Erben hält vom Arbeiten ab

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bcs13

Erfahrenes Mitglied
22.11.2010
1.697
2.876
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Und das verstehe ich nicht. Wieso ist abgeben, wenn man selbst mehr als genug hat, so “schlimm”. Was ändert es an der eigen Lebensführung, dass man so dagegen kämpft.
The human race! Alles was ich habe gehört mir und wer mir was wegnimmt ist ein Verbrecher! Und da kommt es nicht darauf an, ob ich auf einem Geldsack mit € 10.000 oder auf USD 75 Fantasilliarden sitze. Gibt leider nur wenige reiche Menschen, wie z.B. Warren Buffet, die für eine höhere Besteuerung von Ihresgleichen plädieren, weil sie die Ungerechtigkeit des Systems erkannt haben. Aber ist jetzt wirklich off off Tpnic.
 
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SleepOverGreenland

Megaposter
09.03.2009
22.689
15.479
FRA/QKL
Und das verstehe ich nicht. Wieso ist abgeben, wenn man selbst mehr als genug hat, so “schlimm”. Was ändert es an der eigen Lebensführung, dass man so dagegen kämpft.
Es gibt genügend Beispiele von Menschen die mehr als genug hatten und trotzdem Steuerhinterziehung begangen haben oder zollpflichtige Waren nach Deutschland geschmuggelt haben. Schau dir nur die Führungsriege Verbrecherriege beim FC Bayern München an. Das schlimme ist dass bei diesen Personen eigentlich kein Unrechtsbewusstsein da ist weil man im Elfenbeintum seine eigenen Regeln macht und glaubt dass diese eigenen Regeln besser sind als die eigentlich für alle geltenden Regeln des Staates.
 
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bcs13

Erfahrenes Mitglied
22.11.2010
1.697
2.876
Es gibt genügend Beispiels von Menschen die mehr als genug hatten und trotzdem Steuerhinterziehung begangen haben oder zollpflichtige Waren nach Deutschland geschmuggelt haben. Schau dir nur die Führungsriege Verbrecherriege beim FC Bayern München an. Das schlimme ist dass bei diesen Personen eigentlich kein Unrechtsbewusstsein da ist weil man im Elfenbeintum seine eigenen Regeln macht und glaubt dass diese eigenen Regeln besser sind als die eigentlich für alle geltenden Regeln des Staates.
Wie redet du denn über geschätzte Leistungs- und Bundesverdienstkreuzträger, die teilweise lediglich wegen der besseren Luft ins Ausland gezogen sind und dann überrascht feststellen mußten, daß das auch steuerlich für sie günstiger ist.
 

KevinHD

Erfahrenes Mitglied
05.07.2012
3.973
3.166
FFM
Abgesehen davon, den Lebensstandard eines vom Sozialamt bezahlten Altenheimes entspricht in den meisten Faellen NICHT der Vorstellung eines schoenen Lebensabends.
Das ist schlichtweg nicht korrekt. Das Amt zahlt das Heim welches du dir aussuchst bzw passend ist.
Es gibt keine Aussschlussliste.
 

Flying Lawyer

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
7.202
5.444
Das ist schlichtweg nicht korrekt. Das Amt zahlt das Heim welches du dir aussuchst bzw passend ist.
Es gibt keine Aussschlussliste.
Das ist richtig, wenn Du "Heim" mit "Heim" vergleichst. Vielleicht möchte ich aber kein "Heim", sondern lieber eine Seniorenresidenz mit Concierge Service, 24-Stunden-Arzt-Verfügbarkeit und Wellness Bereich, als eine Verwahranstalt, wo es erst die Pflegestufen rauf geht und dann zum Bestatter runter geht Das ist leider die Realität in der normalen Pflege des Jahres 2026.
 
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Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
2.628
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falls man bei den Erwerbsbefreiten den Leistungskatalog ausweiten möchte, müsste man bei den Erwerbsfähigen kürzen
(oder immer mehr Schulden machen, oder mehr arbeiten = das BIP steigern = wachsen, oder den Staat und seine Ausgaben schrumpfen)

gibts noch andere Möglichkeiten?
 

