Ist Deutschland noch eine Sportnation?

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Luftikus

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08.01.2010
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irdisch
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"Opferbereitschaft" ist auch eine komische Erwartung an Amateursportler? Leistungssport ist heute maßlos. Man kriegt keine richtige Bildung, man verschleißt seinen Körper früh und nur die Spitze der Pyramide verdient richtig was. Reisekader ist heute jeder und verdient auch sonst Westgeld. Kein Wunder, dass man da nicht so viel Nachwuchs findet, in kleiner werdenden Jahrgängen.
 
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FlySep Odyssey

Reguläres Mitglied
04.03.2026
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Die wenigsten Medaillen seit 1952
Ist Deutschland noch ein Sportland?
Mit dem nationalen deutschen Spitzensport geht es seit Jahren stetig bergab. Das hat Gründe. Eine Annäherung in mehreren Akten.
"Das ist erbärmlich für ein Land wie Deutschland. Wir haben ein maximales Missmanagement im Sport."

der mediale Blick aus der Schweiz mit vielen wunden Punkten:
 

Luftikus

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08.01.2010
27.473
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irdisch
Ich finde sowas wie IOC und FIFA auch direkt abstoßend. Da muss es keine Medaillen, Pokale etc. geben und das maßlose System soll bitte nicht noch von meinen Rundfunkgebühren bezahlt werden.
 
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MANAL

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29.05.2010
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Dahoam
Sport soll Spaß machen, Menschen zusammenbringen und die Gesundheit fördern. Das habe ich bereits im Schulsport vermisst. Da ging es nur um Angeberei und nur der Allerbeste hat gezählt. Am schlimmsten waren arrogante Vereinssportler die gegenüber allen nicht so guten es auch noch extra raushängen haben lassen statt ein Team zu stützen. Solchen arroganten Ar....öcher habe ich dann beim Fußballspielen ganz gerne mal reingegrätscht, da braucht's nicht soviel Technik... :LOL:

In der Schulzeit habe ich den Sportunterricht gehasst. Lag auch an den bekloppten Sportlehrer die vermutlich alle zu schlecht für eine Profilaufbahn waren und deshalb in der Schule ihre Komplexe an den Schülern ausgelebt haben. Als ich die Schule verlassen habe ich dann immer mehr Sport gemacht und Spaß dabei gehabt. Am besten war das Angebot des Münchner Hochschulsports bei dem man wirklich so ziemlich jede Sportart ausprobieren konnte und selbst als Erwachsener noch in einem Anfängerkurs erlernen konnte. Da habe ich einiges dann auch gelernt wovon ich heute noch beim Sport profitiere.

Zeigt aber auch genau das Defizit im deutschen Sport. Die Schule sollte Kinder für den Sport begeistern und nicht abschrecken. Kinder sollten alles mögliche ausprobieren und ihre Sportart finden. Dann sieht man wo sie ihre Stärken und Spaß haben und kann sie dann auch in die entsprechende Richtung fördern. Dann hat man auch eine deutlich breitere Basis für den Leistungssport der sich dann aus den Besten automatisch ergibt.
Das gleiche gilt für Kunst- und Musik-Unterreicht der bei mir auch eher eine abschreckende Wirkung hatte, dabei hätte man da so enorm viel Potential für die Begeisterung für die Sache.
 

Piw

Erfahrenes Mitglied
15.10.2015
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FRA
Das gleiche gilt für Kunst- und Musik-Unterreicht der bei mir auch eher eine abschreckende Wirkung hatte, dabei hätte man da so enorm viel Potential für die Begeisterung für die Sache.

Ergänze noch um Mathe, Deutsch, Bio, Physik, und so weiter. Wer durfte denn früher immer laut vorlesen? Der Legastheniker! Wer durfte an der Tafel vorrechnen? Derjenige mit Dyskalkulie! Jeweils sehr zur Belustigung der Mitschüler. Und Nein, dies diente nicht dazu gezielt Leistungsschwache zu fördern, sondern rein um diese bloßzustellen. Dass sich Lehrer auf Kosten Schwächerer profilieren ist kein Phänomen aus dem Sportunterricht, ebensowenig aus der Schule. Es kommt überall vor, wo es Hierarchien und Leistungsunterschiede gibt.
 
