Lufthansa - langsam wird es peinlich...

ANZEIGE

MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
15.327
11.398
Dahoam
ANZEIGE
Was ich nicht versteht ist warum man nicht innerhalb vom Flughafen untereinander sich aushilft wenn es halt zu Notfällen wie da kommt. Die Flughafenfeuerwehr ist doch rund um die Uhr da. Da werden ein paar von denen einen Bus fahren dürfen. Und die Feuerwehr sollte auch Zugang zu den Fahrzeugen haben. Dann sollen ein paar halt aufbrechen sich Busse holen und die Fluggäste halt ins Terminal fahren. Und wenn es nur der isolierte SAT ist. Alles ist besser als eine Nacht am Premium-Campingplatz.

Am Ende scheitert sowas vermutlich nicht an der Feuerwehr (die sicher immer hilft wenn es notwendig wäre), sondern vermutlich an irgendwelche vertraglichen Tarifregelungen, dass niemand anderes die Vorfeldbusse fahren darf oder dass die Versicherung nicht für den Linienverkehr auf dem Vorfeld aufkommt wenn da nicht ein Busunternehmen mit Lizenz dahintersteckt. Das wäre so die typische deutsche Bürokratie die alles behindert und verhindert.
 

Spinnacker

Erfahrenes Mitglied
17.03.2015
360
300
Welcher Korinthenk. hat eigentlich die Aufhebung des Nackflugverbots auf 1 Uhr beschränkt?
Wäre man da nicht so kleinlich gewesen, hätte man das ganze in aller Ruhe abarbeiten können, und nicht bis zum Morgengrauen warten müssen.
Man könnte sich doch den ganzen Streß mit der Ukraine-Unterstützung weitgehend sparen, wenn man die Umwelthilfe und die grünen Technik-Feinde dahin schicken würde; die würden dem Russen sehr schnell klar machen, daß er gegen Umweltregeln verstößt, die zwar nicht gottgegeben, aber viel höher, parteitagsbeschlossen sind.
 
Zuletzt bearbeitet:

bonkers

Erfahrenes Mitglied
19.03.2011
1.687
904
Es waren übrigens sechs Flugzeuge, ich lass noch von einer Air Arabia Maschine, die betroffen gewesen sein soll.

Zudem nehme ich in meine Planungen jetzt lieber Feinkostpakete als Reiseproviant mit, ich meine, wenn LH für 400 m zum Terminal grob 4 Stunden brauchen darf, wie viel Zeit muss ich der DB einräumen, wenn der ICE im Niemandsland strandet? Ein Tag wäre sicherlich gerecht.

Beeindruckt bin ich übrigens von LH und dem Flughafen MUC, ein Statement hat nur vier Tage bis zur Veröffentlichung gebraucht. Man hatte die Vorgänge wohl nicht als Versäumnisse gesehen.
 

marcus67

Erfahrenes Mitglied
17.01.2015
5.200
6.462
Beeindruckt bin ich übrigens von LH und dem Flughafen MUC, ein Statement hat nur vier Tage bis zur Veröffentlichung gebraucht. Man hatte die Vorgänge wohl nicht als Versäumnisse gesehen.
Hat halt ein paar Tage gedauert, bis das weit bekannt wurde. Die ersten Meldungen kamen ja aus DK.

Man hat halt so lange die Klappe gehalten, bis es nicht mehr anders ging.
 
  • Like
Reaktionen: mbraun und KevinHD

Tiefflieger

Erfahrenes Mitglied
05.11.2010
719
1.154
Schlimm dass man in der Situation Lenkzeiten, Führerscheine, Arbeitszeitgesetzt,…diskutiert wird anstelle den Leuten zu helfen.
Das Vorfeld war ja schneebedeckt und möglicherweise auch vereist. Wenn es in einer solchen Situation zu einem Unfall mit dem Bus kommt, dann ist nur eine Person verantwortlich. Der Fahrer. Da hilft ihm kein Argument das eine übergeordnete Stelle dies angeordnet hätte. Es wird immer die Lenkzeit/Ruhezeit geprüft und wenn die überschritten bzw. unterschritten ist, dann hat der Fahrer sehr kurze Hosen im Gerichtsverfahren. Da würde ich den Kopf auch nicht hinhalten wollen, zumal ja niemand an Leib und Leben gefährdet war.
 

TimoKoni

Erfahrenes Mitglied
22.09.2014
1.571
3.155
DUS
Am Ende ist zum aktuellen Stand hier alles gesagt.