Flying Lawyer

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09.03.2009
7.202
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falls man bei den Erwerbsbefreiten den Leistungskatalog ausweiten möchte, müsste man bei den Erwerbsfähigen kürzen
(oder immer mehr Schulden machen, oder mehr arbeiten = das BIP steigern = wachsen, oder den Staat und seine Ausgaben schrumpfen)

gibts noch andere Möglichkeiten?
Ja. (a) Arbeitskraft importieren und zu anderen Löhnen als zu deutschen Löhnen beschäftigen oder (b) Leistungen in Ländern erbringen lassen, die andere Lohnstrukturen und oft auch eine andere Pflegementalität haben. Die Methode (a) wird vielerorts im arabischen Raum, aber auch in Hong Kong oder Polen angewandt und zu (b) kann ich mich an eine beeindruckende ARD/ZDF Reportage über eine Alzheimer Einrichtung für europäische Patienten in (ich meine) Thailand erinnern, die mit ganz anderen Kosten und ganz anderem Spirit arbeitete als das typische deutsche "Heim".
 

Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
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a) gehört zum Punkt ... Bruttoinlandsprodukt steigern ... ist also kein neuer Punkt
b) gehört zum Punkt ... Staatsausgaben schrumpfen ... war also ebenfalls in #131 bereits erwähnt
 

Flying Lawyer

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09.03.2009
7.202
5.444
a) gehört zum Punkt ... Bruttoinlandsprodukt steigern ... ist also kein neuer Punk
b) gehört zum Punkt ... Staatsausgaben schrumpfen ... war also ebenfalls in #131 bereits erwähnt
Das sehen unsere Regierenden anders. Bruttoinlandsprodukt steigern heißt mehr Arbeiten oder mehr steuern. Staatsausgaben schrumpfen heißt Leistungskürzungen. Kreativität ist da nicht im Gange, sondern man fährt auf eingefahrenen Wegen und treibt die gleichen Viecher regelmäßig neu durchs Dorf. Sieht man im Übrigen bei Dir: Dein Post #131 auf den Du Dich beziehst, bezieht sich dann auch nur auf "falls man bei den Erwerbsbefreiten den Leistungskatalog ausweiten möchte, müsste man bei den Erwerbsfähigen kürzen". Darum geht es gar nicht. Ich kann den Leistungskatalog ausweiten, wenn ich günstiger einkaufe. Aber auf den Gedanken, dass auch die Pflege eine globale Wirtschaft ist, kommen die und du gar nicht.
 
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Mr.Tequila

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21.05.2025
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Das sehen unsere Regierenden anders. Bruttoinlandsprodukt steigern heißt mehr Arbeiten oder mehr steuern. Staatsausgaben schrumpfen heißt Leistungskürzungen. Kreativität ist da nicht im Gange, sondern man fährt auf eingefahrenen Wegen und treibt die gleichen Viecher regelmäßig neu durchs Dorf. Sieht man im Übrigen bei Dir: Dein Post #131 auf den Du Dich beziehst, bezieht sich dann auch nur auf "falls man bei den Erwerbsbefreiten den Leistungskatalog ausweiten möchte, müsste man bei den Erwerbsfähigen kürzen". Darum geht es gar nicht. Ich kann den Leistungskatalog ausweiten, wenn ich günstiger einkaufe. Aber auf den Gedanken, dass auch die Pflege eine globale Wirtschaft ist, kommen die und du gar nicht.
BIP steigern hieße vor allem mal darüber nachzudenken, wie man den Leuten Anreize bieten könnte, dass sie das BIP überhaupt steigern wollten
davon ist D inzwischen ganze Lichtjahre entfernt

anstatt Anreize zur Leistungssteigerung zu bieten, demotiviert D seine Leistungsträger immer mehr
 
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Flying Lawyer

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09.03.2009
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BIP steigern hieße vor allem mal darüber nachzudenken, wie man den Leuten Anreize bieten könnte, dass sie das BIP überhaupt steigern wollten
davon ist D inzwischen ganze Lichtjahre entfernt

anstatt Anreize zur Leistungssteigerung zu bieten, demotiviert D seine Leistungsträger immer mehr

Für mich heißt es vor allem, bessere oder gleichwertige Leistungen günstiger Einkaufen. Ich schüttel seit Jahren den Kopf, dass unsere Bauern ukrainische Erntehelfer zu deutschen Löhnen beschäftigen müssen (und das Geld wandert 1:1 in die Ukraine). In Polen dürfen polnisch-angehauchte Ukrainer seit jeher arbeiten und verdienen in der Landwirtschaft 4 PLN die Stunde und finden das besser, als in der Ukraine den Gegenwert von 1 PLN die Stunde zu verdienen. Der deutsche Bauer muss irgendwas um den Gegenwert von 50 PLN bezahlen. Wie blöd sind wir eigentlich?
 