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Hene

Erfahrenes Mitglied
27.03.2013
5.435
5.560
BER
Ergänze noch um Mathe, Deutsch, Bio, Physik, und so weiter. Wer durfte denn früher immer laut vorlesen? Der Legastheniker! Wer durfte an der Tafel vorrechnen? Derjenige mit Dyskalkulie! Jeweils sehr zur Belustigung der Mitschüler. Und Nein, dies diente nicht dazu gezielt Leistungsschwache zu fördern, sondern rein um diese bloßzustellen. Dass sich Lehrer auf Kosten Schwächerer profilieren ist kein Phänomen aus dem Sportunterricht, ebensowenig aus der Schule. Es kommt überall vor, wo es Hierarchien und Leistungsunterschiede gibt.
Das mag an vielen Schulen so sein. Da hab ich allerdings andere Erfahrungen gemacht und ich war in Mathe (und den meisten Naturwissenschaften) am Gymnasium eine Null. In Sport auch, aber das lag eher daran, dass Sport in meiner Elternhaus einen ziemlich niedrigen Stellenwert hat.
 

Luftikus

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08.01.2010
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irdisch
Ich fand den Schulsport in Ordnung. Allerdings oft ungerecht. Ich war groß und dünn, war aus dem Stehgreif super in Hochsprung und Dauerlauf, schlecht in Kugelstoßen. Da wurde eigentlich der Körperbau benotet, nicht, ob man relativ betrachtet gut oder schlecht abgeschnitten hatte. Für kleine Dicke war es schlimmer. Man konnte das System sogar billig austricksen, etwa, wenn man als Junge bei den Bundesjugendspielen "auf schön" machte. Da gab es sofort Zusatzpunkte, als hätte man eine viel schwierigere Übung absolviert.
Aber Breitensport und Schulsport sind wichtig. Bewegung kennen die heutigen Tiefkühlpizzakinder nicht mehr. Dagegen waren wir noch Kinder vom Lande.
 
Zuletzt bearbeitet:

FlySep Odyssey

Reguläres Mitglied
04.03.2026
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"Das abgeschaffte Leistungsprinzip als Sinnbild?"​

frägt der Artikel von weiter oben.

diese Frage wurde in den letzten Beiträge klar beantwortet:
mit JA
 

MANAL

Erfahrenes Mitglied
29.05.2010
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Dahoam
Es bringt halt nur einen kleinen besonders ehrgeizigen Teil etwas im Sport auf das Leistungsprinzip zu setzen. Natürlich sind das höchstwahrscheinlich diejenigen, die dann auch Richtung Leistungs- und Profisport gehen (einzige Ausnahme sind besonders gesegnete Talente). Natürlich kann man schauen dass man denen den Weg erleichtert. Aber wenn wir vom Leistungsprinzip reden, dann kann man das auch denen überlassen wie weit sie gehen.

Für den Breitensport und die Gesundheit der Bevölkerung bringt das aber nur wenig. Hier muss man über den Spaß am Sport und auch darüber den richtigen Sport für jeden gehen. Diesen Punkte finde ich persönlich wichtiger als den Leistungssport. Wir brauchen nicht Millionen von Couch-Profi-Sportler und Couch-Bundestrainer wenn diejenigen gleichzeitig komplett unsportlich sind. Wäre besser die würden selber alle Sport treiben und erst dann den Profis zuschauen und urteilen.
 

