:
Das wird sich nicht ändern. NRW kann keine Optionsabos auflegen, die in anderen Bundesländern zu Zusatzleistungen berechtigen.
Das ganze ist vermutlich sowieso für Pendler gedacht, die innerhalb von NRW mit dem Nahverkehr pendeln und dort keine Lust auf (überfüllte?) Zweite Klasse haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sofern die EVO vor Mai nicht noch abgeändert wird, wird das ja ganz toll, wenn man dann ein Teilstück ICE in der 1. Klasse buchen darf, aber ab der NRW Grenze dann nur noch 2. Klasse :LOL:
Zusatzticket gibt es erst ab Juli. Und da die zweite Klasse ICE die erste Klasse S-Bahn schlägt würde ich es dabei belassen und den Platzwechsel an der Landesgrenze vermeiden wollen.
 
Dass man mit dem 49-Euro-Ticket, das explizit klimafreundlich sein soll, die klimaschädliche erste Klasse nutzen können soll, ist auch ein ganz schöner Treppenwitz. Es wird immer unverhohlener den Pendlern der Zucker reingeblasen - als reichte die Pendlerpauschale, die umweltschädliches Verhalten noch belohnt, nicht schon aus.
 
Habe ich etwas verpasst?
S5 Hannover - Altenbecken gilt das nicht?

Nein. Aber die erste Klasse in Nahverkehrszügen ist ja fast immer leer. Wenn man ein 1. Klasse-Ticket hat, bekommt man daher in der Regel einen Sitzplatz. Auch in der Hauptverkehrszeit. Wenn natürlich gaerde viele Leute mit Anschlussticket und großen Koffern hat, die früher eingestiegen sind, hat man selbstverständlich Pech gehabt. das ist aber eher die Ausnahme.
 
Dass man mit dem 49-Euro-Ticket, das explizit klimafreundlich sein soll, die klimaschädliche erste Klasse nutzen können soll, ist auch ein ganz schöner Treppenwitz. Es wird immer unverhohlener den Pendlern der Zucker reingeblasen - als reichte die Pendlerpauschale, die umweltschädliches Verhalten noch belohnt, nicht schon aus.
Diese Ausdrucksweise war ich von dir noch gar nicht gewohnt. Pendlerpack, Pisser...

Die Zeiten, in denen mal 45 Jahre im selben Betrieb gearbeitet, das Haus neben der Arbeitsstätte gebaut und zum Ruhestand eine goldene Uhr geschenkt bekommen hat, sind (für nicht beamtete Arbeitnehmer :p) leider vorbei. Man buckelt für ein paar Jährchen dort wo es gerade was zu arbeiten gibt, und wird vom Staat auch noch dazu gezwungen jeden halbwegs zumutbaren Job anzunehmen. Wer nicht regelmäßg mit dem kompletten Hausrat umziehen und Münchner Mietpreise bezahlen will/kann, der wird dann eben zum Pendler.
 
die erste Klasse in Nahverkehrszügen ist ja fast immer leer. Wenn man ein 1. Klasse-Ticket hat, bekommt man daher in der Regel einen Sitzplatz. Auch in der Hauptverkehrszeit.

Und das ist ja schon auch ein Problem - nicht ausgenutzter Platz ("heiße Luft durch die Gegend fahren") macht das Verkehrsmittel umweltschädlicher. Es ist dann eine Grundsatzentscheidung, bis zu welchem Grad man dem Einzelnen zugesteht, mehr Ressourcen als nötig zu verbrauchen und dafür mehr zu zahlen (Platz in Verkehrsmittel, größeres/schnelleres Auto und Fahren, Wohnen...)

Diese Ausdrucksweise war ich von dir noch gar nicht gewohnt. Pendlerpack, Pisser...

Pack und Pisser habe ich nicht gesagt - aber ja, ich bin schon recht konsterniert. Sowohl über die verschenkten Umwelt- (und sozialen) Potentiale, die eine Fortführung des Neun-Euro-Tickets gehabt hätte, als auch über die ungerechtfertigte und sogar kontraproduktive (weitere) Bevorzugung einer bestimmten (Wähler-)Gruppe.

Die Zeiten, in denen mal 45 Jahre im selben Betrieb gearbeitet, das Haus neben der Arbeitsstätte gebaut und zum Ruhestand eine goldene Uhr geschenkt bekommen hat, sind (für nicht beamtete Arbeitnehmer :p) leider vorbei.

Es gibt auch Bundes- oder Landesbeamte in Flächenländern, die mir nichts dir nichts ganz schön fies versetzt werden können. Und sich dagegen weniger wehren können als ein Arbeitnehmer. Aber Spaß beiseite:

Man buckelt für ein paar Jährchen dort wo es gerade was zu arbeiten gibt, und wird vom Staat auch noch dazu gezwungen jeden halbwegs zumutbaren Job anzunehmen. Wer nicht regelmäßg mit dem kompletten Hausrat umziehen und Münchner Mietpreise bezahlen will/kann, der wird dann eben zum Pendler.