SleepOverGreenland

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09.03.2009
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In Polen dürfen polnisch-angehauchte Ukrainer seit jeher arbeiten und verdienen in der Landwirtschaft 4 PLN die Stunde und finden das besser, als in der Ukraine den Gegenwert von 1 PLN die Stunde zu verdienen. Der deutsche Bauer muss irgendwas um den Gegenwert von 50 PLN bezahlen. Wie blöd sind wir eigentlich?
Nein, die verstehst das nicht. Die 50 PLN dienen einzig und allein dem Schutz der deutschen Arbeitskraft die sich ja ebenfalls Tausendfach um diese Traumjobs bewerben - es ist doch das reinste Vergnügen im Freien zu schuften, z.B. bei Nieselregen und 0°C wie hier in den Weinbergen von November bis März jeweils 8to5. Und diese deutschen Arbeitskräfte sollen natürlich nicht alleine wegen des Lohns bei der Auswahl benachteiligt werden.

:ROFLMAO:
 

Flying Lawyer

Erfahrenes Mitglied
09.03.2009
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Nein, die verstehst das nicht. Die 50 PLN dienen einzig und allein dem Schutz der deutschen Arbeitskraft die sich ja ebenfalls Tausendfach um diese Traumjobs bewerben - es ist doch das reinste Vergnügen im Freien zu schuften, z.B. bei Nieselregen und 0°C wie hier in den Weinbergen von November bis März jeweils 8to5. Und diese deutschen Arbeitskräfte sollen natürlich nicht alleine wegen des Lohns bei der Auswahl benachteiligt werden.

:ROFLMAO:

Ach so ist das. Na, das habe ich nicht verstanden. Aber darum bin ich ja nie in die Regierung gekommen und habe mein Geld ehrlich verdient.
 
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WiCo

Erfahrenes Mitglied
05.01.2014
2.264
960
15 € Stundenlohn entsprechen bei Vollzeit 28000€ Jahreseinkommen, diese ergeben 0,57 Renten Punkte im Jahr. Bei 40 Arbeitsjahren sind das 23 Renten Punkte. Diese haben einen Rentenbruttowert von 912 € Rente im Monat und netto rund 820€. In Teilzeit sieht die Rechnung noch schlimmer aus. In beiden Fällen ist das der vorprogrammierte Sozialfall.
Die Rechnung ist vereinfacht dargestellt.

Das Problem der Rentenkasse ist recht einfach zu lösen. Alle Fremd und Drittleistungen streichen und der Rentenkasse geht es sehr gut. Darüber hinaus kann der Hund die rund 900Mrd entnommenen € wieder zurückzahlen.
Da stellt sich die Frage, warum man dann überhaupt arbeitet. Offenbar stellen sich viele diese Frage und kommen zum passenden Ergebnis.
 

Wuelfi71

Erfahrenes Mitglied
08.02.2020
732
1.364
DUS
als eine Verwahranstalt, wo es erst die Pflegestufen rauf geht und dann zum Bestatter runter geht Das ist leider die Realität in der normalen Pflege des Jahres 2026.
Ich hätte es nicht passender ausdrücken können, gerade bei meiner Mutter erlebt. Für fast 4.000 € Eigenbeitrag monatlich gibt es im Doppelzimmer ein Bett, in dem schon mind. ein Dutzend gestorben sind, einen Schrank, ein abgeranztes Beistelltischchen und tapfere, aber überforderte Pflegekräfte, die in der Nachtschicht allein für zwei Etagen zuständig sind.

Und die Sozialhilfeempfänger machen im Heim einen auf dicke Hose, denn sie zahlen nichts, aber bekommen 152,01 € Taschengeld im Monat, von denen sie die "armen" Selbstzahler generös am örtlichen Kiosk einladen können (sofern sich nicht die Verwandten am Taschengeld bedienen)... Ich liebe diesen Umverteilungsstaat... nicht.
 

bcs13

Erfahrenes Mitglied
22.11.2010
1.697
2.876
Ich hätte es nicht passender ausdrücken können, gerade bei meiner Mutter erlebt. Für fast 4.000 € Eigenbeitrag monatlich gibt es im Doppelzimmer ein Bett, in dem schon mind. ein Dutzend gestorben sind, einen Schrank, ein abgeranztes Beistelltischchen und tapfere, aber überforderte Pflegekräfte, die in der Nachtschicht allein für zwei Etagen zuständig sind.