FlySep Odyssey

Reguläres Mitglied
04.03.2026
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der Habitus "guter Durchschnitt und Mittelmaß reicht doch" liegt wie Mehltau über Deutschland

ein Beispiel auch das Darts
seit Jahren, mindestens 10 Jahre, wird Jahr für Jahr ein baldig kommender deutscher Luke Littler vorausgesagt
aber irgendwie hat man den Eindruck, nachdem es mit den Nachfolgern von Max Hopp ein paar Jahre aufwärts ging, verharren die deutschen Talente jetzt seit Monaten und Jahren im gehobenen Mittelmaß.
in letzter Zeit geht es eher wieder rückwärts, anstatt vorwärts

der unbedingte (Leidens)Wille, es mit der allerletzten Qual und mit der allerletzten Leidenschaft bis nach ganz oben schaffen zu wollen, fehlt einfach
Deutsche geben sich viel zu schnell mit fortgeschrittenem Mittelmaß zufrieden

und das nicht nur im Sport
 

Luftikus

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08.01.2010
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irdisch
Die Werte im Sport sind heute nicht mehr automatisch so erstrebenswert. Fairness, Amateure und "Dabei sein ist alles", das war mal. Heute ist es extremes Leistungsprinzip, Körper kaputt trainieren und verschleißen und krankhafter Egoismus. Möchte man das gefördert haben? Für ein paar durchgeknallte Verbands-Diktaturen wie FIFA und IOC und deren korrupte Werbekampagnen? Ich nicht.
 

Mr.Tequila

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21.05.2025
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der Habitus "guter Durchschnitt und Mittelmaß reicht doch" liegt wie Mehltau über Deutschland
sieht wohl so aus

auch bei der Eishockey WM ist Deutschland offensichtlich zu schlecht für weiter oben, und zu gut für weiter unten (obwohl diese Frage erst noch geklärt werden muss)
gefährlicher" Durchschnitt sozusagen
und nach dem Olympischen Turnier im Feb. nun schon die zweite Pleite gegen Lettland dieses Jahr, und wenn's auch heute noch gegen die Schweiz ne Niederlage knallt, könnte es ganz ganz eng werden

bleibt dann nur noch die Fußball WM dieses Jahr, und auch da wird Deutschland wohl die Funktion einer Wundertüte haben
und vielleicht gilt dann auch noch im Fußball:
zu schlecht für ganz oben, zu gut für ganz unten ... gefährlicher Durchschnitt eben
 

Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
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1:6 Klatsche bei der Eishockey WM gegen die CH ... sogar noch schlimmer, als vorher befürchtet
nächstes Spiel gegen die USA (morgen) ist bereits so etwas wie ein Do or Die Spiel
Niederlage, und man ist wohl sehr wahrscheinlich raus

und sogar noch schlimmer
es droht sogar der Abstieg, der nur deswegen verhindert ist, weil D nächstes Jahr Eishockey WM Ausrichter ist
das DEB Team hat also eine Wildcard

aus sportlicher Sicht ja auch höchst fragwürdig
 

lance89

Erfahrenes Mitglied
28.01.2014
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1:6 Klatsche bei der Eishockey WM gegen die CH ... sogar noch schlimmer, als vorher befürchtet
nächstes Spiel gegen die USA (morgen) ist bereits so etwas wie ein Do or Die Spiel
Niederlage, und man ist wohl sehr wahrscheinlich raus

und sogar noch schlimmer
es droht sogar der Abstieg, der nur deswegen verhindert ist, weil D nächstes Jahr Eishockey WM Ausrichter ist
das DEB Team hat also eine Wildcard

aus sportlicher Sicht ja auch höchst fragwürdig
Mit dem hat man gerechnet, die wichtigsten Spieler sind auch nicht dabei. (Verletzungen etc.) Die wichtigen Spiele kommen erst noch für Deutschland. (England, Ungarn und Österreich)
 

pumuckel

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22.08.2010
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es droht sogar der Abstieg
Sooo schlimm ist es bisher auch noch nicht. Gegen Finnland und die Schweiz darf man verlieren, das Spiel gegen die Letten war wohl, wie schon vorher zu erwarten war, das Spiel um den vierten Gruppenplatz, da ist jetzt Lettland klar im Vorteil.
 

Mr.Tequila

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21.05.2025
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Mit dem hat man gerechnet, die wichtigsten Spieler sind auch nicht dabei. (Verletzungen etc.) Die wichtigen Spiele kommen erst noch für Deutschland. (England, Ungarn und Österreich)
und selbst wenn, wird es wahrscheinlich auch nur noch bestenfalls für Platz 5 in der Gruppe reichen
theoretisch ist aber auch der letzte Platz möglich, was den sportlichen Abstieg bedeuten würde, der aber durch die Wildcard verhindert ist ... also ein Free Ticket

naja, die Eishockey WM ist auch nur noch ein weiterer Puzzlestein zum Gesamtbild, dass D als Sportnation für ein 83 Mio Volk schon längst maßlos unterperformt und weit unter seinen Möglichkeiten spielt, die ja nicht nur aus 83 Mio Individuen besteht, sondern auch noch aus verglichen hohen finanziellen Möglichkeiten

aber nicht deswegen, weil mal wieder alle anderen oder die äußeren Umstände dagegen stehen
sondern einfach deswegen, weil längst jeglicher innerer Biß fehlt
 

lance89

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28.01.2014
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und selbst wenn, wird es wahrscheinlich auch nur noch bestenfalls für Platz 5 in der Gruppe reichen
theoretisch ist aber auch der letzte Platz möglich, was den sportlichen Abstieg bedeuten würde, der aber durch die Wildcard verhindert ist ... also ein Free Ticket

naja, die Eishockey WM ist auch nur noch ein weiterer Puzzlestein zum Gesamtbild, dass D als Sportnation für ein 83 Mio Volk schon längst maßlos unterperformt und weit unter seinen Möglichkeiten spielt, die ja nicht nur aus 83 Mio Individuen besteht, sondern auch noch aus verglichen hohen finanziellen Möglichkeiten

aber nicht deswegen, weil mal wieder alle anderen oder die äußeren Umstände dagegen stehen
sondern einfach deswegen, weil längst jeglicher innerer Biß fehlt
Mit dem Kader, ist es auch realistisch einen Platz zwischen 7 und 4 zu ergattern. Wenn man die Entwicklung im deutschen Eishockey anschaut, ist eine positive Entwicklung zu sehen, mit mehreren NHL Spieler und auch noch weiteren guten jungen Spielern, die wohl hoch gedraftet werden.
 
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DFW_SEN

Erfahrenes Mitglied
28.06.2009
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IAH & HAM
und selbst wenn, wird es wahrscheinlich auch nur noch bestenfalls für Platz 5 in der Gruppe reichen
theoretisch ist aber auch der letzte Platz möglich, was den sportlichen Abstieg bedeuten würde, der aber durch die Wildcard verhindert ist ... also ein Free Ticket

naja, die Eishockey WM ist auch nur noch ein weiterer Puzzlestein zum Gesamtbild, dass D als Sportnation für ein 83 Mio Volk schon längst maßlos unterperformt und weit unter seinen Möglichkeiten spielt, die ja nicht nur aus 83 Mio Individuen besteht, sondern auch noch aus verglichen hohen finanziellen Möglichkeiten

aber nicht deswegen, weil mal wieder alle anderen oder die äußeren Umstände dagegen stehen
sondern einfach deswegen, weil längst jeglicher innerer Biß fehlt
Was leistest Du sportlich für Deutschland?
 

Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
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Mit dem Kader, ist es auch realistisch einen Platz zwischen 7 und 4 zu ergattern. Wenn man die Entwicklung im deutschen Eishockey anschaut, ist eine positive Entwicklung zu sehen, mit mehreren NHL Spieler und auch noch weiteren guten jungen Spielern, die wohl hoch gedraftet werden.
erinnert mich an die jahrelangen Ansagen aus anderen Sportarten
ich muss sie nicht alle einzeln aufzählen, soviele sind das