Alles richtig. Aber dafür wird man eben auch durch die Pendlerpauschale, niedrigere Wohnkosten und oft auch größere Wohnungen (womit wir wieder bei unnötig umweltschädlichem Verhalten, von dem man sich "freikauft", wären) entschädigt.

Das 49-Euro-Ticket setzt in meinen Augen völlig falsche Anreize - und ein Upgrade in die erste Klasse noch viel mehr.
 
Und das ist ja schon auch ein Problem - nicht ausgenutzter Platz ("heiße Luft durch die Gegend fahren") macht das Verkehrsmittel umweltschädlicher. Es ist dann eine Grundsatzentscheidung, bis zu welchem Grad man dem Einzelnen zugesteht, mehr Ressourcen als nötig zu verbrauchen und dafür mehr zu zahlen (Platz in Verkehrsmittel, größeres/schnelleres Auto und Fahren, Wohnen...)

Es fahren ja nicht weniger. Auf den Strecken, auf denen der von mir verlinkte Wgentyp verkehrt, bleiben, außer in Zeiten des 9 Euro-Tickets keine Passagier unterwegs stehen. Wenn man böse wäre, würde man eher kritisierieren, dass viele der Klappsitze duche Fahhräder blockiert werden. Aber mit einem Umbau mehr Platz für Fahrräder statt 1. Klasse hätte ich keinen Schmerz.
 
https://www.hsb-wr.de/deutschlandticket/ meinte:
E-Tickets

Das Auslesen von externen E-Tickets oder Chipkarten ist bei der HSB nicht möglich. Bitte halten Sie einen digitalen Beweis über Ihren Erwerb eines Deutschlandtickets oder eines gleichwertigen, gültigen Fahrscheins bereit.
Was, bitte, ist ein "digitalen Beweis über Ihren Erwerb eines Deutschlandtickets"? Und dürfen die das?
 
Bitten dürfen sie viel, aber verlangen können sie es vermutlich nicht. Was ein "digitaler Beweis" (vor allem für ein zweifellos digitales E-Ticket oder eine zweifellos digitale Chipkarte) sein soll, wissen wohl allenfalls die Autoren.
 
Dass man mit dem 49-Euro-Ticket, das explizit klimafreundlich sein soll, die klimaschädliche erste Klasse nutzen können soll, ist auch ein ganz schöner Treppenwitz.
Was wie klimafreundlich ist, hängt immer von dem betrachteten Alternativszenario ab. Wenn dieses zur 1.-Kasse-Fahrt die Fahrt per PKW, ggfs. sogar ohne weitere Mitfahrer, ist, dann ist die 1.-Klasse-Fahrt natürlich sehr klimafreundlich.
Wenn wiederum die Alternative zur Bahn gar nicht zu fahren oder zu Fuß (*) laufen lautet, dann ist die Bahn klimaunfreundlich.
(* Fahrräder besitzen natürlich auch einen Ressourcenaufwand zu ihrer Herstellung und haben somit auch einen gewissen "Fußabdruck").
 
Bitten dürfen sie viel, aber verlangen können sie es vermutlich nicht. Was ein "digitaler Beweis" (vor allem für ein zweifellos digitales E-Ticket oder eine zweifellos digitale Chipkarte) sein soll, wissen wohl allenfalls die Autoren.

Die eTicket Chipkarte lässt sich auch mit einer App auslesen.


Ansonsten dürfen sie selbstverständlich einen Beweis (Gültiges Ticket, Zahlungsnachweis) verlangen.
 
Wenn wiederum die Alternative zur Bahn gar nicht zu fahren oder zu Fuß (*) laufen lautet, dann ist die Bahn klimaunfreundlich.
(* Fahrräder besitzen natürlich auch einen Ressourcenaufwand zu ihrer Herstellung und haben somit auch einen gewissen "Fußabdruck").
Zu Fuß gehen braucht auch zusätzliche Kalorien - belastet also die Umwelt durch Landwirtschaft, Transport, Zubereitung. Auch werden Schuhsohlen (Erdöl), ja die Schuhe selbst (meist Leder - Rind, klimasxhädlich. Oder Plastik, Erdöl, klimaschädlich) zusätzlich verschlissen. Und das bei der Anstrengung zusätzlich ausgeatmete CO2 erst...
 