Und die Sozialhilfeempfänger machen im Heim einen auf dicke Hose, denn sie zahlen nichts, aber bekommen 152,01 € Taschengeld im Monat, von denen sie die "armen" Selbstzahler generös am örtlichen Kiosk einladen können (sofern sich nicht die Verwandten am Taschengeld bedienen)... Ich liebe diesen Umverteilungsstaat... nicht.
@die letzten Beiträge: etwas weniger Populismus wäre schon schön. Nix für ungut.
 

tripleseven777

Erfahrenes Mitglied
27.06.2016
5.857
7.035
DTM
Da stellt sich die Frage, warum man dann überhaupt arbeitet. Offenbar stellen sich viele diese Frage und kommen zum passenden Ergebnis.
Ein gewisser Herr Dübel (Vorname: Arno) - in jeder Agentur für Arbeitslosigkeit im dt. Bundesgebiet als „König der Arbeitslosen“ 🤴🏻 bekannt - aus dem norddeutschen Raum, hat dies schon vor langer Zeit erkannt.
Wenn sich Arbeit nicht lohnt und eine Rente niedriger als die Grundsicherung zu erwarten ist, blieb er halt für immer Zuhause.
Anmerkung: dieses Modell trifft nicht auf jeden zu
 

bcs13

Erfahrenes Mitglied
22.11.2010
1.697
2.876
Ein gewisser Herr Dübel (Vorname: Arno) - in jeder Agentur für Arbeitslosigkeit im dt. Bundesgebiet als „König der Arbeitslosen“ 🤴🏻 bekannt - aus dem norddeutschen Raum, hat dies schon vor langer Zeit erkannt.
Wenn sich Arbeit nicht lohnt und eine Rente niedriger als die Grundsicherung zu erwarten ist, blieb er halt für immer Zuhause.
Anmerkung: dieses Modell trifft nicht auf jeden zu
Pass mal lieber auf, dass die „ Fiatgeld“ Produzenten deinen Gold- und Silberschatz nicht konfiszieren, um Arno Dübel zu finanzieren 😡
 
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Mr.Tequila

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21.05.2025
2.628
1.266
Ein gewisser Herr Dübel (Vorname: Arno) - in jeder Agentur für Arbeitslosigkeit im dt. Bundesgebiet als „König der Arbeitslosen“ 🤴🏻 bekannt - aus dem norddeutschen Raum, hat dies schon vor langer Zeit erkannt.
Wenn sich Arbeit nicht lohnt und eine Rente niedriger als die Grundsicherung zu erwarten ist, blieb er halt für immer Zuhause.
Anmerkung: dieses Modell trifft nicht auf jeden zu
hier wird immer von Bürgergeld Singles diskutiert, was wohl gewisse Rückschliüsse auf die Userschaft zuließe
aber lassen wir das, darum gehts jetzt nicht

bei sog. Bedarfsgemeinschaften sieht es noch viel schlimmer aus
wieviel Brutto muss oder müsste ein Arbeitgeber einem BG Familienvater eigentlich bezahlen, damit sich Arbeitsaufnahme für ihn lohnen würde ?!

wenn sich Deutschland schon einen so teuren sozialen Frieden durch immense Umverteilung erkauft (1,5 Bio Euro Gesamtumverteilung), muss sich das wirtschaftlich auch rechtfertigen, zum Beispiel durch entsprechend florierende Wirtschaftsdaten und entsprechendes Wachstum.
in einer real schmupfenden Wirtschaft hingegen, bei der auch noch der Staat an sich immer stärker ausgebaut wird, wird es zunehmend schwerer und belastender für die restlichen verbliebenen Nettosteuerzahler, diese Art von erkauftem sozialen Frieden noch zu erbringen
 
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DFW_SEN

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28.06.2009
18.549
17.638
IAH & HAM
wenn sich Deutschland schon einen so teuren sozialen Frieden durch immense Umverteilung erkauft (1,5 Bio Euro Gesamtumverteilung),

Der Bundeshaushalt ist nicht in seiner Gänze eine Umverteilung. Auch Du als angeblicher Nettozahler profitierst.

muss sich das wirtschaftlich auch rechtfertigen,

Nein, Deutschland ist kein Wirtschaftsunternehmen. Viele Ausgaben, zum Beispiel für Verteidigung, Bildung, Infrastruktur, Armutsbekaempfung haben keinen direkten ROI.

zum Beispiel durch entsprechend florierende Wirtschaftsdaten und entsprechendes Wachstum.