Ich für meinen Teil hätte das so jedenfalls nicht einfach akzeptiert – unabhängig davon, wie mein persönliches Ergebnis am Ende ausgesehen hätte.

Was bei mir hängen bleibt, ist der generelle Tenor. Und die Entwicklung bei Verantwortungsbereichen, insbesondere im Kontext von Pragmatismus, empfinde ich ehrlich gesagt als alles andere als positiv.

Kleine Anekdote dazu:

Irgendwann letztes oder vorletztes Jahr – vielleicht auch 2023, eventuell erinnert sich jemand von Euch an das „Ereignis“ – bin ich mit LH von MUC nach DUS geflogen. Über DUS und CGN zog ein Unwetter auf, wir konnten nicht landen.

Also Ausweichlandung in Osnabrück. Großartig – diese Idee hatten offensichtlich viele. Der Captain informierte uns, dass der Flughafen personell dünn besetzt sei, es gebe wohl nur einen Tankwagen und ein Pushback-Fahrzeug. Inzwischen war es allerdings so spät, dass wir ernsthafte Probleme mit dem Nachtflugverbot in DUS bekommen hätten

Nach etwa zehn Minuten setzten wir zurück – und landeten doch noch rechtzeitig in DUS. Von meinem Sitzplatz 2F aus habe ich allerdings keinen einzigen Truck gesehen.

Worauf ich hinaus will:

Es kann nicht sein, dass sich Menschen – in dem Fall Arbeitnehmer – hinter formalen Regeln verstecken müssen, nur weil sie befürchten, bei einer logisch und moralisch vertretbaren Entscheidung um ihren Job oder ihre Lizenz zu bangen.

Das bekomme ich nicht in meinen Kopf.

Lieben Gruß
 

Karl Langflug

Erfahrenes Mitglied
22.05.2016
3.549
3.674
Gibt es da keinen Busfahrer-Pikettdienst? Es könnte ja auch sein, das der letzte Busfahrer aus Gründen nicht mehr weiterfahren kann, dann braucht man ja auch Ersatz. Hm, kann mir kaum vorstellen, dass da kein Busfahrer bereit gewesen wäre, kurzfristig einzuspringen, man hätte ja auch die Morgentour früher aufbieten können. Könnte es sein, dass es keiner der Beteiligten als seinen Job ansah, oben Alarm zu schlagen? Wenn es nicht an die entsprechenden Stellen kommuniziert wird, kann man auch nicht reagieren.

Die Verantwortlichen machen es natürlich auch nicht besser mit ihrer Kommunikation, entweder fehlte ihnen die Übersicht, klappte die Kommunikation nicht oder sie versuch(t)en aus Gründen, es unter Verschluss zu halten. (Das wäre seltsam, es ist doch sonnenklar, dass das die Presse erfährt.
 

MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
15.327
11.398
Dahoam
Zudem nehme ich in meine Planungen jetzt lieber Feinkostpakete als Reiseproviant mit, ich meine, wenn LH für 400 m zum Terminal grob 4 Stunden brauchen darf, wie viel Zeit muss ich der DB einräumen, wenn der ICE im Niemandsland strandet? Ein Tag wäre sicherlich gerecht.
Die Geheimtipp bei einem Winterflug über MUC:
1771884960397.png


Es kann nicht sein, dass sich Menschen – in dem Fall Arbeitnehmer – hinter formalen Regeln verstecken müssen, nur weil sie befürchten, bei einer logisch und moralisch vertretbaren Entscheidung um ihren Job oder ihre Lizenz zu bangen.
Aber so läuft es halt heutzutage immer häufiger. Das einzige was heute Führungsebenen einfällt ist immer kompliziertere Prozesse einzuführen statt den erfahrenen Kräften pragmatische und sinnvolle Lösungen zu ermöglichen. Irgendwelche gewerkschaftlichen Tarifwerke oder andere interne Regelungen die sowas behindern sollten in einer Krisensituation wie dieser ohne Konsequenzen übergangen werden dürfen.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Die Verantwortlichen machen es natürlich auch nicht besser mit ihrer Kommunikation, entweder fehlte ihnen die Übersicht, klappte die Kommunikation nicht oder sie versuch(t)en aus Gründen, es unter Verschluss zu halten. (Das wäre seltsam, es ist doch sonnenklar, dass das die Presse erfährt.
Sind etwa damit die "Defizite in der Kommunikation" aus dem Statement der FMG gemeint? :LOL:
 

