Wer ein Haus bauen will, sollte erst einmal einen Baugrundfachmann, einen Architekten und einen Statiker "fragen".
wer ein Haus bauen will, sollte als allererstes, bevor überhaupt der allererste Bleistriftstrich auf irgendeinem Bauplan erfolgt ist, seinen common sense, also seinen eigenen gesunden Menschenverstand befragen ... Voraussetzung: man muss natürlich zwingend dafür auch einen haben
als zweites sollte man einen Freund fragen, der schon mal selber ein Haus gebaut hat, nach Fehlern und Dingen, die der Freund auf keinen Fall mehr wiederholen oder ein zweites Mal so bauen würde, das vermeidet ganz oft die allergrößten Anfangsfehler, die nach einer gewissen Zeit gar nicht mehr einholbar, oder zurückholbar sind. Wird mit diesem Fehler also schon begonnen, muss man diesen Fehler/Nachteil dann oft auch bis zum bitteren Ende mit durchziehen
und erst als drittes frägt man dann den Fachbetrieb, und auf keinen Fall hört man blind auf das, was der Fachbetrieb einem sagt, schon gar nicht kritiklos
denn der Fachmann hat ein hohes Incentive ... neudeutsch: Anreiz ... dir die schnelle Antwort zu geben, aber nicht die beste Antwort
(Leute, mit gewisser Lebenserfahrung = common sense, erkennen sehr schnell den Unterschied zwischen der schnellen und der besseren Antwort)
und alle, die schon mal ein Haus gebaut haben, kennen dann danach den Unterschied zwischen der schnellen, und der besseren Anwort
wenn das Haus steht
beide sind nämlich oft nicht deckungsgleich
vertraut man blind dem Fachbetrieb, bekommt man eine Burg gebaut, aber kein Haus, und der Unterschied zwischen einer Burg und einem Haus wird dann auch ziemlich schnell deutlich
und bei Anwälten und einem Scheidungsverfahren verhält es sich oft analog ähnlich
wer seinen eigenen gesunden Menschenverstand ausschaltet, oder unkritisch auf die schnellen Antworten/Ratschläge vertraut, aber nicht auf die besseren Ratschläge, könnte Schiffbruch erleiden, der dann auch später im Verfahrensverlauf nicht mehr einhol-/zurückholbar ist