Das ist viel zu kurzfristig gedacht.

in einer real schmupfenden Wirtschaft hingegen, bei der auch noch der Staat an sich immer stärker ausgebaut wird, wird es zunehmend schwerer und belastender für die restlichen verbliebenen Nettosteuerzahler, diese Art von erkauftem sozialen Frieden noch zu erbringen

Deine Meinung, ich sehe das anders. Ich zahle gerne Steuern, und trage meinen Anteil.
 

Mr.Tequila

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21.05.2025
2.628
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Da stellt sich die Frage, warum man dann überhaupt arbeitet. Offenbar stellen sich viele diese Frage und kommen zum passenden Ergebnis.
so ist es

bei mir hier tauchen im Monat im Schnitt 2 bis 3 Leute auf, die nur ihren Stempel abholen kommen, aber nicht wirklich arbeiten wollen
das Amt schickt sie, sich bewerben zu müssen

allerdings machen sie das absichtlich so schlampig und sagen dir das als Arbeitgeber auf frei ins Gesicht hinein, dass sie auf keinen Fall eingestellt werden
sie wollen lediglich ihren Stempel

das hatten wir Anfang der 2000er, also vor der großen schröderschen Agenda 2010, alles schonmal

aber Deutschland lernt einfach nix dazu
2x den gleichen Fehler zu begehen, ist laut Einstein die Definition von Wahnsinn
 

tripleseven777

Erfahrenes Mitglied
27.06.2016
5.857
7.035
DTM
Das Thema, ob sich Arbeit lohnt oder nicht, wurde hier in manchen Threads bereits einige Male durchgekaut. Die Meinungen dazu gehen auseinander. Es ist auch zu unterscheiden, ob es sich um eine alleinstehende Person oder eben beispielsweise eine Familie mit Kind(ern) handelt.
Hier geht man davon aus, dass sich Arbeit (vs. Bürgergeld) lohnt:
@deecee hat richtig angemerkt, dass sich Arbeit auch nicht nur aus finanziellen Gründen lohnt. Es gibt Studien die darlegen, dass sich (lange) Arbeitslosigkeit auch negativ auf die Gesundheit auswirkt und man mit wenig finanziellen Mitteln früher verstirbt. Ich bleibe jedenfalls dabei, dass ein nicht unerheblicher Teil der Bürgergeld-Bezieher sich in dem Modell "Bürgergeld + Schwarzarbeit" eingerichtet hat. Auf Dauer ist dies mit Sicherheit aber auch nie und nimmer gesund.
Wenn wir nun die deutsche Rente mit hinzuziehen, dann ist es korrekt, dass es sich für Millionen Personen mit niedrigem Einkommen nicht lohnt einer sozialversicherungspflichtigen Arbeit nachzugehen, da eine Rente auf Grundsicherungsniveau zu erwarten ist. So manche Lebensbiographie ist ganz schon hinüber und man versucht sich irgendwie über Wasser zu halten. Ich gehe davon aus, dass das dt. Rentensystem reformiert werden wird. So wie es jetzt ist, kann es nicht bleiben. Niemand traut sich da heran. Unsere Volksvertreter sind ja fürstlich (nicht über die mickrige Rente) abgesichert. @Mr. Tequilla stimme ich zu, dass das System an vielerlei Ecken und Kanten krankt.
 

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
18.549
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IAH & HAM
Ich gehe davon aus, dass das dt. Rentensystem reformiert werden wird. So wie es jetzt ist, kann es nicht bleiben. Niemand traut sich da heran.

Und glaubst Du dass Deine AfD sich daran traut (und die fachliche Kompetenz hat)?

Unsere Volksvertreter sind ja fürstlich (nicht über die mickrige Rente) abgesichert.

Diese Neiddebatte ist wenig produktiv. Viele Menschen sind über eine betriebliche Altersvorsorge gut versorgt. Ich hoffe Du auch.