Karl Langflug

Erfahrenes Mitglied
22.05.2016
3.549
3.674
Das Vorfeld war ja schneebedeckt und möglicherweise auch vereist. Wenn es in einer solchen Situation zu einem Unfall mit dem Bus kommt, dann ist nur eine Person verantwortlich. Der Fahrer. Da hilft ihm kein Argument das eine übergeordnete Stelle dies angeordnet hätte. Es wird immer die Lenkzeit/Ruhezeit geprüft und wenn die überschritten bzw. unterschritten ist, dann hat der Fahrer sehr kurze Hosen im Gerichtsverfahren. Da würde ich den Kopf auch nicht hinhalten wollen, zumal ja niemand an Leib und Leben gefährdet war.
Das ist natürlich sehr problematisch, wenn man richtige Dinge nicht tut, weil man strafrechtliche Konsequenzen fürchtet. Hier würde man eine pragmatische Herangehensweise des Richters wünschen, sofern sich der Fahrer als fahrtüchtig sieht (Eigenverantwortung) und der Unfall eindeutig nicht auf Übermüdung zurückzuführen ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reaktionen: Rennip und MANAL

Karl Langflug

Erfahrenes Mitglied
22.05.2016
3.549
3.674
Ich verstehe es einfach nicht mehr. Mir fällt kein anderes Unternehmen ein, egal aus welcher Branche, wo Anspruch und Wirklich so weit auseinander driften.
Auf der einen Seite wird "Premium, Premium, Premium" angekündigt und auf der anderen Seite wird noch mehr eingespohrt.
Spontan fällt mir da ein Schweizer Fussballklub ein, der findet, dass sie zur europäischen Spitze gehören, obwohl man überall spart und das Geld nur noch in Transfers verlocht. Um die Saison zu retten holte man einen Trainer aus der 4. Liga und verglich ihn doch tatsächlich mit Pep Guardiola. Seither hat er den Übernamen Alpen-Pep. Das ist aber die einzige Gemeinsamkeit mit dem spanischen Erfolgscoach...

Sorry, konnte es nicht lassen, zurück zum Thema.
 

Langstrecke

Erfahrenes Mitglied
31.08.2013
11.834
11.163
LEJ
Ich erinnere Immer gerne daran.
Ist zwar eine andere Ebene, es gab mal einen Innensenator in Hamburg, der alle Kompetenzen ungeachtet seiner Person überschritt, um den Menschen zu helfen. Solche Typen gibt es nicht mehr.

Schuld an der heutigen Misere ist das permanente Auslagern von Aufgaben an Dritte, billig und ohne brauchbare Schnittstellen. Jeder kann sich herausreden. Das ist Deutschland heute und ein Spiegelbild der Gesellschaft.
 

ftl789

Erfahrenes Mitglied
26.02.2025
313
332
Und zum Thema Vorgesetzte. Der Pilot dürfte schon die Nummer vom Teamleiter / Flottenleiter / etc. haben aber wer von denen ist um 02:00 morgens wach und erreichbar? Wahrscheinlich keiner.
Es gibt ein HCC/OCC, zumindest das OCC ist 24/7/365 besetzt, und es gibt einen Flight Operations Manager on Duty, der ist ebenfalls 24h zu erreichen.
 

KevinHD

Erfahrenes Mitglied
05.07.2012
3.776
2.900
FFM
Am Ende ist zum aktuellen Stand hier alles gesagt.

Ich für meinen Teil hätte das so jedenfalls nicht einfach akzeptiert – unabhängig davon, wie mein persönliches Ergebnis am Ende ausgesehen hätte.

Was bei mir hängen bleibt, ist der generelle Tenor. Und die Entwicklung bei Verantwortungsbereichen, insbesondere im Kontext von Pragmatismus, empfinde ich ehrlich gesagt als alles andere als positiv.

Kleine Anekdote dazu:

Irgendwann letztes oder vorletztes Jahr – vielleicht auch 2023, eventuell erinnert sich jemand von Euch an das „Ereignis“ – bin ich mit LH von MUC nach DUS geflogen. Über DUS und CGN zog ein Unwetter auf, wir konnten nicht landen.

Also Ausweichlandung in Osnabrück. Großartig – diese Idee hatten offensichtlich viele. Der Captain informierte uns, dass der Flughafen personell dünn besetzt sei, es gebe wohl nur einen Tankwagen und ein Pushback-Fahrzeug. Inzwischen war es allerdings so spät, dass wir ernsthafte Probleme mit dem Nachtflugverbot in DUS bekommen hätten

Nach etwa zehn Minuten setzten wir zurück – und landeten doch noch rechtzeitig in DUS. Von meinem Sitzplatz 2F aus habe ich allerdings keinen einzigen Truck gesehen.