ja, wir haben Talente, das steht bei 83 Mio EW außer Frage, dass dabei auch Talente geboren werden
aber verglichen mit Nationen, die wesentlich weniger EW haben, und damit letztlich mathematisch dieselben Talente/100.000 Einwohnern gebären, erreichen wir doch unterdurchschnittlich wenig, weil sich viele deutsche Talente bereits mit dem Erreichen einer oberen durchschnittlichen Ebene zufrieden geben, es aber für die Weltspitze einer absolut fanatischen Opferbereitschaft bedürfte, die in D schon lange nicht mehr vorherrscht

der Sport ist nur ein Leistungsspiegel der gesamten Gesellschaft
und das ist weltweit verglichen eben nur noch "gefährlicher Durchschnitt"

zum Sterben zu gut, zum Leben zu schlecht
 
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Mr.Tequila

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21.05.2025
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Was leistest Du sportlich für Deutschland?
was für eine dämliche Frage
mein Talent war, eine in ihrer Nische hochbegabte Regionalfirma zu einem globalen Hidden Champion zu führen, und daraus das beste zu machen, was die Umstände hergaben und diesen Hidden Champion gegen allen intl Wettbewerb jahrzehntelang in seiner Nische in der globalen Championsleague zu halten
und das mit voller Hingabe und Leistungsbereitschaft aller daran beteiligten

das ist ein "sportlicher" Erfolg und das Beste aus einem Talent herauszuholen auf einem anderen Sektor quasi, mit Opferbereitschaft und Biss
aber für Deutschland mind. genauso wichtig, wie sportliche Erfolge

wo stünde D denn ohne seine zehntausenden von Hidden Champions !!?
 

lance89

Erfahrenes Mitglied
28.01.2014
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erinnert mich an die jahrelangen Ansagen aus anderen Sportarten
ich muss sie nicht alle einzeln aufzählen, soviele sind das

ja, wir haben Talente, das steht bei 83 Mio EW außer Frage, dass dabei auch Talente geboren werden
aber verglichen mit Nationen, die wesentlich weniger EW haben, und damit letztlich mathematisch dieselben Talente/100.000 Einwohnern gebären, erreichen wir doch unterdurchschnittlich wenig, weil sich viele deutsche Talente bereits mit dem Erreichen einer oberen durchschnittlichen Ebene zufrieden geben, es aber für die Weltspitze einer absolut fanatischen Opferbereitschaft bedürfte, die in D schon lange nicht mehr vorherrscht

der Sport ist nur ein Leistungsspiegel der gesamten Gesellschaft
und das ist weltweit verglichen eben nur noch "gefährlicher Durchschnitt"

zum Sterben zu gut, zum Leben zu schlecht
Da Eishockey in Deutschland nur eine Nischensportart ist, sind die Leistungen sehr gut.
 
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Mr.Tequila

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21.05.2025
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Da Eishockey in Deutschland nur eine Nischensportart ist, sind die Leistungen sehr gut.
kann man so sehen
aber Best of the Rest irgendwo im "Mittelfeld der Tabelle" sind wir Deutschen ja nicht nur im Eishockey, sondern fast überall inzwischen

für ein 83 Mio Volk mit diesen finanziellen Möglichkeiten eher enttäuschend

aber eben ein Zeichen der Zeit, dass man sich in D allgemein sehr schnell mit Durchschnitt zufrieden gibt
fängt ja schon in der Schule und beim Abi an, und zieht sich dann durchs gesamte weitere Leben

"Durchschnitt ... reicht doch"

abwarten, ob das reichen wird
 

Luftikus

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08.01.2010
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irdisch
Sowas wie das skrupellose System im DDR-Sport fände ich nicht wünschenswert für uns insgesamt. Medaillenmäßig hat es "Erfolge" gebracht, aber die Schwimmerinnen sangen Bass.
 

Mr.Tequila

Erfahrenes Mitglied
21.05.2025
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ein Nullargument, denn das alte Westdeutschland vor 1989 und das Gesamtdeutschland der 2000er Jahre waren pro Kopf und Einwohner gesehen weit erfolgreicher, als das D aus 2025/26, obwohl sie beide weit weg davon waren, ein DDR System zu sein