Zu Fuß gehen braucht auch zusätzliche Kalorien - belastet also die Umwelt durch Landwirtschaft, Transport, Zubereitung. Auch werden Schuhsohlen (Erdöl), ja die Schuhe selbst (meist Leder - Rind, klimasxhädlich. Oder Plastik, Erdöl, klimaschädlich) zusätzlich verschlissen. Und das bei der Anstrengung zusätzlich ausgeatmete CO2 erst...

am besten bleibt man zuhause und sperrt sich ein. ;)
 
Äh ja, klar. Und wieso ist das relevant?

jeder verfügt heute eigentlich über ein Smartphone. Die Aussage, dass man nicht über eine Prüfvorrichtung zum Auslesen der Tickets verfüge ist daher nicht 100% korrekt.
auf den anderen digitalen Tickets sollte sich ja mindestens die zeitliche Gültigkeit zum
Ablesen befinden.
 
Über die erste Aussage kann man trefflich diskutieren, insbesondere wenn man auch noch die konkreten Hardware- und Softwarevoraussetzungen betrachtet. Selbst wenn dem so wäre, wäre es eine äußerst zweifelhafte Praxis, wenn Kontrolleure mit ihren privaten Smartphones die Karten von Kunden auslesen würden.
Letztlich ist diese Diskussion allerdings auch nicht relevant. Wenn das Verkehrsunternehmen meint, die Karten nicht kontrollieren zu können, so kann das ja nicht zum Schaden des Fahrgasts sein. Meine Erwartungshaltung ist, dass mein Deutschlandticket ausreicht, um alle Nahverkehrsangebote in Deutschland nutzen zu können. Da brauche ich nicht noch zusätzliche Kaufnachweise mitzuführen.
 
Wenn das Verkehrsunternehmen meint, die Karten nicht kontrollieren zu können
Aber hier stellt sich doch die Frage, wie das überhaupt der Fall sein kann?
Denn jedes Gerät das schon seit vielen Jahren die Fahrpreisnacherhebungen ausstellen können doch mindestens einen QR Code lesen.

Oder gibt es 2023 tatsätlich noch Kontrolleure in Bus/U-Bahn die noch mit einem Kugelschreiber und Block arbeiten wenn jemand keine Fahrkarte hat?
 
Über die erste Aussage kann man trefflich diskutieren, insbesondere wenn man auch noch die konkreten Hardware- und Softwarevoraussetzungen betrachtet. Selbst wenn dem so wäre, wäre es eine äußerst zweifelhafte Praxis, wenn Kontrolleure mit ihren privaten Smartphones die Karten von Kunden auslesen würden.
Letztlich ist diese Diskussion allerdings auch nicht relevant. Wenn das Verkehrsunternehmen meint, die Karten nicht kontrollieren zu können, so kann das ja nicht zum Schaden des Fahrgasts sein. Meine Erwartungshaltung ist, dass mein Deutschlandticket ausreicht, um alle Nahverkehrsangebote in Deutschland nutzen zu können. Da brauche ich nicht noch zusätzliche Kaufnachweise mitzuführen.

auch der Arbeitgeber kann Smartphones stellen. :rolleyes:
Hast du keinen Nachweis, fährst du entweder nicht mit oder zahlst eine Einzelkarte. Ich weiß gar nicht, warum du alles so kleinkariert siehst.
 
Ich würde eher sagen es gibt einen Tarif, es gibt eine Fahrkarte, und der Tarif schreibt vor, welche Form die Fahrkarte hat. Ein Verkehrsunternehmen, das die Fahrkarte anerkennt, hat zuzusehen, wie es die Fahrkarte liest und sich mit entsprechender Infrastruktur auszustatten.
 
Aber hier stellt sich doch die Frage, wie das überhaupt der Fall sein kann?
Denn jedes Gerät das schon seit vielen Jahren die Fahrpreisnacherhebungen ausstellen können doch mindestens einen QR Code lesen.
keine Ahnung, ob das bei diesem Verkehrsunternehmen im Einsatz ist oder nicht.
Tatsache ist jedoch, dass auf Chipkarten kein QR-Code draufsteht. Das hat durchaus seinen Sinn, denn man möchte ja gerade nicht mit statischen QR-Codes arbeiten, da diese nicht gegen Duplizierung geschützt sind. Das ist auch der Grund für die "Aversion" gegen selbst ausdruckbare Papiertickets
Siehe z.B. https://www.eticket-deutschland.de/media/vdv-ets_whitepaper-barcode_oepnv.pdf S. 08 unten oder auch hier: https://www.youtube.com/watch?v=2ERjPOk10qI
[automerge]1680380908[/automerge]
auch der Arbeitgeber kann Smartphones stellen. :rolleyes:
Kann und müsste er dann. Damit wird die Anmerkung, dass jeder heutzutage "eigentlich über ein Smartphone" verfüge unabhängig davon, inwieweit sie zutrifft, irrelevant.

Hast du keinen Nachweis, fährst du entweder nicht mit oder zahlst eine Einzelkarte. Ich weiß gar nicht, warum du alles so kleinkariert siehst.
Ich habe ja einen Nachweis, nämlich z.B. die mir zur Verfügung gestellte Chipkarte. Den Hinweis auf "kleinkariert" verstehe ich in diesem Zusammenhang nicht.
 
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