Worauf ich hinaus will:

Es kann nicht sein, dass sich Menschen – in dem Fall Arbeitnehmer – hinter formalen Regeln verstecken müssen, nur weil sie befürchten, bei einer logisch und moralisch vertretbaren Entscheidung um ihren Job oder ihre Lizenz zu bangen.

Das bekomme ich nicht in meinen Kopf.

Lieben Gruß
Da solltest du nicht auf die Arbeitnehmer sondern die Juristen schimpfen die in solchen Fällen weder Pragmatismus noch Logik kennen sondern nur Recht und Gesetz.
 

KevinHD

Erfahrenes Mitglied
05.07.2012
3.776
2.900
FFM
Ich habe mal eine spontane Exkursion mit Volljährigen nachmittags im Sommer bei 30 Grad in eine Eisdiele ca 250 Meter vom Haupteingang entfernt gemacht, reines Wohngebiet. Die Leitung sah das und fragte danach warum kein schriftlicher Antrag dafür vorlag.
Seitdem habe ich auf Exkursionen grundsätzlich keine Lust mehr.
 

Münsterländer

Erfahrenes Mitglied
16.12.2018
9.618
11.306
MUC / FMO
Es gibt ein HCC/OCC, zumindest das OCC ist 24/7/365 besetzt, und es gibt einen Flight Operations Manager on Duty, der ist ebenfalls 24h zu erreichen.
Natürlich, aber der ist nun mal auch nicht Carsten Spohr und wird wahrscheinlich auch nicht seine Telefonnummer haben. Die Crews dürften auch aus reiner Verzweiflung die meiste Zeit mit denen in Verbindung gestanden haben. Nur bringt einem das nicht so viel weiter weil ziemlich sicher irgendwo eine Lücke in der Kette ist die es so nicht geben dürfte.
 

globetrotter11

Erfahrenes Mitglied
07.10.2015
16.781
14.051
CPT / DTM
Einmal angesehen von dem Air Arabia Flug: Betroffen war die Kaputthansa. T2, an dem LH abgefertigt wird gehört zu 60 % der Flughafengesellschaft und zu 40 % der LH.

Jetzt von der LH mit dem Finger auf die Flughafengesellschaft zu zeigen, ist lächerlich.

LH ist dafür in vollem Umfang verantwortlich.
 

TrickMcDave

Erfahrenes Mitglied
16.07.2015
4.328
3.352
ZRH
Natürlich, aber der ist nun mal auch nicht Carsten Spohr und wird wahrscheinlich auch nicht seine Telefonnummer haben. Die Crews dürften auch aus reiner Verzweiflung die meiste Zeit mit denen in Verbindung gestanden haben. Nur bringt einem das nicht so viel weiter weil ziemlich sicher irgendwo eine Lücke in der Kette ist die es so nicht geben dürfte.
Zwanghaftes Andersehen. Bist Du in Behandlung?

Und wie es bereits schon erwähnt wurde, der HCC/OCC Duty Manager hätte die Nr. des Nächsthöheren und so weiter. Muss ja nicht zwingend bis zu CS gehen.
 
  • Angry
Reaktionen: Münsterländer

LINDRS

Erfahrenes Mitglied
03.04.2013
1.795
2.130
DRS
„Der hat die Nummer nicht“ ist doch ein absolut lächerliches Argument, auch die LH benutzt Teams und da findet man normalerweise jeden im Verzeichnis. Wenn man gewollt hätte, hätte man sicher eine Menge Leute erreichen können.
 

Spinnacker

Erfahrenes Mitglied
17.03.2015
360
300
Deswegen sind unsere Panzer auch schwangerentauglich, vor allem die, die wir gar nicht haben - und die Schwangeren krankgeschrieben sind.
Wir müssen wieder lernen, mit "Herz und Verstand" zu entscheiden - und Richter, die dummes Zeug entscheiden, in die Wüste schicken.
Dann wäre so etwas, wie ein paar hundert Menschen ihrer Freiheit zu berauben, nicht passiert.

Es ist ja nicht nur MUC:


Wann wird die Not groß genug sein?
 
  • Haha
Reaktionen: Ronnex

Münsterländer

Erfahrenes Mitglied
16.12.2018
9.618
11.306
MUC / FMO
Zwanghaftes Andersehen. Bist Du in Behandlung?
Erstmal unter die Gürtellinie, muss das wirklich sein?

„Der hat die Nummer nicht“ ist doch ein absolut lächerliches Argument, auch die LH benutzt Teams und da findet man normalerweise jeden im Verzeichnis. Wenn man gewollt hätte, hätte man sicher eine Menge Leute erreichen können.
Ich weiß nicht wie es da ist aber ich denke nicht das man die Nummer von CS, Jens Ritter etc dort findet und die dann bei einer unbekannten Nummer nachts rangehende.

Es muss eine funktionierende Meldekette geben und die scheint hier völlig ausgefallen zu sein. Ich bezweifle nur das man diese durch wildes herumtelefonieren ersetzen kann.
 

LINDRS

Erfahrenes Mitglied
03.04.2013
1.795
2.130
DRS
Ich weiß nicht wie es da ist aber ich denke nicht das man die Nummer von CS, Jens Ritter etc dort findet und die dann bei einer unbekannten Nummer nachts rangehende.
Man muss ja nicht bei CS oder JR anrufen, aber man findet dort genug Leute, wenn man will. Die kann man aus der App direkt anrufe, da braucht es keine Telefonnummer.
 

Rennip

Erfahrenes Mitglied
28.02.2016
1.506
447
Ich erinnere Immer gerne daran.
Ist zwar eine andere Ebene, es gab mal einen Innensenator in Hamburg, der alle Kompetenzen ungeachtet seiner Person überschritt, um den Menschen zu helfen. Solche Typen gibt es nicht mehr.

Schuld an der heutigen Misere ist das permanente Auslagern von Aufgaben an Dritte, billig und ohne brauchbare Schnittstellen. Jeder kann sich herausreden. Das ist Deutschland heute und ein Spiegelbild der Gesellschaft.
Die Zeit ist leider lange vorbei.
Heute ist die Zeit, in der ein Innenminister (Lewentz) sich, nachdem er sich die Bilder der überschwemmten Häuser bei der Ahr-Flut angesehen, hat
-
sich tatsächlich schlafen legt
-
und die auch zuständige Landes-Umweltministerin zunächst einmal Bundesministerin (Spiegel) wurde.
Jetzt hat sie irgendeinen Leitungsposten in NS.

Das sind die Typen, die wir jetzt haben, weil wir sie selbst wählen.

Übrigens hätte bei dem Schnee-Chaos in MUC niemand die Leitungsebene alarmieren sollen müssen,
sondern die hätte selbst nachfragen müssen!
 

TrickMcDave

Erfahrenes Mitglied
16.07.2015
4.328
3.352
ZRH
Es muss eine funktionierende Meldekette geben und die scheint hier völlig ausgefallen zu sein. Ich bezweifle nur das man diese durch wildes herumtelefonieren ersetzen kann.
Ich weiss nicht wie es bei der Bundeswehr ist, aber im CH Militär nutzt man innerhalb der Befehlskette regelmässig das Mobiltelefon, anstatt die Funkgeräte der Truppe (weil zu mühsam, kompliziert, schlechte Verbindung, you name it). Warum? Weil man damit (eher) zum Ziel kommt.

Wenn Du eine schöne Meldekette auf dem Papier hast, diese aber nicht funktioniert und dann sagst "tja, Pech gehabt. Gucken wir morgens um 5 wieder", dann hat jemand den Sinn einer Eskalation nicht verstanden.
 
  • Like
Reaktionen: Goofy

Langstrecke

Erfahrenes Mitglied
31.08.2013
11.834
11.163
LEJ
ANZEIGE
300x250
Erstmal unter die Gürtellinie, muss das wirklich sein?


Ich weiß nicht wie es da ist aber ich denke nicht das man die Nummer von CS, Jens Ritter etc dort findet und die dann bei einer unbekannten Nummer nachts rangehende.

Es muss eine funktionierende Meldekette geben und die scheint hier völlig ausgefallen zu sein. Ich bezweifle nur das man diese durch wildes herumtelefonieren ersetzen kann.
Sogar in meiner alten Firma mit nur 120 Mitarbeitern gab es eine Meldekette.
Die funktionierte sogar, auch es es irgendwo "brannte".
Beispiel: Auftrag könnte nicht wie vereinbart fertiggestellt werden, da klingelte aber wohl das Telefon, Problem lösen, denn bloß keine Vertragsstrafe zahlen und Kunden zufrieden stellen.......ach so, die Passagiere sind ja gar keine Kunden.

Was ich damit sagen will ist nicht mehr, als dass es gewaltig rauchen muss, wenn es kein funktionierendes Informationssystem gibt.
 
Zuletzt bearbeitet: