USA<->Europa Flaute

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Tiversin

Erfahrenes Mitglied
06.07.2016
3.227
8.050
DUS
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Ja, aber das ist nicht was ich meine. In de USA entscheide für eine US Amerikaner die Hautfarbe was für eine Bildung er bekommt, was er für berufliche Chancen er hat, wie wahrscheinlich es ist dass er Opfer eines Mordes wird, wie wahrscheinlich er in einem Gefängnis endet.........

In Deutschland der Nachname.
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DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
17.858
16.426
IAH & HAM
In Deutschland der Nachname.

Ja, und mein einziger Punkt ist, dass es in den USA deutlich stärker in der Gesellschaft und den Systemen verankert ist. Seinen Nachnamen kann man ändern, seine Hautfarbe nicht. Und wenn Dich ein Polizist anhält, sieht er Deine Hautfarbe aus 20 Meter Entfernung, Deinen Nachnamen erst wenn er Deinen Fuehererschein in der Hand hat....
 

sehammer

Erfahrenes Mitglied
08.06.2011
7.648
2.903
LOWW / LOWG / LOGI / LOXZ / LOKW
Grosso modo sehe ich den - unstrittig auf beiden Seiten des Atlantiks vorhandenen - strukturellen Alltagsrassismus nicht als Grund der Reiseflaute, ebensowenig die Sicherheit auf beiden Seiten. Als Österreicher zählt für mich die Einschätzung meines eigenen Außenministeriums und das führt Deutschland ebenso wie die USA unter Sicherheitsstufe 1 ("guter Sicherheitsstandard"). Zum Vergleich: Länder wie Frankreich, Spanien, UK, Belgien oder aber auch Schweden fallen aus verschiedenen Gründen bereits unter Sicherheitsstufe 2 ("Sicherheitsrisiko").

Vielleicht könnten wir uns hier im Thread in ganzheitlicherer Weise auf die Hintergründe stürzen. Ich kann über die Einbußen (gibt es die überhaupt?) in Richtung USA > Europa nur spekulieren, sehe aber durchaus die Gründe hinter der unverkennbaren Delle in der Gegenrichtung. Und hier fallen mir ein:
- massive Unsicherheit bzgl. Einreisebestimmungen. Fairerweise ist dies kein Spezfikum von 47, das gab es immer wieder (zB: ESTA vs. Kuba-Aufenthalt)
- Preise in touristischem Kontext. Essen und spez. Trinken ab einer gewissen Mindestqualität war immer schon teuer, aber was aktuell zB bei Disney abgeht, schlägt vielen Fässern wohl den Boden aus
- viele Deutschsprachige machen gerne bei "Freunden" Urlaub*. An der Aussage "der Deutsche liebt den Italiener, aber er respektiert ihn nicht" ist schon etwas dran. Dass nun von 47 abwärts wenig sympathische Wirkung außerhalb seiner eigenen Gefolgschaft hängenbleibt, ist evident


*: auch der billige Jakob kann ein "Freund" sein
 

DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
17.858
16.426
IAH & HAM
Grosso modo sehe ich den - unstrittig auf beiden Seiten des Atlantiks vorhandenen - strukturellen Alltagsrassismus nicht als Grund der Reiseflaute, ebensowenig die Sicherheit auf beiden Seiten. Als Österreicher zählt für mich die Einschätzung meines eigenen Außenministeriums und das führt Deutschland ebenso wie die USA unter Sicherheitsstufe 1 ("guter Sicherheitsstandard"). Zum Vergleich: Länder wie Frankreich, Spanien, UK, Belgien oder aber auch Schweden fallen aus verschiedenen Gründen bereits unter Sicherheitsstufe 2 ("Sicherheitsrisiko").


Unabhangig ob man diese Einstufungen für realistisch haelt, ich stimme dir vollkommen zu, dass “Sicherheit” kein Grund ist die USA zu meiden. Da gibt es deutlich problematischere Ziele, die sich trotzdem weiterhin grosser Beliebtheit erfreuen (Südafrika, Thailand, Indonesien, Brasilien,... ) nur um ein paar zu nennen.



Vielleicht könnten wir uns hier im Thread in ganzheitlicherer Weise auf die Hintergründe stürzen. Ich kann über die Einbußen (gibt es die überhaupt?) in Richtung USA > Europa nur spekulieren, sehe aber durchaus die Gründe hinter der unverkennbaren Delle in der Gegenrichtung. Und hier fallen mir ein:
- massive Unsicherheit bzgl. Einreisebestimmungen. Fairerweise ist dies kein Spezfikum von 47, das gab es immer wieder (zB: ESTA vs. Kuba-Aufenthalt)

Zwei Dinge haben sich hier durchaus unter Trump geändert. (1) die deutlich striktere Beurteilung bei der Einreise von US kritischem Material in Social Media / Email und (2) die Folgen einer Eireiseverweigerung (direkter Rückflug versus Detention Center). Und auch es nur ein paar “spektakuläre" Fälle waren, die Presseberichte darueber haben durchaus zu Verunsicherung geführt.

Die verschärften ESTA Regeln, die im Gespräch sind tun ihr Ueberiges....


- Preise in touristischem Kontext. Essen und spez. Trinken ab einer gewissen Mindestqualität war immer schon teuer, aber was aktuell zB bei Disney abgeht, schlägt vielen Fässern wohl den Boden aus

Das stimmt. Der schwache USD gleicht das aber teilweise wieder aus. 1.18 ist halt was anderes als 1.02......


- viele Deutschsprachige machen gerne bei "Freunden" Urlaub*. An der Aussage "der Deutsche liebt den Italiener, aber er respektiert ihn nicht" ist schon etwas dran. Dass nun von 47 abwärts wenig sympathische Wirkung außerhalb seiner eigenen Gefolgschaft hängenbleibt, ist evident
Ich denke das ist der Hauptgrund für viele fernzubleiben. Bei Kanadiern ist das sehr offensichtlich, aber auch bei mir ist das der einzige wirkliche Grund warum ich dieses Jahr nicht in den USA war.

*: auch der billige Jakob kann ein "Freund" sein
 

zimbowskyy

Erfahrenes Mitglied
29.11.2016
810
873
CGN
Grosso modo sehe ich den - unstrittig auf beiden Seiten des Atlantiks vorhandenen - strukturellen Alltagsrassismus nicht als Grund der Reiseflaute, ebensowenig die Sicherheit auf beiden Seiten. Als Österreicher zählt für mich die Einschätzung meines eigenen Außenministeriums und das führt Deutschland ebenso wie die USA unter Sicherheitsstufe 1 ("guter Sicherheitsstandard"). Zum Vergleich: Länder wie Frankreich, Spanien, UK, Belgien oder aber auch Schweden fallen aus verschiedenen Gründen bereits unter Sicherheitsstufe 2 ("Sicherheitsrisiko").

Vielleicht könnten wir uns hier im Thread in ganzheitlicherer Weise auf die Hintergründe stürzen. Ich kann über die Einbußen (gibt es die überhaupt?) in Richtung USA > Europa nur spekulieren, sehe aber durchaus die Gründe hinter der unverkennbaren Delle in der Gegenrichtung. Und hier fallen mir ein:
- massive Unsicherheit bzgl. Einreisebestimmungen. Fairerweise ist dies kein Spezfikum von 47, das gab es immer wieder (zB: ESTA vs. Kuba-Aufenthalt)
- Preise in touristischem Kontext. Essen und spez. Trinken ab einer gewissen Mindestqualität war immer schon teuer, aber was aktuell zB bei Disney abgeht, schlägt vielen Fässern wohl den Boden aus
- viele Deutschsprachige machen gerne bei "Freunden" Urlaub*. An der Aussage "der Deutsche liebt den Italiener, aber er respektiert ihn nicht" ist schon etwas dran. Dass nun von 47 abwärts wenig sympathische Wirkung außerhalb seiner eigenen Gefolgschaft hängenbleibt, ist evident


*: auch der billige Jakob kann ein "Freund" sein
Hier sehe ich auch die Hauptgründe. Die Mehrheit hat mit "lupenreinen" Demokratien im Urlaub kein Problem, siehe Türkei, Ägypten, VAE oder diverse Länder in Südostasien. Auch Rassismus können viele hervorragend ausblenden.
Aber die Leute wünschen sich Planungssicherheit, gerade wenn man viel Geld für eine Reise ausgibt. Wenn die Einreisebestimmungen am laufenden Band per Dekrete geändert werden, dann ist das Gift für den Auslandstourismus. Wenn das dann noch nahezu täglich in den Medien steht und keiner weiß was der nächste Geniestreich bringt, dann überlegen die 0815 Urlauber das 3-Mal.
 

lowwer

Erfahrenes Mitglied
12.11.2020
976
282
Wien
Das war mutmasslich eine von der Politik geführte Operation. Da gabt es viel zu viele zufälle!
Es gab schon früher Terror Anschläge zb. in Italien die vom Staat organisiert waren.

de.wikipedia.org

Anschlag in Hanau 2020 – Wikipedia

de.wikipedia.org
de.wikipedia.org
Verwirrte Einzeltäter Ich habe bis heute keinen einzigen Neo National sozialisten zusammenhang gefunden.
wie sich hier ein Ausländer Im Jahr 2026 fühlt
Du meinst wenn ein Jude mit einer Kippa durch Berlin Neuköln lauft?
Der Rassismus ist hier in Deutschland dermaßen gewachsen
Ja weil Europa Leute massenhaft mit für uns problematischen Einstellungen Importiert.
Hingegen hier, steigt der Rassismus!
siehe oben....
ich stimme dir vollkommen zu, dass “Sicherheit” kein Grund ist die USA zu meiden.

Sorry Leute man braucht sich nur diesen Genius anschauen:

Rennt mit einer Kette in der Hand auf die Cops zu!
Ich meine wie laut muss er sprichwörtlich "erschiesse mich!" schreien?
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Oder hier:

Einfach die Machete fallen lassen problem gelöst. :rolleyes:
 

lowwer

Erfahrenes Mitglied
12.11.2020
976
282
Wien
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Papua

Reguläres Mitglied
31.12.2025
44
64
Sicherlich auch ein Grund sind Travel Bans für verschiedene Staaten. Europa ist Multi ethnisch und viele Leute haben doppelte Staatsbürgerschaften (die man in vielen Ländern auch nicht so einfach abgeben kann), da kann es leicht sein dass die Einreise nicht klappt.
 
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Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
2.267
1.118
wenn mir ein Land wie die USA laufend versteckte und latente Botschaften schickt, dass ich als Besucher nicht wirklich willkommen bin, dann hat das natürlich eine gewisse Wirkung

(Achtung: ich spreche oft im Advocatus Diaboli Modus, der Begriff "ich" ist also nicht immer direkt auf mich persönlich gemeint)
 

Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
2.267
1.118
Da stimme ich Dir zu, das Erstarken der AfD ist ja ein gutes Beispiel wie Rassismus "die Mitte der Gesellschaft" erreicht.....
populistisches oberflächliches eindimensionales Geschwurbel

DT und das Erstarken vieler alternativer Lösungsanbieter in vielen westlichen Industriestaaten hat einfach damit zu tun, dass die bsiherigen etablierten Verantwortlichen (sog. Musterdemokraten) ganz einfach über Jahre und Jahrzehnte ihren Job nicht gemacht haben !

mit Rassismus hat das oft rein gar nix zu tun
das ist nur die übliche Totschlagkeule des Establishments, um sich nicht mit den eigenen Fehlern/Versäumnissen auseinander setzen zu müssen/wollen
 

lance89

Erfahrenes Mitglied
28.01.2014
534
828
populistisches oberflächliches eindimensionales Geschwurbel

DT und das Erstarken vieler alternativer Lösungsanbieter in vielen westlichen Industriestaaten hat einfach damit zu tun, dass die bsiherigen etablierten Verantwortlichen (sog. Musterdemokraten) ganz einfach über Jahre und Jahrzehnte ihren Job nicht gemacht haben !

mit Rassismus hat das oft rein gar nix zu tun
das ist nur die übliche Totschlagkeule des Establishments, um sich nicht mit den eigenen Fehlern/Versäumnissen auseinander setzen zu müssen/wollen
Viele dieser alternativen Lösungsanbieter haben zu mindestens rassistische Tendenzen.
 
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DFW_SEN

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28.06.2009
17.858
16.426
IAH & HAM
populistisches oberflächliches eindimensionales Geschwurbel

DT und das Erstarken vieler alternativer Lösungsanbieter in vielen westlichen Industriestaaten hat einfach damit zu tun, dass die bsiherigen etablierten Verantwortlichen (sog. Musterdemokraten) ganz einfach über Jahre und Jahrzehnte ihren Job nicht gemacht haben !

mit Rassismus hat das oft rein gar nix zu tun
das ist nur die übliche Totschlagkeule des Establishments, um sich nicht mit den eigenen Fehlern/Versäumnissen auseinander setzen zu müssen/wollen

Und was ist die “Loesung” dieser “alternativen Lösungsanbieter”? Die Ausländer / Migranten sind an allem schuld.

Da hat der Buergergeldempfaenger, Arbeiter und kleine Angestellte jemanden auf den er herabschauen und die Schuld geben kann.... Und natürlich ist das Rassismus. Und gleichzeitig füllen sich die Ultrareichen Unterstützer der "alternativen Loesungsanbieter" die Taschen und freuen sich dass die Buergergeldempfaenger, Arbeiter und kleinen Angestellten nicht merken wer das eigentliche Problem ist ....
 

Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
2.267
1.118
Und was ist die “Loesung” dieser “alternativen Lösungsanbieter”? Die Ausländer / Migranten sind an allem schuld.

Da hat der Buergergeldempfaenger, Arbeiter und kleine Angestellte jemanden auf den er herabschauen und die Schuld geben kann.... Und natürlich ist das Rassismus. Und gleichzeitig füllen sich die Ultrareichen Unterstützer der "alternativen Loesungsanbieter" die Taschen und freuen sich dass die Buergergeldempfaenger, Arbeiter und kleinen Angestellten nicht merken wer das eigentliche Problem ist ....
wo hast du diesen ganzen stupiden oberflächlichen Stuss her?!
ach ja ... MSM

exakt das, was sie uns jeden Tag propagandistisch vortragen

was bist du?
der Gralshüter der Angst vor Veränderung !??

die Veränderung wird sowieso kommen
schlicht und einfach, weil für ein "weiter so" ganz einfach bald das Geld ausgehen wird, und ewig Schuldenmachen wird auch nicht mehr lange gehen
 
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eldiablo

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15.04.2019
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Europa
Ja, aber das ist nicht was ich meine. In de USA entscheide für eine US Amerikaner die Hautfarbe was für eine Bildung er bekommt, was er für berufliche Chancen er hat, wie wahrscheinlich es ist dass er Opfer eines Mordes wird, wie wahrscheinlich er in einem Gefängnis endet......... Und natuerlich gibt es Ausnahmen, aber die Statistiken sind eindeutig. Wieviele schwarze CEOs von Fortune 50 Companies gibt es?
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OK. Du versuchst mich zu verkohlen...Dann können wir das ja beenden.
Ich glaube wir reden einander vorbei

Erkläre dir mal meine Ansicht

Ich habe Deutschland erstmals 1993 verlassen, als ich nach Italian zur Hoteleierschule ging, es war in Deutschland kurz nach der Wende und damals war hier im Lande das Rassismus eigentlich ein Tabu, der Anschlag von Solingen passierte in dieser Zeit, wir sind aber in einer Multikulti Gesellschaft aufgewachsen, Deutsche, Grieche, Portugiese, später kamen noch ein Pole dazu, unsere Fußball Mannschaft war auch recht gemischt, aber ich konnte mich an absoluten keinen Rassistischen Vorfall erinnern.

Ging nach Italia und machte dort meine Ausbildung
Als ich dann 1995 erstmals mit meine Kumpels in die USA kam (war dort 10 Jahre vorher mit der Familie, kann mich aber an wenig erinnern)
War für mich damals ein Kulturelles Schock, wenn heute die USA in 2 gespaltet ist, Republikaner und Demokraten, war damals, zumindest NY und Umgebung, durch 2 Rassen getrennt, Weiß und Schwarz.
Es gab Lokale für Schwarzen und für Weißen
Es gab Schulen für Weißen und für Schwarzen
Es gab Ehen nur zwischen Schwarzen oder Weißen überwiegend
Die Schwarzen haben 2Pac gehört oder Notorious Big und die Weißen Take That, Michael Bolton oder Scatmann

Ich habe damals eine dunkelhäutige Puertoricanerin kennengelernt und ich wurde in den Straßen von NY etwas komisch angeschaut

Heute, hat das Land total andere Problemen, aber die Schwarzen und Weißen haben sich mehr vermischt, Du siehst fast keine Lokale mehr wo nur Weiße oder Schwarze gibt, Du siehst mehrere gemischte Ehen, es gibt keine Schulen nur für Weißen oder Schwarzen usw..

in dieser Hinsicht hat sich die USA in den letzten 3 Jahrzehnten sehr entwickelt, auch wenn heute der oxygenated head regiert, ist trotzdem eine Positive Entwicklung

Hier in Deutschland hingegen nicht, in den letzten 3 Jahrzehnten hat sich dies zur Negativen entwickelt, der Rassismus steigt, man sieht es ja an der AfD, die im Osten oft über 30% der Stimmen bekommen hat, hier in Westen hält sich noch in Grenzen, aber mit Tendenz steigend
 
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juliuscaesar

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12.06.2014
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FRA
Hier in Deutschland hingegen nicht, in den letzten 3 Jahrzehnten hat sich dies zur Negativen entwickelt, der Rassismus steigt, man sieht es ja an der AfD, die im Osten oft über 30% der Stimmen bekommen hat, hier in Westen hält sich noch in Grenzen, aber mit Tendenz steigend
Die AfD steht in der „Sonntagsfrage“ z.B. in Thüringen und Sachsen-Anhalt bei 38% oder 39% im Moment:


In Hamburg, Frankfurt(Main) oder Köln mag man das differenziert betrachten - in Ostdeutschland sitzt die AfD fest im Sattel.
 
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DFW_SEN

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28.06.2009
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Die AfD steht in der „Sonntagsfrage“ z.B. in Thüringen und Sachsen-Anhalt bei 38% oder 39% im Moment:


In Hamburg, Frankfurt(Main) oder Köln mag man das differenziert betrachten - in Ostdeutschland sitzt die AfD fest im Sattel.

Und in den USA hat Trump die Wahl mit einer unverhohlenen White Supremacy Agenda gewonnen. Ich habe keinerlei Zweifel daran, dass es auch in Deutschland abscheulichen Rassismus gibt, man sieht es ja selbst bei einigen Teilnehmern hier im Forum, aber er ist trotzdem nicht zo breit und so tief verwurzelt wie in den USA. Und ja es ist dort ist es verglichen mit den 60er Jahren deutlich besser geworden, aber Rural Alabama ist halt nicht mit New York City zu vergleichen. Und selbst in einer Großstadt wie Houston war die informelle Segregation von Schwarzen sehr sichtbar. Andere Stadteile andere Schulen, andere Chancen, andere “Karrieren”,.... Und ausserhalb von Ketten / Fast Food Restaurants / BBQ Joints hat man in den meisten Restaurants keine Schwarzen und Weissen zusammen gesehen......
 
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15.04.2019
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Europa
Die AfD steht in der „Sonntagsfrage“ z.B. in Thüringen und Sachsen-Anhalt bei 38% oder 39% im Moment:


In Hamburg, Frankfurt(Main) oder Köln mag man das differenziert betrachten - in Ostdeutschland sitzt die AfD fest im Sattel.

Und das macht mir Sorgen
Denn, während in den USA, trotz oxygenated head, der Rassismus in den Jahren wesentlich besser geworden ist, zumindest in den Regionen die ich besucht habe, wächst er hier in Deutschland (auch in Italien)
Und mache mir ernsthafte Sorgen für meine Kindern, besonders für den großen, der kleine hat eher meine Hautfarbe
 
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15.04.2019
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Europa
Das sollte uns allen Sorge machen.
Aber viele wollen es nicht anerkennen, dass es hier in Deutschland der Rassismus wächst, die sehen es nicht
Oder siehst Du in den Öffentlichen Rechten, dass über dieses Thema gesprochen wird?
Vergleiche mal den Mord an George Floyd (was die Medien dort alles gemacht haben, besonders die Deutschen) und den Mord an Lorenz A.
 

juliuscaesar

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Würdest Du Deinem Großem von einer Ausbildung z.B. in Halle (Saale) oder Magdeburg abraten?

Empfindest Du subjektiv z.B. Houston oder Minneapolis als besser und sicherer bzgl. Rassismus gegen deinen Sohn?

Vergleiche mal den Mord an George Floyd (was die Medien dort alles gemacht haben, besonders die Deutschen) und den Mord an Lorenz A.
In Deutschland wurde über beide Morde intensiv berichtet (und demonstriert auf der Straße).

In den USA wurde über den Mord an George Floyd intensiv berichtet (und demonstriert auf der Straße).
 
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15.04.2019
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Europa
Würdest Du Deinem Großem von einer Ausbildung z.B. in Halle (Saale) oder Magdeburg abraten?

Empfindest Du subjektiv z.B. Houston oder Minneapolis als besser und sicherer bzgl. Rassismus gegen deinen Sohn?

Im Osten sowieso abraten
Houston oder Minneapolis eher, Houston kenne ich nicht, nur das Toyota Center und das Hotel
Minneapolis war eigentlich eine schöne Kleinstadt, die Tagen wo ich mal dort war, vor 10 Jahren, war recht entspannt, ist auch eine Demokratische Stadt

Atlanta, Philadelphia, Detroit oder Baltimore, würde ich meinen Sohn abraten
In Atlanta habe ich vor 10 Jahren noch diese Spaltung von Schwarz und Weiße gesehen

Aber nach aktuellen Stand, will er in Mailand anfangen zu studieren, aber der ändert alle paar Monaten seine Ideen, aber er sagt eindeutig, solange Trump regiert, studiert er nicht in den USA, was er vorher wollte
 
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juliuscaesar

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12.06.2014
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Im November hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den Polizisten erhoben, der die tödlichen Schüsse auf Lorenz A. abgab:


Die Staatsanwaltschaft Oldenburg erhebt Anklage wegen fahrlässiger Tötung gegen den Polizisten, der den 21-jährigen Lorenz A. am Ostersonntag mit mehreren Schüssen von hinten tötete. Die Rechtsbeistände kritisieren die Ermittlungen und fordern Anklage wegen Totschlags. Jetzt liegt die Entscheidung über die Eröffnung des Hauptverfahrens bei dem Landgericht Oldenburg. So weit die juristische Beurteilung des Falls.

Schon lange bevor die Ermittlungen abgeschlossen waren, hatte sich jedoch in vielen Teilen der Öffentlichkeit das Narrativ eines angeblich gefährlichen Kriminellen verfestigt, gegen den sich der Polizist schlicht hätte wehren müssen. In den sozialen Medien, und auch in Zuschriften an die taz, wurde die Tötung damit nicht nur gerechtfertigt, sondern regelrecht gefeiert.

Einen nicht unerheblichen Beitrag zu dieser Täter-Opfer-Umkehr hat die Polizei geleistet. In der Öffentlichkeit, aber auch in den Ermittlungen. Denn nachdem ihr Kollege den 21-Jährigen erschossen hatte, ermittelte die Polizei Oldenburg – gegen den getöteten Lorenz A.



Ein US-Gericht hat den Ex-Polizisten Derek Chauvin im Prozess um den Tod von George Floyd bei dessen Festnahme in allen Punkten schuldig gesprochen. Chauvin droht nun eine lange Haftstrafe.
Im Prozess um die Tötung des Schwarzen George Floyd haben die Geschworenen den weißen Ex-Polizisten Derek Chauvin in allen Anklagepunkten für schuldig befunden. Das erklärte Richter Peter Cahill in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota. Damit droht Chauvin eine lange Haftstrafe: